exploratorium_2021-1

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exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

exploratorium berlin, Aufgang C

Veranstaltungen an diesem Ort

Januar

2021Do07Jan20:00Yuko Kaseki + Contagiouswegen Corona verschoben auf Herbst/Winter 2021/2220:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Donnerstag, 07. 01. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Yuko Kaseki + Contagious
Yuko Kaseki (JP/DE) – Tanz

Contagious
Sabine Ercklentz (DE) – Trompete, Elektronik
Andrea Neumann (DE) – Innenklavier, Elektronik
Mieko Suzuki (JP/DE) – Turntable, Elektronik

Erstmalig  treffen Yuko Kaseki und das Trio Contagious aufeinander.

Yuko Kaseki ist Butoh-Tänzerin, Choreografin und Lehrerin und lebt seit 1995 in Berlin. Sie studierte Butoh-Tanz und darstellende Kunst an der HBK Braunschweig bei Anzu Furukawa und tanzte von 1989 bis 2000 in ihrer Kompanie Dance Butter Tokyo. 1995 gründeten Yuko Kaseki und Marc Ates die Tanzkompanie cokaseki, ein Ensemble für performative Forschung rund um Tanz, bildende Kunst und experimentelle Musik bei Live-Events und Improvisationen in Theatern, Galerien, ortsspezifischen Räumen und im Film. Seitdem waren verschiedene Mitglieder in unterschiedlichen Rollen und wechselnden kreativen Verantwortlichkeiten Teil der Gruppe. Ihre Werke sind Sammlungen von poetischen und lebendigen Bildern, die den Geist von Butoh beinhalten, und ihre Performance zielt darauf ab, die Existenzen von Außenstehenden widerzuspiegeln. Yuko Kaseki war von 2012 bis 2013 Künstlerstipendiatin bei Interweaving Performance Culture des International Research Center der Freien Universität Berlin. Sie ist weltweit als Dozentin für zeitgenössischen Tanz und Butoh tätig.

Contagious sind Sabine Ercklentz, Andrea Neumann und Mieko Suzuki. Das im Sommer 2018 gegründete Trio lotet Schnittmengen zwischen cluborientierter tanzbarer und experimenteller Musik aus. Die Turntable-Spielerin Mieko Suzuki, seit vielen Jahren in der Berliner Clubszene aktiv, hosted u. a. mit Kookoo eine eigene Reihe im OHM. Sabine Ercklentz und Andrea Neumann gehören zu den innovativen Stimmen in der experimentellen Musikszene Berlins. Gemeinsam erschließen sie durch gegenseitige Ansteckung neue ästhetische Räume. Sie plündern in den musikalischen Sphären der Anderen, eignen sie sich an und tauschen die Rollen: In fragilen Geräuschtexturen werden Pulse hörbar. Groovige Beats zerfallen in geräuschhafte Fragmente, die zu einem tranceartigen Strom zusammenwachsen. Autonomer Sound wird tanzbar – Beats werden durchsichtig.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

Das Konzert muss wegen des verlängerten Corona-Lockdowns auf Herbst/Winter 2021/22 verschoben werden.

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Konzertbesuch ist nur mit Vorab-Buchung möglich. Bitte buchen Sie per untenstehendem Formular bis spätestens 14 h am Konzerttag, Sie erhalten dann weitere Informationen. Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Außerdem wird das Konzert über unseren Youtube-Kanal als Livestream übertragen. Der Konzertbeginn ist daher pünktlich!

2021Fr08Jan(Jan 8)18:00So10(Jan 10)18:00EmpfehlungAmerta Movementfür Musiker*Innen und Beweger*Innen – als digitaler Kurs18:00 - 18:00 (10) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Bettina Mainz, Michael Dick

Zeit/Time

Freitag, 08. 01. 2021 | 18:00 - Sonntag, 10. 01. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Im Gefühl von Stimmigkeit eröffnet sich uns Bewegung als Resonanz. Ihr Klangraum ist ein Garten aus Natur, Mensch und Geist.

Die Stimmigkeit von Qualität, Form und Charakter einer Bewegung können wir fühlen. Diese drei Elemente sind unmittelbarer Ausdruck der Resonanz unserer sinnlichen Teilhabe am natürlichen, sozialen und geistigen Umfeld.

Bewegung als Resonanz empfunden trägt uns hier weit über uns selbst hinaus in das Feld von Kommunikation und Wechselwirkung hinein.

In diesem Seminar widmen wir uns insbesondere einer Unterscheidung von Ritual, Performance und Gabe (= offering). Diese sind drei Wege, wie wir uns der Welt nähern und sie sinnesübergreifend, hörend und fühlend, erkunden können.

Dieser Workshop ist wieder offen für alle – auch für Neueinsteiger!

 

Amerta Movement wurde vom indonesischen Bewegungskünstler Suprapto Suryodarmo initiiert, und in einem über 30-jährigen Dialog zwischen westlicher und östlicher Kultur entwickelt. In javanischer Philosophie und Meditation wurzelnd ist Amerta Movement eine Praxis, die eine hohe Sensibilität, Offenheit und Präsenz kultiviert. Improvisation geschieht in einem Kontext, in dem wir Empfänglichkeit und Gewahrsein für die Konstellation und Komposition des Augenblicks entwickeln.

Mehr zu Amerta Movement u.a. hier: www.schule-der-bewegung.net

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2021Fr08Jan19:3022:00Offene Bühne Poesie & Musikentfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Freitag, 08. 01. 2021 | 19:30 - Freitag, 08. 01. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Juni 2021
04.12. | 08.01. | 26.02. | 12.03. | 07.05. | 25.06.

Entfällt bis auf Weiteres wegen Corona!

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2021Sa16Jan(Jan 16)11:00So17(Jan 17)17:00Im Augenblick zu Hause seinImprovisation als Lebenskunst – entfällt wegen Corona11:00 - 17:00 (17) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Rainer Stolz

Zeit/Time

Samstag, 16. 01. 2021 | 11:00 - Sonntag, 17. 01. 2021 | 17:00

Ort/Location

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Inhalt/Content

„Vorherwissen ist des Sinnes Schein.“ (Laotse)

Indem wir improvisieren, (re)aktivieren, trainieren und verkörpern wir eine Lebenshaltung der Präsenz und Resonanz, der Öffnung, der Toleranz und des Vertrauens, der Kreativität und Experimentierfreude, der Flexibilität und der Entscheidungsfähigkeit. Eine solche Haltung unterstützt uns im Alltag, in Beziehungen und bei der Arbeit immer dann, wenn etwas nicht nach Plan läuft oder jemand, uns selbst eingeschlossen, sich anders verhält als erwartet. Sie hilft uns bei Herausforderungen, bei Unsicherheiten, bei Stress, in Konflikten oder auch in gesellschaftlichen Krisenzeiten. Sie erleichtert es, innerlich und äußerlich anschlussfähig zu bleiben, uns immer wieder neu zu erden, zu orientieren und in den Moment hinein zu entspannen. Als Haltung der Gegenwärtigkeit bekräftigt sie uns außerdem darin, mit allen Facetten des Daseins lebendig zu sein, das Leben im Augenblick wertzuschätzen, zu genießen und öfters im „Flowkanal“ zu surfen.

Neben dem improvisatorischen Spiel mit Bewegung, Stimme, Sprache, Instrumenten und Objekten arbeiten wir in diesem transdisziplinären Workshop mit Übungen der inneren und äußeren Achtsamkeit, der leiblich-ganzheitlichen Präsenz und der Empathie. Wir nutzen Selbsterfahrungs-, Begegnungs- und Rollenspiele, um den Transfer in unsere Lebenswelten zu erkunden und auftauchenden Fragen nachzugehen. Wir stärken unsere Resonanzfähigkeit, unseren „Anfänger_in-Geist“ (immer wieder frisch, wach und neugierig zu sein), unsere „divergente Kreativität“ (etwas anders zu machen als gewohnt), unser Ressourcenbewusstsein, die innere Zeugin_den inneren Zeugen sowie unsere Bereitschaft, mit dem zu sein, was gerade da ist. Weitere Aspekte: Stille und Pausen als Quellen der Regeneration und Innovation, Freiheit im Umgang mit Impulsen, Dranbleiben und Loslassen, Reduktion und Komplexität, Struktur und Wandel, soziale Intelligenz und „dritter Leib“.

Mit diesem Workshop biete ich einen Raum, um unsere natürliche Improvisationsfähigkeit weiter zu entfalten, um in wachstumsorientierte Erfahrungsprozesse einzutreten und um das Leben zu feiern. Willkommen sind alle, die sich für Improvisation als Lebenskunst interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der Workshop muss wegen Corona leider entfallen

2021So17Jan19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten - entfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Sonntag, 17. 01. 2021 | 19:00 - Sonntag, 17. 01. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Juni 2021:
17.1. |  14.03. | 18.04. | 09.05. | 13.06.21

Die Veranstaltung kann wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen bis auf Weiteres nicht stattfinden

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021So24Jan19:3022:00Improvisation als Lebenskunst!?Spur 12: Wandlung im schöpferischen Ausdruck - wegen Corona verschoben auf Herbst 202119:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Zeit/Time

Sonntag, 24. 01. 2021 | 19:30 - Sonntag, 24. 01. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Spur 12: Wandlung im schöpferischen Ausdruck

Workshop & Gespräch mit Lothar Hahn (Essentielles Theater) und Rainer Stolz

Essentielles Theater ist kein Theater im herkömmlichen Sinn, sondern eine kreative Auseinandersetzung mit persönlichen und kollektiven Themen. Ausdrucksmittel sind u. a. Bewegung, Tanz, Stimme, Malen, Gestalten, Schreiben, Ritual und Improvisation, verbunden mit Elementen aus der Körperpsychotherapie und analytischen Betrachtungen.

Mit jeder freien Bewegung, jedem Tanz, jedem Ton, jedem stimmigen Pinselstrich, jedem intuitiv geschriebenen Wort und jeder frei entwickelten Improvisation schöpfen wir aus der eigenen Authentizität. Individuelle Potenziale werden spielerisch freigelegt, deren Entfaltung und Integration in das alltägliche Leben gefördert. Das Durchleben dieser Prozesse und ihr schöpferischer Ausdruck wirken heilsam und transformativ – Via Creativa.

Auf der Suche nach Essenz und dem ‚Authentischen Moment’ verbindet Essentielles Theater Dimensionen der Persönlichkeitsentwicklung, der kreativen Gestaltung und der Kunst mit der existenziellen Wesens- und Sinnsuche.

An diesem Abend vermittle ich einen kleinen Einblick in diese kreativ-therapeutische Methode und begleite persönliche Prozesse im „Offenen Raum“ – der ein Experimentierfeld und eine Bühne ist für die Impulse aus dem eigenen inneren Raum. 

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

Lothar Hahn ist Begründer der Methode des Essentiellen Theaters, Kreativtherapeut, 5Rhythmen®-Lehrer und Vokalperformer.

www.essentielles-theater.de

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

Gastgeber der Reihe ist der Autor, Performer und Dozent am exploratorium berlin Rainer Stolz

 

Die Veranstaltung muss wegen Corona auf Herbst 2021 verschoben werden

2021Fr29Jan20:00Sound & Lecture N° 16: Aspect Seeing – An Artistic Re-ReadingWegen Corona verlegt - Neuer Termin: 13.08.202120:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Sound & LectureDenkraum:Sound & Lecture

Zeit/Time

Freitag, 29. 01. 2021 | 20:00

Ort/Location

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Inhalt/Content

Neuer Termin wegen Corona: 13. August 2021

Sound & Lecture N° 16: Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading
Nicola L. Hein (DE) – Gitarre, Elektronik
Christian Grüny (DE) – Text, Philosophie
Simon Rose (UK/DE) – Baritonsaxofon
Claudia Schmitz (DE) – Bewegtbild auf Skulptur
Maria Colusi (AR/DE) – Tanz

Moderation: Mathias Maschat

Die Denkraum-Reihe Sound & Lecture verbindet die Präsentation eines künstlerischen Projekts mit einem KünstlerInnengespräch, das von Mathias Maschat moderiert wird. Zu Gast sind Nicola Hein, Christian Grüny, Simon Rose, Claudia Schmitz und Maria Colusi mit Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading.

Die Eigenschaft unserer Wahrnehmung, ein Wort, ein Bild oder einen Klang in Kontexten zu verstehen, bezeichnete der Philosoph Ludwig Wittgenstein als ‚Aspektsehen‘. Bei diesem Phänomen nimmt das interdisziplinäre Projekt Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading seinen Ausgang. Musik, philosophischer Text, Tanz und Video treffen darin aufeinander und begegnen sich in der Improvisation. Das Aspektsehen, ebenso wie die damit verbundene Fähigkeit des Aspektwechsels, werden dabei künstlerisch und philosophisch auf mehreren Ebenen reflektiert. Eines der Anliegen ist es, das Potential von Wittgensteins Auseinandersetzung mit Wahrnehmungspsychologie und Bedeutungskonstruktion in einer Reinterpretation durch die Künste, in ihrer Interaktion und Relationalität, zu befragen.

Die Performance ist der Auftakt zu dem Symposium Sinn und Präsenz in Improvisation.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

2021Sa30Jan(Jan 30)10:00So31(Jan 31)16:00Symposium: Sinn und Präsenz in ImprovisationWegen Corona verlegt - Neuer Termin: 14.-15.08.202110:00 - 16:00 (31) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:Symposien

Zeit/Time

Samstag, 30. 01. 2021 | 10:00 - Sonntag, 31. 01. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Neuer Termin wegen Corona: 14.–15. August 2021

SINN UND PRÄSENZ IN IMPROVISATION

6. Symposium am exploratorium berlin
Eine Veranstaltung des DENKRAUM IMPROVISATION

29.–31. Januar 2021

Keynotes:
Christian Grüny: Diagrammatische Improvisation und der Sinn des Heterogenen
Nicola L. Hein: Das Paradigma der Präsenz und Modi der Temporalität in den Critical Improvisation Studies
Mathias Maschat: Präsenz als improvisationsästhetische Kategorie

Weitere Beiträge:
Christoph Baumann, Jean Beers, Carl Bergström-Nielsen, Reinhard Gagel, Thomas Gerwin, Carl Ludwig Hübsch, Jin Hyun Kim, Doris Kösterke, Urban Mäder, Annemarie Michel, Alex Nowitz, Nina Polaschegg, Ingo Reulecke, Ursel Schlicht, Wolfgang Schliemann, Fransziska Schroeder, Sabine Vogel und Andrew Wass

***DOWNLOAD SYMPOSIUMS-PROGRAMM***

Der DENKRAUM IMPROVISATION veranstaltet vom 29.–31. Januar 2021 das Symposium Sinn und Präsenz in Improvisation. Hierbei stehen die Begriffe Sinn und Präsenz als jeweils eigenständige Entitäten, als gegenläufige Momente ebenso wie als ineinander fallende und sich ergänzende ästhetische Kategorien im Zentrum.

Ob und inwiefern Klang ein Träger von Sinn sein kann oder Klang Sinn repräsentieren, war historisch betrachtet Gegenstand zahlreicher musikästhetischer Überlegungen und Auseinandersetzungen. Die Frage danach kulminierte beispielsweise im Streit zwischen Programmmusik und absoluter Musik oder in der Einforderung eines abstrakten Hörens konkreter Klänge in der musique concrète. Vor jeder Zuschreibung von Sinn ist Klang jedoch zunächst einmal da, gegenwärtig, unmittelbar und phänomenal. Lässt man die Verortung jedweder Musik in kulturellen Kontexten für einen Moment beiseite, ist die Kategorie der Präsenz zweifelsohne ganz allgemein ein starkes Moment musikalischer Erfahrung. Hieran anschließend stellt sich die Frage, inwiefern Sinn und Präsenz im Zusammenhang mit Improvisation bzw. improvisierter Musik als eigenständige Kategorien behandelt werden können, inwiefern sie als sich ausschließende Gegensätze verhandelt werden müssen oder im Gegenteil dazu als notwendigerweise zusammengehörige Aspekte des Improvisierens oder des Improvisation Rezipierens.

Sowohl Sinn als auch Präsenz sind mehrdeutige und in verschiedenen Zusammenhängen unterschiedlich verwendete Begriffe. So steht Sinn einerseits in semantischer, semiotischer oder symbolischer Lesart für die referenzielle Bedeutung von Sprache und Zeichen. Andererseits umfasst Sinn den Zweck, das Ziel, die Absicht, die Erfüllung oder die höhere Bestimmung eines Tuns. Präsenz kann sich auf eine Anwesenheit und Gegenwart sowohl im Zeitlichen als auch im Räumlichen beziehen. Der Begriff funktioniert als Beschreibung eines Charakteristikums einer rein phänomenalen Welt, quasi als Verweis auf die Annahme eines Nicht-Repräsentationalen. Außerdem kann Präsenz sich auf ein Auratisches oder auf Ausstrahlung beziehen.

Der Fokus des Symposiums auf das Begriffspaar in seiner Kombination rührt von der philosophisch eingeführten, teils auch kritisierten Gegenüberstellung von Sinn und Präsenz als getrennten oder zumindest spannungsreichen Sphären von Welterfahrung und ‑deutung. Präsenz öffnet in eben jenen Erörterungen die Tore in eine Welt unmittelbarer Erfahrung, in eine Welt hinter oder neben dem durch Interpretation und Hermeneutik Ergründbaren – jenseits konkret sinnhafter Inhalte. Im Hinblick auf Improvisation können sicherlich alle genannten Bedeutungshorizonte relevante Blickwinkel ausleuchten. Insgesamt erscheint aber das Moment von Präsenzerfahrung in einer überwiegend abstrakten Kunstform wie der zeitgenössischen Improvisation gegenüber einer Sinnvermittlung und ‑entschlüsselung als vorrangig. Was geschieht jedoch in anderen Formen der Improvisation, die mit bestimmten musikalischen Strukturen und Konventionen konkrete Inhalte verbinden? Was geschieht in zeitgenössischer Improvisation, wenn Elemente des Sprachlichen integriert werden? Oder wenn frei improvisierte Stücke im Nachhinein mit Titeln versehen werden? Was geschieht, wenn improvisierte Musik interdisziplinär mit anderen Kunstformen kombiniert wird und dabei abstrakte Klänge mit konkreteren künstlerischen Ausdrucksformen in Beziehung treten? Was ist mit dem Verweischarakter von Kunst oder mit Ebenen der Intertextualität?

Während Präsenz in seiner ganzen Bandbreite befragt werden soll, steht in Bezug auf Sinn in erster Linie die Frage nach Elementen klar referentieller Bedeutung im Vordergrund. Weiterführend kann jedoch auch die Konstitution von Sinn als eine erfüllende Sinnhaftigkeit improvisatorischen Tuns befragt und beschrieben werden.

Das Symposium beginnt am Freitag-Abend (29. Januar) um 20 Uhr mit der Performance Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading von Nicola L. Hein (Gitarre, Elektronik), Christian Grüny (Text, Philosophie), Simon Rose (Baritonsaxofon), Claudia Schmitz (Bewegtbild auf Skulptur) und Maria Colusi (Tanz). Sie findet im Rahmen der Sound & Lecture-Reihe des exploratorium berlin statt, die Aufführungen mit von Mathias Maschat moderierten KünstlerInnengesprächen verbindet.

Call for Papers

»Sinn und Präsenz in Improvisation«, Leitartikel von Mathias Maschat für field notes Magazin #20 – Zeitgenössische Musik und Jazz in Berlin, Januar/Februar 2021, S. 2–4

Februar

2021Fr05Feb(Feb 5)18:00So07(Feb 7)14:00Seki Method Workshopverlegt auf Spätsommer 202118:00 - 14:00 (7) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Minako Seki

Zeit/Time

Freitag, 05. 02. 2021 | 18:00 - Sonntag, 07. 02. 2021 | 14:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Dieser Workshop findet in englischer Sprache statt. Weitere Informationen siehe englische Version.

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2021Fr12Feb(Feb 12)18:30So14(Feb 14)14:00voiceLabentfällt wegen Corona18:30 - 14:00 (14) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Ute Wassermann

Zeit/Time

Freitag, 12. 02. 2021 | 18:30 - Sonntag, 14. 02. 2021 | 14:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

In diesem Workshop erleben die Teilnehmer*innen auf der Grundlage von spielerischen Atem-, Resonanz- und Artikulationsübungen ihre Stimme als ein vielseitiges Klanginstrument und entwickeln ihren eigenen Katalog ungewöhnlicher und experimenteller vokaler Ausdrucksformen.

Mit verschiedenen Improvisationskonzepten im Raum entdecken wir individuelle Stimmcharaktere. Außerdem lernen die Teilnehmer*innen verschiedene Methoden kennen, Vokalstücke vom Solo bis zum Chor zu entwickeln.

  • Stimmwarmup mit Resonanz- und Atemübungen
  • individuelle Stimmcharaktere entdecken und entwickeln
  • verschiedene Formen der Stückentwicklung und spielerischer Umgang mit Konzepten bis zur freien Improvisation
  • Performances vom Solo bis zum Chor
  • Improvisation mit Texten: Wann wird Text zu Klang und Klang zu Text?

Der Workshop richtet sich an Sänger*innen, Musiker*innen, Schauspieler*innen und an alle, die ein besonderes Interesse an „Stimme“ haben. Improvisationserfahrung ist Voraussetzung.

Unterrichtssprache: Deutsch und Englisch – nach Bedarf.

Der Workshop muss wegen Corona leider entfallen

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021So14Feb19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten - entfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Sonntag, 14. 02. 2021 | 19:00 - Sonntag, 14. 02. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Juni 2021:
17.1. |  14.03. | 18.04. | 09.05. | 13.06.21

Die Veranstaltung kann wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen bis auf Weiteres nicht stattfinden

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021So21Feb16:3018:00Eltern-Kind-Trommelnfür Kinder von 4–8 Jahren16:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:3 Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Sonntag, 21. 02. 2021 | 16:30 - Sonntag, 21. 02. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wir treffen uns einmal monatlich, um gemeinsam – Kinder und Erwachsene – Klänge und Rhythmen zu erkunden. Im Spiel mit verschiedenartigen Klangerzeugern tauchen wir in andere Welten ein. Und mit unserer Stimme geben wir den Trommeln eine Sprache und lassen sie Geschichten erzählen.

Termine Februar – Juni 2021:
21.2. | 21.3. | 9.5. | 13.6.

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Di23Feb20:1521:45Musique concrète20:15 - 21:45 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Thomas Gerwin

Zeit/Time

Dienstag, 23. 02. 2021 | 20:15 - Dienstag, 23. 02. 2021 | 21:45

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Seit Pierre Schaeffer 1948 für seine „Geräuschetüden“ in Paris fahrende Züge auf Schallplatte aufnahm und bearbeitete und damit die konkrete Musik (Musique concrète) erfand, haben sich unzählige Musiker und Komponisten auf vielfältigste Weise mit den Geräuschen des Alltags auseinandergesetzt. Der Kurs bietet einen Einstieg in diese faszinierende Klangwelt und führt in die musikalische Arbeit mit dem Computer ein. Dabei werden aufeinander aufbauende Übungen und Improvisationen durch das gemeinsame Hören und Besprechen wichtiger elektroakustischer Musikstücke ergänzt.

Geeignet auch für Anfänger mit ein bisschen PC-Erfahrung.

 
In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

2021Fr26Feb19:3022:00Offene Bühne Poesie & Musikentfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Freitag, 26. 02. 2021 | 19:30 - Freitag, 26. 02. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Juni 2021
04.12. | 08.01. | 26.02. | 12.03. | 07.05. | 25.06.

Entfällt bis auf Weiteres wegen Corona!

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2021Sa27Feb11:0018:00EmpfehlungTheaterimprovisation und AchtsamkeitRaumwahrnehmung / die Anderen wahrnehmen11:00 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Pedro Kadivar

Zeit/Time

Samstag, 27. 02. 2021 | 11:00 - Samstag, 27. 02. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Im Theater ist Präsenz oder Gegenwärtigkeit ein grundsätzlicher Begriff. Es bedeutet, eine genauere Selbstwahrnehmung wie auch eine tiefere Rezeptivität für die unmittelbare Umgebung (Raum, Dinge, Menschen) zu entwickeln. Je mehr man eine genauere und sensiblere Wahrnehmung von sich selbst und seine Umgebung entwickelt, desto mehr offenbart sich das theatralische Potential und lässt sich kreativ entwickeln.

Durch kreative Übungen und Spiele, die das Ziel haben, diese Gegenwärtigkeit bei den Teilnehmern zu vertiefen, werden wir mit verschiedenen Improvisationsarten arbeiten: mit Objekten, mit dem Raum, mit Alltagssituationen. Das theatralische Potential der Übungen beruht auf einer genaueren Wahrnehmung des jetzigen Moments, der Präsenz im Hier und Jetzt, und entfaltet sich anhand kollektiver wie auch individueller Improvisationen. Dabei können verschiedene Situationen und Figuren entwickelt werden, die aus den Erlebnissen oder Fantasien der Teilnehmer entstehen.

In diesem Workshop wird der Fokus auf die Wahrnehmung der Anderen gesetzt: Wie ist es, mit anderen Menschen im Raum zu sein? Wie verändert ihre Präsenz mein Raum- und Zeitgefühl wie auch meine Selbstwahrnehmung? Wie nehme ich sie wahr?

Beide Workshops am 27. Februar und 26. Juni können unabhängig voneinander besucht werden. Sie eignen sich für Anfänger, die keine Theatererfahrung haben, sowie für andere, die mit Theaterarbeit vertraut sind. Außerdem können Interessierte den Kurs buchen, die bereits an einem Workshop mit demselben Thema teilgenommen haben.

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021So28Feb20:00EmpfehlungZIMT20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Sonntag, 28. 02. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

ZIMT
Angélica Castelló (MX/AT) – Paetzoldflöten, Elektronik
Barbara Romen (AT) – Hackbrett
Kai Fagaschinski (DE) – Klarinette
Burkhard Stangl (AT) – Gitarre
Gunter Schneider (AT) – Gitarre

Milde Nachdenklichkeit, Schärfe, Sehnsucht und Gefahr, verbundene disparate Sphären. Akustisches Instrumentarium reflektiert digitale Lebenswelten. Eintauchen in die unergründliche Sinnlichkeit der Klänge und Strukturen von Paetzoldflöten, Klarinette, Hackbrett und Gitarren.

Fünf Musiker*innen aus Österreich bzw. Berlin, die die weite Welt der Musik seit vielen Jahren in unterschiedlichen Zusammensetzungen erforschen: als Chesterfield (Castelló/Stangl), here comes the sun (Romen/Fagaschinski/Schneider), Duchamp Default (Castelló/Romen/Stangl/Schneider) und anderen. Hier gehen sie ein weiteres Mal gemeinsam auf die Suche nach den wertvollen Schätzen verborgener Klänge.

Was Angélica Castelló und Burkhard Stangl vor allem verbindet, sind die Lust am Experiment sowie der Drang, bisher noch wenig erforschte Klanggebiete zu durchwandern. Bekannt für sein eigenwilliges Musikverständnis beschreitet ihr Duo dabei stilistisch einen Weg, der sie durch so unterschiedliche Genres wie Neue Musik, Elektronik, Improvisation und Jazz führt. Barbara Romen und Gunter Schneider arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen und haben sich in verschiedenen Unternehmungen zwischen komponierter und freier Musik als sensible Partner mit und von unerhörten Klängen erwiesen. Der Berliner Klarinettist Kai Fagaschinski hat sich Wien durch zahlreiche Kollaborationen zur zweiten Heimat gemacht und ist als feinsinniger und eigenwilliger Klangforscher mit langem Atem bekannt.

Nehmen Sie sich Zeit. Einatmen, ausatmen, entspannen, beruhigen – es hat schon begonnen.

„Dieses Quintett erkundete zarte und traumhafte Klanglandschaften, die organisch-archaische Traditionen und Klänge sowie Liedformen mit futuristischen klanglichen Erkundungen überbrücken. Aufgeführt mit einem beeindruckenden Sinn für Details und emotionaler Lyrik.“ (Free Jazz Blog: http://www.freejazzblog.org/2016/12/unlimited-30-festival-wels-austria-nov.html)

 

[Stiegenhausmusik] #42 _ ZIMT: youtube-Link
Here Comes The Sun: youtube-Link

 

Eintritt 12/10/6 €  (Normalpreis/ermäßigt/Berlin-Pass)

Der Aufzug des exploratorium berlin ist bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb!

März

2021Fr05März16:3018:00Bewegung . Ausdruck . Tanzfür Kinder von 6 –1016:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:3 Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Brigitte Westkemper

Zeit/Time

Freitag, 05. 03. 2021 | 16:30 - Freitag, 05. 03. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Dieser regelmäßige Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 6-10 Jahre, die Lust haben, sich zu bewegen, zu tanzen, zu improvisieren.

Mit Körpertraining bereiten wir uns auf Bewegungsaufgaben am Platz und im Raum vor. Dabei lassen wir uns von allem inspirieren, was sich bewegt. Vor allem aber sind eure eigenen Ideen wichtig: was ihr denkt und fühlt. Wir werden Unerwartetes „finden“ und uns von anderen anregen lassen. Was wir erlebt haben, werden wir zu zu längeren Abläufen ausbauen.

Bei allem, was wir tun, geht es um FREIEN Tanz, Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich.

Termine bis Juni 2021:
05.03. | 16.04. | 07.05. | 11.06.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Sa06März(März 6)11:00So07(März 7)16:00Improvising the Oriental WayPraktische Einführung in die Grundlagen von Makam11:00 - 16:00 (7) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Tayfun Guttstadt

Zeit/Time

Samstag, 06. 03. 2021 | 11:00 - Sonntag, 07. 03. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Ein Makam, das Grundkonzept aller orientalischen Musik, ist mehr als eine Skala. Es enthält Regeln für die Verwendung der gegebenen Hinweise. Wenn diese Regeln befolgt werden, können sehr unterschiedliche Gefühle mit den gleichen Skalen oder Noten erzeugt werden.

Wir werden gemeinsam improvisieren, beginnend mit wenigen Tönen und dann, nach den Regeln des jeweiligen Makam, das Spektrum erweitern. Auf diese Weise werden wir neue Ideen entwickeln, wie wir die ganze Bandbreite unserer Skala und/oder unseres Instruments nutzen können und den Reichtum auch einzelner Noten erforschen.

Am Ende werden wir nicht nur Ideen über die gängigsten Makame und Makam-Konzepte im Allgemeinen gewonnen haben, sondern auch eine neue Vision über Improvisation im Allgemeinen. Alle Instrumente und Stimmen sind willkommen.

Musikalische Grundkenntnisse sind erforderlich.

Der Workshop findet in deutscher und/oder englischer Spache statt, je nach Bedarf der anwesenden TeilnehmerInnen.

 

 
In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021So07März19:3022:00EmpfehlungImprovisation als Lebenskunst!?Spur 13: Die schönste Version meiner selbst19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Zeit/Time

Sonntag, 07. 03. 2021 | 19:30 - Sonntag, 07. 03. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Workshop & Gespräch mit Julia Hasenfuß (Gewaltfreie Kommunikation) und Rainer Stolz

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ist ein ganzheitlicher Ansatz hin zu authentischem Leben, Miteinander und erfüllenden Beziehungen. Er geht davon aus, dass alles Tun und Denken der Versuch ist, sich ein Bedürfnis zu erfüllen, und dass es eines der tiefsten Bedürfnisse in uns Menschen ist, zum Wohle aller beizutragen.
Um authentisch zu leben brauchen wir Anbindung an unsere eigene innere Quelle. Wo ist meine Kraft, mein Potenzial, meine Verwirklichung? Indem ich die schönste Version meiner selbst werde, bin ich der Beitrag, der diese Welt bereichert.
Mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation und der Energie- und Körperarbeit machen wir uns auf den Weg in den Spürraum. Praktische Übungen laden uns ein, den eigenen Wandel zu erfahren. So spüren wir uns im Jetzt.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Julia Irun Hasenfuß ist Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Energie-heiler im schamanischen Sinne.
https://www.spielraum-gewaltfrei.de/

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

Die nächsten Termine in der Reihe Improvisation als Lebenskunst!?:

Die Termine können einzeln oder in Folge besucht werden.

Gastgeber der Reihe ist der Autor, Performer und Dozent am exploratorium berlin Rainer Stolz.

 

 

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2021Do11März20:00Empfehlungkey_concepts #4: Materialität / Klangfarbe – Präparationen und ObjekteZu Gast: Magda Mayas | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:key_concepts

Zeit/Time

Donnerstag, 11. 03. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf Deutsch

Zu Gast: Magda Mayas
Moderation: Mathias Maschat

In der vierten Ausgabe der Denkraum-Reihe key_concepts spricht Mathias Maschat mit der Pianistin und künstlerischen Forscherin Magda Mayas.

In den letzten 20 Jahren entwickelte Magda Mayas ein Vokabular, das sowohl den inneren als auch den äußeren Teil des Klaviers, Verstärkung sowie Präparationen und Objekte verwendet, die zu Erweiterungen des Instruments selbst wurden. Sie bewegt sich im Bereich texturaler und linearer Klangcollagen und hat eine Reihe von Techniken entwickelt, die sich auf die Geschichte des präparierten und des Innen‑Klaviers stützen, jedoch stark individualisiert sind und die Sprache für das Inside Piano-Spiel erweitern.

Magda Mayas hat an der Universität von Göteborg, Schweden, promoviert und dabei Instrumentaltechniken (wie die Verwendung von Präparationen und Objekten), Klangfarbe und Räumlichkeit in Performances mit improvisierter Musik untersucht. Dies führte zu ihrer kürzlich veröffentlichten Doktorarbeit Orchestrating Timbre – Unfolding processes of timbre and memory in improvisational piano performance.

Seit September 2019 unterrichtet sie an der Hochschule Luzern – Musik, wo sie den Fachbereich Improvisation leitet.

Das Gespräch dreht sich um Materialität sowie die agency des Materials, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Klangfarbe und Magda Mayas’ Verständnis dieses Begriffs liegt. Außerdem demonstriert sie einige ihrer Inside-Klaviertechniken.

https://www.magdamayas.com
Magda Mayas – Orchestrating Timbre: https://www.researchcatalogue.net/view/382024/382025

 

Eintritt: 5 €

 

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2021Fr12März19:3022:00Offene Bühne Poesie & Musikentfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Freitag, 12. 03. 2021 | 19:30 - Freitag, 12. 03. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Juni 2021
04.12. | 08.01. | 26.02. | 12.03. | 07.05. | 25.06.

Entfällt bis auf Weiteres wegen Corona!

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2021Sa13März(März 13)11:00So14(März 14)18:00EmpfehlungImprovisation: in Musik, Tanz und anderswo11:00 - 18:00 (14) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Ingo Reulecke, Simon Rose

Zeit/Time

Samstag, 13. 03. 2021 | 11:00 - Sonntag, 14. 03. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Simon Rose (Bariton-Saxophon) und Ingo Reulecke (Tanz) performen im Duo und in zahllosen anderen Projekten. Beide sind äußerst erfahrene Vermittler und in künstlerischer Forschung aktiv. 

Die Session ist offen für MusikerInnen und TänzerInnen wie auch für interessierte Menschen jeglicher Disziplin. 

Wir werden an grundlegenden Schlüsselthemen arbeiten wie

  • Vertrauen
  • Integration des Körpers
  • Kollaboration
  • Wahrnehmung
  • Improvisation als ästhetische Praxis
  • Absicht
  • Prozess und
  • Aspekt der Performance

Die praxisbetonte Session wird an der Verkörperung dieser genannten Themen arbeiten und sich auf den Charakter der Gruppe einlassen. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wir unterrichten in deutscher und englischer Sprache. 

 

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Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021So14März19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten - entfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Sonntag, 14. 03. 2021 | 19:00 - Sonntag, 14. 03. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Juni 2021:
17.1. |  14.03. | 18.04. | 09.05. | 13.06.21

Die Veranstaltung kann wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen bis auf Weiteres nicht stattfinden

 

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Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Mo15März16:3018:00Spielend Musik erfindenfür Kinder von 8–1216:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:3 Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Montag, 15. 03. 2021 | 16:30 - Montag, 15. 03. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Einmal monatlich treffen wir uns an einem Montag, um die zahlreichen Instrumente und klingenden Materialien im exploratorium zu erkunden und damit gemeinsam unsere eigene Musik zu erfinden. Spielregeln helfen uns dabei, genau hinzuhören und herauszufinden, wie die Klänge gut zueinander passen.

Wer möchte, kann das eigene Instrument mitbringen.

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Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Do18März20:00Recorded Landscapes20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Donnerstag, 18. 03. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Recorded Landscapes

La Barca Vá: Duo Sabine Vogel & Marta Zapparoli
5 Seen: Solo Sabine Vogel

Sabine Vogel (DE): Verstärkte Flöten, Bansuri im Wasser, Objekte, Video
Marta Zapparoli (IT/DE): Radioempfänger, Antennen und Kassetten

Recorded Landscapes ist eine Serie audiovisueller Stücke der Flötistin und Komponistin Sabine Vogel, die sich mit Ideen von Heimat, Natur und Identität auseinandersetzen. Präsentiert werden davon zwei, eines im Duo mit der italienischen Sound-Künstlerin Marta Zapparoli: La Barca Vá (Duo) und 5 Seen (Solo).

Sabine Vogel sagt über ihr Projekt: „Die Landschaft, in der ich aufwachse, prägt mich. Die Dinge, die ich dort erlebe, die Spiele, die ich spiele, die Eindrücke, die ich bekomme, hinterlassen einen Abdruck in meinem ‚Sein‘, in meinen ‚Erinnerungsschichten‘. Es besteht eine Verbindung zwischen mir und diesem Ort, dieser Landschaft. Die Landschaft, in der man aufgewachsen ist, kann einem ein starkes Gefühl von Heimat vermitteln. Als Musiker*innen reisen wir viel, sind sozusagen ‚auf der ganzen Welt zu Hause‘, dennoch haben wir unsere Wurzeln meist an einem sehr spezifischen Ort. Die individuelle Biographie der Musiker*innen wird somit zum Ausgangspunkt meiner Stücke, sie ist ihnen gleichsam unmittelbar geographisch eingeschrieben.

Wie ist es, wenn ich diesen Ort mit jemandem teile? Wenn jemand diesen Ort durch meine Augen sieht, ihn kennenlernt, wahrnimmt? Wenn ich die Geschichten, die ich dort erlebt habe, mit diesem Menschen teile? Dies kann ein tieferes Verständnis für die jeweilige Kultur und auch den Menschen vermitteln und dadurch natürlich auch Auswirkungen auf die Musik und das gemeinsame kreative Schaffen haben. Durch gemeinsames Erleben, sich in die Umgebung ‘eintunen’, hören, wahrnehmen, improvisieren und experimentieren nähern sich die Spieler*innen dem jeweiligen Ort. Aus dem Material entsteht eine audiovisuelle Komposition, der dann die Spieler*innen in Echtzeit eine neue Klangschicht hinzufügen und somit den Prozess einer entstehenden ‘Klang’landschaft immer wieder neu kreieren.

Eine Felsformation manifestiert den Entstehungsprozess einer Landschaft, einen Aufzeichnungsprozess von Bewegung und Evolution. Visuelle Details solcher Formationen können als grafische Partituren behandelt werden, die gespielt werden, um Landschaft in Klang zu verwandeln und dies wiederum kann erneut aufgenommen werden; Recorded Landscapes ist somit die Manifestation des Prozesses einer entstehenden Landschaft. Was beinhaltet dieser Prozess einer entstehenden Landschaft? Ist es nicht so, dass jede Präsenz eines Tieres, eines Menschen die Landschaft für den Augenblick des ‚Daseins‘ verändert? Und verändert die Landschaft auch mich?“

Sabine Vogel beschäftigt sich intensiv mit modernen Spieltechniken, Klang und Improvisation und hat ein eigenes Vokabular auf ihrem Instrument entwickelt, sowohl akustisch wie auch mit Erweiterung elektronischen Equipments und bestimmter Mikrophonierung. In ihren Kompositionen vermischt sie Flötenklänge aus dem Innen ihrer Flöten, die sich oft auf der Schwelle des Unhörbaren befinden, sozusagen den Mikrokosmos ihrer Klangwelt, mit field recordings – Aufnahmen aus dem Außen, dem Makrokosmos. In ihren ortsbezogenen Arbeiten, Klanginstallationen und Live- Performances in der Natur beschäftigt sie sich mit Klang, Ort, Zeit, Moment und Erinnerung.

Marta Zapparoli ist eine italienische Klang- und Improvisationskünstlerin, Performerin und autodidaktische Forscherin, deren Karriere in der musikalischen Untergrund-Szene Bolognas begann. Im Alter von 15 Jahren begann sie ihre Ausbildung in Bildender Kunst und Sopran-Saxophon und war auch aktiv in den experimentellen Ausrichtungen von Theater, Tanz, Performance und Radioproduktion. Seit 2000 ist sie vor allem interessiert an experimenteller Noise-Musik und war Mitbegründerin des Hotelnuclear-Kollektivs. Anschließend entwickelte sie ihr Solo-Projekt, dessen Fokus vor allem auf akustischen Ökologien, Außenaufnahmen und Lärmbelastung sowie elektromagnetischen Frequenzen liegt. Seit 2014 arbeitet sie an einem neuen Projekt zu „unhörbaren Klängen“, das auf dem Empfang und weltweit gemachten Aufnahmen von Phänomenen durch Radiofrequenzen, von Menschen produzierten Lärm-Signalen, kabelloser Kommunikation und natürlichem Radio (VLF) basiert, die sie in ihren Live-Auftritten, Klang-Interventionen und ‑Installationen verwendet.

www.sabvog.de
http://martazapparoli.blogspot.com/
5 Seen: https://vimeo.com/384520809

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

Der Aufzug des exploratorium berlin ist bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb!

19.00: soundwalk mit Thomas Gerwin

2021Sa20März11:0018:30EmpfehlungMein Körper – Mein Instrument11:00 - 18:30 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Dragana Cukavac

Zeit/Time

Samstag, 20. 03. 2021 | 11:00 - Samstag, 20. 03. 2021 | 18:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Jedes Instrument muss vor dem Spiel gestimmt werden. Wir nutzen Feldenkrais, um den Körper einzustimmen und innere Körperwelten zu erforschen. Hat man Zugang zu dieser unerschöpflichen Quelle gefunden, gestaltet sich das Spiel und die Improvisation frei, lebendig und mühelos.

Die Methode:
Die feinen, aufeinander abgestimmten Feldenkrais-Sequenzen bieten einen strukturierten Rahmen für das achtsame Erforschen eigener Bewegungsmöglichkeiten. Sie erlauben uns aber auch einen neuen Blick auf uns selbst zu richten, verborgene Aspekte unserer Persönlichkeit neu zu entdecken und kreative Impulse wahrzunehmen und zu entfalten.

Die Improvisation:
So vorbereitet, der eigenen Lebendigkeit gewahr, öffnen wir uns für den Raum, für Bewegungen und Begegnungen in ihm, für das Instrument und die Klänge. Improvisiert werden kann mit der Stimme, dem Instrument oder mit freier Bewegung. (Wenn Du ein Instrument spielst, bringe es bitte mit.)

Die Schwerpunkte:
Da für das Instrumentalspiel die Beweglichkeit der Arme und des Schultergürtels von Bedeutung sind, wird der Focus in diesem Workshop auf dieser Körperpartie liegen. Wir experimentieren mit der Auge-Hand-Beziehung und verbessern die Koordination. Darüber hinaus untersuchen wir Wege der Wandlung von inneren Impulsen in eine authentische Geste bzw. in einen authentischen stimmlichen oder instrumentalen Ausdruck.

An wen richtet sich der Workshop?
Mitmachen können alle, die sich und dem eigenen Körper neu begegnen wollen, Menschen, die neue Wege der Improvisation suchen, oder schlicht ihr Spiel und die Performance mit dem Instrument verbessern wollen.

Mitzubringen:
Bitte bequeme, warme Kleidung und ein Tuch oder größeres Handtuch mitbringen. Wenn Du eine weichere Unterlage brauchst, bringe bitte auch eine Matte mit. Und vergesse Dein Instrument nicht, falls Du eins spielst.

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Sa20März11:0019:00Lauschen - Erkunden – Erfinden11:00 - 19:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop,Fortbildungen

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Samstag, 20. 03. 2021 | 11:00 - Samstag, 20. 03. 2021 | 19:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Fortbildung für Lehrer*innen an allgemeinbildenden Schulen (alle Stufen), Sozialpädagog*innen u.a. in Kooperation mit dem Bundesverband Musikunterricht (BMU)

Musikerfinden im Unterricht: Das kann auch ganz ohne Noten geschehen! Geeignete Spielregeln wecken die Lust am Lauschen, laden dazu ein elementare Klangerzeuger zu erkunden, fordern heraus mit Klängen zu kommunizieren und weisen schließlich den Weg zum gemeinsamen Musikerfinden.

Der Workshop bietet einen praktischen Einstieg in diese Arbeitsweise, die kreative Spielräume mit musikalischem und sozialem Lernen verbindet.

Im Nachgespräch werden die praktischen Erfahrungen reflektiert, um ihren inhaltlichen und methodischen Besonderheiten auf die Spur zu kommen.

Die Kursinhalte sind auf alle Klassenstufen übertragbar und können sowohl von voll ausgebildeten Lehrer*innen als auch von „Fachfremden“ und Quereinsteiger*innen eingesetzt werden.

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021So21März16:3018:00Eltern-Kind-Trommelnfür Kinder von 4–8 Jahren16:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:3 Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Sonntag, 21. 03. 2021 | 16:30 - Sonntag, 21. 03. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wir treffen uns einmal monatlich, um gemeinsam – Kinder und Erwachsene – Klänge und Rhythmen zu erkunden. Im Spiel mit verschiedenartigen Klangerzeugern tauchen wir in andere Welten ein. Und mit unserer Stimme geben wir den Trommeln eine Sprache und lassen sie Geschichten erzählen.

Termine Februar – Juni 2021:
21.2. | 21.3. | 9.5. | 13.6.

 

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April

2021Mo12Apr16:3018:00Spielend Musik erfindenfür Kinder von 8–1216:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:3 Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Montag, 12. 04. 2021 | 16:30 - Montag, 12. 04. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Einmal monatlich treffen wir uns an einem Montag, um die zahlreichen Instrumente und klingenden Materialien im exploratorium zu erkunden und damit gemeinsam unsere eigene Musik zu erfinden. Spielregeln helfen uns dabei, genau hinzuhören und herauszufinden, wie die Klänge gut zueinander passen.

Wer möchte, kann das eigene Instrument mitbringen.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Fr16Apr16:3018:00Bewegung . Ausdruck . Tanzfür Kinder von 6 –1016:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:3 Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Brigitte Westkemper

Zeit/Time

Freitag, 16. 04. 2021 | 16:30 - Freitag, 16. 04. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Dieser regelmäßige Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 6-10 Jahre, die Lust haben, sich zu bewegen, zu tanzen, zu improvisieren.

Mit Körpertraining bereiten wir uns auf Bewegungsaufgaben am Platz und im Raum vor. Dabei lassen wir uns von allem inspirieren, was sich bewegt. Vor allem aber sind eure eigenen Ideen wichtig: was ihr denkt und fühlt. Wir werden Unerwartetes „finden“ und uns von anderen anregen lassen. Was wir erlebt haben, werden wir zu zu längeren Abläufen ausbauen.

Bei allem, was wir tun, geht es um FREIEN Tanz, Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich.

Termine bis Juni 2021:
05.03. | 16.04. | 07.05. | 11.06.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Sa17Apr(Apr 17)15:00So18(Apr 18)18:00Welche Farbe hat ein Pfiff? Kurs 1Kugelkettengraphik - für 9–14-Jährige15:00 - 18:00 (18) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:2 Wochenend- und Ferienworkshops

Leitung/Facilitator

Kathrin von Kieseritzky & Ynez de Zilón

Zeit/Time

Samstag, 17. 04. 2021 | 15:00 - Sonntag, 18. 04. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Was haben ein Pfiff und eine Kugelkette gemeinsam? Mithilfe abenteuerlicher Drucktechniken auf großen Formaten finden wir das heraus und lassen dazu nicht nur die Kugelkette klingen!

Genauso wie in den anderen beiden Workshops der Kursreihe tauchen wir auch hier mit Kindern in die Welt der graphischen Notation ein. Wir schauen uns an was entsteht, wenn wir
unterschiedliche Ketten mit Farbe auf dem Papier tanzen lassen und arbeiten druckgraphisch mit Fäden, Netzen und Schwämmen. Gemeinsam entwickeln wir daraus ein Bild und übertragen es in
Musik, gespielt auf einfachen Instrumenten und allerlei Klanginstrumentarium aus Alltagsgegenständen.

Zur Kursreihe gehören auch die Tagesworkshops Farbtransparente Collage im Mai sowie Spuren und Zeichen im Juni. Die Kurse sind nicht aufeinander aufbauend, können also einzeln belegt werden. Weder musikalische noch bildnerische Voraussetzungen sind nötig.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

2021So18Apr19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten - entfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Sonntag, 18. 04. 2021 | 19:00 - Sonntag, 18. 04. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Juni 2021:
17.1. |  14.03. | 18.04. | 09.05. | 13.06.21

Die Veranstaltung kann wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen bis auf Weiteres nicht stattfinden

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Mo19Apr20:00TRAMES // Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Montag, 19. 04. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

TRAMES
Celine Voccia (FR/DE) – Klavier
Michel Doneda (FR) – Saxofon
Alexander Frangenheim (DE) – Kontrabass

Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin (DE)
Ivo Berg: Blockflöten
Thomas Gerwin: Elektronik, Perkussion, Banjo


TRAMES
Idee und Basis für das Trio TRAMES bilden verschiedene Eckpunkte der Musikgeschichte: Chamber Jazz des Jimmy Giuffre Trios, Ekstasen und Dramatik des Free Jazz, Traditionen der Neuen Musik sowie neue Formen des Experimentierens seit den 1960ern sowohl im Bereich der komponierten Musik als auch in der experimentellen Musik. Innerhalb dieses Koordinatensystems will das Trio einen Punkt im Zentrum finden, von dem aus freier Zugang zu einer Ensemblemusik besteht, die eine offene und komplexe Strukturierung und Klanggestaltung mit der Unmittelbarkeit und Emotionalität der Improvisation verbindet. Dabei sollen die Freiheit und Intensität von Kraft, Stille und Verwundbarkeit, von abstrakten Strukturen und Geräuschen, aber auch von Lyrismen zueinander keine Abgrenzungen erfahren.

Céline Voccia ist eine französische Pianistin, Komponistin und Improvisatorin in der Berliner Free Jazz-Szene. Sie studierte klassisches Klavier am Genfer Konservatorium sowie Jazzmusik und Improvisation in Paris und Berlin. Ihre Musik ist eine Verschmelzung der Jazzsprache mit klassischer Klaviertechnik und gipfelt so in einer Abstraktion zeitgenössischer Musik mit Free Jazz. Michel Doneda wurde 1954 in Frankreich geboren und ist autodidaktischer Musiker. Um 1980 gründete er in Frankreich zusammen mit Musikern, Tänzern und Schauspielern IREA (Institute for research and exchange between arts of improvisation). Doneda ist in der internationalen Musikszene sehr engagiert und aktiv. Er tourte in Afrika, Japan, Asien, den USA, Kanada, Süd Amerika und Russland und hat bereits mehr als  50 CDs veröffentlicht. Alexander Frangenheim, ein klassisch ausgebildeter Bassist, arbeitet seit Ende der 1980er Jahre als Improvisator. Er hat mit vielen führenden Musikern aus der ganzen Welt gespielt. Von Mitte der 90er bis Anfang der 2000er Jahre war er eine Schlüsselfigur auf dem Gebiet der Zusammenarbeit mit Tanz. 1992 gründete er sein Label concepts of doing für Festivals, Events und als CD-Label. Von 1997 bis 2003 waren concepts of doing – Interaktion Tanz Musik eine herausragende Plattform für den experimentellen Austausch zwischen Medien in Europa. Seit 2005 lebt er in Berlin. Er schuf studioboerne45, ein angesehenes Aufnahmestudio für unabhängige Künstler, in dem er seitdem auch weiterhin seine concepts of doing-Festivals produzierte.

https://www.celinevoccia.fr/
http://puffskydd.free.fr/neda/
http://frangenheim.de/

https://soundcloud.com/celinevoccia/trames

 

Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin (DE)
Die Komposition Flautando 3.7 markiert den Beginn der Zusammenarbeit von Ivo Berg und Thomas Gerwin als Duo: Aus radikalen Soundexperimenten am Rohmaterial der Flöte werden Samples gewonnen, die verdoppelt, gedehnt, verfremdet oder in ihre Bestandteile aufgespalten als elektroakustisches Zuspielband und Improvisationsmaterial an die Spielenden zurückfließen. Aus diesem explorativen Setting heraus finden Thomas Gerwin und Ivo Berg zu einem intensiven kammermusikalischen Musizieren zwischen den Polen von elementarer Körperlichkeit und Digitalisierung, Simplizität und kompositorischer Komplexität, Unmittelbarkeit und Immersion. Über das Instrumentarium der Blockflöte und die Einbindung der „Cheap Electronics“ wird in diese Suche nach aktuellen Ausdrucksformen stets auch eine historische Folie eingeblendet. Ausgangspunkte sind neben der freien Improvisation auch graphische Notationen und offene Improvisationskonzepte.

Ivo Berg studierte Blockflöte und frühe modale Ensemblemusik in Bremen und Tilburg. Neben der zeitgenössisch experimentellen Musik liegt sein Schwerpunkt auf der Aufführungspraxis früher Musik. Als Sänger und Blockflötist konzertiert er mit dem Ensemble Nusmido, das auf die Musik der Renaissance und des Mittelalters spezialisiert ist. 2014 veröffentlichte er seine Dissertation zum Thema musikalischer Spannung und legte weitere Forschungsarbeiten u. a. im Bereich Gestik, Embodiment sowie historischer Aufführungspraxis vor. Nach Tätigkeiten an der Musikhochschule Lübeck und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien hat er seit 2018 eine Professur für Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin inne und ist Studiengangsleiter der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung. Thomas Gerwin, klassisch ausgebildeter Komponist und Klangkünstler, kam sehr früh zur elektroakustischen Musik, seit 1993 arbeitet er außerdem intensiv in den Bereichen „Soundscape Composition“ und radiophone Kunst. Hauptsächlich in seinem Berliner Atelier inter art project komponiert er instrumentale und (live-)elektronische Werke für Konzert und Performance, inszeniert experimentelle Hörstücke und kreiert Klang- und Video-Installationen. Als Ausdrucksmittel seiner interaktiven und „situativen“ raumkünstlerischen Arbeiten bezieht er oft Neue Medien, Theater, Tanz, Film, Licht und Skulptur mit ein. Gleichzeitig improvisiert er seit früher Jugend bzw. komponiert spontan mit Gitarre, gefundenen Objekten, Live-Elektronik sowie seit 2008 auch mit seinem präparierten 6-saitigen Banjo, einer „perfekten Kombination aus Schlag- und Saiteninstrument“ und unterrichtet im exploratorium berlin – Raum für Improvisation.

www.thomasgerwin.de

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

2021Do22Apr20:00Empfehlungkey_concepts #5: Materiality / Resonance – The FAAB (Feedback-Actuated Augmented Bass)Zu Gast: Adam Putz Melbye | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:key_concepts

Zeit/Time

Donnerstag, 22. 04. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf  Englisch

Zu Gast: Adam Pultz Melbye
Moderation: Mathias Maschat

In der fünften Ausgabe der Denkraum-Reihe key_concepts spricht Mathias Maschat mit Adam Pultz Melbye, einem in Berlin ansässigen Improvisator, Kontrabassisten, Programmierer, Instrumentendesigner und Doktoranden am Sonic Arts Research Center der Queenʼs University in Belfast, Nordirland. Außerdem präsentiert Adam Pultz Melbye sein zusammen mit dem Instrumentenbauer Halldór Úlfarsson neu entwickeltes Instrument, den FAAB (Feedback-Actuated Augmented Bass).

Seit 2007 hat Adam Pultz Melbye als Solist sowie mit Musiker*innen bzw. Gruppen wie Julia Reidy, Evan Parker, Lotte Anker, Pat Thomas, Flamingo und Ingrid Schmoliner aufgenommen und Konzerte gespielt. Angetrieben von einer fundamentalen Faszination für Kontrabassresonanz hat er sich in den letzten zwei Jahren auf den FAAB (Feedback-Actuated Augmented Bass) konzentriert – einen hybriden Feedback-Kontrabass mit Tonabnehmern, integriertem Lautsprecherkegel und Signalverarbeitungs-Algorithmen. Der FAAB ist ein hochresonantes, klanglich mehrdeutiges und manchmal unberechenbares Instrument. Es ermöglicht zwar Klänge und Spielpraktiken, die auf dem akustischen Kontrabass nicht möglich sind, widersteht aber auch den traditionellen Vorstellungen von Meisterschaft und Kontrolle. Insofern ist die Improvisation ein zentrales Merkmal der Entwicklung einer Sprach- und Aufführungspraxis mit dem Instrument, was Adam Pultz Melbye zu der Annahme veranlasst, dass Widerstand und Unsicherheit tatsächlich grundlegende Voraussetzungen für Improvisation sind.

Das Gespräch konzentriert sich auf die Solo-Improvisation und darauf, wie sie mit einem Instrument ausgeführt wird, dessen Materialität sowohl virtuelle als auch physische Domänen kreuzt und aus diesen besteht. Resonanz kann hier sowohl das akustische Phänomen von physischen Körpern bedeuten, die sympathisch mit sich selbst als auch miteinander schwingen, weist aber auch auf mehrere Rückkopplungsschleifen von Informationen hin, die sich über Holz, Saiten, Silizium, Computercode sowie die menschliche Wahrnehmung und Kognition bewegen.

http://www.adampultz.com/augmenting-the-double-bass/
The FAAB – Nime20020 performance: https://vimeo.com/446291856

 

Eintritt: 5 €

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Fr23Apr(Apr 23)17:30So25(Apr 25)16:00EmpfehlungIch klinge …Workshop für Vokalimprovisation17:30 - 16:00 (25) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Agnes Heginger

Zeit/Time

Freitag, 23. 04. 2021 | 17:30 - Sonntag, 25. 04. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wie klinge ich eigentlich? Wann klinge ich wie?
 Und warum sollte ich überhaupt?
 Möchte ich klingen oder ist Schweigen und Stille auch Teil meines Ausdrucks?
 Was heißt eigentlich „authentisch sein“?
 Wie komme ich in Verbindung mit/zu mir selbst?

Wir werden in den Raum hinein tönen/ singen/ brabbeln/ reden … alles, was die eigene Stimme hergeben mag und kann. Und für Euer „Hergeben mögen“ und „Hergeben können“ habe ich den einen oder anderen guten Tipp. 
• Entdecken der eigenen klanglichen Möglichkeiten durch Vermittlung von gesangstechnischem Wissen
• gemeinsame Körper-, Atem-, und Stimm-Übungen
• kreativer Umgang mit Improvisationsanleitungen
• Erfahren von direktem Zusammenhang zwischen „Stimmung“ und „Stimme“, gezieltes Beeinflussen von beidem durch Übungen / spielerisch-kreative Experimente / im Moment entstehende Musikstücke und/oder Performances (Duos, Trios, Quartette, Solos, …)      
Willkommen sind alle, die bereits mit ihrer Stimme arbeiten und sich durch diese Ankündigung angesprochen fühlen!    
Mitzubringen: die eigene Stimme, eventuell auch (eigene) Gedichte/Texte zum spontan vertonen.

2021So25Apr19:3022:00Improvisation als Lebenskunst!?Spur 14: Am Ursprung der Impulse19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Zeit/Time

Sonntag, 25. 04. 2021 | 19:30 - Sonntag, 25. 04. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Workshop & Gespräch mit Susanne Brian (Authentische Bewegung und Stimme) und Rainer Stolz

Authentic Movement and Voice bietet einen kraftvollen intuitiven Raum, in welchem wir mit unseren kreativen Ressourcen, mit unserem persönlichen wie dem kollektiven Unbewussten und der Stille in tiefen Kontakt kommen können. Was sich an Bewegungen und Tönen entfaltet, kann überraschend und ungewöhnlich wie auch schlicht und mühelos sein. Wir können Erfahrungen machen, die uns mit unserem ursprünglichen Wesen und unserem Wissen um Heilung verbinden.

In diesem freien Raum, der von einer klaren Struktur gerahmt ist, begeben wir uns an den Ursprungsort, wo kreative Impulse entstehen, wo wir uns Stück für Stück von unserer Alltagsidentität befreien und von Moment zu Moment neu erfinden. Dabei entsteht oftmals ein Gefühl von „bewegt werden“, von „getönt werden“. Die Impulse sind nicht vom planenden Verstand gesteuert; eher spielen wir wie Kinder, die Bewegung um der Bewegung willen genießen und ganz darin aufgehen.

Wir bewegen uns mit geschlossenen Augen und ohne Musik. Sich selbst und andere im authentischen Ausdruck erleben und bezeugen zu können, ist meist eine berührende und inspirierende Erfahrung. Wir fühlen uns hinterher genährt, bereichert und manchmal auch transformiert. Gestärkt wird außerdem unser Selbstausdruck, unsere Präsenz und Empathiefähigkeit im Alltag.

An diesem Abend können Sie einen Eindruck von dieser Arbeit am eigenen Leib erleben. Und anschließend sprechen wir darüber, wie sich Improvisation und Lebenskunst darin begegnen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

Susanne Brian ist Seminarleiterin, Shiatsu-Praktikerin und Stimm-Performerin

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

Der nächste Termin in der Reihe Improvisation als Lebenskunst!?:

Gastgeber der Reihe ist der Autor, Performer und Dozent am exploratorium berlin Rainer Stolz. 

2021Fr30Apr(Apr 30)18:30So02Mai(Mai 2)15:00expl_OHR kollektivOhren öffnen – Klänge entdecken – gemeinsam Musik erfinden18:30 - (Mai 2) 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Freitag, 30. 04. 2021 | 18:30 - Sonntag, 02. 05. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Alles, was wir zum Improvisieren brauchen, ist bereits in uns vorhanden!

Deshalb geht es in diesem Workshop nicht darum, Dinge neu zu lernen, sondern (bisweilen verborgene) vorhandene Potenziale freizusetzen und unsere „Antennen“ zu schärfen. Dabei helfen Übungen und Spielregeln, die die Aufmerksamkeit bündeln: auf intensives Lauschen, auf lustvolles Experimentieren, auf die Interaktion in der Gruppe, auf musikalische Zusammenklänge und Zeitverläufe.

Als Instrumentarium steht eine bunte Auswahl an Klangerzeugern zur Verfügung, die nur darauf warten, selbständig erkundet und bespielt zu werden. Ebenso können eigene Instrumente verwendet werden.

Das Workshopangebot richtet sich an

  • Neu-Einsteiger*innen, gerne ohne jegliche Vorerfahrung
  • Fortgeschrittene, die ihre Erfahrungen vertiefen wollen sowie
  • Personen, die Anregungen für ihre berufliche Arbeit suchen.

Mai

2021Fr30Apr(Apr 30)18:30So02Mai(Mai 2)15:00expl_OHR kollektivOhren öffnen – Klänge entdecken – gemeinsam Musik erfinden(April 30) 18:30 - (Mai 2) 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Freitag, 30. 04. 2021 | 18:30 - Sonntag, 02. 05. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Alles, was wir zum Improvisieren brauchen, ist bereits in uns vorhanden!

Deshalb geht es in diesem Workshop nicht darum, Dinge neu zu lernen, sondern (bisweilen verborgene) vorhandene Potenziale freizusetzen und unsere „Antennen“ zu schärfen. Dabei helfen Übungen und Spielregeln, die die Aufmerksamkeit bündeln: auf intensives Lauschen, auf lustvolles Experimentieren, auf die Interaktion in der Gruppe, auf musikalische Zusammenklänge und Zeitverläufe.

Als Instrumentarium steht eine bunte Auswahl an Klangerzeugern zur Verfügung, die nur darauf warten, selbständig erkundet und bespielt zu werden. Ebenso können eigene Instrumente verwendet werden.

Das Workshopangebot richtet sich an

  • Neu-Einsteiger*innen, gerne ohne jegliche Vorerfahrung
  • Fortgeschrittene, die ihre Erfahrungen vertiefen wollen sowie
  • Personen, die Anregungen für ihre berufliche Arbeit suchen.

2021Do06Mai20:00EmpfehlungUllén – Santos Silva – Carlsson20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Donnerstag, 06. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Ullén – Santos Silva – Carlsson
Lisa Ullén (KR/SE) – Piano
Susana Santos Silva (PT/SE) – Trompete
Erik Carlsson (SE) – Schlagzeug

Das neue Trio der Pianistin Lisa Ullén, der Trompeterin Susana Santos Silva und dem Schlagzeuger Erik Carlsson erforscht die Poetik von Klang und die Landschaft explosiver freier Musik. Alle drei Mitglieder sind hochqualifizierte MusikerInnen mit ihrem eigenen einzigartigen Sound und arbeiten seit vielen Jahren in der internationalen Musikszene.

Lisa Ullén ist eine der einflussreichsten Pianistinnen Schwedens in der Free Jazz- und Improvisationsszene sowie in der zeitgenössischen Musik und gilt international als unverwechselbare und kompromisslose Komponistin und Musikerin. Sie tourte in Europa, den USA, Kanada und Japan. Im Oktober 2018 wurde sie vom schwedischen Radio als renommierte Jazzkomponistin des Jahres ausgezeichnet. 2019 erhielt sie den Manifestgala-Preis für ihr 3CD-Album Piano Works.

Susana Santos Silva ist eine portugiesische Trompeterin, Improvisatorin und Komponistin aus Stockholm. Sie wird von der internationalen Presse als eine der stärksten aufstrebenden Stimmen der zeitgenössischen Musik angesehen, als „eine der aufregendsten Improvisator*innen der Welt“ (Downbeat). Sie ist daran interessiert, die Grenzen des Instruments zu erweitern und neue Ausdrucksformen innerhalb der Musik zu erforschen. Sie hat unter anderen mit Fred Frith, Evan Parker, Mat Maneri, Paul Lovens und Hamid Drake gespielt.

Erik Carlsson ist ein improvisierender Perkussionist, der mit seinen wunderbaren Klängen international Gehör findet. Neben Solo-Auftritten ist er auch mit Musikern und Ensembles wie Toshimaru Nakamura, Tetuzi Akiyama, Martin Küchen, Chip Shop Music, Skogen und Mats Gustafssons Swedish Azz zu hören.

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

2021Fr07Mai16:3018:00Bewegung . Ausdruck . Tanzfür Kinder von 6 –1016:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:3 Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Brigitte Westkemper

Zeit/Time

Freitag, 07. 05. 2021 | 16:30 - Freitag, 07. 05. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Dieser regelmäßige Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 6-10 Jahre, die Lust haben, sich zu bewegen, zu tanzen, zu improvisieren.

Mit Körpertraining bereiten wir uns auf Bewegungsaufgaben am Platz und im Raum vor. Dabei lassen wir uns von allem inspirieren, was sich bewegt. Vor allem aber sind eure eigenen Ideen wichtig: was ihr denkt und fühlt. Wir werden Unerwartetes „finden“ und uns von anderen anregen lassen. Was wir erlebt haben, werden wir zu zu längeren Abläufen ausbauen.

Bei allem, was wir tun, geht es um FREIEN Tanz, Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich.

Termine bis Juni 2021:
05.03. | 16.04. | 07.05. | 11.06.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Fr07Mai(Mai 7)18:30So09(Mai 9)15:00EmpfehlungGrenzen und Widerstände: Der Prozess zu mehr KreativitätEin Deep Democracy Musikworkshop18:30 - 15:00 (9) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Magdalena Schatzmann

Zeit/Time

Freitag, 07. 05. 2021 | 18:30 - Sonntag, 09. 05. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Beim Musizieren folgen wir normalerweise der Spontaneität und dem Flow der Musik. Wir haben ein Gefühl dafür, wann die Musik fließt und genießen Überraschungen, die sich durch befreites Spiel ergeben. Dagegen stört es uns, wenn wir uns unkreativ fühlen, keinen Flow spüren oder wenn das Musizieren mit andern schwerfällt. In diesem Fall sind wir vielleicht an einer Grenze zu etwas, das wir noch nicht kennen.

In diesem Workshop werden wir diese Situationen willkommen heißen und Widerstände, Stockungen, Kreiseln, Langeweile et cetera erforschen, um die darin verborgene kreative Kraft hervorzulocken. Grenzen sind wichtig. Sie zeigen uns präzise auf, wo und wie wir über uns hinauswachsen können. Wenn wir uns diesem Prozess hingeben, erleben wir uns und unsere Musik verändert und erweitert. Der schöpferische Rahmen wird grösser und dementsprechend kongruenter und lebendiger wird unsere Musik und diejenige, die wir mit andern kreieren.

2021Fr07Mai19:3022:00Offene Bühne Poesie & Musikentfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Freitag, 07. 05. 2021 | 19:30 - Freitag, 07. 05. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Juni 2021
04.12. | 08.01. | 26.02. | 12.03. | 07.05. | 25.06.

Entfällt bis auf Weiteres wegen Corona!

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2021So09Mai16:3018:00Eltern-Kind-Trommelnfür Kinder von 4–8 Jahren16:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:3 Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Sonntag, 09. 05. 2021 | 16:30 - Sonntag, 09. 05. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wir treffen uns einmal monatlich, um gemeinsam – Kinder und Erwachsene – Klänge und Rhythmen zu erkunden. Im Spiel mit verschiedenartigen Klangerzeugern tauchen wir in andere Welten ein. Und mit unserer Stimme geben wir den Trommeln eine Sprache und lassen sie Geschichten erzählen.

Termine Februar – Juni 2021:
21.2. | 21.3. | 9.5. | 13.6.

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021So09Mai19:0022:05Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten - entfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:00 - 22:05 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Sonntag, 09. 05. 2021 | 19:00 - Sonntag, 09. 05. 2021 | 22:05

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Juni 2021:
17.1. |  14.03. | 18.04. | 09.05. | 13.06.21

Die Veranstaltung kann wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen bis auf Weiteres nicht stattfinden

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Mo10Mai16:3018:00Spielend Musik erfindenfür Kinder von 8–1216:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:3 Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Montag, 10. 05. 2021 | 16:30 - Montag, 10. 05. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Einmal monatlich treffen wir uns an einem Montag, um die zahlreichen Instrumente und klingenden Materialien im exploratorium zu erkunden und damit gemeinsam unsere eigene Musik zu erfinden. Spielregeln helfen uns dabei, genau hinzuhören und herauszufinden, wie die Klänge gut zueinander passen.

Wer möchte, kann das eigene Instrument mitbringen.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Sa15Mai20:00WHAT IIIF? BERLIN – a research(ed) improvisation20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Explorations

Zeit/Time

Samstag, 15. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Vom 13. bis zum 16. Mai 2021 wird das exploratorium berlin WHAT IIIF? beherbergen, ein internationales Forschungsfestival, das nun schon zum vierten Mal stattfindet. Das Festival bringt Beweger*innen, Musiker*innen, Autor*innen und Forscher*innen zusammen und versucht die unmögliche Aufgabe der Dokumentation von Improvisation zu bewältigen. Die Ergebnisse werden auf der open source website www.improvisation.wiki zugänglich gemacht. Über einen Zeitraum von vier Tagen gibt es offene und geschlossene Forschungstreffen, gemeinsame Mahlzeiten, Bewegung und Einstimmung, Ausruhen und Schaffen. WHAT IIIF? wird sich seinem improvisatorischen Charakter entsprechend entfalten. Wer interessiert ist, an diesem Forschungsprozess teilzunehmen, kann sich bei Reinhard Gagel anmelden: reinhard.gagel@gmx.de. Wer nur beobachten möchte, kann auf dieser Seite kurzfristig die Daten und Zeiten der offenen Sitzungen erfahren.

Außerdem gibt es am 15. Mai um 20.00 Uhr eine öffentliche Performance.

Eintritt frei

 

2021Do20Mai20:00Empfehlungimp[or]trait #2: 1990/2020 – echtzeitmusikZu Gast: Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:imp[or]trait

Zeit/Time

Donnerstag, 20. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf Deutsch

Zu Gast: Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick
Moderation: Mathias Maschat

„Mit dem Begriff der ‚Echtzeitmusik‘ meint man, dass die Entscheidung darüber, was gespielt wird und das Spiel zur gleichen Zeit geschehen. Mithin ist Echtzeitmusik nichts anderes als Improvisation. Oder?“ (Ignaz Schick, Guido Möbius*)

„Als eine mögliche Alternative wurde Mitte der 1990er Jahre in Berlin daher der Begriff Echtzeitmusik ins Spiel gebracht. Er verlagert das Hauptaugenmerk gänzlich auf die Tatsache, dass die Musik, sozusagen in Echtzeit, also im Moment ihrer Ausführung gestaltet wird. Ob es sich dabei nun um instantane Komposition oder eine Form von Improvisation handelt, kommt durch diesen Begriff ganz bewusst erst einmal nicht zum Ausdruck.“ (Burkhard Beins*)

„Für mich spricht da eine Haltung heraus, die Haltung des Individuellen – für sich selbst es tun, für sich selbst sprechen, im Gegensatz zu: etwas Allgemeingültiges schaffen, wo man sagt, Andere sollen das auch artikulieren können.“ (Andrea Neumann*)

 

1990 markiert das Ankunftsjahr der ersten MusikerInnen in Berlin, aus deren Aufeinandertreffen die Echtzeitmusik-Szene entstand. 2000 wurde das Labor Sonor gegründet, in dem später erste Diskurs-Veranstaltungen stattfanden, um Echtzeitmusik zu reflektieren. 2010 fand in Form eines vierwöchigen Festival eine erste große Werkschau der Szene statt: die Echtzeitmusiktage 2010.

Über 30 Jahre Echtzeitmusik sprechen die drei Echtzeitmusik-Protagonisten Burkhard Beins, Andrea Neumann und Ignaz Schick in der zweiten Ausgabe der neuen Denkraum-Reihe imp[or]trait, moderiert von Mathias Maschat. Der Faden der öffentlichen Reflektion wird lose wieder aufgegriffen: Welche Entwicklungen lassen sich beobachten? Was hat sich ästhetisch, aber auch politisch verändert? Inwieweit konnte sich die Echtzeitmusik-Szene innerhalb der kulturellen Landschaft etablieren bzw. wo steht sie gesellschaftlich? Welche kritischen Impulse werden artikuliert? Und wie sieht die Zukunft der Szene aus?

 

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Ignaz Schick, Guido Möbius: Echtzeitmusiktage 2010. 20 Jahre Echtzeitmusik in Berlin – Rück- und Ausblick einer Szene, Programmheft S. 1.

Burkhard Beins: Entwurf und Ereignis, in: Echtzeitmusik Berlin. Selbstbestimmung einer Szene, hg. v. Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck und Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, 2011, S. 166–181, 166

Andrea Neumann zit. nach: Labor Diskurs, in: Echtzeitmusik Berlin. Selbstbestimmung einer Szene, hg. v. Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck und Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, 2011, S. 123–145, 131

 

Eintritt: 5 €

2021Fr28Mai20:00EmpfehlungTrio LDP & Thomas Lehn20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Freitag, 28. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Trio LDP & Thomas Lehn
Urs Leimgruber (CH) – Saxofon
Jacques Demierre (CH) – Klavier
Barre Phillips (US/FR) – Kontrabass
Thomas Lehn (DE/AT) – Synthesizer

Das Abenteuer Improvisation wird einem selten so eindringlich vor Ohren geführt wie mit diesem Trio. Seit bald 20 Jahren sind der Saxofonist Urs Leimgruber, der Pianist Jacques Demierre und der Kontrabassist Barre Phillips daran, ihre stupende Musik des Moments immer wieder anders und überraschend auf den Punkt zu bringen. Dabei stoßen sie in klangliche Gefilde vor, die sie oft selber überraschen. Das Trio hat an den einschlägigen Orten und Festivals weltweit seine Fans. Wer ihr Wirken seit Jahren verfolgt, ist erstaunt, wie sie mit ihrem endlosen Track immer wieder unsere Wahrnehmung schärfen.

2017 war das Trio an verschiedenen Residenzen in Europa (Genf, Toulon, Luzern, Zürich, Willisau, Budapest) mit illustren Gästen aufgetreten. Bereits in Willisau hatten sie mit dem Virtuosen des analogen Synthesizers Thomas Lehn einen Top-Musiker mit an Bord. Seine Elektronik fügt sich nahtlos in den puren Ausdruck dieses Trios. Mit ihm ist es nun für zwei Konzerte auf Residenz im exploratorium. Damit führen sie ihre Praxis des Hörens (siehe Listening, ihre letzte Veröffentlichung bei Lenka lente) weiter, indem sie MusikerInnen aus der jeweiligen Region der Residenz für eine musikalische Begegnung einladen, die Besetzung des Trios zu erweitern und abendfüllende Programme zu gestalten, um die Erfahrung des Hörens aus dem Augenblick heraus gemeinsam zu erleben.

Für das Konzert am 30. Mai kommen neben Thomas Lehn als weitere Gäste die Geigerin Biliana Voutchkova und der Schlagzeuger Tony Buck hinzu.

28. Mai: Trio LDP & Thomas Lehn
29. Mai: Trio LDP: Masterclass Free Improvisation
30. Mai: Trio LDP & Thomas Lehn, Biliana Voutchkova, Tony Buck

http://jacquesdemierre.com/ldp-trio
http://grisli.canalblog.com
http://www.lenkalente.com
https://www.youtube.com

 

Eintritt: 15/12/8 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

19 h: soundwalk mit Thomas Gerwin

2021Sa29Mai0:000:00EmpfehlungMasterclass Free Improvisation0:00 - 0:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Jaques Demierre, Urs Leimgruber, Barre Phillips

Zeit/Time

Samstag, 29. 05. 2021 | 0:00 - Samstag, 29. 05. 2021 | 0:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Der Workshop „freie Improvisation“  wird aus vier Teilen bestehen.

Am Vormittag (10.00–13.00) leitet je einer der Musiker einen Teil zu einem bestimmten Thema.

  • „About rhythm and free improvisation“ (Barre Phillips)
  • „Improvisation: play, listen, imagine“ (Jacques Demierre)
  • „Listening conscious perception as a basis of free improvisation“ (Urs Leimgruber)

Der Nachmittag (15 – 17 h) ist dem Zusammenspiel zwischen den drei Kursleitern und den Teilnehmer*innen gewidmet. Dabei sind Zuhörer*innen zugelassen und erwünscht.

Der Workshop richtet sich an Musiker*innen aller Instrumente und an Tänzer*innen.

Workshopsprache ist Englisch, deutsche Übersetzungen sind möglich.

 

Im Rahmen seiner dreitägigen Residenz im exploratorium wird das Trio am 28. und 30.05. im Konzert auftreten:
https://exploratorium-berlin.de/veranstaltung/trio-ldp-thomas-lehn/
https://exploratorium-berlin.de/veranstaltung/trio-ldp-thomas-lehn-biliana-voutchkova-tony-buck/

2021So30Mai20:00Trio LDP & Thomas Lehn, Biliana Voutchkova, Tony Buck20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Sonntag, 30. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Trio LDP & Thomas Lehn, Biliana Voutchkova, Tony Buck
Urs Leimgruber (CH) – Saxofon
Jacques Demierre (CH) – Klavier
Barre Phillips (US/FR) – Kontrabass
Thomas Lehn (DE/AT) – Synthesizer
Biliana Voutchkova (BG/DE) – Geige, Stimme
Tony Buck (AU/DE) – Schlagzeug, Perkussion

Das Abenteuer Improvisation wird einem selten so eindringlich vor Ohren geführt wie mit diesem Trio. Seit bald 20 Jahren sind der Saxofonist Urs Leimgruber, der Pianist Jacques Demierre und der Kontrabassist Barre Phillips daran, ihre stupende Musik des Moments immer wieder anders und überraschend auf den Punkt zu bringen. Dabei stoßen sie in klangliche Gefilde vor, die sie oft selber überraschen. Das Trio hat an den einschlägigen Orten und Festivals weltweit seine Fans. Wer ihr Wirken seit Jahren verfolgt, ist erstaunt, wie sie mit ihrem endlosen Track immer wieder unsere Wahrnehmung schärfen.

2017 war das Trio an verschiedenen Residenzen in Europa (Genf, Toulon, Luzern, Zürich, Willisau, Budapest) mit illustren Gästen aufgetreten. Bereits in Willisau hatten sie mit dem Virtuosen des analogen Synthesizers Thomas Lehn einen Top-Musiker mit an Bord. Seine Elektronik fügt sich nahtlos in den puren Ausdruck dieses Trios. Mit ihm ist es nun für zwei Konzerte auf Residenz im exploratorium. Damit führen sie ihre Praxis des Hörens (siehe Listening, ihre letzte Veröffentlichung bei Lenka lente) weiter, indem sie MusikerInnen aus der jeweiligen Region der Residenz für eine musikalische Begegnung einladen, die Besetzung des Trios zu erweitern und abendfüllende Programme zu gestalten, um die Erfahrung des Hörens aus dem Augenblick heraus gemeinsam zu erleben.

Für das Konzert am 30. Mai kommen neben Thomas Lehn als weitere Gäste die Geigerin Biliana Voutchkova und der Schlagzeuger Tony Buck hinzu.

28. Mai: Trio LDP & Thomas Lehn
29. Mai: Trio LDP: Masterclass Free Improvisation
30. Mai: Trio LDP & Thomas Lehn, Biliana Voutchkova, Tony Buck

http://jacquesdemierre.com/ldp-trio
http://grisli.canalblog.com
http://www.lenkalente.com
https://www.youtube.com

 

Eintritt: 15/12/8 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

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