Freitag, 30. Mai & Samstag, 31. Mai 2014

tf_symposion

Das Symposion will einige Ansätze der Forschung über Improvisation in den Blick nehmen und darüber hinaus die Frage stellen, was eine improvisierende Forschung wäre, die Kommunikation, Unvorhersagbarkeit und Emergenz auch methodisch berücksichtigt. Das Symposion bringt verschiedene Musikerinnen und Wissenschaftlerinnen, die aktuell künstlerisch/wissenschaftliche Forschungsansätze verfolgen, zusammen. In kurzen Vorträgen bzw. Lectures werden aktuelle Forschungs-Prozesse und -ergebnisse vorgestellt, in einem Seminar steht das Improvisieren als Methode des Nachdenkens und Forschen zur Diskussion.

Die Vortragenden sind in- und ausländische Improvisationsmusikerinnen und -forscher sowie innerhalb der BIRG (Berlin Improvisation Research Group) forschende Berliner Musiker und Forscher.

Als Teilnehmer/Zuhörer laden wir MusikerInnen und Interessierte ein, die ihr eigenes Nachdenken oder Spielen vertiefen wollen sowie Musik- und Kunstwissenschaftler und SozialforscherInnen, deren Thema die Improvisation ist.

Leitung: Dr. Reinhard Gagel

Ablauf:

Freitag, 30. Mai 2014

Thema: Forschungsprojekte / Research projects

10 h

Keynote / Einleitung
Dr. Reinhard Gagel

10.15 h

Urban Mäder, Universität für angewandte Künste Luzern
Improvisation als Herausforderung
Vermittlung und Forschung an der Hochschule für Musik Luzern

Matthias Haenisch, Marc Godau, Universität Potsdam
Improvisierendes Wissen – Performative Ko-Konstruktion musikalischen Wissens im Kontext freier Improvisation

11.15 h

Pause

11.30 h

Corinna Eikmeier, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Improvisieren mit einem improvisierenden Körper

Rogerio Costa, Universität Sao Paulo, Brasilien
Improvisation, sound, body and new technologies

12.30 – 13 h

14 .30 – 16.30 h

Seminar A: Improvisierend forschen / researching improvisationally
Impuls: Prof. Fridhelm Klein, München

17 – 18 h

Zusammenfassung des Tages als Lecture Performance/Soup

Samstag, 31. Mai 2014

Thema: Allgemeine Forschungsfragen

10 h

Alan Bern, Othermusic Academy, Weimar/Berlin
Present Time Composition, Impulse & Cognition

Mirio Cosottini, Arezzo, Italien
Exercise of Restitution
Sound Invariance, graphics and improvisation

11 h

Pause

11.15 h

Lara Frisch, Bauhaus Universität Weimar
Improvisierte Musik und die Unwahrscheinlichkeit der Kommunikation

Matthias Maschat, Berlin
Improvisation – Performativität – Ästhetik

12.30 – 13 h

14 .30 – 16.30 h

Seminar B: Improvisierend forschen / researching improvisationally
Impuls: Dr. Nina Polaschegg, Wien
Klangforschung als künstlerische Forschung: ein Paradox oder “Alter Wein in neuen Schläuchen”?

17 – 18 h

Zusammenfassung des Tages als Lecture Performance/Soup

Die Vorträge werden teils in deutscher, teils in englischer Sprache gehalten. Eine schriftliche Übersetzung in der jeweils anderen Sprache steht zu Beginn der Veranstaltung zur Verfügung.
Für evt. notwendige Übersetzungen während der Diskussion steht eine Dolmetscherin zur Verfügung.

Das Symposion findet als Teil des Festivals exploring Improvisation – 10 Jahre exploratorium berlin statt.
(Preise siehe dort)

Information:

Dr. Reinhard Gagel, (030) 53 05 06 46