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exploratorium interaktiv

Der Soup-Atlas im Internet

Unsere Internet-SOUP – eine interaktive Zusammenschau von Videos, Audiodateien, Texten, Bildern, Zeichnungen und Dokumenten des Festivals 2014 – ergänzt das Buch um eine sinnliche und Erkenntnis fördernde Art und Weise.

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In der SOUP sind verschiedenste Beiträge des Symposium „Improvisation erforschen – improvisierend forschen“ aufgeführt: Zeichnungen von Fridhelm Klein, Vorträge von Alan Bern, Corinna Eikmeier, Mirio Cosottini, Rogério Costa und Urban Mäder. Sie finden den Mitschnitt eines Konzertes mit Eddie Prevost, Ariel Shibolet, Andrea Neumann und Barre Phillipps und Ausschnitte aus Improvisationen auf der Offenen Bühne. Zu sehen sind die Tanz-Performance des Duos Jean Sasportes (Tanz) Fritz Hauser (Perk.) und Ausschnitte aus der SOUP-Performance während des Festivals 2014 im exploratorium.

Interaktiv nutzbar macht dieses Konvolut die Atlas-Software. Sie wurde entwickelt für das internationale Kunstprojekt „House of Taswir“ (Kuratorin: A.S. Bruckstein Çoruh), um verschiedene künstlerische Medien auf assoziative Weise zu verkoppeln. Die einzelnen Beiträge werden durch einfaches Anklicken immer wieder neu und assoziativ miteinander verknüpft und in unerwartete Beziehungen zu einander gebracht. Durch Doppelklick öffnen sie sich und sind einseh- und anhörbar. Hier erkennen wir Ähnlichkeiten mit interaktiven Improvisationsprozessen, weshalb wir den Atlas als geeignetes Medium für Präsentation und Forschung des exploratorium sehen. Die aktuelle Sammlung (SOUP 2014) bezieht sich auf unsere oben erwähnte Publikation; weitere Materialien – insbesondere aus Bibliothek und Archiv – werden folgen, mit dem Ziel, ein weitgefächertes Spektrum von Informationen und Medien zum Thema Improvisation zu präsentieren und (durchaus unerwartete) Bezüge zwischen diesen Materialien herzustellen.

Sie finden den SOUP-Atlas hier oder indem Sie obiges Bild anklicken.

Hörproben der CD 5A

Nineteen Pieces of Improvised Music

Improvisationsklasse 5A und Ariel Shibolet (künstlerische Leitung)

erschienen bei nurnichtnur
5 A (CD) - 19 Pieces of Improvised Music

“Die Musik auf dieser CD wurde vom 24. bis 25. März 2012 nach zwei Workshops mit 10 – 11jährigen Kindern ohne instrumentale Vorerfahrung aufgenommen, jeder Workshop dauerte eine Woche (vom 28. Februar bis 4. März 2011 und vom 19. bis 23. März 2012). Wir spielten, lauschten und lernten den ganzen Tag etwas über das Improvisieren, die Kinder waren dafür von anderen Aufgaben freigestellt worden.

Diese Workshops, vor allem der zweite im Jahr 2012, waren für mich sehr bedeutsam. Es war eine menschliche Erfahrung auf höchstem Niveau: musikalisch, intellektuell, sozial und spirituell. Die Aufmerksamkeit, die der Musik entgegengebracht wurde und untereinander in der Gruppe herrschte, die Qualität der Konzentration, die Freundschaft und die Ahnung einer utopischen Gesellschaft führten zu einer erstaunlichen Erfahrung, die im Leben selten genug vorkommt. Diese Arbeit regt an zu Fragen und Gedanken über Musik und Improvisation, über Lernprozesse, Methoden und pädagogische Modelle beim Improvisieren, über Erziehung und die menschliche Gesellschaft.”

Ariel Shibolet im Booklet

“Was einem die Musik dieser CDs sicher vermittelt: Für die beteiligten Kinder erweiterte sich der Horizont dessen, was als Musik ästhetische Geltung erlangen kann, und sie verweist auf einen Unterricht, in dem bei den Schülern das Bedürfnis entwickelt wird, selbst musikalisch tätig zu werden – spielerisch, improvisierend, komponierend, reflektierend.”

Hans Schneider, Prof. für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Freiburg

Die CD ist für 12€ erhältlich, und per Mail bei uns zu bestellen: .

Raumnutzungsbedingungen des exploratorium berlin

Das exploratorium berlin vermietet seine Säle an interessierte Kulturschaffende im „Do-it-yourself-Betrieb“. Pünktlich zum Ende des Mietverhältnisses müssen von den Mietern alle Räume besenrein und aufgeräumt für nachfolgende Veranstaltungen hinterlassen werden.
 

  1. Die Säle sind für alle Kurse und Workshops grundsätzlich ohne Straßenschuhe zu betreten. In den Foyers stehen Kisten mit (parkettschonenden) Überziehern / Hausschuhen. Der Mieter informiert die Teilnehmer seiner Veranstaltung, dass sie eigene Hausschuhe oder Socken mitbringen sollten.  Ausnahme: Bei Vermietungen für Konzerte gilt dies nicht.
  2. Während der Durchführung von Veranstaltungen sind die Eingangstüren geschlossen zu halten, d.h. Schließen, sobald alle Teilnehmer eingetroffen sind.
  3. Wertsachen sollen nicht unbeaufsichtigt in den Foyers zurückgelassen, sondern mit in die Säle genommen werden.
  4. Rauchen und Offenes Feuer (Kerzen, Feuerwerk u. ä.) sind im ganzen Haus untersagt.
  5. Bei lauter Musik sind die Fenster geschlossen zu halten, um Rücksicht auf Anwohner und andere Mieter zu nehmen.
  6. Das Benutzen der Instrumente ist nur nach vorheriger Absprache und nur im Beisein geschulter & kompetenter Personen erlaubt. Alle Instrumente sind pfleglich zu behandeln und nach Gebrauch zurückzustellen.
  7. Die Teeküchen dürfen benutzt werden, für Getränke wird ein Entgelt (zum Selbstkostenpreis) erwartet. Preistabellen hängen in den Küchen aus, eine Getränkekasse steht zur Verfügung. Angebrochene Lebensmittel dürfen nicht im exploratorium verbleiben. Benutztes Geschirr muss abgewaschen und in die Schränke zurückgestellt werden.
  8. Alle Stühle sind wieder an ihren ursprünglichen Standort zurückzustellen. Entweder in 2-3er Stapel an die Wand (Saal 1) oder je Stuhlwagen in 10er Stückzahl (Saal 2) stapeln.
  9. Vor Verlassen des exploratorium berlin ist in allen Räumen das Licht auszuschalten und die Heizung (im Winter) auf 2,5 zurückzudrehen – Küche und Toiletten nicht vergessen!

Unterkünfte rund ums exploratorium

Auf der Karte sehen Sie unsere Empfehlungen zu privaten und geschäftlichen Anbietern, mit denen wir bislang gute Erfahrungen gemacht, und von seiten unserer Gäste/Workshopteilnehmer noch keine Beschwerden vernommen haben.

Um zu einer größeren Ansicht zu gelangen, klicken Sie bitte auf das Quadrat an der oberen rechten Ecke der Karte.
Es öffnet sich dann ein neuer Tab mit vergößerter Anzeige.
In der Karte können Sie sich dann beliebig mit Mausklicks etc. hin und herbewegen. Das exploratorium berlin haben wir mit einem gelben Häuschen gekennzeichnet. Wenn Sie die farblich markierten Punkte anklicken, erhalten Sie Adress-, Telefon- und Email-Informationen zu den Pensionen bzw. Hotels.

Improvisation ist mehr!

50 Jahre Improvisation in der künstlerischen, pädagogischen und therapeutischen Arbeit – 50 Jahre Ring für Gruppenimprovisation

Roundtable-Gespräch

Sonntag, 1. Juni 2014, 11.30 – 13.30 h

Die Geschichte der Improvisation in den letzten Jahrzehnten wird i.d.R. als Geschichte der künstlerischen Akteure auf den Konzertbühnen erzählt. Aber Improvisation ist mehr! Sie ist
•  ein Paradigma für handlungsorientiertes und experimentelles Erfahrungslernen in der Musik- und Sozialpädagogik,
•  eine der tragenden Säulen nicht-rezeptiver Musiktherapie,
•  ein politisches “Modell” für selbstbestimmtes und selbstorganisiertes kreatives Handeln,
•  eine partizipative Musikform, in der Menschen verschiedener Kunst- und Stilrichtungen mit unterschiedlichen Vorerfahrungen und Kompetenzen gemeinsam agieren können.

Dieses Roundtable-Gespräch beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Stellenwert von Improvisation im Laufe des letzten halben Jahrhunderts durch Höhen und Tiefen hindurch verändert hat und wie künstlerische, pädagogische und therapeutische, aber auch partizipative und politische Aspekte dabei unterschiedliche Bedeutung erlangten.

Als GesprächsteilnehmerInnen haben wir “Zeitzeugen” eingeladen, die das Geschehen über mehrere Jahrzehnte hinweg aus unterschiedlichen Perspektiven  beobachtet haben bzw. darin involviert waren:

Peter Jarchow, ehem. Prof. für Improvisation an der Musikhochschule Leipzig
Gerd Lisken, ehem. Prof. für Musikpädagogik an der Uni Bielefeld
Ulrike Matthes, ehem. Gymnasial-Lehrerin für das Fach Musik
Dr. Nina Polaschegg, Improvisationsmusikerin und Musikjournalistin
Willem Schulz, Improvisationsmusiker und Komponist
Wolfgang Schliemann, Improvisationsmusiker
Prof. Dr. Eckhard Weymann, Prof. für Musiktherapie an der Musikhochschule Hamburg

Die Fragen stellen:

Dr. Reinhard Gagel, derzeitiger Vorsitzender des Ring für Gruppenimprovisation
Matthias Schwabe, langjähriger Vorsitzender des Ring für Gruppenimprovisation

Kooperationsveranstaltung mit dem Ring für Gruppenimprovisation, der 2014 sein 50-jähriges Bestehen feiert und aus dessen Kreis viele der eingeladenen ExpertInnen stammen

 

Eintritt: 10 / 8 / 5 Euro oder per Tageskarte bzw. Festivalpass

Details zu Preisen und Anmeldung

expressiv & explOHRativ

Musikalische Improvisation in der Schule

ist der Titel eines Projekts, welches das exploratorium berlin im Schuljahr 2012/2013 in Zusammenarbeit mit 4 Berliner Schulen durchführte.

Mittlerweile ist dazu eine Dokumentation erschienen:

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Reinhard Gagel, Matthias Schwabe (Hrsg.)
expressiv & explOHRativ
Musikalische Improvisation in der Schule
Reihe Improvisierte Musik und Kreative Musikpädagogik Band 1
Books on Demand Norderstedt / Lilli-Friedemann-Stiftung Berlin 2013
ISBN 978-3-8482-5403-3
164 S., Ladenpreis 12.90 €

Mit Beiträgen von Esther Anne Adrian, Klaus Emrich,
Reinhard Gagel, Claudia Hartmann, Ulrike Keefer,
Karin Meesmann, Angelika Schall, Matthias Schwabe
und Ariel Shibolet

Auf dieser Seite präsentieren wir in Kürze weitere Dokumentations-Materialien.

 

Christian Wolz

wolz

Biografie

Christian Wolz wurde 1967 in Berlin geboren und lebt in Berlin.
Christian Wolz ist Performance-Künstler, Stimm- und Bühnenkünstler, Musiker, Komponist und Stimmtherapeut

Er entwickelte seine eigene avantgardistische Performance-Sprache. Diese kombiniert Theater, Stimmkunst, Komposition und Improvisation und Elektronik, durchbrochen mit Stilistiken aus unterschiedlichen Herkünften, nämlich aus orientalischen und anderen Kulturen.

Seit 1988 Performances, Klanginstallationen, Radiohörspiele (SWR, Deutschlandradio), CD- Produktionen, Zusammenarbeit mit verschiedenen Choreografen, Regisseuren und Musikern, sowie als Performer in Tanzstücken und Theaterproduktionen.
Er arbeitete als Künstler in Belgien, Dänemark, England, Frankreich, Griechenland, Italien, Kanada, Luxemburg, Niederlanden, Neuseeland, Polen, Portugal, Österreich, Schweiz und Spanien.

Lehrtätigkeiten für Stimme und Performance: UdK Berlin, exploratorium berlin, Dartington College of Arts/UK, University of Wales, School of Music New Zealand (Wellington und Christchurch), Royal Academy of Music in Aarhus/DK und an anderen Orten. Seit 2008 als Dozent am Exploratorium tätig.

Siehe auch www.citoma.de

Dozentinnen & Dozenten

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