Sonntag, 14. Januar 2018, 20 h

Konzertreihe “Improvisation International”

Klangimprovisationen mit dem Ensemble 6ix

Jacques Demierre (CH) – Klavier
Thomas Lehn (D) – Analog Synthesizer
Urs Leimgruber (CH) – Saxophon
Hannah Marshall (GB) – Violincello
Dorothea Schürch (CH) – Stimme und Singende Säge
Roger Turner (GB) – Perkussion

Die Gruppe 6ix, künstlerisch geleitet von dem Saxophonisten Urs Leimgruber und dem Pianisten Jacques Demierre wurde im Frühjahr 2007 gegründet. Seither hat die Gruppe in Europa, USA und Kanada (Konzerte und internationale Festivals) gespielt.

6ix besteht aus sechs Musikerinnen und Musikern, die zu den führenden Protagonisten der frei improvisierenden Szene Europas zählen:

  • Urs Leimgruber bereichert und erweitert seit Jahrzehnten mit neuen Spieltechniken den Saxophonklang.
  • Jacques Demierre hat am Klavier eine einzigartige Spielart entwickelt, die nie aufhört Klang-Topographien neu zu zeichnen und uns das physische Gewicht des Instruments vergessen lässt.
  • Thomas Lehn operiert ganz bewusst mit analogen, elektronischen Sounds, die ein unmittelbares Reagieren auf den Struktur- und Gestaltungsprozess live aufgeführter Musik gestatten.
  • Die britische Cellistin Hannah Marshall erfindet und exorziert so viele Töne und emotionale Qualitäten von ihrem Instrument wie ihr möglich ist.
  • Mit der Stimme und der singenden Säge bietet Dorothea Schürch eine breite Palette von Klangeffekten und Geräuschen, während ihr Körper Teil einer erstaunlichen theatralischen Performance wird.
  • Roger Turner ist ein britischer Musiker, der jeglichen Kategorien trotzt, ein phantastischer Schlagzeuger, eine aufregende Kombination von vulkanischer Kraft und fein geschliffender Präzision.

Mit 6ix bilden diese sechs MusikerInnen ein Ensemble, das Klangimprovisationen in differenzierter Weise auf die akustischen Gegebenheiten eines Raumes ausrichtet. Die Musik improvisiert von 6ix basiert auf den räumlichen Voraussetzungen des vorgegebenen Raums, als dessen räumlicher Klangspur im Benutzen oder Enthüllen des akustischen Potentials. Es gibt keine Partitur wie in der traditionellen Musik, sondern eine standortspezifische Partitur für die Musiker interpretiert durch den architektonischen Kontext und die Umgebung. Eine Partitur, die nicht von der Musik getrennt werden kann, eine Partitur, die mit der Performance selbst übereinstimmt.

                                                           Gefördert von:

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)
Reservierungen unter oder (030) 84 72 10 52

 

Hier gibt es einen kurzen Überblick über vergangene Konzerte in 2016 & 2017.