exploratorium_2021-2

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exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + Livestream

Veranstaltungen an diesem Ort

Oktober

2021Do07Okt20:00TRAMES || Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + LivestreamBühne:Improvisation International

konzert trames und duo thomas gerwin+berg

Zeit/Time

Donnerstag, 07. 10. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + Livestream

Inhalt/Content

JETZT LIVE: https://www.youtube.com/watch?v=pmkbUYE62SE

TRAMES
Celine Voccia (FR/DE) – Klavier
Michel Doneda (FR) – Saxofon
Alexander Frangenheim (DE) – Kontrabass

Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin (DE)
Ivo Berg – Blockflöten
Thomas Gerwin – Elektronik, Perkussion, Banjo

Idee und Basis für das Trio TRAMES bilden verschiedene Eckpunkte der Musikgeschichte: Chamber Jazz des Jimmy Giuffre Trios, Ekstasen und Dramatik des Free Jazz, Traditionen der Neuen Musik sowie neue Formen des Experimentierens seit den 1960ern sowohl im Bereich der komponierten Musik als auch in der experimentellen Musik. Innerhalb dieses Koordinatensystems will das Trio einen Punkt im Zentrum finden, von dem aus freier Zugang zu einer Ensemblemusik besteht, die eine offene und komplexe Strukturierung und Klanggestaltung mit der Unmittelbarkeit und Emotionalität der Improvisation verbindet. Dabei sollen die Freiheit und Intensität von Kraft, Stille und Verwundbarkeit, von abstrakten Strukturen und Geräuschen, aber auch von Lyrismen zueinander keine Abgrenzungen erfahren.

Céline Voccia ist eine französische Pianistin, Komponistin und Improvisatorin in der Berliner Free Jazz-Szene. Sie studierte klassisches Klavier am Genfer Konservatorium sowie Jazzmusik und Improvisation in Paris und Berlin. Ihre Musik ist eine Verschmelzung der Jazzsprache mit klassischer Klaviertechnik und gipfelt so in einer Abstraktion zeitgenössischer Musik mit Free Jazz. Michel Doneda wurde 1954 in Frankreich geboren und ist autodidaktischer Musiker. Um 1980 gründete er in Frankreich zusammen mit Musikern, Tänzern und Schauspielern IREA (Institute for research and exchange between arts of improvisation). Doneda ist in der internationalen Musikszene sehr engagiert und aktiv. Er tourte in Afrika, Japan, Asien, den USA, Kanada, Süd Amerika und Russland und hat bereits mehr als  50 CDs veröffentlicht. Alexander Frangenheim, ein klassisch ausgebildeter Bassist, arbeitet seit Ende der 1980er Jahre als Improvisator. Er hat mit vielen führenden Musikern aus der ganzen Welt gespielt. Von Mitte der 90er bis Anfang der 2000er Jahre war er eine Schlüsselfigur auf dem Gebiet der Zusammenarbeit mit Tanz. 1992 gründete er sein Label concepts of doing für Festivals, Events und als CD-Label. Von 1997 bis 2003 waren concepts of doing – Interaktion Tanz Musik eine herausragende Plattform für den experimentellen Austausch zwischen Medien in Europa. Seit 2005 lebt er in Berlin. Er schuf studioboerne45, ein angesehenes Aufnahmestudio für unabhängige Künstler, in dem er seitdem auch weiterhin seine concepts of doing-Festivals produzierte.

 

Die Komposition Flautando 3.7 markiert den Beginn der Zusammenarbeit von Ivo Berg und Thomas Gerwin als Duo: Aus radikalen Soundexperimenten am Rohmaterial der Flöte werden Samples gewonnen, die verdoppelt, gedehnt, verfremdet oder in ihre Bestandteile aufgespalten als elektroakustisches Zuspielband und Improvisationsmaterial an die Spielenden zurückfließen. Aus diesem explorativen Setting heraus finden Thomas Gerwin und Ivo Berg zu einem intensiven kammermusikalischen Musizieren zwischen den Polen von elementarer Körperlichkeit und Digitalisierung, Simplizität und kompositorischer Komplexität, Unmittelbarkeit und Immersion. Über das Instrumentarium der Blockflöte und die Einbindung der „Cheap Electronics“ wird in diese Suche nach aktuellen Ausdrucksformen stets auch eine historische Folie eingeblendet. Ausgangspunkte sind neben der freien Improvisation auch graphische Notationen und offene Improvisationskonzepte.

Ivo Berg studierte Blockflöte und frühe modale Ensemblemusik in Bremen und Tilburg. Neben der zeitgenössisch experimentellen Musik liegt sein Schwerpunkt auf der Aufführungspraxis früher Musik. Als Sänger und Blockflötist konzertiert er mit dem Ensemble Nusmido, das auf die Musik der Renaissance und des Mittelalters spezialisiert ist. 2014 veröffentlichte er seine Dissertation zum Thema musikalischer Spannung und legte weitere Forschungsarbeiten u. a. im Bereich Gestik, Embodiment sowie historischer Aufführungspraxis vor. Nach Tätigkeiten an der Musikhochschule Lübeck und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien hat er seit 2018 eine Professur für Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin inne und ist Studiengangsleiter der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung. Thomas Gerwin, klassisch ausgebildeter Komponist und Klangkünstler, kam sehr früh zur elektroakustischen Musik, seit 1993 arbeitet er außerdem intensiv in den Bereichen „Soundscape Composition“ und radiophone Kunst. Hauptsächlich in seinem Berliner Atelier inter art project komponiert er instrumentale und (live-)elektronische Werke für Konzert und Performance, inszeniert experimentelle Hörstücke und kreiert Klang- und Video-Installationen. Als Ausdrucksmittel seiner interaktiven und „situativen“ raumkünstlerischen Arbeiten bezieht er oft Neue Medien, Theater, Tanz, Film, Licht und Skulptur mit ein. Gleichzeitig improvisiert er seit früher Jugend bzw. komponiert spontan mit Gitarre, gefundenen Objekten, Live-Elektronik sowie seit 2008 auch mit seinem präparierten 6-saitigen Banjo, einer „perfekten Kombination aus Schlag- und Saiteninstrument“ und unterrichtet im exploratorium berlin – Raum für Improvisation.

 

https://soundcloud.com/celinevoccia/trames

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

Nach wie vor sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Konzertbesuch ist nur mit Vorab-Buchung möglich. Bitte buchen Sie per untenstehendem Formular bis spätestens 14 h am Konzerttag, Sie erhalten dann weitere Informationen. Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Das Konzert wird auch per Livestream über unseren YouTube-Kanal übertragen, der Konzertbeginn ist daher pünktlich:
https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

2021Sa16Okt20:00ensemble explorativ20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + LivestreamBühne:Explorations

Konzert ensemble explorativ

Zeit/Time

Samstag, 16. 10. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + Livestream

Inhalt/Content

Helmut Bieler-Wendt – Klavier, Violine, Bariton-Violectra | Gerburg Fuchs – Perkussion | Reinhard Gagel – Mini-Moog-Synthesizer, Akkordeon | Thomas Gerwin – Objekte, Cheap Electronic | Peter Jarchow – Klavier | Kathrin von Kieseritzky – Saxophon | Pedro Kadivar – Text | Bettina Mainz – Tanz | Ingo Reulecke – Tanz | Johann Reißer – Poesie | Simon Rose – Bariton-Saxophon | Linda Scheckel – Visuelles | Matthias Schwabe – Flöte, Viola, Diverses | Lucy Zhao – Pipa

 

Improvisation in Musik, Tanz, Poesie und Bildender Kunst: Das ensemble explorativ versammelt Dozentinnen und Dozenten des exploratorium berlin einmal jährlich live auf der Bühne – als Großgruppe ebenso wie in verschiedenen Kleingruppen-Besetzungen.

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

19.00 soundwalk mit Thomas Gerwin

 

Nach wie vor sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Konzertbesuch ist nur mit Vorab-Buchung möglich. Bitte buchen Sie per untenstehendem Formular bis spätestens 14 h am Konzerttag, Sie erhalten dann weitere Informationen. Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Das Konzert wird auch per Livestream über unseren YouTube-Kanal übertragen, der Konzertbeginn ist daher pünktlich:
https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

2021Do28Okt20:00EmpfehlungRecorded Landscapes: Sabine Vogel & Marta Zapparoli20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + LivestreamBühne:Improvisation International

konzert recorded lanscapes und sabine vogel

Zeit/Time

Donnerstag, 28. 10. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + Livestream

Inhalt/Content

Recorded Landscapes
La Barca Vá: Duo Sabine Vogel & Marta Zapparoli
5 Seen: Solo Sabine Vogel

Sabine Vogel (DE): Verstärkte Flöten, Bansuri im Wasser, Objekte, Video
Marta Zapparoli (IT/DE): Radioempfänger, Antennen und Kassetten

Recorded Landscapes ist eine Serie audiovisueller Stücke der Flötistin und Komponistin Sabine Vogel, die sich mit Ideen von Heimat, Natur und Identität auseinandersetzen. Präsentiert werden davon zwei, eines im Duo mit der italienischen Sound-Künstlerin Marta Zapparoli: La Barca Vá (Duo) und 5 Seen (Solo).

Sabine Vogel sagt über ihr Projekt: „Die Landschaft, in der ich aufwachse, prägt mich. Die Dinge, die ich dort erlebe, die Spiele, die ich spiele, die Eindrücke, die ich bekomme, hinterlassen einen Abdruck in meinem ‚Sein‘, in meinen ‚Erinnerungsschichten‘. Es besteht eine Verbindung zwischen mir und diesem Ort, dieser Landschaft. Die Landschaft, in der man aufgewachsen ist, kann einem ein starkes Gefühl von Heimat vermitteln. Als Musiker*innen reisen wir viel, sind sozusagen ‚auf der ganzen Welt zu Hause‘, dennoch haben wir unsere Wurzeln meist an einem sehr spezifischen Ort. Die individuelle Biographie der Musiker*innen wird somit zum Ausgangspunkt meiner Stücke, sie ist ihnen gleichsam unmittelbar geographisch eingeschrieben.

Wie ist es, wenn ich diesen Ort mit jemandem teile? Wenn jemand diesen Ort durch meine Augen sieht, ihn kennenlernt, wahrnimmt? Wenn ich die Geschichten, die ich dort erlebt habe, mit diesem Menschen teile? Dies kann ein tieferes Verständnis für die jeweilige Kultur und auch den Menschen vermitteln und dadurch natürlich auch Auswirkungen auf die Musik und das gemeinsame kreative Schaffen haben. Durch gemeinsames Erleben, sich in die Umgebung ‘eintunen’, hören, wahrnehmen, improvisieren und experimentieren nähern sich die Spieler*innen dem jeweiligen Ort. Aus dem Material entsteht eine audiovisuelle Komposition, der dann die Spieler*innen in Echtzeit eine neue Klangschicht hinzufügen und somit den Prozess einer entstehenden ‘Klang’landschaft immer wieder neu kreieren.

Eine Felsformation manifestiert den Entstehungsprozess einer Landschaft, einen Aufzeichnungsprozess von Bewegung und Evolution. Visuelle Details solcher Formationen können als grafische Partituren behandelt werden, die gespielt werden, um Landschaft in Klang zu verwandeln und dies wiederum kann erneut aufgenommen werden; Recorded Landscapes ist somit die Manifestation des Prozesses einer entstehenden Landschaft. Was beinhaltet dieser Prozess einer entstehenden Landschaft? Ist es nicht so, dass jede Präsenz eines Tieres, eines Menschen die Landschaft für den Augenblick des ‚Daseins‘ verändert? Und verändert die Landschaft auch mich?“

Sabine Vogel beschäftigt sich intensiv mit modernen Spieltechniken, Klang und Improvisation und hat ein eigenes Vokabular auf ihrem Instrument entwickelt, sowohl akustisch wie auch mit Erweiterung elektronischen Equipments und bestimmter Mikrophonierung. In ihren Kompositionen vermischt sie Flötenklänge aus dem Innen ihrer Flöten, die sich oft auf der Schwelle des Unhörbaren befinden, sozusagen den Mikrokosmos ihrer Klangwelt, mit field recordings – Aufnahmen aus dem Außen, dem Makrokosmos. In ihren ortsbezogenen Arbeiten, Klanginstallationen und Live- Performances in der Natur beschäftigt sie sich mit Klang, Ort, Zeit, Moment und Erinnerung. Marta Zapparoli ist eine italienische Klang- und Improvisationskünstlerin, Performerin und autodidaktische Forscherin, deren Karriere in der musikalischen Untergrund-Szene Bolognas begann. Im Alter von 15 Jahren begann sie ihre Ausbildung in Bildender Kunst und Sopran-Saxophon und war auch aktiv in den experimentellen Ausrichtungen von Theater, Tanz, Performance und Radioproduktion. Seit 2000 ist sie vor allem interessiert an experimenteller Noise-Musik und war Mitbegründerin des Hotelnuclear-Kollektivs. Anschließend entwickelte sie ihr Solo-Projekt, dessen Fokus vor allem auf akustischen Ökologien, Außenaufnahmen und Lärmbelastung sowie elektromagnetischen Frequenzen liegt. Seit 2014 arbeitet sie an einem neuen Projekt zu „unhörbaren Klängen“, das auf dem Empfang und weltweit gemachten Aufnahmen von Phänomenen durch Radiofrequenzen, von Menschen produzierten Lärm-Signalen, kabelloser Kommunikation und natürlichem Radio (VLF) basiert, die sie in ihren Live-Auftritten, Klang-Interventionen und ‑Installationen verwendet.

5 Seen: https://vimeo.com/384520809

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

 

Das Konzert wird auch per Livestream über unseren YouTube-Kanal übertragen:
https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

November

2021Do11Nov20:00imp[or]trait #4: echtzeitmusik – “Generations”Zu Gast: Alexander Markvart, Rieko Okuda, Ignaz Schick und Alexander von Schlippenbach | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + LivestreamDenkraum:imp[or]trait

Zeit/Time

Donnerstag, 11. 11. 2021 | 20:00

Ort/Location

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Inhalt/Content

Gespräch auf Englisch und Deutsch

Zu Gast: Alexander Markvart, Rieko Okuda, Ignaz Schick und Alexander von Schlippenbach
Moderation: Mathias Maschat

echtzeitmusik – “Generations” ist die Fortsetzung des Gesprächs 1990/2020 – echtzeitmusik, das mit einem Austausch zwischen Burkhard Beins, Andrea Neumann und Ignaz Schick zu 30 Jahren Echtzeitmusik den Auftakt einer vierteiligen Echtzeitmusik-Reihe bildete. Jede(r) der drei ist ein weiteres Mal zu einem Schwerpunktthema geladen. Die Anregung zum Thema echtzeitmusik – “Generations” kam von Ignaz Schick. Von ihm vorgeschlagen sind neben ihm als Gast bei Mathias Maschat die Pianistin Rieko Okuda, der Musiker und Veranstalter Alexander Markvart sowie die Piano-Ikone des europäischen Free Jazz Alexander von Schlippenbach.

Die Berliner Echtzeitmusik vereint eine große Vielzahl an Musiker*innen und verschiedenste Ausprägungen improvisatorischer und auch kompositorischer, experimenteller, originär-individueller und kreativ-avantgardistischer Stilistiken. Austausch und Kooperation stehen insgesamt im Zentrum der sich vielfach überlappenden Szenen innerhalb dieses komplexen und heterogenen Ökosystems. Wie sich die Akteure begegnen und an welchen Orten sich ihre Begegnungen abspielen, ist in entscheidendem Maß auch abhängig von dem Zeitpunkt, an dem sie die Szene in Berlin betreten haben. Der Begriff der Generation ist in diesem Sinn nicht unbedingt dem Alter zugeordnet, sondern bezieht sich vielmehr auf den Moment, in dem Akteure in der Stadt aktiv und präsent geworden sind. Teilweise ist dies natürlich auch durch die Zugehörigkeit zu bestimmten Altersgruppen begründet, aber auch andere Faktoren individueller Lebensphasen spielen eine Rolle.

Alexander von Schlippenbach ist seit den 1960er Jahren in Berlin und hatte beim Eintreffen der ersten Protagonist*innen, die später die Echtzeitmusik begründen sollten, bereits gut 20 Jahre Berliner freie Musik mitgestaltet und erlebt. Ignaz Schick bewegte sich ab 1990 in Berlin und gehört sowohl als einflussreicher Musiker als auch als umtriebiger Veranstalter der Gründer*innen-Generation der Echtzeitmusik an. Rieko Okuda kam aus Japan nach längerem Aufenthalt in den USA im Jahr 2011 nach Berlin und etablierte sich mit ihrer enorm breiten Aufstellung schnell in ganz unterschiedlichen Szenen und war seither sowohl in schon länger bestehenden als auch neu gegründeten Veranstaltungsorten allgegenwärtig. Aus St. Petersburg kommend, ist Alexander Markvart seit 2018 in Berlin und mit seinen frischen und eigensinnigen Ansätzen als Mitbetreiber und Co-Kurator des Petersburg Art Space in Berlin eine feste Größe geworden.

Im Gespräch tauschen sie sich über ihre verschiedenen Erfahrungen in unterschiedlichen Zeiträumen aus und diskutieren den Einfluss dieser Zeiterfahrungen auf ihr Wirken und ihre Kunst.

Aufzeichnung: 1990/2020 – echtzeitmusik

 

Eintritt: 5 €

2021Do18Nov20:00EmpfehlungBlindflug20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + LivestreamBühne:Improvisation International

konzert lauren newton-trio

Zeit/Time

Donnerstag, 18. 11. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + Livestream

Inhalt/Content

Blindflug
Lauren Newton
(US/DE) – Stimme
Sebastian Strinning
(SE/CH) – Saxophon, Bassklarinette
Emanuel Künzi
(CH) – Schlagzeug

Das improvisierende Trio Blindflug hat 2012 in Luzern zusammengefunden. Seither feilen die Mitglieder an ihrem gemeinsamen Sound und spielten mehrere kleine Schweizer Konzerttourneen. Ihr Debutalbum Without Doubt entstand bei einer Aufnahmesession im tiefen Emmental sowie live beim Festival Jazz geht Baden. Ihre Musik ist als Einladung an die ZuhörerInnen zu verstehen: Sie ist spontan, polyphon, narrativ und nah. Fern von fetten Bässen entsteht Klangmalerei (das tiefe Register wird sehr sparsam bedient), die sehr dicht werden kann und gewissermaßen im Schwebezustand tanzt. Die klassische Rollenverteilung der Instrumente ist aufgehoben. Vielmehr steht der improvisierte Gesamtklang im Vordergrund. Es scheint, als läge diese Musik in der Luft.

Die Sängerin und Performerin Lauren Newton aus den USA tritt seit 1975 auf den bedeutendsten Festivals in Europa, USA, Kanada, Mexico, Afrika und Asien auf. Ihr umfangreiches Schaffen ist auf über 75 Tonträgern dokumentiert. Sie bringt eine immense künstlerische Erfahrung mit. Flankiert wird sie von zwei der spannendsten jungen Schweizer Improvisatoren. Emanuel Künzi und Sebastian Strinning haben sich in der Schweiz bereits einen Namen für ihr archaisches und eigenständiges musikalisches Schaffen gemacht. Beide sind ehemalige Studenten der Jazzschule Luzern. Dort haben sie auch die Zusammenarbeit mit Newton als Trio Blindflug angefangen.

https://blindflug.bandcamp.com/album/without-doubt
https://www.youtube.com/watch?v=VBRVjxQCgdw

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

 

Das Konzert wird auch per Livestream über unseren YouTube-Kanal übertragen:
https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

Dezember

2021Do09Dez20:00EmpfehlungLilo Stahl & Harald Kimmig || The WISSELTANGCAMATTA20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + LivestreamBühne:Improvisation International

Improvisation im Konzert_stahl-Kimmig-WisselTangCamatta

Zeit/Time

Donnerstag, 09. 12. 2021 | 20:00

Ort/Location

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Inhalt/Content

Duo Lilo Stahl & Harald Kimmig (DE)
Lilo Stahl
– Tanz
Harald Kimmig – Violine

The WISSELTANGCAMATTA (DE)
Simon Camatta – Schlagzeug, Perkussion
Achim Tang – Kontrabass
Georg Wissel – Alt-Saxophon, Klarinette, Präparationen

 

Das Wagnis: ein Sprung ins Unbekannte. Nichts ist geplant, nichts ist verabredet. Alles was zählt, ist der Moment des Aufeinandertreffens. Die Akteure handeln ungeschützt. Hier ist Risiko erwünscht, Konfrontation und doch stets: Nähe. Lilo Stahl und Harald Kimmig finden eine gemeinsame Sprache und spezifische Formen der Kommunikation. Durch die gemeinsam gefundene Metasprache, die stets aus dem Augenblick heraus geschieht, sind beide Akteure in der Lage, zu jedem Zeitpunkt einen Prozess zu initiieren, weiter zu entwickeln und zu beenden. So weist die Performance über individuelle Statements der Beteiligten hinaus. Tanz und Musik verbinden sich zu einer neuen Form.

Lilo Stahl steht für Tanz und Instant Composition. Seit 1981 ist sie freischaffend als Dozentin sowie auf der Bühne tätig. Sie gehört zu den bedeutenden Mitgestalter*innen neuer Tanzentwicklungen und war wesentlich an der Etablierung von Improvisation als Bühnenform beteiligt. Sie ist Mitbegründerin von bewegungs-art Freiburg (1979) und gehört seit 2006 zum Leitungsteam der TIP-Vollzeitausbildung in Tanz, Improvisation und Performance. 1987–91 war sie Mitglied in Anzu Furukawa‘s Company Dance Butter Tokio. Ihre letzte Solo-Arbeit ist what if zum Thema „Stille & Lärm“, gefördert durch DIS-TANZEN-SOLO und zu sehen beim soundance festival in Berlin 2021. Harald Kimmig ist improvisierender Musiker, Performer und Komponist. In seinen Arbeiten geht es um die Erforschung von Klängen und Formen mittels Improvisation und deren interdisziplinäre Wechselwirkungen mit anderen Künsten. In seinen Ensembles spielt er improvisierte Musik. Auf virtuose Art kombiniert er auf dem Instrument erzeugte Geräusche mit konventionellem Violinspiel. Über die Jahre entwickelte er einen unverwechselbaren Sound und Stil. Er spielt u. a. im Streichtrio Kimmig-Studer-Zimmerlin und ist Gründer der Performance-Gruppe The Human Factory; eine seiner letzten Solo-Arbeiten war HARA in Berlin, 2021.

 

The WISSELTANGCAMATTA bewegen sich auf der Schneide von frei Improvisierter Musik, Soundscapes und Free Jazz. Unvorhersehbar und beweglich sind ihre Improvisationen, zünden spontan und bewegen sich rasend schnell und wild – und nehmen dann ihren Lauf durch minimalistische musikalische Kollagen. Georg Wissel, Achim Tang und Simon Camatta sind alle drei Meister der frei improvisierten Musik und treibende Kräfte bei der Weiterentwicklung von Improvisationsformen. Durch ihre langjährige Trio-Beziehung haben sie einen Rahmen geschaffen, in dem sie kontinuierlich an der eigenen Art der Freien Improvisation arbeiten. Dabei haben die drei Musiker mittlerweile ein traumwandlerisches Verständnis ihres Zusammenspiels erreicht. Wechsel von Dynamik, Dichte, Tempi, melodischen Phrasen, Geräusch oder energetischen Schichtungen überraschen mit natürlicher Leichtigkeit.

Georg Wissel bezeichnet sich selbst auch als Bildhauer von Druckluft. Seine ersten wichtigen Erfahrungen mit improvisierten Musikaufnahmen und Tourneen machte er Ende der 80er Jahre in Deutschland, Frankreich und Südamerika als Gastmusiker von Pöhlmusik, an der Seite des australischen Bratschisten Jon Rose. Inspiriert durch die Zusammenarbeit mit elektronischen Musikern, begann er (neben der Arbeit an instrumentalen Spieltechniken) auch durch Präparationen nach neuen Klängen zu suchen, die inzwischen fester Bestandteil seines Spiels geworden sind. Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte Achim Tang seit 1984 mit Blockflöte, Trompete, Gitarre, Bassgitarre und Kontrabass. Er arbeitete mit zahlreichen Musikern unterschiedlicher ästhetischer Herkunft zusammen und wurde zu vielen internationalen Festivals eingeladen. 2011 war er 4. Improviser In Residence des Moers Festivals. Sein erstes Schlagzeug bekam Simon Camatta im Alter von 11 Jahren zu Weihnachten geschenkt. Seit zwanzig Jahren spielt er nun Musik verschiedenster Stilrichtungen und in vielen Konstellationen rund um die halbe Welt.

https://soundcloud.com/georg-wissel/sets/the-wisseltangcamatta-indessoundcloud_the
https://soundcloud.com/simoncamatta/the-wisseltangcamatta-02feb2019-lokal-harmonie

WISSELTANGCAMATTA im Konzert auf Youtube.

 

19.00 soundwalk mit Thomas Gerwin

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

 

Das Konzert wird auch per Livestream über unseren YouTube-Kanal übertragen:
https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

2021Do16Dez20:00Empfehlungkey_concepts #6: Körperlichkeit – Bewegung / FreiheitZu Gast: Corinna Eikmeier | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + LivestreamDenkraum:key_concepts

Zeit/Time

Donnerstag, 16. 12. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + Livestream

Inhalt/Content

Gespräch auf Deutsch

Zu Gast: Corinna Eikmeier
Moderation: Mathias Maschat

Weitere Informationen folgen.

Eintritt: 5 €

Januar

2022Fr07Jan20:00EmpfehlungMayas – Wassermann – Yassin20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + LivestreamBühne:Improvisation International

Improvisationskonzert mit Magda Mayas, Ute Wassermann, Raed Yassin

Zeit/Time

Freitag, 07. 01. 2022 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + Livestream

Inhalt/Content

Magda Mayas (DE) – Klavier
Ute Wassermann (DE) – Stimme
Raed Yassin (LB/DE) – Kontrabass, Elektronik

Magda Mayas, Ute Wassermann und Raed Yassin verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten. Ihr gemeinsames Trio existiert seit 2020.

In den letzten 20 Jahren hat Magda Mayas ein Vokabular entwickelt, das sowohl die inneren als auch die äußeren Teile des Klaviers verwendet, ebenso wie Verstärkungen, Präparierungen und Objekte, die zu Erweiterungen des Instruments selbst werden. Mayas erforscht strukturelle, lineare Klangcollagen und hat eine Reihe von Techniken entwickelt, die sich auf die Geschichte des präparierten und inneren Klaviervokabulars stützen, aber stark individualisiert sind und die Sprache für das Innenklavier-Spiel erweitern. Neben Klavier spielt Mayas auf einem Clavinet/Pianet, einem E-Piano aus den 60er Jahren mit Saiten und Metallplatten, wo sie sich mit Geräuschen und viszeralerem Klangmaterial beschäftigt und die instrumentale Klangpalette mit erweiterten Techniken und Objekten gleichermaßen erweitert. Sie promovierte an der Universität Göteborg, Schweden. Seit 2019 ist sie Programmkoordinatorin und Improvisationsdozentin an der Hochschule Luzern.

Ute Wassermann hat bildende Kunst (Klanginstallation, Performancekunst) an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und Gesang an der University of California, San Diego, studiert. Als Improvisatorin tourt sie durch die Welt, realisiert audiovisuelle Stimmperformances / Installationen und Kompositionen für Solisten und Ensembles. Im Zentrum ihrer Forschung steht die kontinuierliche und kompromisslose Erforschung ihrer Stimme. Ute Wassermanns überirdischer Gesang geht über die menschliche Stimme hinaus. Sie singt mehrdimensionale skulpturale Klänge, die zwischen elektronischen, animalischen, anorganischen und menschlichen Qualitäten oszillieren. Klangumgebungen sind eine wichtige Quelle für ihre Fantasie. Sie schafft imaginäre akustische Lebensräume, in denen sich ihre chamäleonartige Stimme auf komponierte oder gefundene Klanglandschaften einstimmt. Ihre Methoden zur Erweiterung und Verfremdung der Stimme umfassen den Einsatz von Vogelpfeifen, Lo-Fi-Elektronik, Resonatoren, Fieldrecordings und verschiedenen Arten von Mikrofonen. Ihre Performances beschäftigen sich mit Alltagsgegenständen oder selbst erfundenen Stimminstrumenten, die als akustische Kostüme Gestalt annehmen können.

Raed Yassin ist Künstler und Musiker. 2003 schloss er sein Studium an der Theaterabteilung des Institute of Fine Arts in Beirut ab und hat seitdem seine konzeptionelle Herangehensweise mit verschiedenen Medien wie Video, Sound, Fotografie, Text, Skulptur und Performance weiterentwickelt. Als Musiker ist Raed Yassin seit vielen Jahren ein wichtiger Teil der libanesischen Underground-Musikszene. Er war von Anfang an einer der Organisatoren des Irtijal Festival of Experimental Music und gründete 2009 sein Musiklabel Annihaya. Er ist Mitglied mehrerer Bands und Gruppen, darunter „A“ Trio und PRAED. Als Kontrabassist entwickelte er eine persönliche und eigenständige erweiterte Technik, indem er verschiedene Präparationen und Gegenstände auf seinem Instrument einsetzte. Sein Interesse richtet sich hier stark auf Texturen, Energien und Vibrationen, die Dichte von Lautstärke und Klang, anstatt auf konventionelle melodische Strukturen. Als elektronischer Musiker und experimenteller Turntablist reicht seine Herangehensweise an Vinyl von der Dekonstruktion arabischer Popmusik bis hin zur Nutzung der traditionellen Musikarchive von Ländern des globalen Südens. Mit seiner Duo-Band PRAED (zusammen mit Paed Conca) agiert er als Leadsänger und Synthesizer-Spieler und verbindet Free Jazz mit Psychedelic Rock und ägyptischer Shaabi-Musik. Raed lebt derzeit zwischen Berlin und Beirut.

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

 

Das Konzert wird auch per Livestream über unseren YouTube-Kanal übertragen:
https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

2022Fr28Jan20:00EmpfehlungSound & Lecture N° 17: Svetlana Maraš & Biliana Voutchkova20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + LivestreamBühne:Sound & LectureDenkraum:Sound & Lecture

Improvisationskonzert mit Svetlans Maras und Biliana Voutchkova

Zeit/Time

Freitag, 28. 01. 2022 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C + Livestream

Inhalt/Content

Konzert + Gespräch auf Englisch

Svetlana Maraš (RS/CH) – Elektronik
Biliana Voutchkova (BG/DE) Violine, Stimme

Moderation: Mathias Maschat

Als Auftakt für unser Symposium Erfahrungsraum Improvisation sind in unserer Konzertreihe Sound & Lecture die serbische Klangkünstlerin Svetlana Maraš und die bulgarisch-deutsche Geigerin Biliana Voutchkova zu Gast. Moderiert von Mathias Maschat sprechen die beiden erfahrenen Improvisatorinnen und Improvisationslehrerinnen darüber, was ihnen Improvisation bedeutet und welche Anliegen sie als Lehrende mit der Weitergabe ihrer Kunst verbinden.

Svetlana Maraš hat zahlreiche Kurse auch für Kinder gegeben und ist ab September 2021 als Professorin für kreative Musiktechnologie und Co-Leiterin des Elektronischen Studios Basel an die Hochschule für Musik der FHNW (Fachhochschule Nordwestschweiz) berufen. Biliana Voutchkova gibt international Workshops an Hochschulen und Festivals und ist außerdem am exploratorium als Workshop-Leiterin tätig. Musikalisch knüpfen Svetlana Maraš und Biliana Voutchkova mit neuen Ideen an ihrer langjährigen Zusammenarbeit an.

Svetlana Maraš arbeitet an der Schnittstelle von experimenteller Musik, Klangkunst und neuen Medien. Sie absolvierte ihr Studium an der renommierten Aalto University (Helsinki), wo sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war, sowie Ausbildungen an Orten wie Bang on a Can Summer Institute (MASSMoCA), Columbia University – School of the Arts, Mozarteum Summer Academy, KlangKunstBühne at UDK ( Berlin), der Berklee Summer School, dem Internationalen Sommerkurs Darmstadt und vielen anderen Orten. Ihr Artikel Thingification of Compositional Process – Emerging and Autonomy of Extra-Musical Object in Western Art Music wurde 2017 als Buchkapitel veröffentlicht. Svetlana Maraš gibt oft Workshops und Masterclasses zu Programmierung und neuer Musiktechnologie für Kinder und Erwachsene, und sie hält Vorträge zu Themen mit experimenteller Musik und Klangkunst. Als Composer in Residence und künstlerische Leiterin des Elektronischen Studios von Radio Belgrad seit 2016 hat sie verschiedene Projekte und Aktivitäten wie die Restaurierung des EMS Synthi 100, Künstlerresidenzen und Bildungsprogramme initiiert.

Biliana Voutchkova ist eine interdisziplinäre Künstlerin, Geigerin, Performerin, Komponistin, Improvisatorin und Kuratorin. Ihre ständige kreative Forschung umfasst die größtmögliche Bandbreite von Klang, Bewegung und Vision. Ihre erweiterten klanglichen, technischen und physischen Fähigkeiten entwickelten sich zu einer sehr individuellen künstlerischen Sprache. Biliana Voutchkova lebt zwischen Berlin und ihrer ländlichen Residenz an der Schwarzmeerküste Bulgariens und arbeitet international als Solistin, in Gruppen und kollaborativen Besetzungen und mit renommierten Ensembles. Zu ihren oft unkonventionellen Projekten gehören ortsspezifische Originalwerke, Performances, Konzerte, Langzeit- und multidisziplinäre Formate. Neben ihren anderen Aktivitäten beschäftigt sie sich ständig mit der Organisation und Präsentation von informellen nicht-institutionellen Veranstaltungen, um dauerhafte Beziehungen zu ihren lokalen Gemeinschaften aufzubauen und zu erreichen.

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

 

Das Konzert wird auch per Livestream über unseren YouTube-Kanal übertragen:
https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

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