Lecture Performances zur Theorie der Improvisation

Donnerstag 10. März und 26. Mai 2016, 20 – 22 h

tf_labor1

Improvisation ist auch ein Gegenstand des Denkens, der Theorie und der Forschung. Neben Musikwissenschaftlern, Neurophysiologen, Philosophen und Musikdidaktikern sind es auch die Musiker und die Hörer, die über improvisierte Musik nachdenken. Ausgewählte Positionen der Improvisationsreflektion und -theorie werden hier gemeinsam erarbeitet: in Lecture Performances nähern wir uns lesend und diskutierend ausgewählten Themen. Wie die Theorie für die Praxis nützliche Aussagen macht (oder machen kann), erproben wir vor Ort: Es soll in der Art der Offenen Bühne auch improvisiert werden.
Deshalb bitte Instrumente mitbringen.

Nächster Termin:

Dienstag, 26.5.16, 20 – 22 h,  Saal 2  (Aufgang D)

Interaktion in der musikalischen Improvisation

Eine praktisch-theoretische Untersuchung (Teil 2)

Das Wort Interaktion fällt häufig, wenn es um musikalische Ensemble-Improvisation geht. In einer lecture performance möchte ich gemeinsam mit den Teilnehmern untersuchen, wie Musiker in Tönen interagieren und was sie voneinander wahrnehmen, verstehen und zurückgeben. Ich nehme dafür ein Vokabular aus der Kommunikations- und Zeichentheorie zu Hilfe, das mir praktisch einleuchtend erscheint und in gemeinsamen Improvisationen erprobt werden kann. Auch wer beim ersten Mal nicht dabei war, kann gerne zu diesem Labor dazukommen….

Leitung: Reinhard Gagel

 

Ansprechpartner:

Reinhard Gagel, (030) 53 05 06 46

Eintritt frei, Spenden erwünscht, Anmeldung nicht erforderlich

Einen kurzen Überblick über bereits vergangene Laborveranstaltungen gibt es hier.