exploratorium_2020-2

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    • Foto: exploratorium berlin

Reinhard Gagel

Improvisation ist mein zentrales künstlerisches, pädagogisches und wissenschaftliches Anliegen. Ausgebildet bin ich in Schulmusik- und Instrumentalpädagogik, Instrument Klavier. Aufbaustudium Musiktherapie nach Nordoff/Robbins. Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Improvisationsmusikern. Künstlerische Projekte zwischen Komposition und Improvisation (Zapping-Projekte) mit eigenen Ensembles. Leitung des “Improvisiakum” – einer internationale Werkstatt für improvisierende Musiker in Köln. Fachleiter für Musiktheorie, Improvisation, Komposition und kreative Medien an der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln. Umfangreiche Workshoptätigkeit und Musiktheaterprojekte.

Von 2010 – 2012 arbeitete ich im Forschungsprojekt “Quo vadis Teufelsgeiger?” zum Thema klassische Musiker und Improvisation an der Musikuniversität Wien. Seit 2003 lehre ich dort Gruppenimprovisation, musikalische Kommunikation und Didaktik der Improvisation im Institut für Musikpädagogik und habe 2008 mit einer Dissertation über „Improvisation als soziale Kunst“ promoviert. Ich bin Vorsitzender des ring für gruppenimprovisation e.V. und arbeitete von 2012 bis 2020 als Künstler, Pädagoge und Wissenschaftler im exploratorium berlin, wo ich den Arbeitsbereich Theorie und Forschung aufgebaut habe, den ich bis Februar 2020 geleitet habe.

„Meine Vision ist eine künstlerische Praxis, die die kreativen Fähigkeiten der jeweiligen Mitspielenden in einem stimmigen musikalischen Arbeitsprozess bündelt. Improvisieren ist eine soziale Kunst, in der Menschen eigene Musik aus der gemeinsamen Kommunikation erfinden und aufführen. Mein Ziel ist, diese Prozesse zu erforschen und möglichst viele Menschen für diese Musizierform zu gewinnen.“

Weitere Informationen unter:
www.reinhard-gagel.de;
www.exploratorium-berlin.de;
www.quovadisteufelsgeiger.at;
www.impro-ring.de.

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