exploratorium_2021-2

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exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

exploratorium berlin, Aufgang C

Veranstaltungen an diesem Ort

August

2021Mi04Aug11:0015:00Welche Farbe hat ein Pfiff?für 9–14-Jährige11:00 - 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Wochenend- und Ferienworkshops

Junges explo, Pfiff, Kieseritzky+de Zilon

Leitung/Facilitator

Kathrin von Kieseritzky & Ynez de Zilón

Zeit/Time

Mittwoch, 04. 08. 2021 | 11:00 - Mittwoch, 04. 08. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Genauso wie im Tagesworkshop gleichen Namens tauchen wir auch in diesem Ferien-Workshop mit Kindern im Alter von 9 bis 14 Jahren in die Welt der graphischen Partitur ein, können uns aber hier mehr Zeit nehmen, sie Schritt für Schritt an die Übertragung von Klang/Musik in Bildende Kunst und vice versa heranzuführen. Weder musikalische noch bildnerische Voraussetzungen sind nötig, da die Herangehensweise im Grunde sehr einfach ist. Bei vorhandenem Interesse ermöglichen leicht zu handhabende Materialien und Techniken den direkten Einstieg in die Praxis.

Durch gezielte Klang-Übungen und Spiele musikalisch vorbereitet, werden wir zunächst bildnerische Charakteristika wie Farbe und Größe, dann graphische Parameter wie Linienführung, Streuung, Struktur et cetera vorstellen, auf ihre Spezifik hin untersuchen und mit den Kindern musikalisch interpretieren. Es steht ihnen viel Raum dafür zur Verfügung, sowohl klanglich als auch bildnerisch zahlreiche Variationen kennenzulernen, auszutesten und tiefer zu ergründen.

Immer wieder werden wir im Gespräch die verschiedenen Möglichkeiten der Interpretation graphischer und farblicher Elemente und ihrer Anordnung auf dem Blatt im Detail erörtern und diskutieren. So kann jedes Kind zunehmend seine eigenen Vorstellungen herausbilden und in Abstimmung mit den anderen umsetzen.

Schließlich bilden sich kleine Ensembles, die jeweils ihre eigene graphische Partitur und deren musikalische Interpretation entwickeln, proben und voreinander präsentieren.

2021Do05Aug(Aug 5)10:00So08(Aug 8)15:00Potentiale freisetzen, Methoden erlernen, Kriterien findenIntensivkurs zur Anleitung von Ensemble-Improvisation10:00 - 15:00 (8) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop,Fortbildungen

Leitung/Facilitator

Reinhard Gagel, Matthias Schwabe

Zeit/Time

Donnerstag, 05. 08. 2021 | 10:00 - Sonntag, 08. 08. 2021 | 15:00

Ort/Location

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Inhalt/Content

Sie unterrichten an einer Schule oder Musikschule und möchten Improvisation in Ihre Arbeit integrieren? Sie leiten ein Orchester oder Kammermusikensemble und möchten die eigenverantwortliche Kreativität der SpielerInnen fördern? Sie möchten in einer musik- oder sozialpädagogischen Einrichtung ein Improvisations-Ensemble anleiten? Sie sind ImprovisationsmusikerIn und wollen Ihre Kenntnisse erweitern?

In diesem viertägigen Intensivkurs lernen Sie verschiedene Ansätze kennen, wie Sie mit Gruppen improvisatorisch arbeiten können. Ausgehend von gemeinsamen Improvisationen nach verschiedenartigen Vorgaben und Konzepten werden wir die künstlerischen Erfahrungen der TeilnehmerInnen vertiefen, didaktische und methodische Ansätze reflektieren und diese mit Erkenntnissen aus anderen Wissenschaften untermauern.

Die Arbeit findet teils in der Großgruppe statt, teils auch in Kleingruppen, in denen die beiden Workshopleiter nach Bedarf unterschiedliche Schwerpunkte anbieten.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: https://exploratorium-berlin.de/corona-regeln/

2021Fr13Aug20:00EmpfehlungSound & Lecture N° 16: Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Sound & LectureDenkraum:Sound & Lecture

Denkraum, SAL16, Nicola L. Hein, Christian Grüny, Simon Rose, Claudia Schmitz, Maria Colusi

Zeit/Time

Freitag, 13. 08. 2021 | 20:00

Ort/Location

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Inhalt/Content

Nicola L. Hein (DE) – Gitarre, Elektronik
Christian Grüny (DE) – Text, Philosophie
Simon Rose (UK/DE) – Baritonsaxofon
Claudia Schmitz (DE) – Bewegtbild auf Skulptur
Maria Colusi (AR/DE) – Tanz

Moderation: Mathias Maschat

Die Denkraum-Reihe Sound & Lecture verbindet die Präsentation eines künstlerischen Projekts mit einem Künstler*innengespräch, das von Mathias Maschat moderiert wird. Zu Gast sind Nicola Hein, Christian Grüny, Simon Rose, Claudia Schmitz und Maria Colusi mit Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading.

Die Eigenschaft unserer Wahrnehmung, ein Wort, ein Bild oder einen Klang in Kontexten zu verstehen, bezeichnete der Philosoph Ludwig Wittgenstein als ‚Aspektsehen‘. Bei diesem Phänomen nimmt das interdisziplinäre Projekt Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading seinen Ausgang. Musik, philosophischer Text, Tanz und Video treffen darin aufeinander und begegnen sich in der Improvisation. Das Aspektsehen, ebenso wie die damit verbundene Fähigkeit des Aspektwechsels, werden dabei künstlerisch und philosophisch auf mehreren Ebenen reflektiert. Eines der Anliegen ist es, das Potential von Wittgensteins Auseinandersetzung mit Wahrnehmungspsychologie und Bedeutungskonstruktion in einer Reinterpretation durch die Künste, in ihrer Interaktion und Relationalität, zu befragen.

Die Performance ist der Auftakt zu dem Symposium Sinn und Präsenz in Improvisation.

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

2021Sa14Aug(Aug 14)10:00So15(Aug 15)16:00EmpfehlungSymposium: Sinn und Präsenz in Improvisation10:00 - 16:00 (15) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:Symposien

Denkraum, 6. Symposium, Christian Grüny, Nicola Hein, Mathias Maschat

Zeit/Time

Samstag, 14. 08. 2021 | 10:00 - Sonntag, 15. 08. 2021 | 16:00

Ort/Location

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Inhalt/Content

6. Symposium am exploratorium berlin
Eine Veranstaltung des DENKRAUM IMPROVISATION

TEILNAHME NUR PER LIVESTREAM: https://www.youtube.com/exploratoriumberlin
Leider können wir aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Lage under der damit verbundenen Auflagen das Symposium nicht für die Öffentlichkeit öffnen.

Keynotes:
Christian Grüny: Diagrammatische Improvisation und der Sinn des Heterogenen
Nicola L. Hein: Das Paradigma der Präsenz und Modi der Temporalität in den Critical Improvisation Studies
Mathias Maschat: Präsenz als improvisationsästhetische Kategorie

Weitere Beiträge:
Christoph Baumann, Jean Beers, Carl Bergström-Nielsen, Corinna Eikmeier, Reinhard Gagel, Thomas Gerwin, Jin Hyun Kim, Doris Kösterke, Urban Mäder, Mattin, Annemarie Michel, Alex Nowitz, Nina Polaschegg, Ursel Schlicht, Wolfgang Schliemann, Sabine Vogel und Andrew Wass

***DOWNLOAD SYMPOSIUMS-PROGRAMM Stand 23. Juli 2021***

Der DENKRAUM IMPROVISATION veranstaltet vom 13.–15. August 2021 das Symposium Sinn und Präsenz in Improvisation. Hierbei stehen die Begriffe Sinn und Präsenz als jeweils eigenständige Entitäten, als gegenläufige Momente ebenso wie als ineinander fallende und sich ergänzende ästhetische Kategorien im Zentrum.

Ob und inwiefern Klang ein Träger von Sinn sein kann oder Klang Sinn repräsentieren, war historisch betrachtet Gegenstand zahlreicher musikästhetischer Überlegungen und Auseinandersetzungen. Die Frage danach kulminierte beispielsweise im Streit zwischen Programmmusik und absoluter Musik oder in der Einforderung eines abstrakten Hörens konkreter Klänge in der musique concrète. Vor jeder Zuschreibung von Sinn ist Klang jedoch zunächst einmal da, gegenwärtig, unmittelbar und phänomenal. Lässt man die Verortung jedweder Musik in kulturellen Kontexten für einen Moment beiseite, ist die Kategorie der Präsenz zweifelsohne ganz allgemein ein starkes Moment musikalischer Erfahrung. Hieran anschließend stellt sich die Frage, inwiefern Sinn und Präsenz im Zusammenhang mit Improvisation bzw. improvisierter Musik als eigenständige Kategorien behandelt werden können, inwiefern sie als sich ausschließende Gegensätze verhandelt werden müssen oder im Gegenteil dazu als notwendigerweise zusammengehörige Aspekte des Improvisierens oder des Improvisation Rezipierens.

Sowohl Sinn als auch Präsenz sind mehrdeutige und in verschiedenen Zusammenhängen unterschiedlich verwendete Begriffe. So steht Sinn einerseits in semantischer, semiotischer oder symbolischer Lesart für die referenzielle Bedeutung von Sprache und Zeichen. Andererseits umfasst Sinn den Zweck, das Ziel, die Absicht, die Erfüllung oder die höhere Bestimmung eines Tuns. Präsenz kann sich auf eine Anwesenheit und Gegenwart sowohl im Zeitlichen als auch im Räumlichen beziehen. Der Begriff funktioniert als Beschreibung eines Charakteristikums einer rein phänomenalen Welt, quasi als Verweis auf die Annahme eines Nicht-Repräsentationalen. Außerdem kann Präsenz sich auf ein Auratisches oder auf Ausstrahlung beziehen.

Der Fokus des Symposiums auf das Begriffspaar in seiner Kombination rührt von der philosophisch eingeführten, teils auch kritisierten Gegenüberstellung von Sinn und Präsenz als getrennten oder zumindest spannungsreichen Sphären von Welterfahrung und ‑deutung. Präsenz öffnet in eben jenen Erörterungen die Tore in eine Welt unmittelbarer Erfahrung, in eine Welt hinter oder neben dem durch Interpretation und Hermeneutik Ergründbaren – jenseits konkret sinnhafter Inhalte. Im Hinblick auf Improvisation können sicherlich alle genannten Bedeutungshorizonte relevante Blickwinkel ausleuchten. Insgesamt erscheint aber das Moment von Präsenzerfahrung in einer überwiegend abstrakten Kunstform wie der zeitgenössischen Improvisation gegenüber einer Sinnvermittlung und ‑entschlüsselung als vorrangig. Was geschieht jedoch in anderen Formen der Improvisation, die mit bestimmten musikalischen Strukturen und Konventionen konkrete Inhalte verbinden? Was geschieht in zeitgenössischer Improvisation, wenn Elemente des Sprachlichen integriert werden? Oder wenn frei improvisierte Stücke im Nachhinein mit Titeln versehen werden? Was geschieht, wenn improvisierte Musik interdisziplinär mit anderen Kunstformen kombiniert wird und dabei abstrakte Klänge mit konkreteren künstlerischen Ausdrucksformen in Beziehung treten? Was ist mit dem Verweischarakter von Kunst oder mit Ebenen der Intertextualität?

Während Präsenz in seiner ganzen Bandbreite befragt werden soll, steht in Bezug auf Sinn in erster Linie die Frage nach Elementen klar referentieller Bedeutung im Vordergrund. Weiterführend kann jedoch auch die Konstitution von Sinn als eine erfüllende Sinnhaftigkeit improvisatorischen Tuns befragt und beschrieben werden.

Das Symposium beginnt am Freitag-Abend (13. August) um 20 Uhr mit der Performance Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading von Nicola L. Hein (Gitarre, Elektronik), Christian Grüny (Text, Philosophie), Simon Rose (Baritonsaxofon), Claudia Schmitz (Bewegtbild auf Skulptur) und Maria Colusi (Tanz). Sie findet im Rahmen der Sound & Lecture-Reihe des exploratorium berlin statt, die Aufführungen mit von Mathias Maschat moderierten KünstlerInnengesprächen verbindet.

Call for Papers

»Sinn und Präsenz in Improvisation«, Leitartikel von Mathias Maschat für field notes Magazin #20 – Zeitgenössische Musik und Jazz in Berlin, Januar/Februar 2021, S. 2–4 sowie hier auf der field notes-Diskurs-Seite.

2021Sa21Aug19:30Reinhard Gagel – Peter Jarchow: Hantierungen an zwei Klavieren19:30 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Explorations

Reinhard Gagel; Peter Jarchow

Zeit/Time

Samstag, 21. 08. 2021 | 19:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Reinhard Gagel – Klavier
Peter Jarchow – Klavier

Die Pianisten Reinhard Gagel und Peter Jarchow kennen sich seit langer Zeit, unterhalten sich viel und ausführlich über Improvisation und stellen oft verblüffende Gemeinsamkeiten ihrer Ansichten fest. Beide sind neugierig, ob und wie sich ihr gemeinsames Denken auch auf das Spiel auswirkt.

Die Vorabsprache: Sie werden das erste Mal über das gemeinsame Hantieren nachdenken, wenn sie zum Beginn des Konzertes an den Flügeln sitzen.

 

Eintritt frei/Spenden erbeten


Anmeldung über Buchungsformular erforderlich.

2021So22Aug19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Spielraum Offene Bühne Matthias Schwabe

Zeit/Time

Sonntag, 22. 08. 2021 | 19:00 - Sonntag, 22. 08. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2022:
13.06. | 22.8. | 26.09. | 31.10. | 28.11. | 19.12. | 16.01.2022

Die Veranstaltung kann ab Juni wieder stattfinden, allerdings mit maximal 20 Teilnehmer*innen. Daher bitte über das untenstehende Formular anmelden. Im übrigen gelten die aktuellen Corona-Regeln die hier zusammengefasst sind: Link

2021Sa28Aug(Aug 28)11:00So29(Aug 29)16:00EmpfehlungImprovising the Oriental WayPraktische Einführung in die Grundlagen von Makam11:00 - 16:00 (29) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Workshop Tayfun Guttstadt

Leitung/Facilitator

Tayfun Guttstadt

Zeit/Time

Samstag, 28. 08. 2021 | 11:00 - Sonntag, 29. 08. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Ein Makam, das Grundkonzept aller orientalischen Musik, ist mehr als eine Skala. Es enthält Regeln für die Verwendung der gegebenen Hinweise. Wenn diese Regeln befolgt werden, können sehr unterschiedliche Gefühle mit den gleichen Skalen oder Noten erzeugt werden.

Wir werden gemeinsam improvisieren, beginnend mit wenigen Tönen und dann, nach den Regeln des jeweiligen Makam, das Spektrum erweitern. Auf diese Weise werden wir neue Ideen entwickeln, wie wir die ganze Bandbreite unserer Skala und/oder unseres Instruments nutzen können und den Reichtum auch einzelner Noten erforschen.

Am Ende werden wir nicht nur Ideen über die gängigsten Makame und Makam-Konzepte im Allgemeinen gewonnen haben, sondern auch eine neue Vision über Improvisation im Allgemeinen. Alle Instrumente und Stimmen sind willkommen.

Musikalische Grundkenntnisse sind erforderlich.

Der Workshop findet in deutscher und/oder englischer Spache statt, je nach Bedarf der anwesenden TeilnehmerInnen.

 

 

Für alle Veranstaltungen ist eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2021Mo30Aug16:3018:00EmpfehlungSpielend Musik erfindenfür Kinder von 8–1216:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Junges explo, regelmäßiger Kurs Matthias SchwabeSchwabe

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Montag, 30. 08. 2021 | 16:30 - Montag, 30. 08. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Einmal monatlich treffen wir uns an einem Montag, um die zahlreichen Instrumente und klingenden Materialien im exploratorium zu erkunden und damit gemeinsam unsere eigene Musik zu erfinden. Spielregeln helfen uns dabei, genau hinzuhören und herauszufinden, wie die Klänge gut zueinander passen.

Wer möchte, kann das eigene Instrument mitbringen.

2021Di31Aug20:1521:45Musique concrète20:15 - 21:45 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Regelmäßige Kurse

Lernraum, regelmäßiger Kurs, Musique concrète, Thomas Gerwin

Leitung/Facilitator

Thomas Gerwin

Zeit/Time

Dienstag, 31. 08. 2021 | 20:15 - Dienstag, 31. 08. 2021 | 21:45

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Seit Pierre Schaeffer 1948 für seine „Geräuschetüden“ in Paris fahrende Züge auf Schallplatte aufnahm und bearbeitete und damit die konkrete Musik (Musique concrète) erfand, haben sich unzählige Musiker und Komponisten auf vielfältigste Weise mit den Geräuschen des Alltags auseinandergesetzt. Der Kurs bietet einen Einstieg in diese faszinierende Klangwelt und führt in die musikalische Arbeit mit dem Computer ein. Dabei werden aufeinander aufbauende Übungen und Improvisationen durch das gemeinsame Hören und Besprechen wichtiger elektroakustischer Musikstücke ergänzt.

Geeignet auch für Anfänger mit ein bisschen PC-Erfahrung.

 
In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

September

2021Mi01Sept17:0018:30Theater spielen für Kinder von 6–10 Jahren 17:00 - 18:30 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Junges explo, Judith Thimm

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Mittwoch, 01. 09. 2021 | 17:00 - Mittwoch, 01. 09. 2021 | 18:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Hier seid ihr gefragt: inspiriert durch Musik, Geschichten und anderen Anregungen denken wir uns gemeinsam eigene Szenen aus.

Der Kurs ist offen für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren (mit und ohne Vorerfahrung) und findet einmal wöchentlich statt. Wir werden uns hauptsächlich mit dem improvisatorischen Szenenspiel beschäftigen.

Die Proben dauern inkl. Pausen ca. 1 ½ Stunden und gliedern sich in Aufwärmübungen (Atem-, Sprech- und Bewegungstraining), Konzentrationsübungen sowie improvisatorisches und szenisches Spiel. Eure Wünsche werden natürlich berücksichtigt und in die Proben eingebunden.

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

 

2021Fr03Sept(Sept 3)18:00So05(Sept 5)14:00EmpfehlungSeki Method Workshop18:00 - 14:00 (5) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Workshop Minako Seki

Leitung/Facilitator

Minako Seki

Zeit/Time

Freitag, 03. 09. 2021 | 18:00 - Sonntag, 05. 09. 2021 | 14:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Dieser Workshop findet in englischer Sprache statt. Weitere Informationen siehe englische Version.

 

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2021So05Sept16:3018:00Eltern-Kind-Trommelnfür Kinder von 4–8 Jahren16:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Junges explo, Trommeln, Judith Thimm

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Sonntag, 05. 09. 2021 | 16:30 - Sonntag, 05. 09. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wir treffen uns einmal monatlich, um gemeinsam – Kinder und Erwachsene – Klänge und Rhythmen zu erkunden. Im Spiel mit verschiedenartigen Klangerzeugern tauchen wir in andere Welten ein. Und mit unserer Stimme geben wir den Trommeln eine Sprache und lassen sie Geschichten erzählen.

Termine bis Januar 2022:
13.6. | 05.09. | 03.10. | 07.11. | 12.12. | 09.01.2022

 

2021So05Sept19:30Improvisation als Lebenskunst!?Spur 16: Die schönste Version meiner selbst 19:30 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Lebenskunst Riner Stolz mit Julia Hasenfuß

Leitung/Facilitator

Rainer Stolz

Zeit/Time

Sonntag, 05. 09. 2021 | 19:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Workshop & Gespräch mit Julia Hasenfuß (Gewaltfreie Kommunikation) und Rainer Stolz

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ist ein ganzheitlicher Ansatz hin zu authentischem Leben, Miteinander und erfüllenden Beziehungen. Er geht davon aus, dass alles Tun und Denken der Versuch ist, sich ein Bedürfnis zu erfüllen, und dass es eines der tiefsten Bedürfnisse in uns Menschen ist, zum Wohle aller beizutragen.

Um authentisch zu leben brauchen wir Anbindung an unsere eigene innere Quelle. Wo ist meine Kraft, mein Potenzial, meine Verwirklichung? Indem ich die schönste Version meiner selbst werde, bin ich der Beitrag, der diese Welt bereichert.

Mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation und der Energie- und Körperarbeit machen wir uns auf den Weg in den Spürraum. Praktische Übungen laden uns ein, den eigenen Wandel zu erfahren. So spüren wir uns im Jetzt.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Julia Irun Hasenfuß ist Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Energie-heiler im schamanischen Sinne.
https://www.spielraum-gewaltfrei.de/

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

Die nächsten Termine in der Reihe Improvisation als Lebenskunst!?:

  • Sonntag, 24. Oktober 2021, 19.30 – 22 Uhr: Spur 17: Wandlung im schöpferischen Ausdruck
    Workshop & Gespräch mit Lothar Hahn (Essentielles Theater) und Rainer Stolz
  • Sonntag, 21. November 2021, 19.30 – 22 Uhr: Spur 18: „Wann?“
    Workshop & Gespräch mit Frank Fiedler (Klangkunst, Schlagwerk) und Rainer Stolz

Die Termine können einzeln oder in Folge besucht werden.

Gastgeber der Reihe ist Rainer Stolz, Autor und Dozent am exploratorium berlin. 

2021Do09Sept20:00EmpfehlungWarble || Superimpose & Elisabeth Coudoux20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Improvisationskonzert mit Warble, Superimpose und Elisabeth Coudoux

Zeit/Time

Donnerstag, 09. 09. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Warble – Release-Konzert: swarm (Inexhaustible Editions, 2021)
Miako Klein
(DE) – Mikrofonierte Blockflöten
Brad Henkel (US/DE) – Mikrofonierte Trompete

Superimpose & Elisabeth Coudoux (DE) – Release-Konzert: WITH John Butcher / Sofia Jernberg / Nate Wooley (Inexhaustible Editions, 2021)
Matthias Müller
– Posaune
Christian Marien – Schlagzeug
Elisabeth Coudoux – Cello

Im exploratorium stellen sowohl Warble (mit swarm) als auch Superimpose (mit WITH John Butcher / Sofia Jernberg / Nate Wooley) ihre neuen Alben vor, die beide bei dem Slovenischen Label Inexhaustible Editions erscheinen.

Warble steht für: Trompete und Blockflöte in ihrer elementaren Form (Röhren und Luft) umhüllen den Raum mit einer vergrößerten Umgebung harmonisierender und aufeinanderprallender Klangfarben. Pfeifende Obertöne, perkussives Klopfen, kreischende Stimmen. Schallwände, nervöse Zuckungen, grabende Maulwürfe.

Miako Klein, Berliner Musikerin, Performerin und Improvisatorin, hat einen sehr vielfältigen musikalischen Hintergrund. Klassisch an Blockflöte und Geige ausgebildet, verfügt sie über umfangreiche Erfahrungen in der Aufführung zeitgenössischer Musik sowie in alter und improvisierter Musik. Brad Henkel ist ein Trompeter und Komponist aus den USA und lebt derzeit in Berlin. Mit einem primären Fokus auf Improvisation, mit einer breiten Farbpalette von tonalen, mikrotonalen und geräuschbasierten Klängen, kreiert und beteiligt er sich an Musik, die in den Traditionen Jazz, Contemporary Classical und Echtzeitmusik verwurzelt ist. Er ist Mitglied des KIM-Kollektivs.

 

Superimpose ist EIN Klang – seit 2006 betreiben Matthias Müller und Christian Marien ihre gemeinsame Klangforschung. Eine Vielzahl an Konzerten in Europa, USA und Australien, aber auch intensive Arbeit im Proberaum, sind Grundlage für das Niveau an Klarheit, Tiefe und Verbundenheit, welches sich die beiden erarbeitet haben. In ihren Improvisationen agieren zwei unabhängige Stimmen, die sich überlagern, mal verschmelzen, mal divergieren, sich ihren eigenen Weg bahnen, sich verschieben, aber doch dieselbe Richtung verfolgen. Auf diese Weise entsteht eine Symbiose, in der Grenzen und Rollen neu definiert sind, es entsteht, unverwechselbar, EIN Klang. Als Gast haben Superimpose diesmal die Kölner Cellistin Elisabeth Coudoux dabei.

Matthias Müller lebt seit 2004 in Berlin; seitdem spielt er regelmäßig mit herausragenden Improvisator*innen. Mit seinen eigenen Projekten ha er mehr als 40 Platten veröffentlicht, u. a. auf seinem eigenen Label MaMüMusic. Er ist Mitglied im Splitter-Orchester, dem 24-köpfigen Ensemble der Berliner Echtzeitmusik-Szene, und spielte mehrere Jahre im Deutsch-französischen Jazzensemble unter der Leitung von Albert Mangelsdorff. Christian Marien ist in den verschiedensten Gebieten der musikalischen Landkarte beheimatet. Er kombiniert formales Bewusstsein mit sicherem improvisatorischem Instinkt, melodische Phrasierung mit intelligentem Sinn für Abstraktion sowie Klangexpertise mit geerdeten Grooves. Präparationen und applizierte Objekte an seinem Schlagzeug dienen organisch der musikalischen Situation, in vollem Bewusstsein für das klangliche Gesamtbild. Marien studierte Musik in Amsterdam und Berlin, wo er seit 2000 lebt. Die Suche nach neuen Klängen und Spieltechniken führte die Cellistin Elisabeth Coudoux von einem klassischen Instrumentalstudium über den Jazz zur Neuen Musik und freien Improvisation. Das Ausloten des Klangspektrums am Instrument ist für sie eine sich stets ausweitende Suche nach der eigenen Stimme. Aus der Analyse intuitiver Bewegungsmuster entstehen poetische Miniaturen, geräuschhafte Geschichten werden erzählt und unbekannte Klanglandschaften erkundet.

https://miakoklein.bandcamp.com/track/coo
https://vimeo.com/227524004

https://matthiasmueller.bandcamp.com/album/superimpose
https://inexhaustibleeditions.bandcamp.com/album/with-john-butcher-sofia-jernberg-nate-wooley

 

19.00 soundwalk mit Thomas Gerwin

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

2021Fr10Sept16:3018:00EmpfehlungBewegung . Ausdruck . Tanzfür Kinder von 6–10 16:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

regelmäßiger Kurs Kinder Brigitte Westkemper

Leitung/Facilitator

Brigitte Westkemper

Zeit/Time

Freitag, 10. 09. 2021 | 16:30 - Freitag, 10. 09. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Dieser regelmäßige Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 6-10 Jahre, die Lust haben, sich zu bewegen, zu tanzen, zu improvisieren.

Mit Körpertraining bereiten wir uns auf Bewegungsaufgaben am Platz und im Raum vor. Dabei lassen wir uns von allem inspirieren, was sich bewegt. Vor allem aber sind eure eigenen Ideen wichtig: was ihr denkt und fühlt. Wir werden Unerwartetes „finden“ und uns von anderen anregen lassen. Was wir erlebt haben, werden wir zu zu längeren Abläufen ausbauen.

Bei allem, was wir tun, geht es um FREIEN Tanz, Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich.

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2021Fr10Sept(Sept 10)18:30So12(Sept 12)15:00Empfehlungexpl_OHR kollektivOhren öffnen – Klänge entdecken – gemeinsam Musik erfinden 18:30 - 15:00 (12) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

workshop matthias schwabe explohr

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Freitag, 10. 09. 2021 | 18:30 - Sonntag, 12. 09. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Alles, was wir zum Improvisieren brauchen, ist bereits in uns vorhanden!

Deshalb geht es in diesem Workshop nicht darum, Dinge neu zu lernen, sondern (bisweilen verborgene) vorhandene Potenziale freizusetzen und unsere „Antennen“ zu schärfen. Dabei helfen Übungen und Spielregeln, die die Aufmerksamkeit bündeln: auf intensives Lauschen, auf lustvolles Experimentieren, auf die Interaktion in der Gruppe, auf musikalische Zusammenklänge und Zeitverläufe.

Als Instrumentarium steht eine bunte Auswahl an Klangerzeugern zur Verfügung, die nur darauf warten, selbständig erkundet und bespielt zu werden. Ebenso können eigene Instrumente verwendet werden.

Das Workshopangebot richtet sich an

  • Neu-Einsteiger*innen, gerne ohne jegliche Vorerfahrung
  • Fortgeschrittene, die ihre Erfahrungen vertiefen wollen sowie
  • Personen, die Anregungen für ihre berufliche Arbeit suchen.

 

2021Fr17Sept(Sept 17)10:00So19(Sept 19)18:00What IIIF? Berlin 2021 – “Improvisation and Memory”10:00 - 18:00 (19) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:Symposien

Denkraum Festival What IIIF

Zeit/Time

Freitag, 17. 09. 2021 | 10:00 - Sonntag, 19. 09. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Vom 17. bis 19. September 2021 findet das 5. WHAT IIIF? Festival, ein internationales Forschungsfestival der interdisziplinären Improvisation im exploratorium berlin statt. (Der Festivalbeginn ist bereits am 16. September außerhalb des exploratorium.) WHAT IIIF? stellt sich jedes Jahr in einer anderen europäischen Stadt die unmögliche Frage: Kann (das Wesen der) Improvisation dokumentiert werden? Dieses Jahr bringt das Festival Beweger*innen, Musiker*innen, Künstler*innen, Autor*innen und Forscher*innen in Berlin unter dem Thema ‚Improvisation und Erinnerung‘ zusammen. Die Ergebnisse werden auf der mitwachsenden open source-Webseite http://www.improvisation.wiki zugänglich gemacht.

Über einen Zeitraum von drei Tagen gibt es offene und geschlossene Forschungstreffen, gemeinsame Mahlzeiten, Bewegung und Einstimmung, Ausruhen und solistische und kollektive  Kreation. WHAT IIIF? entfaltet sich seinem improvisatorischen Charakter entsprechend ohne im Voraus festgelegten Schedule.

Weitere Informationen finden sich in dieser Einladung. Wer interessiert ist, an diesem Forschungsprozess teilzunehmen, kann sich bis zum 15. September bei Reinhard Gagel genauer informieren und anmelden: E-Mail an Reinhard Gagel.

2021Sa18Sept20:00“Improvisation and Memory” – Performance von What IIIF? Berlin 202120:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Explorations

What IIIF Performance

Zeit/Time

Samstag, 18. 09. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Am 18. September um 20.00 Uhr findet im Rahmen des 5. WHAT IIIF?-Festivals eine Performance statt, die von den Teilnehmenden des internationalen Forschungsfestivals zur interdisziplinären Improvisation gestaltet wird. Das vom 17. bis zum 19. September 2021 im exploratorium stattfindende Festival hat „Improvisation und Erinnerung“ zum Thema und verbindet für drei Tage Beweger*innen, Musiker*innen, Künstler*innen, Autor*innen und Forscher*innen in Spiel-, Performance- und Reflexionsprozessen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung über das untenstehende Formular ist aber dennoch erforderlich.

2021Do23Sept20:00leeways #2: Mattin – “Social Dissonance”Zu Gast: Mattin | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:leeways

Zeit/Time

Donnerstag, 23. 09. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf Deutsch

Zu Gast: Mattin
Moderation: Mathias Maschat

Weitere Informationen folgen.

Eintritt: 5 €

2021Sa25Sept11:0018:30Mein Körper – Mein Instrument11:00 - 18:30 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Workshop Dragana Cukavac Feldenkrais

Leitung/Facilitator

Dragana Cukavac

Zeit/Time

Samstag, 25. 09. 2021 | 11:00 - Samstag, 25. 09. 2021 | 18:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Jedes Instrument muss vor dem Spiel gestimmt werden. Wir nutzen Feldenkrais, um den Körper einzustimmen und innere Körperwelten zu erforschen. Hat man Zugang zu dieser unerschöpflichen Quelle gefunden, gestaltet sich das Spiel und die Improvisation frei, lebendig und mühelos.

Die Methode:
Die feinen, aufeinander abgestimmten Feldenkrais-Sequenzen bieten einen strukturierten Rahmen für das achtsame Erforschen eigener Bewegungsmöglichkeiten. Sie erlauben uns aber auch einen neuen Blick auf uns selbst zu richten, verborgene Aspekte unserer Persönlichkeit neu zu entdecken und kreative Impulse wahrzunehmen und zu entfalten.

Die Improvisation:
So vorbereitet, der eigenen Lebendigkeit gewahr, öffnen wir uns für den Raum, für Bewegungen und Begegnungen in ihm, für das Instrument und die Klänge. Improvisiert werden kann mit der Stimme, dem Instrument oder mit freier Bewegung. (Wenn Du ein Instrument spielst, bringe es bitte mit.)

Die Schwerpunkte:
Da für das Instrumentalspiel die Beweglichkeit der Arme und des Schultergürtels von Bedeutung sind, wird der Focus in diesem Workshop auf dieser Körperpartie liegen. Wir experimentieren mit der Auge-Hand-Beziehung und verbessern die Koordination. Darüber hinaus untersuchen wir Wege der Wandlung von inneren Impulsen in eine authentische Geste bzw. in einen authentischen stimmlichen oder instrumentalen Ausdruck.

An wen richtet sich der Workshop?
Mitmachen können alle, die sich und dem eigenen Körper neu begegnen wollen, Menschen, die neue Wege der Improvisation suchen, oder schlicht ihr Spiel und die Performance mit dem Instrument verbessern wollen.

Mitzubringen:
Bitte bequeme, warme Kleidung und ein Tuch oder größeres Handtuch mitbringen. Wenn Du eine weichere Unterlage brauchst, bringe bitte auch eine Matte mit. Und vergesse Dein Instrument nicht, falls Du eins spielst.

 

2021So26Sept19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Spielraum Offene Bühne Matthias Schwabe

Zeit/Time

Sonntag, 26. 09. 2021 | 19:00 - Sonntag, 26. 09. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2022:
13.06. | 22.8. | 26.09. | 31.10. | 28.11. | 19.12. | 16.01.2022

Die Veranstaltung kann ab Juni wieder stattfinden, allerdings mit maximal 20 Teilnehmer*innen. Daher bitte über das untenstehende Formular anmelden. Im übrigen gelten die aktuellen Corona-Regeln die hier zusammengefasst sind: Link

Oktober

2021Sa02Okt(Okt 2)10:00So03(Okt 3)15:00Deep Listening und freie ImprovisationVon der bewussten Wahrnehmung zum freien Spiel10:00 - 15:00 (3) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Workshop Ulrike Lentz

Leitung/Facilitator

Ulrike Lentz

Zeit/Time

Samstag, 02. 10. 2021 | 10:00 - Sonntag, 03. 10. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Der Traum vom freien Spiel ist vermutlich so alt wie der Traum der Menschheit vom Fliegen. Der große Unterschied: Im freien Spiel zu stürzen ist harmlos. In diesem Workshop verfeinern wir unsere Wahrnehmung, finden zu klaren Impulsen und erleben, wie wir uns der inneren Formkraft anvertrauen können, die sich in und mit dem Gruppenkontext gestaltet.

Pauline Oliveros (1932–2016) gilt als Pionierin in elektronischer Musik und war eine namhafte Komponistin und Improvisatorin. Sie entwickelte DEEP LISTENING vor diesem beruflichen Hintergrund und gründete das DEEP LISTENING INSTITUT. Ziel der DL-Praxis ist es, das Bewusstsein für Klang zu erweitern. Dieses Bewusstsein zu sensibilisieren geht über das „reine“ Hören hinaus und wir wollen uns gemeinsam so viel erschließen, wie es uns – jeweils individuell – möglich ist.

Dieser Workshop wendet sich nicht nur an MusikerInnen, sondern an alle Menschen, die an Entwicklung und Klang interessiert sind; auch an Menschen ohne musikalische Vorkenntnisse. Persönliche Musikinstrumente werden miteinbezogen, sind aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme.

Ulrike Lentz bringt ihre eigenen Erfahrungen und Materialien als langjährige Improvisatorin mit ein.

In diesem Workshop finden sich Elemente wie:

  • Verschiedene Arten des Hörens/ Lauschens
  • Klangmeditation
  • Soundwalk
  • Träume spielerisch in Klang und Kontakt bringen
  • Deep Listening Pieces von P. Oliveros spielen
  • Freie Improvisation

2021So03Okt16:3018:00Eltern-Kind-Trommelnfür Kinder von 4–8 Jahren16:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Junges explo, Trommeln, Judith Thimm

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Sonntag, 03. 10. 2021 | 16:30 - Sonntag, 03. 10. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wir treffen uns einmal monatlich, um gemeinsam – Kinder und Erwachsene – Klänge und Rhythmen zu erkunden. Im Spiel mit verschiedenartigen Klangerzeugern tauchen wir in andere Welten ein. Und mit unserer Stimme geben wir den Trommeln eine Sprache und lassen sie Geschichten erzählen.

Termine bis Januar 2022:
13.6. | 05.09. | 03.10. | 07.11. | 12.12. | 09.01.2022

 

2021Do07Okt20:00EmpfehlungTRAMES || Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

konzert trames und duo thomas gerwin+berg

Zeit/Time

Donnerstag, 07. 10. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

TRAMES
Celine Voccia (FR/DE) – Klavier
Michel Doneda (FR) – Saxofon
Alexander Frangenheim (DE) – Kontrabass

Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin (DE)
Ivo Berg – Blockflöten
Thomas Gerwin – Elektronik, Perkussion, Banjo

Idee und Basis für das Trio TRAMES bilden verschiedene Eckpunkte der Musikgeschichte: Chamber Jazz des Jimmy Giuffre Trios, Ekstasen und Dramatik des Free Jazz, Traditionen der Neuen Musik sowie neue Formen des Experimentierens seit den 1960ern sowohl im Bereich der komponierten Musik als auch in der experimentellen Musik. Innerhalb dieses Koordinatensystems will das Trio einen Punkt im Zentrum finden, von dem aus freier Zugang zu einer Ensemblemusik besteht, die eine offene und komplexe Strukturierung und Klanggestaltung mit der Unmittelbarkeit und Emotionalität der Improvisation verbindet. Dabei sollen die Freiheit und Intensität von Kraft, Stille und Verwundbarkeit, von abstrakten Strukturen und Geräuschen, aber auch von Lyrismen zueinander keine Abgrenzungen erfahren.

Céline Voccia ist eine französische Pianistin, Komponistin und Improvisatorin in der Berliner Free Jazz-Szene. Sie studierte klassisches Klavier am Genfer Konservatorium sowie Jazzmusik und Improvisation in Paris und Berlin. Ihre Musik ist eine Verschmelzung der Jazzsprache mit klassischer Klaviertechnik und gipfelt so in einer Abstraktion zeitgenössischer Musik mit Free Jazz. Michel Doneda wurde 1954 in Frankreich geboren und ist autodidaktischer Musiker. Um 1980 gründete er in Frankreich zusammen mit Musikern, Tänzern und Schauspielern IREA (Institute for research and exchange between arts of improvisation). Doneda ist in der internationalen Musikszene sehr engagiert und aktiv. Er tourte in Afrika, Japan, Asien, den USA, Kanada, Süd Amerika und Russland und hat bereits mehr als  50 CDs veröffentlicht. Alexander Frangenheim, ein klassisch ausgebildeter Bassist, arbeitet seit Ende der 1980er Jahre als Improvisator. Er hat mit vielen führenden Musikern aus der ganzen Welt gespielt. Von Mitte der 90er bis Anfang der 2000er Jahre war er eine Schlüsselfigur auf dem Gebiet der Zusammenarbeit mit Tanz. 1992 gründete er sein Label concepts of doing für Festivals, Events und als CD-Label. Von 1997 bis 2003 waren concepts of doing – Interaktion Tanz Musik eine herausragende Plattform für den experimentellen Austausch zwischen Medien in Europa. Seit 2005 lebt er in Berlin. Er schuf studioboerne45, ein angesehenes Aufnahmestudio für unabhängige Künstler, in dem er seitdem auch weiterhin seine concepts of doing-Festivals produzierte.

 

Die Komposition Flautando 3.7 markiert den Beginn der Zusammenarbeit von Ivo Berg und Thomas Gerwin als Duo: Aus radikalen Soundexperimenten am Rohmaterial der Flöte werden Samples gewonnen, die verdoppelt, gedehnt, verfremdet oder in ihre Bestandteile aufgespalten als elektroakustisches Zuspielband und Improvisationsmaterial an die Spielenden zurückfließen. Aus diesem explorativen Setting heraus finden Thomas Gerwin und Ivo Berg zu einem intensiven kammermusikalischen Musizieren zwischen den Polen von elementarer Körperlichkeit und Digitalisierung, Simplizität und kompositorischer Komplexität, Unmittelbarkeit und Immersion. Über das Instrumentarium der Blockflöte und die Einbindung der „Cheap Electronics“ wird in diese Suche nach aktuellen Ausdrucksformen stets auch eine historische Folie eingeblendet. Ausgangspunkte sind neben der freien Improvisation auch graphische Notationen und offene Improvisationskonzepte.

Ivo Berg studierte Blockflöte und frühe modale Ensemblemusik in Bremen und Tilburg. Neben der zeitgenössisch experimentellen Musik liegt sein Schwerpunkt auf der Aufführungspraxis früher Musik. Als Sänger und Blockflötist konzertiert er mit dem Ensemble Nusmido, das auf die Musik der Renaissance und des Mittelalters spezialisiert ist. 2014 veröffentlichte er seine Dissertation zum Thema musikalischer Spannung und legte weitere Forschungsarbeiten u. a. im Bereich Gestik, Embodiment sowie historischer Aufführungspraxis vor. Nach Tätigkeiten an der Musikhochschule Lübeck und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien hat er seit 2018 eine Professur für Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin inne und ist Studiengangsleiter der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung. Thomas Gerwin, klassisch ausgebildeter Komponist und Klangkünstler, kam sehr früh zur elektroakustischen Musik, seit 1993 arbeitet er außerdem intensiv in den Bereichen „Soundscape Composition“ und radiophone Kunst. Hauptsächlich in seinem Berliner Atelier inter art project komponiert er instrumentale und (live-)elektronische Werke für Konzert und Performance, inszeniert experimentelle Hörstücke und kreiert Klang- und Video-Installationen. Als Ausdrucksmittel seiner interaktiven und „situativen“ raumkünstlerischen Arbeiten bezieht er oft Neue Medien, Theater, Tanz, Film, Licht und Skulptur mit ein. Gleichzeitig improvisiert er seit früher Jugend bzw. komponiert spontan mit Gitarre, gefundenen Objekten, Live-Elektronik sowie seit 2008 auch mit seinem präparierten 6-saitigen Banjo, einer „perfekten Kombination aus Schlag- und Saiteninstrument“ und unterrichtet im exploratorium berlin – Raum für Improvisation.

 

https://soundcloud.com/celinevoccia/trames

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

2021Sa09Okt(Okt 9)10:00So10(Okt 10)14:00Buchstabensuppe und WortsalatFerienworkshop für Kinder von 8–12 Jahren10:00 - 14:00 (10) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Wochenend- und Ferienworkshops

Workshop für Kinder zu Büchern

Leitung/Facilitator

Kathrin von Kieseritzky & Teresa Reiber

Zeit/Time

Samstag, 09. 10. 2021 | 10:00 - Sonntag, 10. 10. 2021 | 14:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Was machen Bücher, wenn sich die Bibliothekstür schließt? Wir erforschen ihr geheimes Leben mit Musik, Theater & Spiel. Welche Geschichten erzählen sie uns, auch zwischen den Zeilen? Welche Klänge verbergen sich in ihnen? Und: was kann man noch mit Büchern machen, außer in ihnen zu lesen?

Wir, das sind Kathrin, Saxofonistin und Improvisationsmusikerin, und Teresa, Regisseurin. Wir haben zusammen bisher schon einige Kinderprojekte gemacht, ein Beispiel ist das Projekt ZWISCHENWELTEN an der Deutschen Oper Berlin.

2021Sa16Okt20:00ensemble explorativ20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Explorations

Konzert ensemble explorativ

Zeit/Time

Samstag, 16. 10. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Improvisation in Musik, Tanz, Poesie und Bildender Kunst: Das ensemble explorativ versammelt Dozentinnen und Dozenten des exploratorium berlin einmal jährlich live auf der Bühne – als Großgruppe ebenso wie in verschiedenen Kleingruppen-Besetzungen.

Die Besetzung wird kurzfristig auf dieser Seite bekannt gegeben.

 

19.00 soundwalk mit Thomas Gerwin

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

2021Fr22Okt(Okt 22)18:00So24(Okt 24)15:00EmpfehlungWeiterbildung Improvisation und Improvisationspädagogik18:00 - 15:00 (24) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop,Fortbildungen

Lernraum, Weiterbildung Peter Jarchow

Leitung/Facilitator

Peter Jarchow & Gast-Dozent*innen

Zeit/Time

Freitag, 22. 10. 2021 | 18:00 - Sonntag, 24. 10. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Weiterbildung richtet sich an Musiker*innen (vokal, instrumental), die Improvisation in ihrer Arbeit einbinden möchten und neue Anregungen erwarten.

Die Termine sind die ersten drei in einem Zyklus von insgesamt sechs Kursen. Der Zyklus wird 2022 fortgesetzt und beginnt dann wieder von neuem. Ein Einstieg ist jederzeit zu einem Wochenendkurs möglich. Nach einer Teilnahme von etwa sechs Wochenendkursen kann man sich zu einer Prüfung (Zertifikat) anmelden.

Teilnehmen können auch Gäste, die sich nicht für das Weiterbildungsprogramm entscheiden, vorausgesetzt, es sind noch Plätze frei. Insgesamt ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt.

Stoffvermittlung pro Kurseinheit:
     – 4 x 90 Min Gruppenimprovisation
     – 2 x 90 Min Lehrproben
     – 2 x 90 Min Methodik

Einzelunterricht:
        Individuelle Regelung nach Bedarf und Möglichkeit

Themen der Methodik:  
     – Improvisation und Improvisationsunterricht
     – Strukturprinzipien in der Musik
     – Methodik und Didaktik
     – Improvisation in zeitgenössischer Musik
     – Improvisation in tradierten Formen
     – Thematisch- programmatische Aufgaben

Gast-Dozent*innen   
     – für Jazz, Stummfilm, Tanz u.a.

Aufnahmeprüfung (falls erforderlich):
(Gebühr: 50,- €)
     – Solo Improvisation: vorbereitete Improvisation
     – 2 Aufgaben von der Jury
     – Lehrprobe
     – Gespräch
     – (Gebühr: 50,- €)

Abschlussprüfung:
Es können alle Fächer gewählt werden, oder auch nur eine Auswahl, die dann so im Zertifikat erwähnt werden.
(Gebühr: 200,- €)
     – Vortrag oder schriftliche Arbeit nach Absprache
     – Lehrprobe Einzelunterricht
     – Lehrprobe Gruppenimprovisation (mind. 3)
     – Mitwirkung in einem Improvisationskonzert (einschließlich Organisation und Konzeption)

2021So24Okt19:3022:00Improvisation als Lebenskunst!?Spur 17: Wandlung im schöpferischen Ausdruck 19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Spielraum, Lebenskunst 12/17 Lothar Hahn

Zeit/Time

Sonntag, 24. 10. 2021 | 19:30 - Sonntag, 24. 10. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Workshop & Gespräch mit Lothar Hahn (Essentielles Theater) und Rainer Stolz

Essentielles Theater ist kein Theater im herkömmlichen Sinn, sondern eine kreative Auseinandersetzung mit persönlichen und kollektiven Themen. Ausdrucksmittel sind u. a. Bewegung, Tanz, Stimme, Malen, Gestalten, Schreiben, Ritual und Improvisation, verbunden mit Elementen aus der Körperpsychotherapie und analytischen Betrachtungen.

Mit jeder freien Bewegung, jedem Tanz, jedem Ton, jedem stimmigen Pinselstrich, jedem intuitiv geschriebenen Wort und jeder frei entwickelten Improvisation schöpfen wir aus der eigenen Authentizität. Individuelle Potenziale werden spielerisch freigelegt, deren Entfaltung und Integration in das alltägliche Leben gefördert. Das Durchleben dieser Prozesse und ihr schöpferischer Ausdruck wirken heilsam und transformativ – Via Creativa.

Auf der Suche nach Essenz und dem ‚Authentischen Moment’ verbindet Essentielles Theater Dimensionen der Persönlichkeitsentwicklung, der kreativen Gestaltung und der Kunst mit der existenziellen Wesens- und Sinnsuche.

An diesem Abend vermittle ich einen kleinen Einblick in diese kreativ-therapeutische Methode und begleite persönliche Prozesse im „Offenen Raum“ – der ein Experimentierfeld und eine Bühne ist für die Impulse aus dem eigenen inneren Raum. 

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

Lothar Hahn ist Begründer der Methode des Essentiellen Theaters, Kreativtherapeut, 5Rhythmen®-Lehrer und Vokalperformer.

www.essentielles-theater.de

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

 

Der nächste Termin in der Reihe Improvisation als Lebenskunst!?:

  • Sonntag, 21. November 2021, 19.30 – 22 Uhr: Spur 18: „Wann?“
    Workshop & Gespräch mit Frank Fiedler (Klangkunst, Schlagwerk) und Rainer Stolz

Die Termine können einzeln oder in Folge besucht werden.

Gastgeber der Reihe ist Rainer Stolz, Autor und Dozent am exploratorium berlin. 

 

2021Do28Okt20:00EmpfehlungRecorded Landscapes: Sabine Vogel & Marta Zapparoli20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

konzert recorded lanscapes und sabine vogel

Zeit/Time

Donnerstag, 28. 10. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Recorded Landscapes
La Barca Vá: Duo Sabine Vogel & Marta Zapparoli
5 Seen: Solo Sabine Vogel

Sabine Vogel (DE): Verstärkte Flöten, Bansuri im Wasser, Objekte, Video
Marta Zapparoli (IT/DE): Radioempfänger, Antennen und Kassetten

Recorded Landscapes ist eine Serie audiovisueller Stücke der Flötistin und Komponistin Sabine Vogel, die sich mit Ideen von Heimat, Natur und Identität auseinandersetzen. Präsentiert werden davon zwei, eines im Duo mit der italienischen Sound-Künstlerin Marta Zapparoli: La Barca Vá (Duo) und 5 Seen (Solo).

Sabine Vogel sagt über ihr Projekt: „Die Landschaft, in der ich aufwachse, prägt mich. Die Dinge, die ich dort erlebe, die Spiele, die ich spiele, die Eindrücke, die ich bekomme, hinterlassen einen Abdruck in meinem ‚Sein‘, in meinen ‚Erinnerungsschichten‘. Es besteht eine Verbindung zwischen mir und diesem Ort, dieser Landschaft. Die Landschaft, in der man aufgewachsen ist, kann einem ein starkes Gefühl von Heimat vermitteln. Als Musiker*innen reisen wir viel, sind sozusagen ‚auf der ganzen Welt zu Hause‘, dennoch haben wir unsere Wurzeln meist an einem sehr spezifischen Ort. Die individuelle Biographie der Musiker*innen wird somit zum Ausgangspunkt meiner Stücke, sie ist ihnen gleichsam unmittelbar geographisch eingeschrieben.

Wie ist es, wenn ich diesen Ort mit jemandem teile? Wenn jemand diesen Ort durch meine Augen sieht, ihn kennenlernt, wahrnimmt? Wenn ich die Geschichten, die ich dort erlebt habe, mit diesem Menschen teile? Dies kann ein tieferes Verständnis für die jeweilige Kultur und auch den Menschen vermitteln und dadurch natürlich auch Auswirkungen auf die Musik und das gemeinsame kreative Schaffen haben. Durch gemeinsames Erleben, sich in die Umgebung ‘eintunen’, hören, wahrnehmen, improvisieren und experimentieren nähern sich die Spieler*innen dem jeweiligen Ort. Aus dem Material entsteht eine audiovisuelle Komposition, der dann die Spieler*innen in Echtzeit eine neue Klangschicht hinzufügen und somit den Prozess einer entstehenden ‘Klang’landschaft immer wieder neu kreieren.

Eine Felsformation manifestiert den Entstehungsprozess einer Landschaft, einen Aufzeichnungsprozess von Bewegung und Evolution. Visuelle Details solcher Formationen können als grafische Partituren behandelt werden, die gespielt werden, um Landschaft in Klang zu verwandeln und dies wiederum kann erneut aufgenommen werden; Recorded Landscapes ist somit die Manifestation des Prozesses einer entstehenden Landschaft. Was beinhaltet dieser Prozess einer entstehenden Landschaft? Ist es nicht so, dass jede Präsenz eines Tieres, eines Menschen die Landschaft für den Augenblick des ‚Daseins‘ verändert? Und verändert die Landschaft auch mich?“

Sabine Vogel beschäftigt sich intensiv mit modernen Spieltechniken, Klang und Improvisation und hat ein eigenes Vokabular auf ihrem Instrument entwickelt, sowohl akustisch wie auch mit Erweiterung elektronischen Equipments und bestimmter Mikrophonierung. In ihren Kompositionen vermischt sie Flötenklänge aus dem Innen ihrer Flöten, die sich oft auf der Schwelle des Unhörbaren befinden, sozusagen den Mikrokosmos ihrer Klangwelt, mit field recordings – Aufnahmen aus dem Außen, dem Makrokosmos. In ihren ortsbezogenen Arbeiten, Klanginstallationen und Live- Performances in der Natur beschäftigt sie sich mit Klang, Ort, Zeit, Moment und Erinnerung. Marta Zapparoli ist eine italienische Klang- und Improvisationskünstlerin, Performerin und autodidaktische Forscherin, deren Karriere in der musikalischen Untergrund-Szene Bolognas begann. Im Alter von 15 Jahren begann sie ihre Ausbildung in Bildender Kunst und Sopran-Saxophon und war auch aktiv in den experimentellen Ausrichtungen von Theater, Tanz, Performance und Radioproduktion. Seit 2000 ist sie vor allem interessiert an experimenteller Noise-Musik und war Mitbegründerin des Hotelnuclear-Kollektivs. Anschließend entwickelte sie ihr Solo-Projekt, dessen Fokus vor allem auf akustischen Ökologien, Außenaufnahmen und Lärmbelastung sowie elektromagnetischen Frequenzen liegt. Seit 2014 arbeitet sie an einem neuen Projekt zu „unhörbaren Klängen“, das auf dem Empfang und weltweit gemachten Aufnahmen von Phänomenen durch Radiofrequenzen, von Menschen produzierten Lärm-Signalen, kabelloser Kommunikation und natürlichem Radio (VLF) basiert, die sie in ihren Live-Auftritten, Klang-Interventionen und ‑Installationen verwendet.

5 Seen: https://vimeo.com/384520809

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

 

2021Sa30Okt11:0015:00Impro4Elements – Musikalische Erkundungen & Improvisationenfür Kinder von 9–1211:00 - 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Wochenend- und Ferienworkshops

Junges explo Workshop Musik erfinden S. Michel + A. hahidi

Leitung/Facilitator

Annemarie Michel & Aida Shahidi

Zeit/Time

Samstag, 30. 10. 2021 | 11:00 - Samstag, 30. 10. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Feuer, Erde, Wasser und Luft: diese vier Elemente sind Ideengeber, wenn wir uns auf die Suche nach Klängen begeben und gemeinsam musikalisch improvisieren. Wir erforschen verschiedene Instrumente und klingende Materialien danach, wie wir diese vier Naturphänomene musikalisch darstellen können. Wir spüren ihren Atmosphären, Eigenschaften, Charakteren, Klängen und Geräuschen nach und lassen sie durch Musik lebendig werden.  

In einem zweiten Schritt werden wir unsere musikalischen Entdeckungen nutzen, um Bilder, Fotografien oder kurze Videos zu vertonen. Hieraus entwickeln wir eigene Tonaufnahmen, zu denen wiederum improvisiert werden kann. Oder wir entwickeln kleine Aufführungen im Raum, in die wir zusätzlich auch Bewegung, Theater oder Gemaltes/Gezeichnetes einbeziehen können.

Wenn die Gruppe dies möchte, besteht am Ende des Workshops die Möglichkeit, unsere improvisierten Entdeckungen in einer kleinen Abschluss-Aufführung (für Freunde und Eltern) zu präsentieren.Annemarie Michel & Aida Shahidi

2021So31Okt11:0013:30Dein Körper als Instrumentfür Kinder von 8–12 Jahren 11:00 - 13:30 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Wochenend- und Ferienworkshops

Workshop Body Percussion Diana Wintrich

Leitung/Facilitator

Judith Thimm & Diana Wintrich

Zeit/Time

Sonntag, 31. 10. 2021 | 11:00 - Sonntag, 31. 10. 2021 | 13:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

In diesem Workshop für Kinder von 8 bis 12 Jahren entdecken wir gemeinsam, welche Musik wir unserem Körper entlocken können – ganz ohne Instrumente.

Wir experimentieren mit Händen, Füßen und unserer Stimme:  
Welche Klänge entstehen durch Klopfen auf den eigenen Körper?
Was können wir noch alles mit unseren Händen und Füßen machen, was mit unserer Stimme?

Unserer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Aus unseren Entdeckungen entwickeln wir eine kleine rhythmische Szene.

 

2021So31Okt19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Spielraum Offene Bühne Matthias Schwabe

Zeit/Time

Sonntag, 31. 10. 2021 | 19:00 - Sonntag, 31. 10. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2022:
13.06. | 22.8. | 26.09. | 31.10. | 28.11. | 19.12. | 16.01.2022

Die Veranstaltung kann ab Juni wieder stattfinden, allerdings mit maximal 20 Teilnehmer*innen. Daher bitte über das untenstehende Formular anmelden. Im übrigen gelten die aktuellen Corona-Regeln die hier zusammengefasst sind: Link

November

2021Sa06Nov(Nov 6)10:00So07(Nov 7)15:00EmpfehlungLet's JI XING!Improvisieren mit traditionellen Musikstilen aus Ostasien10:00 - 15:00 (7) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Workshop für Improvisation aus Ostasien

Leitung/Facilitator

Chiao-Hua Chang, LucyZhao

Zeit/Time

Samstag, 06. 11. 2021 | 10:00 - Sonntag, 07. 11. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

In diesem Workshop könnt Ihr nicht nur die Musikkulturen aus dem (von Europa aus gesehen) “Fernen Osten” erleben und kennen lernen, sondern auch Eure eigene Kreativität anhand von mehreren traditionellen Musikstilen aus Ostasien entwickeln.

Im Workshop geben wir euch einen Überblick über unsere traditionelle chinesische Musik. Wir werden uns dabei insbesondere auf die Musik der Peking Oper, die Chao Zhou Musik (Teochew), den Gesang der taiwanesischen Ureinwohner*innen und die Musik der Taiwanesischen Oper konzentrieren und diese vorstellen.

Dazu werden wir vor allem die traditionellen Tonarten, Rhythmen und Muster anhand von verschiedenen praktischen Übungen ausprobieren und erkunden.
Im Anschluss musizieren und improvisieren wir gemeinsam. Wir beiden Kursleiterinnen werden mit der chinesischen Geige „Erhu“ und der chinesischen Laute „Pipa“ mit von der Partie sein.

Der Workshop richtet sich an fortgeschrittene Laien, Musikstudierende und Profimusiker*innen. Jedes Instrument einschließlich Stimme ist herzlich willkommen.
Workshopsprache ist Deutsch.

Die Dozentinnen:
Chiao-Hua Chang ist freischaffende Musikerin und Erhu-Lehrerin mit über 20 Jahre Unterrichtserfahrung. Seit 2013 lebt sie in Wien und spielt in verschiedenen Ensembles und Orchestern wie auch auf vielen internationalen Freie Improvisation-Festivals.

Lucy Zhao ist ausgebildete Pipa-Musikerin und wirkt seit 2020 beim ensemble extrakte unter Sandeep Bhagwati in Berlin mit. Bühnenerfahrung: Mitwirkung der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking; Solokonzerte im Alten Rathaus Wien sowie Mozart Haus Wien; Projektmitwirkung bei den Berliner Festspielen und bei ARTE.

Videos von Chiao-Hua Chang: https://youtube.com/playlist

Videos von Lucy Zhao: https://lucyzhaopipa.com/video/

2021So07Nov16:3018:00Eltern-Kind-Trommelnfür Kinder von 4–8 Jahren16:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Junges explo, Trommeln, Judith Thimm

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Sonntag, 07. 11. 2021 | 16:30 - Sonntag, 07. 11. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wir treffen uns einmal monatlich, um gemeinsam – Kinder und Erwachsene – Klänge und Rhythmen zu erkunden. Im Spiel mit verschiedenartigen Klangerzeugern tauchen wir in andere Welten ein. Und mit unserer Stimme geben wir den Trommeln eine Sprache und lassen sie Geschichten erzählen.

Termine bis Januar 2022:
13.6. | 05.09. | 03.10. | 07.11. | 12.12. | 09.01.2022

 

2021Do11Nov20:00imp[or]trait #4: echtzeitmusik – “Generations”Zu Gast: Alexander Markvart, Rieko Okuda, Ignaz Schick und Alexander von Schlippenbach | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:imp[or]trait

Zeit/Time

Donnerstag, 11. 11. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf Englisch und Deutsch

Zu Gast: Alexander Markvart, Rieko Okuda, Ignaz Schick und Alexander von Schlippenbach
Moderation: Mathias Maschat

Weitere Informationen folgen.

Eintritt: 5 €

2021Fr12Nov(Nov 12)18:00So14(Nov 14)15:00EmpfehlungWeiterbildung Improvisation und Improvisationspädagogik18:00 - 15:00 (14) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop,Fortbildungen

Lernraum, Weiterbildung Peter Jarchow

Leitung/Facilitator

Peter Jarchow & Gast-Dozent*innen

Zeit/Time

Freitag, 12. 11. 2021 | 18:00 - Sonntag, 14. 11. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Weiterbildung richtet sich an Musiker*innen (vokal, instrumental), die Improvisation in ihrer Arbeit einbinden möchten und neue Anregungen erwarten.

Die Termine sind die ersten drei in einem Zyklus von insgesamt sechs Kursen. Der Zyklus wird 2022 fortgesetzt und beginnt dann wieder von neuem. Ein Einstieg ist jederzeit zu einem Wochenendkurs möglich. Nach einer Teilnahme von etwa sechs Wochenendkursen kann man sich zu einer Prüfung (Zertifikat) anmelden.

Teilnehmen können auch Gäste, die sich nicht für das Weiterbildungsprogramm entscheiden, vorausgesetzt, es sind noch Plätze frei. Insgesamt ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt.

Stoffvermittlung pro Kurseinheit:
     – 4 x 90 Min Gruppenimprovisation
     – 2 x 90 Min Lehrproben
     – 2 x 90 Min Methodik

Einzelunterricht:
        Individuelle Regelung nach Bedarf und Möglichkeit

Themen der Methodik:  
     – Improvisation und Improvisationsunterricht
     – Strukturprinzipien in der Musik
     – Methodik und Didaktik
     – Improvisation in zeitgenössischer Musik
     – Improvisation in tradierten Formen
     – Thematisch- programmatische Aufgaben

Gast-Dozent*innen   
     – für Jazz, Stummfilm, Tanz u.a.

Aufnahmeprüfung (falls erforderlich):
(Gebühr: 50,- €)
     – Solo Improvisation: vorbereitete Improvisation
     – 2 Aufgaben von der Jury
     – Lehrprobe
     – Gespräch
     – (Gebühr: 50,- €)

Abschlussprüfung:
Es können alle Fächer gewählt werden, oder auch nur eine Auswahl, die dann so im Zertifikat erwähnt werden.
(Gebühr: 200,- €)
     – Vortrag oder schriftliche Arbeit nach Absprache
     – Lehrprobe Einzelunterricht
     – Lehrprobe Gruppenimprovisation (mind. 3)
     – Mitwirkung in einem Improvisationskonzert (einschließlich Organisation und Konzeption)

2021Do18Nov20:00EmpfehlungBlindflug20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

konzert lauren newton-trio

Zeit/Time

Donnerstag, 18. 11. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Blindflug
Lauren Newton
(US/DE) – Stimme
Sebastian Strinning
(SE/CH) – Saxophon, Bassklarinette
Emanuel Künzi
(CH) – Schlagzeug

Das improvisierende Trio Blindflug hat 2012 in Luzern zusammengefunden. Seither feilen die Mitglieder an ihrem gemeinsamen Sound und spielten mehrere kleine Schweizer Konzerttourneen. Ihr Debutalbum Without Doubt entstand bei einer Aufnahmesession im tiefen Emmental sowie live beim Festival Jazz geht Baden. Ihre Musik ist als Einladung an die ZuhörerInnen zu verstehen: Sie ist spontan, polyphon, narrativ und nah. Fern von fetten Bässen entsteht Klangmalerei (das tiefe Register wird sehr sparsam bedient), die sehr dicht werden kann und gewissermaßen im Schwebezustand tanzt. Die klassische Rollenverteilung der Instrumente ist aufgehoben. Vielmehr steht der improvisierte Gesamtklang im Vordergrund. Es scheint, als läge diese Musik in der Luft.

Die Sängerin und Performerin Lauren Newton aus den USA tritt seit 1975 auf den bedeutendsten Festivals in Europa, USA, Kanada, Mexico, Afrika und Asien auf. Ihr umfangreiches Schaffen ist auf über 75 Tonträgern dokumentiert. Sie bringt eine immense künstlerische Erfahrung mit. Flankiert wird sie von zwei der spannendsten jungen Schweizer Improvisatoren. Emanuel Künzi und Sebastian Strinning haben sich in der Schweiz bereits einen Namen für ihr archaisches und eigenständiges musikalisches Schaffen gemacht. Beide sind ehemalige Studenten der Jazzschule Luzern. Dort haben sie auch die Zusammenarbeit mit Newton als Trio Blindflug angefangen.

https://blindflug.bandcamp.com/album/without-doubt

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

 

 

 

2021Fr19Nov(Nov 19)18:00So21(Nov 21)15:00EmpfehlungVocal AdventuresVokal Workshop18:00 - 15:00 (21) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Vocal-Workshop Lauren Newton

Leitung/Facilitator

Lauren Newton

Zeit/Time

Freitag, 19. 11. 2021 | 18:00 - Sonntag, 21. 11. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Lauren Newton arbeitet mit den Teilnehmenden vor dem Hintergrund ihrer Erfahrung in den verschiedensten Jazz-Stilen an erweiterten Gesangstechniken, die weit über das Melodiesingen hinausgehen. Das Spektrum der Stimme wird durch die freie Improvisation leichter erreicht bzw. wahrgenommen, und jede(r) Vokalist(-in) erlangt somit endlose Möglichkeiten zu einer individuellen Klangwelt und zu faszinierender Musik. Alles wird erforscht: Gruppen- und individueller Klang, reiner Ton, Geräusche, Melodien, Sprache, Rhythmus, Pausen sowie Unerwartetes im musikalischen Prozess.

Die unkonventionellen musikalischen Arbeitsmethoden verbessern die Wahrnehmung sowie die Auswertungsfähigkeit der Teilnehmenden. Darüberhinaus erhält Musik eine tiefere Bedeutung für sie wie auch für die Zuhörenden. Geführt vom musikalischen Moment, wird Kreativität freigesetzt und wir erfahren die Welt der menschlichen Stimme ganz neu!

Der Kurs ist gleichermaßen geeignet für VokalistInnen wie für InstrumentalistInnen, die mit Stimme arbeiten wollen.

Workshopsprachen: Englisch und Deutsch

2021So21Nov19:3022:00Improvisation als Lebenskunst!?SPUR 18: „WANN?“19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Improvisatiuon als Lebenskunst

Zeit/Time

Sonntag, 21. 11. 2021 | 19:30 - Sonntag, 21. 11. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Workshop & Gespräch mit Frank Fiedler (Klangkunst, Schlagwerk) und Rainer Stolz

Das planerische Leben schreitet von Antwort zu Antwort auf diese immergleiche Frage, als wäre jedes Vorhaben, jede Begegnung es dann erst wert, in die Wirklichkeit zu treten, wenn sie als Termin im Kalender stehen. Aber bleiben wir doch mal einen Moment bei der Frage: Wann? Und bleiben wir bei der Kunst, genauer: der Zeitkunst! Oder dem Zeitspiel!

Wir können die Wann-Frage nutzen, um sehr direkt zu den wichtigen Entscheidungen zu kommen, die wir unaufhörlich/unbemerkt/unvorhersehbar treffen, wenn wir in kreativen Prozessen sind. Und bleiben wir bei der Frage, ohne uns um die Antwort zu scheren! Kommen wir uns auf die Spur, was in uns vor sich geht, wenn wir etwas tun wollen und auf den „richtigen“ Moment warten!

Es geht bei diesem Workshop um spontane schöpferische Spielformen, um Improvisationen in der Gruppe, sei es mit Percussion-Instrumenten, mit der Stimme, mit Bewegung oder Begegnung. Es geht um unsere Zeitwahrnehmung; um die Wahrnehmung von unseren eigenen Impulsen, etwas zu tun und etwas sein zu lassen; um das Glück, etwas rechtzeitig zu tun und um die Erleichterung, eine Gelegenheit verpasst zu haben.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Frank Fiedler ist Klangkünstler und Spielleiter in künstlerischen Gruppenprojekten: https://frank-fiedler.jimdofree.com/

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

 

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

 

Gastgeber der Reihe ist Rainer Stolz, Autor und Dozent am exploratorium berlin. 

2021Sa27Nov11:0019:00Ich würd’ so gern und trau’ mich nichtAngstfrei musizieren 11:00 - 19:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Workshop angstfrei musizieren Matthias Schwabe

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Samstag, 27. 11. 2021 | 11:00 - Samstag, 27. 11. 2021 | 19:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

In diesem Workshop geht es um die Lust am Spiel und am Klang. Zahlreiche klingende Objekte und Kleininstrumente stehen zur Verfügung, die darauf warten, erforscht und zum Klingen gebracht zu werden.

Bewährte Spielregeln helfen, damit gemeinsam Musik zu entwickeln. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, wohl aber Neugier auf ungewohnte musikalische Erlebnisse.

 

2021So28Nov19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Spielraum Offene Bühne Matthias Schwabe

Zeit/Time

Sonntag, 28. 11. 2021 | 19:00 - Sonntag, 28. 11. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2022:
13.06. | 22.8. | 26.09. | 31.10. | 28.11. | 19.12. | 16.01.2022

Die Veranstaltung kann ab Juni wieder stattfinden, allerdings mit maximal 20 Teilnehmer*innen. Daher bitte über das untenstehende Formular anmelden. Im übrigen gelten die aktuellen Corona-Regeln die hier zusammengefasst sind: Link

Dezember

2021Sa04Dez(Dez 4)11:00So05(Dez 5)17:00EmpfehlungSuper Librum CantareMehrstimmige Renaissance-Improvisation11:00 - 17:00 (5) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Workshop Ariane Jeßulat

Leitung/Facilitator

Ariane Jeßulat

Zeit/Time

Samstag, 04. 12. 2021 | 11:00 - Sonntag, 05. 12. 2021 | 17:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Auch wenn es zunächst unvollstellbar schwierig scheint, im Stil von Josquin, Ockeghem und Lasso oder gar Palestrina mehrstimmig zu improvisieren, sind doch einige Grundlagen sehr schnell zu erlernen und klingen in einer Gruppe ab vier SängerInnen schon nach kurzer Zeit überraschend gut. Erstaunlich ist, dass Verhaltensweisen des Gruppenimprovisierens in diesem Stil gar nicht so sehr von freier Improvisation abweichen.

Der Wochenend-Kurs richtet sich an alle, die mehrstimmige Vokalimprovisation, historische Solmisation und Kanons nach den Regeln des 15.–17. Jahrhunderts erlernen wollen. Teilnahme mit Instrumenten, besonders Streich- oder Blasinstrumente oder Perkussion, ist möglich und erwünscht.

 

2021Do09Dez20:00EmpfehlungLilo Stahl & Harald Kimmig || The WISSELTANGCAMATTA20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Improvisation im Konzert_stahl-Kimmig-WisselTangCamatta

Zeit/Time

Donnerstag, 09. 12. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Duo Lilo Stahl & Harald Kimmig (DE)
Lilo Stahl
– Tanz
Harald Kimmig – Violine

The WISSELTANGCAMATTA (DE)
Simon Camatta – Schlagzeug, Perkussion
Achim Tang – Kontrabass
Georg Wissel – Alt-Saxophon, Klarinette, Präparationen

 

Das Wagnis: ein Sprung ins Unbekannte. Nichts ist geplant, nichts ist verabredet. Alles was zählt, ist der Moment des Aufeinandertreffens. Die Akteure handeln ungeschützt. Hier ist Risiko erwünscht, Konfrontation und doch stets: Nähe. Lilo Stahl und Harald Kimmig finden eine gemeinsame Sprache und spezifische Formen der Kommunikation. Durch die gemeinsam gefundene Metasprache, die stets aus dem Augenblick heraus geschieht, sind beide Akteure in der Lage, zu jedem Zeitpunkt einen Prozess zu initiieren, weiter zu entwickeln und zu beenden. So weist die Performance über individuelle Statements der Beteiligten hinaus. Tanz und Musik verbinden sich zu einer neuen Form.

Lilo Stahl steht für Tanz und Instant Composition. Seit 1981 ist sie freischaffend als Dozentin sowie auf der Bühne tätig. Sie gehört zu den bedeutenden Mitgestalter*innen neuer Tanzentwicklungen und war wesentlich an der Etablierung von Improvisation als Bühnenform beteiligt. Sie ist Mitbegründerin von bewegungs-art Freiburg (1979) und gehört seit 2006 zum Leitungsteam der TIP-Vollzeitausbildung in Tanz, Improvisation und Performance. 1987–91 war sie Mitglied in Anzu Furukawa‘s Company Dance Butter Tokio. Ihre letzte Solo-Arbeit ist what if zum Thema „Stille & Lärm“, gefördert durch DIS-TANZEN-SOLO und zu sehen beim soundance festival in Berlin 2021. Harald Kimmig ist improvisierender Musiker, Performer und Komponist. In seinen Arbeiten geht es um die Erforschung von Klängen und Formen mittels Improvisation und deren interdisziplinäre Wechselwirkungen mit anderen Künsten. In seinen Ensembles spielt er improvisierte Musik. Auf virtuose Art kombiniert er auf dem Instrument erzeugte Geräusche mit konventionellem Violinspiel. Über die Jahre entwickelte er einen unverwechselbaren Sound und Stil. Er spielt u. a. im Streichtrio Kimmig-Studer-Zimmerlin und ist Gründer der Performance-Gruppe The Human Factory; eine seiner letzten Solo-Arbeiten war HARA in Berlin, 2021.

 

The WISSELTANGCAMATTA bewegen sich auf der Schneide von frei Improvisierter Musik, Soundscapes und Free Jazz. Unvorhersehbar und beweglich sind ihre Improvisationen, zünden spontan und bewegen sich rasend schnell und wild – und nehmen dann ihren Lauf durch minimalistische musikalische Kollagen. Georg Wissel, Achim Tang und Simon Camatta sind alle drei Meister der frei improvisierten Musik und treibende Kräfte bei der Weiterentwicklung von Improvisationsformen. Durch ihre langjährige Trio-Beziehung haben sie einen Rahmen geschaffen, in dem sie kontinuierlich an der eigenen Art der Freien Improvisation arbeiten. Dabei haben die drei Musiker mittlerweile ein traumwandlerisches Verständnis ihres Zusammenspiels erreicht. Wechsel von Dynamik, Dichte, Tempi, melodischen Phrasen, Geräusch oder energetischen Schichtungen überraschen mit natürlicher Leichtigkeit.

Georg Wissel bezeichnet sich selbst auch als Bildhauer von Druckluft. Seine ersten wichtigen Erfahrungen mit improvisierten Musikaufnahmen und Tourneen machte er Ende der 80er Jahre in Deutschland, Frankreich und Südamerika als Gastmusiker von Pöhlmusik, an der Seite des australischen Bratschisten Jon Rose. Inspiriert durch die Zusammenarbeit mit elektronischen Musikern, begann er (neben der Arbeit an instrumentalen Spieltechniken) auch durch Präparationen nach neuen Klängen zu suchen, die inzwischen fester Bestandteil seines Spiels geworden sind. Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte Achim Tang seit 1984 mit Blockflöte, Trompete, Gitarre, Bassgitarre und Kontrabass. Er arbeitete mit zahlreichen Musikern unterschiedlicher ästhetischer Herkunft zusammen und wurde zu vielen internationalen Festivals eingeladen. 2011 war er 4. Improviser In Residence des Moers Festivals. Sein erstes Schlagzeug bekam Simon Camatta im Alter von 11 Jahren zu Weihnachten geschenkt. Seit zwanzig Jahren spielt er nun Musik verschiedenster Stilrichtungen und in vielen Konstellationen rund um die halbe Welt.

https://soundcloud.com/georg-wissel/sets/the-wisseltangcamatta-indessoundcloud_the
https://soundcloud.com/simoncamatta/the-wisseltangcamatta-02feb2019-lokal-harmonie

 

19.00 soundwalk mit Thomas Gerwin

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

2021Fr10Dez(Dez 10)18:00So12(Dez 12)18:00EmpfehlungAmerta Movementfür Musiker*Innen und Beweger*Innen18:00 - 18:00 (12) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Workshop Amerta Bettina Mainz und Michael Dick

Leitung/Facilitator

Bettina Mainz & Michael Dick

Zeit/Time

Freitag, 10. 12. 2021 | 18:00 - Sonntag, 12. 12. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

EIN KLANGRAUM FÜR NATUR, MENSCH UND GEIST

In diesem Seminar erforschen und erklingen wir uns bewegend in drei Formen von Annäherung an Welt, wie sie sich aus Suprapto Suryodarmo’s Konzept der drei Lebensbereiche des Gartens erschließen:

Natur – Berührung und Zirkulation in Konstellation – Ritual und Reinigendes

Mensch – Diskussion und Reflektion in Komposition – Performance und Kreation

Tempel – Gebet im Kontext – Offering und Gabe

Dieser Workshop ist wieder offen für alle – auch für Neueinsteiger!

Immer in Bewegung und Veränderung formt und gestaltet sich unsere Annäherung an Welt. Bewegung sehen wir hier nicht als ein Medium an, wie vielleicht Zeit und Raum es sind, sondern wir begreifen sie als eine Seinsform.

Berühren sich in unserer Bewegung Empfindung und Atmosphäre, Impuls und Kontext kann ein Gefühl von situativer Stimmigkeit entstehen; in unserer persönlichen Erfahrung, wie auch als ein gemeinsam wahrnehmbares Phänomen.

Als Resonanz verstanden trägt uns ein solches Gewahrsein weit über das Persönliche hinaus in bewegte Wechselwirkungen hinein.

Gemeinsam und in Gruppen bewegen und erforschen wir diese Aspekte des Lebens. Räume können sich öffnen, in denen sich Ausdruck und Sprache unserer Körper-in-Bewegung verfeinern und ausformen. Sinnliche Teilhabe weckt unser Gefühl von Lebendigkeit.

 

Mehr zu Amerta Movement u.a. hier: www.schule-der-bewegung.net

2021So12Dez16:3018:00Eltern-Kind-Trommelnfür Kinder von 4–8 Jahren16:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Junges explo, Trommeln, Judith Thimm

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Sonntag, 12. 12. 2021 | 16:30 - Sonntag, 12. 12. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wir treffen uns einmal monatlich, um gemeinsam – Kinder und Erwachsene – Klänge und Rhythmen zu erkunden. Im Spiel mit verschiedenartigen Klangerzeugern tauchen wir in andere Welten ein. Und mit unserer Stimme geben wir den Trommeln eine Sprache und lassen sie Geschichten erzählen.

Termine bis Januar 2022:
13.6. | 05.09. | 03.10. | 07.11. | 12.12. | 09.01.2022

 

2021Do16Dez20:00Empfehlungkey_concepts #6: Körperlichkeit – Bewegung / FreiheitZu Gast: Corinna Eikmeier | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:key_concepts

Zeit/Time

Donnerstag, 16. 12. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf Deutsch

Zu Gast: Corinna Eikmeier
Moderation: Mathias Maschat

Weitere Informationen folgen.

Eintritt: 5 €

2021Fr17Dez(Dez 17)18:00So19(Dez 19)15:00EmpfehlungWeiterbildung Improvisation und Improvisationspädagogik18:00 - 15:00 (19) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop,Fortbildungen

Lernraum, Weiterbildung Peter Jarchow

Leitung/Facilitator

Peter Jarchow & Gast-Dozent*innen

Zeit/Time

Freitag, 17. 12. 2021 | 18:00 - Sonntag, 19. 12. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Weiterbildung richtet sich an Musiker*innen (vokal, instrumental), die Improvisation in ihrer Arbeit einbinden möchten und neue Anregungen erwarten.

Die Termine sind die ersten drei in einem Zyklus von insgesamt sechs Kursen. Der Zyklus wird 2022 fortgesetzt und beginnt dann wieder von neuem. Ein Einstieg ist jederzeit zu einem Wochenendkurs möglich. Nach einer Teilnahme von etwa sechs Wochenendkursen kann man sich zu einer Prüfung (Zertifikat) anmelden.

Teilnehmen können auch Gäste, die sich nicht für das Weiterbildungsprogramm entscheiden, vorausgesetzt, es sind noch Plätze frei. Insgesamt ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt.

Stoffvermittlung pro Kurseinheit:
     – 4 x 90 Min Gruppenimprovisation
     – 2 x 90 Min Lehrproben
     – 2 x 90 Min Methodik

Einzelunterricht:
        Individuelle Regelung nach Bedarf und Möglichkeit

Themen der Methodik:  
     – Improvisation und Improvisationsunterricht
     – Strukturprinzipien in der Musik
     – Methodik und Didaktik
     – Improvisation in zeitgenössischer Musik
     – Improvisation in tradierten Formen
     – Thematisch- programmatische Aufgaben

Gast-Dozent*innen   
     – für Jazz, Stummfilm, Tanz u.a.

Aufnahmeprüfung (falls erforderlich):
(Gebühr: 50,- €)
     – Solo Improvisation: vorbereitete Improvisation
     – 2 Aufgaben von der Jury
     – Lehrprobe
     – Gespräch
     – (Gebühr: 50,- €)

Abschlussprüfung:
Es können alle Fächer gewählt werden, oder auch nur eine Auswahl, die dann so im Zertifikat erwähnt werden.
(Gebühr: 200,- €)
     – Vortrag oder schriftliche Arbeit nach Absprache
     – Lehrprobe Einzelunterricht
     – Lehrprobe Gruppenimprovisation (mind. 3)
     – Mitwirkung in einem Improvisationskonzert (einschließlich Organisation und Konzeption)

2021So19Dez19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Spielraum Offene Bühne Matthias Schwabe

Zeit/Time

Sonntag, 19. 12. 2021 | 19:00 - Sonntag, 19. 12. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2022:
13.06. | 22.8. | 26.09. | 31.10. | 28.11. | 19.12. | 16.01.2022

Die Veranstaltung kann ab Juni wieder stattfinden, allerdings mit maximal 20 Teilnehmer*innen. Daher bitte über das untenstehende Formular anmelden. Im übrigen gelten die aktuellen Corona-Regeln die hier zusammengefasst sind: Link

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