Richard Doust

Dr. Richard Doust (UK/FR), ein in Straßburg lebender Engländer, ist Schauspieler, Musiker (Piano, Trompete, Gesang), Komponist und “Flow-Pädagoge”. Er hat eine breite künstlerische Ausbildung, die von der Musik bis zum Theater reicht.
Seine künsterlische Hauptausbildung hat er am Straßburger Conservatoire National absolviert. Er studierte unter anderem am Roy Hart Theatre und kurz am Psycho-Artistic Institute in Paris mit Robert Wilson.
Seit 1999 arbeitet er am Courant d’Art (Straßburg). Richard Doust ist Mitbegründer des seit 2005 bestehenden und von der EU geförderterten grenzüberschreitendem multilingualen Theater BAAL novo.

Dank der “Roy Hart Stimmarbeit” und seiner musikalischen und gefühlvollen Leidenschaft für Sprachen bekam er ganz besondere Rollen bei verschiedensten Bühnenproduktionen.

Er spricht fließend Englisch, Französisch und Deutsch, und gutes Italienisch und Russisch. Diese sprachliche Fertigkeit und Kreativität zusammen mit seiner Arbeit über die “inneren Stimmen” (inspiriert von Nathalie Goldberg, deren Bestseller “Writing down the Bones” er ins Französische übersetzte) haben sein Gefühl für menschliche Prozesse vertieft und verschärft.

Richard Doust hat einen Magistertitel in Kognitiver Wissenschaft und erforscht seit 2008 wissenschaftlich die Strukturen von erzählerischen Prozessen in Text, Musik und Bewegung. 2015 erhielt er seinen Doktortitel über “Ein domänenunabhängiges Modell des Suspense in erzählerischen Prozessen” (Open University, UK). Zudem arbeitet er seit 2010 als Multi-lingual Actor-Coach und Creativity Consultant für mehrere Consultingfirmen. Auch hier benutzt und trainiert er die Macht des Erzählens.
Seit 2009 entwickelt er “Social Harmony”, einen kreativen auf Gesten basierten ‘sozialen’ pädagogischen Ansatz zum kreativen Erlernen musikalischer Harmonie, die er insbesondere als Dozent für die Yiddish Summer Weimar Improvisationsworkshops schon mehrmals erfolgreich einsetzte. Jetzt baut er auf diesen Ansatz auf, um seine Einsichten und Erfahrungen über Suspense, Neugier und Überraschungen in erzählerischen Prozessen im Rahmen der Improvisation zu verbreiten und auszubauen.