Researching Improvisation – Researching by Improvisation

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Book presentation & concert on 29.9., 9 p.m. in exploratorium

Reinhard Gagel / Matthias Schwabe / (eds.)

Researching Improvisation – Researching by Improvisation

Essays About the Exploration of Musical Improvisation

This book brings together essays providing aesthetic, cultural, artistic and pedagogical interrogations of the art of musical improvisation. As a fleeting – but profound – process, improvisation is also a form of research, and as such, an instrument of knowledge. But how does this research broaden the horizon of improvisation? What is a form of research that is appropriate to, and derived from, improvisation? And what specific qualities does improvisation offer artistic research? This book, bilingual throughout, contains reflections and models which deal both with the art of improvisation and with the people who carry it out; and offers fascinating perspectives on the musical and the performative, and beyond this, for culture and for scholarship more generally. Contributions by Alan Bern, Mirio Cosottini, Rogério Costa, Corinna Eikmeier, Lara Frisch, Reinhard Gagel, Marc Godau/Matthias Haenisch, Urban Mäder, Matthias Maschat, Nina Polaschegg, Edwin Prévost, Matthias Schwabe and drawings by Fridhelm Klein.

Our internet-SOUP – an interactive collection of video and audio files, texts, pictures, drawings and pdf-files – can be foun here: internet-SOUP

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5A (CD)

Nineteen Pieces of Improvised Music

Class 5A and Ariel Shibolet (artistic facilitator)

edited by nurnichtnur
5 A (CD) - 19 Pieces of Improvised Music

“The music on this CD was recorded on 24th – 25th March after two workshops, a week each in 28th February – 4th March 2011 and 19th – 23rd March 2012 by 10 – 11 years old children with no prior instrumental experience. We were playing, listening and learning about improvisation all day long and the children were free of other tasks.

These workshops, especially the second, in 2012 was very special to me. It was a human experience of the highest level: musically, intellectually, socially and spritually. The attentiveness to the music and to one another, the quality of concentrration, the friendship and the feeling of a utopic society was an amazing experience, one that rarely happens in life. This work raises questions and thoughts about music and improvisation, about learning processes, methods and models of teaching improvisation, about education and human society.”

Ariel Shibolet in the booklet

“What listening to this CD brings about for sure: For the participating children the horizon widened in regard to what all may gain aesthetic value in terms of music. And also this CD refers to a way of teaching that arouses the need in the pupils to become musically active themselves – in a playful, improvising, composing and refl ective way.”

Hans Schneider, Prof. of Music Education at der University of Music, Freiburg (Germany)

 

Hörproben

The CD is available for 12 € and can be ordered here: .

expressiv & explOHRativ

Musikalische Improvisation in der Schule

Reinhard Gagel, Matthias Schwabe (Hg.)

Books on Demand, Norderstedt 2013, 164 Seiten, Ladenpreis 12,90 €
expressiv & explOHRativ

Musikalische Improvisation vereinbart in einzigartiger Weise persönlichkeitsbildende Aspekte mit musikalischem Lernen und der Befähigung zum praktischen Musizieren. Um das Spektrum dieser Arbeitsweise auszuloten, führte das exploratorium berlin im Schuljahr 2011/12 an vier Schulen in Berlin Kreuzberg und Schöneberg vier verschiedene Projekte mit improvisierter Musik durch. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren – meist ohne besondere musikalische Vorkenntnisse – hatten die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung Erfahrungen mit Gruppenimprovisationen zu sammeln und eigene Präsentationen zu entwickeln. Dabei kamen unterschiedliche Schwerpunkte und Zielsetzungen sowie verschiedene methodische Ansätze zum Tragen.

Dieses Buch präsentiert die vier Projektberichte, eine Expertendiskussion sowie Nachreflexionen. Sie geben einen Einblick in die Chancen improvisatorischen Arbeitens in verschiedenen Schulformen, bieten interessantes Unterrichtsmaterial, benennen Faktoren, die zum Gelingen der Projekte beigetragen haben und geben Denk- und Diskussionsanstöße für die Perspektiven musikalischer Improvisation im Kontext Schule.

Online kaufen bei buecher.de: Link

 

Rezensionen:

“Dem für den musikalischen Erfahrungshorizont eines heranwachsenden Kindes äußerst wertvollen Bereich der freien Improvisation widmet sich die Publikation “expressiv & explOHRativ”. Das Buch versteht sich als Auswertung eines Projekts der Lilli-Friedemann-Stiftung (Trägerin des exploratoriums berlin). Die vorliegende Dokumentation setzt sich zum Ziel, Improvisationsmodelle vorzustellen, die frei von verbindlichen stilistischen Vorgaben sind und das musikalische Material für alle TeilnehmerInnen zugänglich gestalten. (…)

Das Buch ist als Ideengeber – buchstäblich explorativ – zu verstehen und bietet einen reichen Erfahrungsschatz. Die Stärken des Ansatzes liegen in der Vorstellung von Entfaltungsmöglichkeiten im Hinblick auf Fragen, für die der Musikunterricht an Regelschulen bislang wenig Zugänge bereithält. Die Publikation ist daher als wichtiger Denkanstoß zu werten. Denn um die Individualität unserer Kinder ernst zu nehmen, kann gerade die freie Improvisation eine existenzielle Grundlage bereitstellen.”

Magnus Gaul, Musik in der Grundschule 1/2014 S. 55

“Klänge als unerschöpfliches Potenzial stehen im Fokus – sie hervorzubringen, ihnen zu lauschen, mit ihnen zu experimentieren und zu interagieren (allein, in Gruppen oder mit allen), das ist die Basis für Aufbau und Entwicklung der Fähigkeiten, musikalisch künstlerisch zu gestalten.” (…)

“Alle Beiträge spiegeln lebendige und nachhaltige Musikarbeit in der Schule heute. Zugleich lenken sie den Blick (auch) auf pädagogische Aspekte: Dazu gehört u. a. die Akzeptanz (auch musikalisch) unterschiedlicher Lern-Niveaus, der gleichsam inklusive Umgang damit, die Einsicht, dass auch das Stocken, ja sogar das Scheitern von Lernprozessen wichtig sind sowie die durch gängige Aufmerksamkeit auf die sozialen Aspekte der unterrichtlichen Arbeit. Für freie Improvisation sind diese Aspekte nun gerade nicht Störfaktoren, sondern konstruktive Bestandteile, da musikalische wie soziale Fähigkeiten nicht voraus gesetzt, sondern im musikalischen Handeln, im musikbezogenen Be-Greifen erst aufgebaut werden. Mit den Praxisberichten jedoch gelingt es, die Bedeutsamkeit improvisatorischen Arbeitens in unseren Schulen herauszustellen. Die Schrift liefert ebenso neue Ideen für versierte PraktikerInnen wie wichtige Impulse für all die KollegInnen, die sich erstmalig mit ihren SchülerInnen den vielfältigen Möglichkeiten der musikalischen Improvisation in der Schule stellen möchten”.

Ortwin Nimczik, Musik & Bildung 2/2014, Seite 78