exploratorium_2021-1

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exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

exploratorium berlin, Aufgang C

Veranstaltungen an diesem Ort

April

2021Mo12Apr16:3018:00Spielend Musik erfindenfür Kinder von 8–12 | verlegt auf Herbst/Winter 2021/2216:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Montag, 12. 04. 2021 | 16:30 - Montag, 12. 04. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Einmal monatlich treffen wir uns an einem Montag, um die zahlreichen Instrumente und klingenden Materialien im exploratorium zu erkunden und damit gemeinsam unsere eigene Musik zu erfinden. Spielregeln helfen uns dabei, genau hinzuhören und herauszufinden, wie die Klänge gut zueinander passen.

Wer möchte, kann das eigene Instrument mitbringen.

Da mindestens zwei der vier geplanten Termine Corona-bedingt nicht stattfinden können, wird der Kurs auf  Herbst-Winter 2021/22 verlegt.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

2021Di13Apr20:1521:45Musique concrèteKursbeginn bis auf Weiteres verschoben20:15 - 21:45 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Thomas Gerwin

Zeit/Time

Dienstag, 13. 04. 2021 | 20:15 - Dienstag, 13. 04. 2021 | 21:45

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Seit Pierre Schaeffer 1948 für seine „Geräuschetüden“ in Paris fahrende Züge auf Schallplatte aufnahm und bearbeitete und damit die konkrete Musik (Musique concrète) erfand, haben sich unzählige Musiker und Komponisten auf vielfältigste Weise mit den Geräuschen des Alltags auseinandergesetzt. Der Kurs bietet einen Einstieg in diese faszinierende Klangwelt und führt in die musikalische Arbeit mit dem Computer ein. Dabei werden aufeinander aufbauende Übungen und Improvisationen durch das gemeinsame Hören und Besprechen wichtiger elektroakustischer Musikstücke ergänzt.

Geeignet auch für Anfänger mit ein bisschen PC-Erfahrung.

Wegen des Corona-Lockdowns wird der Kursbeginn bis auf Weiteres verschoben. Der neue Beginn wird bekanntgegeben, sobald sich ein Ende des Lockdowns abzeichnet.

 
In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

2021Fr16Apr16:3018:00Bewegung . Ausdruck . Tanzfür Kinder von 6 –10 | verlegt auf Herbst/Winter 2021/2216:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Brigitte Westkemper

Zeit/Time

Freitag, 16. 04. 2021 | 16:30 - Freitag, 16. 04. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Dieser regelmäßige Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 6-10 Jahre, die Lust haben, sich zu bewegen, zu tanzen, zu improvisieren.

Mit Körpertraining bereiten wir uns auf Bewegungsaufgaben am Platz und im Raum vor. Dabei lassen wir uns von allem inspirieren, was sich bewegt. Vor allem aber sind eure eigenen Ideen wichtig: was ihr denkt und fühlt. Wir werden Unerwartetes „finden“ und uns von anderen anregen lassen. Was wir erlebt haben, werden wir zu zu längeren Abläufen ausbauen.

Bei allem, was wir tun, geht es um FREIEN Tanz, Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich.

Termine bis Juni 2021:
19.03. | 16.04. | 07.05. | 11.06.

Da mindestens zwei der vier geplanten Termine Corona-bedingt nicht stattfinden können, wird der Kurs auf  Herbst-Winter verlegt.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

2021Sa17Apr(Apr 17)15:00So18(Apr 18)18:00Welche Farbe hat ein Pfiff?Kurs 1: Kugelkettengraphik - für 9–14-Jährige – entfällt wegen Corona15:00 - 18:00 (18) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Wochenend- und Ferienworkshops

Leitung/Facilitator

Kathrin von Kieseritzky & Ynez de Zilón

Zeit/Time

Samstag, 17. 04. 2021 | 15:00 - Sonntag, 18. 04. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Was haben ein Pfiff und eine Kugelkette gemeinsam? Mithilfe abenteuerlicher Drucktechniken auf großen Formaten finden wir das heraus und lassen dazu nicht nur die Kugelkette klingen!

Genauso wie in den anderen beiden Workshops der Kursreihe tauchen wir auch hier mit Kindern in die Welt der graphischen Notation ein. Wir schauen uns an was entsteht, wenn wir
unterschiedliche Ketten mit Farbe auf dem Papier tanzen lassen und arbeiten druckgraphisch mit Fäden, Netzen und Schwämmen. Gemeinsam entwickeln wir daraus ein Bild und übertragen es in
Musik, gespielt auf einfachen Instrumenten und allerlei Klanginstrumentarium aus Alltagsgegenständen.

Zur Kursreihe gehören auch die Tagesworkshops Farbtransparente Collage im Mai sowie Spuren und Zeichen im Juni. Die Kurse sind nicht aufeinander aufbauend, können also einzeln belegt werden. Weder musikalische noch bildnerische Voraussetzungen sind nötig.

Der Workshp muss wegen des Corona-Lockdowns leider entfallen

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

2021So18Apr19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten | entfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Sonntag, 18. 04. 2021 | 19:00 - Sonntag, 18. 04. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Juni 2021:
17.1. |  14.03. | 18.04. | 09.05. | 13.06.21

Die Veranstaltung kann wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen bis auf Weiteres nicht stattfinden

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

2021Mo19Apr20:00TRAMES // Duo Ivo Berg + Thomas Gerwinwegen Corona verlegt auf 7. Oktober 202120:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Montag, 19. 04. 2021 | 20:00

Ort/Location

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Inhalt/Content

TRAMES

Celine Voccia (FR/DE) – Klavier
Michel Doneda (FR) – Saxofon
Alexander Frangenheim (DE) – Kontrabass

Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin (DE)

Ivo Berg: Blockflöten
Thomas Gerwin: Elektronik, Perkussion, Banjo


TRAMES
Idee und Basis für das Trio TRAMES bilden verschiedene Eckpunkte der Musikgeschichte: Chamber Jazz des Jimmy Giuffre Trios, Ekstasen und Dramatik des Free Jazz, Traditionen der Neuen Musik sowie neue Formen des Experimentierens seit den 1960ern sowohl im Bereich der komponierten Musik als auch in der experimentellen Musik. Innerhalb dieses Koordinatensystems will das Trio einen Punkt im Zentrum finden, von dem aus freier Zugang zu einer Ensemblemusik besteht, die eine offene und komplexe Strukturierung und Klanggestaltung mit der Unmittelbarkeit und Emotionalität der Improvisation verbindet. Dabei sollen die Freiheit und Intensität von Kraft, Stille und Verwundbarkeit, von abstrakten Strukturen und Geräuschen, aber auch von Lyrismen zueinander keine Abgrenzungen erfahren.

Céline Voccia ist eine französische Pianistin, Komponistin und Improvisatorin in der Berliner Free Jazz-Szene. Sie studierte klassisches Klavier am Genfer Konservatorium sowie Jazzmusik und Improvisation in Paris und Berlin. Ihre Musik ist eine Verschmelzung der Jazzsprache mit klassischer Klaviertechnik und gipfelt so in einer Abstraktion zeitgenössischer Musik mit Free Jazz. Michel Doneda wurde 1954 in Frankreich geboren und ist autodidaktischer Musiker. Um 1980 gründete er in Frankreich zusammen mit Musikern, Tänzern und Schauspielern IREA (Institute for research and exchange between arts of improvisation). Doneda ist in der internationalen Musikszene sehr engagiert und aktiv. Er tourte in Afrika, Japan, Asien, den USA, Kanada, Süd Amerika und Russland und hat bereits mehr als  50 CDs veröffentlicht. Alexander Frangenheim, ein klassisch ausgebildeter Bassist, arbeitet seit Ende der 1980er Jahre als Improvisator. Er hat mit vielen führenden Musikern aus der ganzen Welt gespielt. Von Mitte der 90er bis Anfang der 2000er Jahre war er eine Schlüsselfigur auf dem Gebiet der Zusammenarbeit mit Tanz. 1992 gründete er sein Label concepts of doing für Festivals, Events und als CD-Label. Von 1997 bis 2003 waren concepts of doing – Interaktion Tanz Musik eine herausragende Plattform für den experimentellen Austausch zwischen Medien in Europa. Seit 2005 lebt er in Berlin. Er schuf studioboerne45, ein angesehenes Aufnahmestudio für unabhängige Künstler, in dem er seitdem auch weiterhin seine concepts of doing-Festivals produzierte.

https://www.celinevoccia.fr/
http://puffskydd.free.fr/neda/
http://frangenheim.de/

https://soundcloud.com/celinevoccia/trames

 

Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin (DE)
Die Komposition Flautando 3.7 markiert den Beginn der Zusammenarbeit von Ivo Berg und Thomas Gerwin als Duo: Aus radikalen Soundexperimenten am Rohmaterial der Flöte werden Samples gewonnen, die verdoppelt, gedehnt, verfremdet oder in ihre Bestandteile aufgespalten als elektroakustisches Zuspielband und Improvisationsmaterial an die Spielenden zurückfließen. Aus diesem explorativen Setting heraus finden Thomas Gerwin und Ivo Berg zu einem intensiven kammermusikalischen Musizieren zwischen den Polen von elementarer Körperlichkeit und Digitalisierung, Simplizität und kompositorischer Komplexität, Unmittelbarkeit und Immersion. Über das Instrumentarium der Blockflöte und die Einbindung der „Cheap Electronics“ wird in diese Suche nach aktuellen Ausdrucksformen stets auch eine historische Folie eingeblendet. Ausgangspunkte sind neben der freien Improvisation auch graphische Notationen und offene Improvisationskonzepte.

Ivo Berg studierte Blockflöte und frühe modale Ensemblemusik in Bremen und Tilburg. Neben der zeitgenössisch experimentellen Musik liegt sein Schwerpunkt auf der Aufführungspraxis früher Musik. Als Sänger und Blockflötist konzertiert er mit dem Ensemble Nusmido, das auf die Musik der Renaissance und des Mittelalters spezialisiert ist. 2014 veröffentlichte er seine Dissertation zum Thema musikalischer Spannung und legte weitere Forschungsarbeiten u. a. im Bereich Gestik, Embodiment sowie historischer Aufführungspraxis vor. Nach Tätigkeiten an der Musikhochschule Lübeck und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien hat er seit 2018 eine Professur für Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin inne und ist Studiengangsleiter der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung. Thomas Gerwin, klassisch ausgebildeter Komponist und Klangkünstler, kam sehr früh zur elektroakustischen Musik, seit 1993 arbeitet er außerdem intensiv in den Bereichen „Soundscape Composition“ und radiophone Kunst. Hauptsächlich in seinem Berliner Atelier inter art project komponiert er instrumentale und (live-)elektronische Werke für Konzert und Performance, inszeniert experimentelle Hörstücke und kreiert Klang- und Video-Installationen. Als Ausdrucksmittel seiner interaktiven und „situativen“ raumkünstlerischen Arbeiten bezieht er oft Neue Medien, Theater, Tanz, Film, Licht und Skulptur mit ein. Gleichzeitig improvisiert er seit früher Jugend bzw. komponiert spontan mit Gitarre, gefundenen Objekten, Live-Elektronik sowie seit 2008 auch mit seinem präparierten 6-saitigen Banjo, einer „perfekten Kombination aus Schlag- und Saiteninstrument“ und unterrichtet im exploratorium berlin – Raum für Improvisation.

www.thomasgerwin.de

 

Das Konzert wird wegen Corona auf den 7. Oktober 2021 verlegt

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

2021Fr23Apr(Apr 23)17:30So25(Apr 25)16:00Ich klinge …Workshop für Vokalimprovisation – entfällt wegen Corona17:30 - 16:00 (25) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Agnes Heginger

Zeit/Time

Freitag, 23. 04. 2021 | 17:30 - Sonntag, 25. 04. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wie klinge ich eigentlich? Wann klinge ich wie?
 Und warum sollte ich überhaupt?
 Möchte ich klingen oder ist Schweigen und Stille auch Teil meines Ausdrucks?
 Was heißt eigentlich „authentisch sein“?
 Wie komme ich in Verbindung mit/zu mir selbst?

Wir werden in den Raum hinein tönen/ singen/ brabbeln/ reden … alles, was die eigene Stimme hergeben mag und kann. Und für Euer „Hergeben mögen“ und „Hergeben können“ habe ich den einen oder anderen guten Tipp. 
• Entdecken der eigenen klanglichen Möglichkeiten durch Vermittlung von gesangstechnischem Wissen
• gemeinsame Körper-, Atem-, und Stimm-Übungen
• kreativer Umgang mit Improvisationsanleitungen
• Erfahren von direktem Zusammenhang zwischen „Stimmung“ und „Stimme“, gezieltes Beeinflussen von beidem durch Übungen / spielerisch-kreative Experimente / im Moment entstehende Musikstücke und/oder Performances (Duos, Trios, Quartette, Solos, …)      
Willkommen sind alle, die bereits mit ihrer Stimme arbeiten und sich durch diese Ankündigung angesprochen fühlen!    
Mitzubringen: die eigene Stimme, eventuell auch (eigene) Gedichte/Texte zum spontan vertonen.

Der Kurs muss wegen Corona leider entfallen

2021So25Apr19:3022:00Improvisation als Lebenskunst!?Spur 14: Am Ursprung der Impulse19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Zeit/Time

Sonntag, 25. 04. 2021 | 19:30 - Sonntag, 25. 04. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Workshop & Gespräch mit Susanne Brian (Authentische Bewegung und Stimme) und Rainer Stolz

Authentic Movement and Voice bietet einen kraftvollen intuitiven Raum, in welchem wir mit unseren kreativen Ressourcen, mit unserem persönlichen wie dem kollektiven Unbewussten und der Stille in tiefen Kontakt kommen können. Was sich an Bewegungen und Tönen entfaltet, kann überraschend und ungewöhnlich wie auch schlicht und mühelos sein. Wir können Erfahrungen machen, die uns mit unserem ursprünglichen Wesen und unserem Wissen um Heilung verbinden.

In diesem freien Raum, der von einer klaren Struktur gerahmt ist, begeben wir uns an den Ursprungsort, wo kreative Impulse entstehen, wo wir uns Stück für Stück von unserer Alltagsidentität befreien und von Moment zu Moment neu erfinden. Dabei entsteht oftmals ein Gefühl von „bewegt werden“, von „getönt werden“. Die Impulse sind nicht vom planenden Verstand gesteuert; eher spielen wir wie Kinder, die Bewegung um der Bewegung willen genießen und ganz darin aufgehen.

Wir bewegen uns mit geschlossenen Augen und ohne Musik. Sich selbst und andere im authentischen Ausdruck erleben und bezeugen zu können, ist meist eine berührende und inspirierende Erfahrung. Wir fühlen uns hinterher genährt, bereichert und manchmal auch transformiert. Gestärkt wird außerdem unser Selbstausdruck, unsere Präsenz und Empathiefähigkeit im Alltag.

An diesem Abend können Sie einen Eindruck von dieser Arbeit am eigenen Leib erleben. Und anschließend sprechen wir darüber, wie sich Improvisation und Lebenskunst darin begegnen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

Susanne Brian ist Seminarleiterin, Shiatsu-Praktikerin und Stimm-Performerin

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

Der nächste Termin in der Reihe Improvisation als Lebenskunst!?:

Gastgeber der Reihe ist der Autor, Performer und Dozent am exploratorium berlin Rainer Stolz. 

2021Fr30Apr(Apr 30)18:30So02Mai(Mai 2)15:00expl_OHR kollektivOhren öffnen – Klänge entdecken – gemeinsam Musik erfinden – entfällt wegen Corona-Lockdown18:30 - (Mai 2) 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Freitag, 30. 04. 2021 | 18:30 - Sonntag, 02. 05. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Alles, was wir zum Improvisieren brauchen, ist bereits in uns vorhanden!

Deshalb geht es in diesem Workshop nicht darum, Dinge neu zu lernen, sondern (bisweilen verborgene) vorhandene Potenziale freizusetzen und unsere „Antennen“ zu schärfen. Dabei helfen Übungen und Spielregeln, die die Aufmerksamkeit bündeln: auf intensives Lauschen, auf lustvolles Experimentieren, auf die Interaktion in der Gruppe, auf musikalische Zusammenklänge und Zeitverläufe.

Als Instrumentarium steht eine bunte Auswahl an Klangerzeugern zur Verfügung, die nur darauf warten, selbständig erkundet und bespielt zu werden. Ebenso können eigene Instrumente verwendet werden.

Das Workshopangebot richtet sich an

  • Neu-Einsteiger*innen, gerne ohne jegliche Vorerfahrung
  • Fortgeschrittene, die ihre Erfahrungen vertiefen wollen sowie
  • Personen, die Anregungen für ihre berufliche Arbeit suchen.

Der Workshop muss wegen des Corona-Lockdowns leider entfallen

 

Mai

2021Fr30Apr(Apr 30)18:30So02Mai(Mai 2)15:00expl_OHR kollektivOhren öffnen – Klänge entdecken – gemeinsam Musik erfinden – entfällt wegen Corona-Lockdown(April 30) 18:30 - (Mai 2) 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Freitag, 30. 04. 2021 | 18:30 - Sonntag, 02. 05. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Alles, was wir zum Improvisieren brauchen, ist bereits in uns vorhanden!

Deshalb geht es in diesem Workshop nicht darum, Dinge neu zu lernen, sondern (bisweilen verborgene) vorhandene Potenziale freizusetzen und unsere „Antennen“ zu schärfen. Dabei helfen Übungen und Spielregeln, die die Aufmerksamkeit bündeln: auf intensives Lauschen, auf lustvolles Experimentieren, auf die Interaktion in der Gruppe, auf musikalische Zusammenklänge und Zeitverläufe.

Als Instrumentarium steht eine bunte Auswahl an Klangerzeugern zur Verfügung, die nur darauf warten, selbständig erkundet und bespielt zu werden. Ebenso können eigene Instrumente verwendet werden.

Das Workshopangebot richtet sich an

  • Neu-Einsteiger*innen, gerne ohne jegliche Vorerfahrung
  • Fortgeschrittene, die ihre Erfahrungen vertiefen wollen sowie
  • Personen, die Anregungen für ihre berufliche Arbeit suchen.

Der Workshop muss wegen des Corona-Lockdowns leider entfallen

 

2021Sa01Mai11:0018:00Theaterimprovisation und AchtsamkeitRaumwahrnehmung / die Anderen wahrnehmen11:00 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Pedro Kadivar

Zeit/Time

Samstag, 01. 05. 2021 | 11:00 - Samstag, 01. 05. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Im Theater ist Präsenz oder Gegenwärtigkeit ein grundsätzlicher Begriff. Es bedeutet, eine genauere Selbstwahrnehmung wie auch eine tiefere Rezeptivität für die unmittelbare Umgebung (Raum, Dinge, Menschen) zu entwickeln. Je mehr man eine genauere und sensiblere Wahrnehmung von sich selbst und seine Umgebung entwickelt, desto mehr offenbart sich das theatralische Potential und lässt sich kreativ entwickeln.

Durch kreative Übungen und Spiele, die das Ziel haben, diese Gegenwärtigkeit bei den Teilnehmern zu vertiefen, werden wir mit verschiedenen Improvisationsarten arbeiten: mit Objekten, mit dem Raum, mit Alltagssituationen. Das theatralische Potential der Übungen beruht auf einer genaueren Wahrnehmung des jetzigen Moments, der Präsenz im Hier und Jetzt, und entfaltet sich anhand kollektiver wie auch individueller Improvisationen. Dabei können verschiedene Situationen und Figuren entwickelt werden, die aus den Erlebnissen oder Fantasien der Teilnehmer entstehen.

In diesem Workshop wird der Fokus auf die Wahrnehmung der Anderen gesetzt: Wie ist es, mit anderen Menschen im Raum zu sein? Wie verändert ihre Präsenz mein Raum- und Zeitgefühl wie auch meine Selbstwahrnehmung? Wie nehme ich sie wahr?

Beide Workshops am 27. Februar und 26. Juni können unabhängig voneinander besucht werden. Sie eignen sich für Anfänger, die keine Theatererfahrung haben, sowie für andere, die mit Theaterarbeit vertraut sind. Außerdem können Interessierte den Kurs buchen, die bereits an einem Workshop mit demselben Thema teilgenommen haben.

 

2021Do06Mai20:00Ullén – Santos Silva – Carlssonwegen Corona-Lockdown verlegt auf 202220:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Donnerstag, 06. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Ullén – Santos Silva – Carlsson

Lisa Ullén (KR/SE) – Klavier
Susana Santos Silva (PT/SE) – Trompete
Erik Carlsson (SE) – Schlagzeug

Das neue Trio der Pianistin Lisa Ullén, der Trompeterin Susana Santos Silva und des Schlagzeugers Erik Carlsson erforscht die Poetik von Klang und die Landschaft explosiver freier Musik. Alle drei Mitglieder sind hochqualifizierte MusikerInnen mit ihrem eigenen einzigartigen Sound und arbeiten seit vielen Jahren in der internationalen Musikszene.

Lisa Ullén ist eine der einflussreichsten Pianistinnen Schwedens in der Free Jazz- und Improvisationsszene sowie in der zeitgenössischen Musik und gilt international als unverwechselbare und kompromisslose Komponistin und Musikerin. Sie tourte in Europa, den USA, Kanada und Japan. Im Oktober 2018 wurde sie vom schwedischen Radio als renommierte Jazzkomponistin des Jahres ausgezeichnet. 2019 erhielt sie den Manifestgala-Preis für ihr 3CD-Album Piano Works.

Susana Santos Silva ist eine portugiesische Trompeterin, Improvisatorin und Komponistin aus Stockholm. Sie wird von der internationalen Presse als eine der stärksten aufstrebenden Stimmen der zeitgenössischen Musik angesehen, als „eine der aufregendsten Improvisator*innen der Welt“ (Downbeat). Sie ist daran interessiert, die Grenzen des Instruments zu erweitern und neue Ausdrucksformen innerhalb der Musik zu erforschen. Sie hat unter anderen mit Fred Frith, Evan Parker, Mat Maneri, Paul Lovens und Hamid Drake gespielt.

Erik Carlsson ist ein improvisierender Perkussionist, der mit seinen wunderbaren Klängen international Gehör findet. Neben Solo-Auftritten ist er auch mit Musikern und Ensembles wie Toshimaru Nakamura, Tetuzi Akiyama, Martin Küchen, Chip Shop Music, Skogen und Mats Gustafssons Swedish Azz zu hören.

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

 

Das Konzert wird wegen des Corona Lockdowns auf 2022 verschoben

2021Fr07Mai(Mai 7)18:30So09(Mai 9)15:00EmpfehlungGrenzen und Widerstände: Der Prozess zu mehr KreativitätEin Deep Democracy Musikworkshop18:30 - 15:00 (9) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Magdalena Schatzmann

Zeit/Time

Freitag, 07. 05. 2021 | 18:30 - Sonntag, 09. 05. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Beim Musizieren folgen wir normalerweise der Spontaneität und dem Flow der Musik. Wir haben ein Gefühl dafür, wann die Musik fließt und genießen Überraschungen, die sich durch befreites Spiel ergeben. Dagegen stört es uns, wenn wir uns unkreativ fühlen, keinen Flow spüren oder wenn das Musizieren mit andern schwerfällt. In diesem Fall sind wir vielleicht an einer Grenze zu etwas, das wir noch nicht kennen.

In diesem Workshop werden wir diese Situationen willkommen heißen und Widerstände, Stockungen, Kreiseln, Langeweile et cetera erforschen, um die darin verborgene kreative Kraft hervorzulocken. Grenzen sind wichtig. Sie zeigen uns präzise auf, wo und wie wir über uns hinauswachsen können. Wenn wir uns diesem Prozess hingeben, erleben wir uns und unsere Musik verändert und erweitert. Der schöpferische Rahmen wird grösser und dementsprechend kongruenter und lebendiger wird unsere Musik und diejenige, die wir mit andern kreieren.

2021Fr07Mai19:3022:00Offene Bühne Poesie & Musikentfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Freitag, 07. 05. 2021 | 19:30 - Freitag, 07. 05. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Juni 2021
04.12. | 08.01. | 26.02. | 12.03. | 07.05. | 25.06.

Entfällt bis auf Weiteres wegen Corona!

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2021So09Mai16:3018:00Eltern-Kind-Trommelnfür Kinder von 4–8 Jahren | Beginn verlegt auf 9.5.202116:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Sonntag, 09. 05. 2021 | 16:30 - Sonntag, 09. 05. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wir treffen uns einmal monatlich, um gemeinsam – Kinder und Erwachsene – Klänge und Rhythmen zu erkunden. Im Spiel mit verschiedenartigen Klangerzeugern tauchen wir in andere Welten ein. Und mit unserer Stimme geben wir den Trommeln eine Sprache und lassen sie Geschichten erzählen.

Termine Februar – Juni 2021:
21.2. | 21.3. | 9.5. | 13.6.

Corona-bedingt entfallen die Termine im Februar und März

2021So09Mai19:0022:05Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten | entfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:00 - 22:05 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Sonntag, 09. 05. 2021 | 19:00 - Sonntag, 09. 05. 2021 | 22:05

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Juni 2021:
17.1. |  14.03. | 18.04. | 09.05. | 13.06.21

Die Veranstaltung kann wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen bis auf Weiteres nicht stattfinden

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

2021Do13Mai(Mai 13)10:00So16(Mai 16)16:00What IIIF? Berlin 2021 – “Improvisation and Memory”10:00 - 16:00 (16) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:Symposien

Zeit/Time

Donnerstag, 13. 05. 2021 | 10:00 - Sonntag, 16. 05. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

What IIIF? Berlin 2021 – “Improvisation and Memory”

Vom 13. bis 16. Mai 2021 beherbergt das exploratorium das 5. WHAT IIIF? Festival, ein internationales Forschungsfestival der interdisziplinären Improvisation. WHAT IIIF? stellt sich jedes Jahr in einer anderen europäischen Stadt die unmögliche Frage: Kann (das Wesen der) Improvisation dokumentiert werden? Dieses Jahr bringt das Festival  Beweger*innen, Musiker*innen, Künstler*innen, Autor*innen und Forscher*innen in Berlin unter dem Thema ‚Erinnerung‘ zusammen. Die Ergebnisse werden auf der organisch wachsenden open source website http://www.improvisation.wiki zugänglich gemacht.

Über einen Zeitraum von vier Tagen gibt es offene und geschlossene Forschungstreffen, gemeinsame Mahlzeiten, Bewegung und Einstimmung, Ausruhen und Kreation. WHAT IIIF? entfaltet sich seinem improvisatorischen Charakter entsprechend ohne im Voraus festgelegten Schedule.

Weitere Informationen finden sich in dieser Einladung (engl. PDF). Wer interessiert ist, an diesem Forschungsprozess teilzunehmen, kann sich bis zum 11. Mai bei Reinhard Gagel genauer informieren und anmelden: E-Mail an Reinhard Gagel.

Die Teilnahme ist kostenlos, aber aufgrund von Corona-Einschränkungen kann nur eine beschränkte Gruppe von Teilnehmer*innen zugelassen werden. Vorrang wird denjenigen gegeben, die sich an dem gesamten Programm beteiligen. Eine Anmeldung bis spätestens 11. Mai ist daher zwingend erforderlich.

2021Sa15Mai20:00What IIIF? Berlin 2021 – “Improvisation and Memory” Performance20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Explorations

Zeit/Time

Samstag, 15. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

What IIIF? Berlin 2021 – “Improvisation and Memory” Performance

Am 15. Mai um 20.00 Uhr findet im Rahmen des 5. WHAT IIIF? Festival eine Performance statt, die von den Teilnehmenden des internationalen Forschungsfestivals zur interdisziplinären Improvisation gestaltet wird.

Das vom 13. bis zum 16. Mai 2021 am exploratorium stattfindende Festival hat „Improvisation und Erinnerung“ zum Thema und verbindet für vier Tage Beweger*innen, Musiker*innen, Künstler*innen, Autor*innen und Forscher*innen in Spiel-, Performance- und Reflexions-Prozessen.

Nähere Informationen zum Symposium finden sich hier.

Die ursprünglich als öffentlich geplante Performance muss aufgrund der voraussichtlich geltenden Corona-Regeln intern bzw. zulassungsbeschränkt durchgeführt werden. Wer die Performance gerne besuchen möchte, kann bis zum 11. Mai unten stehendes Buchungsformular ausfüllen. Eine Rückmeldung zur Möglichkeit des Besuchs erfolgt voraussichtlich am 12. Mai.

2021Do20Mai20:00Empfehlungimp[or]trait #2: 1990/2020 – echtzeitmusikZu Gast: Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:imp[or]trait

Zeit/Time

Donnerstag, 20. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf Deutsch

Zu Gast: Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick
Moderation: Mathias Maschat

„Mit dem Begriff der ‚Echtzeitmusik‘ meint man, dass die Entscheidung darüber, was gespielt wird und das Spiel zur gleichen Zeit geschehen. Mithin ist Echtzeitmusik nichts anderes als Improvisation. Oder?“ (Ignaz Schick, Guido Möbius*)

„Als eine mögliche Alternative wurde Mitte der 1990er Jahre in Berlin daher der Begriff Echtzeitmusik ins Spiel gebracht. Er verlagert das Hauptaugenmerk gänzlich auf die Tatsache, dass die Musik, sozusagen in Echtzeit, also im Moment ihrer Ausführung gestaltet wird. Ob es sich dabei nun um instantane Komposition oder eine Form von Improvisation handelt, kommt durch diesen Begriff ganz bewusst erst einmal nicht zum Ausdruck.“ (Burkhard Beins*)

„Für mich spricht da eine Haltung heraus, die Haltung des Individuellen – für sich selbst es tun, für sich selbst sprechen, im Gegensatz zu: etwas Allgemeingültiges schaffen, wo man sagt, Andere sollen das auch artikulieren können.“ (Andrea Neumann*)

 

1990 markiert das Ankunftsjahr der ersten MusikerInnen in Berlin, aus deren Aufeinandertreffen die Echtzeitmusik-Szene entstand. 2000 wurde das Labor Sonor gegründet, in dem später erste Diskurs-Veranstaltungen stattfanden, um Echtzeitmusik zu reflektieren. 2010 fand in Form eines vierwöchigen Festival eine erste große Werkschau der Szene statt: die Echtzeitmusiktage 2010.

Über 30 Jahre Echtzeitmusik sprechen die drei Echtzeitmusik-Protagonisten Burkhard Beins, Andrea Neumann und Ignaz Schick in der zweiten Ausgabe der neuen Denkraum-Reihe imp[or]trait, moderiert von Mathias Maschat. Der Faden der öffentlichen Reflektion wird lose wieder aufgegriffen: Welche Entwicklungen lassen sich beobachten? Was hat sich ästhetisch, aber auch politisch verändert? Inwieweit konnte sich die Echtzeitmusik-Szene innerhalb der kulturellen Landschaft etablieren bzw. wo steht sie gesellschaftlich? Welche kritischen Impulse werden artikuliert? Und wie sieht die Zukunft der Szene aus?

 

*
Ignaz Schick, Guido Möbius: Echtzeitmusiktage 2010. 20 Jahre Echtzeitmusik in Berlin – Rück- und Ausblick einer Szene, Programmheft S. 1.

Burkhard Beins: Entwurf und Ereignis, in: Echtzeitmusik Berlin. Selbstbestimmung einer Szene, hg. v. Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck und Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, 2011, S. 166–181, 166

Andrea Neumann zit. nach: Labor Diskurs, in: Echtzeitmusik Berlin. Selbstbestimmung einer Szene, hg. v. Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck und Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, 2011, S. 123–145, 131

 

Eintritt: 5 €

2021Fr28Mai20:00EmpfehlungTrio LDP & Thomas Lehn20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Freitag, 28. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Trio LDP & Thomas Lehn

Urs Leimgruber (CH) – Saxofon
Jacques Demierre (CH) – Klavier
Barre Phillips (US/FR) – Kontrabass
Thomas Lehn (DE/AT) – Synthesizer

Das Abenteuer Improvisation wird einem selten so eindringlich vor Ohren geführt wie mit diesem Trio. Seit bald 20 Jahren sind der Saxofonist Urs Leimgruber, der Pianist Jacques Demierre und der Kontrabassist Barre Phillips daran, ihre stupende Musik des Moments immer wieder anders und überraschend auf den Punkt zu bringen. Dabei stoßen sie in klangliche Gefilde vor, die sie oft selber überraschen. Das Trio hat an den einschlägigen Orten und Festivals weltweit seine Fans. Wer ihr Wirken seit Jahren verfolgt, ist erstaunt, wie sie mit ihrem endlosen Track immer wieder unsere Wahrnehmung schärfen.

2017 war das Trio an verschiedenen Residenzen in Europa (Genf, Toulon, Luzern, Zürich, Willisau, Budapest) mit illustren Gästen aufgetreten. Bereits in Willisau hatten sie mit dem Virtuosen des analogen Synthesizers Thomas Lehn einen Top-Musiker mit an Bord. Seine Elektronik fügt sich nahtlos in den puren Ausdruck dieses Trios. Mit ihm ist es nun für zwei Konzerte auf Residenz im exploratorium. Damit führen sie ihre Praxis des Hörens (siehe Listening, ihre letzte Veröffentlichung bei Lenka lente) weiter, indem sie MusikerInnen aus der jeweiligen Region der Residenz für eine musikalische Begegnung einladen, die Besetzung des Trios zu erweitern und abendfüllende Programme zu gestalten, um die Erfahrung des Hörens aus dem Augenblick heraus gemeinsam zu erleben.

Für das Konzert am 30. Mai kommen neben Thomas Lehn als weitere Gäste die Geigerin Biliana Voutchkova und der Schlagzeuger Tony Buck hinzu.

28. Mai: Trio LDP & Thomas Lehn
29. Mai: Trio LDP: Masterclass Free Improvisation
30. Mai: Trio LDP & Thomas Lehn, Biliana Voutchkova, Tony Buck

http://jacquesdemierre.com/ldp-trio
http://grisli.canalblog.com
http://www.lenkalente.com
https://www.youtube.com

Eintritt: 15/12/8 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

19 h: soundwalk mit Thomas Gerwin

2021Sa29Mai10:0017:00EmpfehlungMasterclass Free Improvisation10:00 - 17:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Jaques Demierre, Urs Leimgruber, Barre Phillips

Zeit/Time

Samstag, 29. 05. 2021 | 10:00 - Samstag, 29. 05. 2021 | 17:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Der Workshop „freie Improvisation“  wird aus vier Teilen bestehen.

Am Vormittag (10.00–13.00) leitet je einer der Musiker einen Teil zu einem bestimmten Thema.

  • „About rhythm and free improvisation“ (Barre Phillips)
  • „Improvisation: play, listen, imagine“ (Jacques Demierre)
  • „Listening conscious perception as a basis of free improvisation“ (Urs Leimgruber)

Der Nachmittag (15 – 17 h) ist dem Zusammenspiel zwischen den drei Kursleitern und den Teilnehmer*innen gewidmet. Dabei sind Zuhörer*innen zugelassen und erwünscht.

Der Workshop richtet sich an Musiker*innen aller Instrumente und an Tänzer*innen.

Workshopsprache ist Englisch, deutsche Übersetzungen sind möglich.

 

Im Rahmen seiner dreitägigen Residenz im exploratorium wird das Trio am 28. und 30.05. im Konzert auftreten:
https://exploratorium-berlin.de/veranstaltung/trio-ldp-thomas-lehn/
https://exploratorium-berlin.de/veranstaltung/trio-ldp-thomas-lehn-biliana-voutchkova-tony-buck/

2021So30Mai20:00Trio LDP & Thomas Lehn, Biliana Voutchkova, Tony Buck20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Sonntag, 30. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Trio LDP & Thomas Lehn, Biliana Voutchkova, Tony Buck

Urs Leimgruber (CH) – Saxofon
Jacques Demierre (CH) – Klavier
Barre Phillips (US/FR) – Kontrabass
Thomas Lehn (DE/AT) – Synthesizer
Biliana Voutchkova (BG/DE) – Geige, Stimme
Tony Buck (AU/DE) – Schlagzeug, Perkussion

Das Abenteuer Improvisation wird einem selten so eindringlich vor Ohren geführt wie mit diesem Trio. Seit bald 20 Jahren sind der Saxofonist Urs Leimgruber, der Pianist Jacques Demierre und der Kontrabassist Barre Phillips daran, ihre stupende Musik des Moments immer wieder anders und überraschend auf den Punkt zu bringen. Dabei stoßen sie in klangliche Gefilde vor, die sie oft selber überraschen. Das Trio hat an den einschlägigen Orten und Festivals weltweit seine Fans. Wer ihr Wirken seit Jahren verfolgt, ist erstaunt, wie sie mit ihrem endlosen Track immer wieder unsere Wahrnehmung schärfen.

2017 war das Trio an verschiedenen Residenzen in Europa (Genf, Toulon, Luzern, Zürich, Willisau, Budapest) mit illustren Gästen aufgetreten. Bereits in Willisau hatten sie mit dem Virtuosen des analogen Synthesizers Thomas Lehn einen Top-Musiker mit an Bord. Seine Elektronik fügt sich nahtlos in den puren Ausdruck dieses Trios. Mit ihm ist es nun für zwei Konzerte auf Residenz im exploratorium. Damit führen sie ihre Praxis des Hörens (siehe Listening, ihre letzte Veröffentlichung bei Lenka lente) weiter, indem sie MusikerInnen aus der jeweiligen Region der Residenz für eine musikalische Begegnung einladen, die Besetzung des Trios zu erweitern und abendfüllende Programme zu gestalten, um die Erfahrung des Hörens aus dem Augenblick heraus gemeinsam zu erleben.

Für das Konzert am 30. Mai kommen neben Thomas Lehn als weitere Gäste die Geigerin Biliana Voutchkova und der Schlagzeuger Tony Buck hinzu.

28. Mai: Trio LDP & Thomas Lehn
29. Mai: Trio LDP: Masterclass Free Improvisation
30. Mai: Trio LDP & Thomas Lehn, Biliana Voutchkova, Tony Buck

http://jacquesdemierre.com/ldp-trio
http://grisli.canalblog.com
http://www.lenkalente.com
https://www.youtube.com

 

Eintritt: 15/12/8 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

Juni

2021Fr04Jun(Jun 4)18:00So06(Jun 6)16:00Empfehlung(zwie)gespräche –außen nach innen / innen nach außen – Tanzworkshop18:00 - 16:00 (6) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Fine Kwiatkowski

Zeit/Time

Freitag, 04. 06. 2021 | 18:00 - Sonntag, 06. 06. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Der Workshop taucht ein in mögliche (zwie)gespräche zwischen unseren Körpern/Empfindungen und den Skulpturen der Bildhauerin Madeleine Saludas.

…außen nach innen…
bevor der Körper und das Gefühl sich mittels Improvisation tanzend äußern, widmet sich der Kurs erst einmal den Skulpturen von Madeleine Saludas.
Mittels einer virtuellen Ausstellung beschäftigen wir uns mit ihrem Werk, lassen es auf uns wirken, gehen damit nach Hause.

…innen nach außen…
zurückkehrend, erkunden wir die Wirkungen, die die Kunstwerke auf unser Gefühl und unsere Körper haben. Daraus entstehen (zwie)gespräche, die der Tanz nach außen sichtbar macht.

Neben der intensiven Beschäftigung mit dem Thema biete ich ein Training an, welches die Wahrnehmung auf den eigenen Körper lenkt. Es werden Wege aufgezeigt, die es den Teilnehmer*innen ermöglichen, ohne Schwierigkeiten in das Mittel der Improvisation einzutauchen und sich zu vertrauen…

Es gibt keine Einschränkungen für die Teilnahme an meinem Workshop.

Links:
Madeleine Saludas: https://saludas.de/
Fine Kwiatkowski: http://www.fine-k.de/

2021So06Jun19:3022:00Improvisation als Lebenskunst!?Spur 15: Improvisierend zu tragfähigen Strukturen 19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Zeit/Time

Sonntag, 06. 06. 2021 | 19:30 - Sonntag, 06. 06. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Workshop & Gespräch mit Christian Wolz (Stimmkunst) und Rainer Stolz

In meiner künstlerischen Stimmarbeit war und bin ich als Autodidakt stets herausgefordert, Wege zu finden, die mich zu einem Werk führen. Am Anfang steht dabei eine Idee von dem Ergebnis in Form eines Themas, einer Überschrift. Steige ich dann ein, entdecke ich jedes Mal neue und mir fremde Wege, die zu gehen sind. Das erfordert eine große Offenheit, mich dem Unvorhergesehen hinzugeben, damit zu spielen und zu arbeiten. Und es führt dazu, dass das Resultat von der Ursprungsidee abweicht, was dem Werk jedoch eine neue Qualität verleiht. Als Strategie gefasst: Von einem Thema komme ich zu einem Gerüst oder einer Struktur und über die Improvisation zu einem Ergebnis.

In meiner Kunst sind es die Medien Körper und Stimme, in denen dieser Prozess stattfindet. Zugleich erkenne ich derartige Abläufe auch in meiner persönlichen Biografie wieder. Sich dessen bewusst zu sein, bietet hier die Möglichkeit, sich Halt und Haltung im Leben zu geben und manchmal auch die individuelle Existenz zu retten.

Ich möchte Sie herzlich einladen, in einem kurzen Workshop mit Körperwahrnehmung und Stimme einen solchen Weg in einer Übung zu beschreiten – wo auch immer dieser hinführen mag …

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

Christian Wolz ist Vokalkünstler, Stimmtherapeut und Vocal-Coach
citoma.de, vocal-coaching-meine-stimme.de

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

Die Termine können einzeln oder in Folge besucht werden.

 

Gastgeber der Reihe ist der Autor, Performer und Dozent am exploratorium berlin Rainer Stolz. 

 

2021Sa12Jun(Jun 12)10:00So13(Jun 13)13:30EmpfehlungWechselspielImprovisation als Weg zu Überlebensfähigkeit und Lebensfreude10:00 - 13:30 (13) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Zoë Tomruk

Zeit/Time

Samstag, 12. 06. 2021 | 10:00 - Sonntag, 13. 06. 2021 | 13:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

In der Improvisation lassen wir ständig los und wenden uns gleichzeitig dem Neuen zu, dafür setzen wir ein: Zu-hören und Auf-hören. Dieses Wechselspiel erfordert in oftmals den gesamten Körper als „Hörorgan“.

In Einzel-, Partner- und Gruppenübungen üben wir mit Bewegung, Stimme, Sprache und Klangkörper, unseren Ausdruck spontan und bewusst zu gestalten. Als die Ursprung des Spiels dient uns dabei die Nachahmung, somit befreien wir uns vom Druck, besonders originell oder kreativ zu sein und entdecken, dass das pure Sein selbst die Kreativität ist. Wir nutzen unsere Körperempfindungen, Erinnerungen, Gedanken und die Gruppe als Ressource für Imagination, Phantasie und Spiel.

Diese Herangehensweise integriert Körper, Geist und Seele und fördert den spontanen und bewussten Ausdruck und lebt von der Heterogenität der Gruppe. Mein Fokus liegt auf der Anwendbarkeit der Improvisation auf der Bühne und in anderen Lebensbereichen, als (Über)lebensfähigkeit und Lebensfreude.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Offen für alle.

2021So13Jun19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten | entfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Sonntag, 13. 06. 2021 | 19:00 - Sonntag, 13. 06. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Juni 2021:
17.1. |  14.03. | 18.04. | 09.05. | 13.06.21

Die Veranstaltung kann wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen bis auf Weiteres nicht stattfinden

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

2021Sa19Jun11:0018:30Mein Körper – Mein Instrument11:00 - 18:30 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Dragana Cukavac

Zeit/Time

Samstag, 19. 06. 2021 | 11:00 - Samstag, 19. 06. 2021 | 18:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Jedes Instrument muss vor dem Spiel gestimmt werden. Wir nutzen Feldenkrais, um den Körper einzustimmen und innere Körperwelten zu erforschen. Hat man Zugang zu dieser unerschöpflichen Quelle gefunden, gestaltet sich das Spiel und die Improvisation frei, lebendig und mühelos.

Die Methode:
Die feinen, aufeinander abgestimmten Feldenkrais-Sequenzen bieten einen strukturierten Rahmen für das achtsame Erforschen eigener Bewegungsmöglichkeiten. Sie erlauben uns aber auch einen neuen Blick auf uns selbst zu richten, verborgene Aspekte unserer Persönlichkeit neu zu entdecken und kreative Impulse wahrzunehmen und zu entfalten.

Die Improvisation:
So vorbereitet, der eigenen Lebendigkeit gewahr, öffnen wir uns für den Raum, für Bewegungen und Begegnungen in ihm, für das Instrument und die Klänge. Improvisiert werden kann mit der Stimme, dem Instrument oder mit freier Bewegung. (Wenn Du ein Instrument spielst, bringe es bitte mit.)

Die Schwerpunkte:
Da für das Instrumentalspiel die Beweglichkeit der Arme und des Schultergürtels von Bedeutung sind, wird der Fokus in diesem Workshop auf dieser Körperpartie liegen. Wir experimentieren mit der Auge-Hand-Beziehung und verbessern die Koordination. Darüber hinaus untersuchen wir Wege der Wandlung von inneren Impulsen in eine authentische Geste bzw. in einen authentischen stimmlichen oder instrumentalen Ausdruck.

An wen richtet sich der Workshop?
Mitmachen können alle, die sich und dem eigenen Körper neu begegnen wollen, Menschen, die neue Wege der Improvisation suchen oder schlicht ihr Spiel und die Performance mit dem Instrument verbessern wollen.

Mitzubringen:
Bitte bequeme, warme Kleidung und ein Tuch oder größeres Handtuch mitbringen. Wenn du eine weichere Unterlage brauchst, bringe bitte auch eine Matte mit. Und vergiss dein Instrument nicht, falls du eins spielst.

2021Fr25Jun19:3022:00Offene Bühne Poesie & Musikentfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Freitag, 25. 06. 2021 | 19:30 - Freitag, 25. 06. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Juni 2021
04.12. | 08.01. | 26.02. | 12.03. | 07.05. | 25.06.

Entfällt bis auf Weiteres wegen Corona!

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2021Sa26Jun20:00Empfehlungimp[or]trait #3: Fred Frith – “Improvisation has been central to almost everything I’ve done.”Zu Gast: Fred Frith | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:imp[or]trait

Zeit/Time

Samstag, 26. 06. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf Englisch

Zu Gast: Fred Frith
Moderation: Mathias Maschat

„Improvisation war für fast alles, was ich getan habe, von zentraler Bedeutung.“

In der dritten Ausgabe der Denkraum-Reihe imp[or]trait spricht Mathias Maschat mit dem Multiinstrumentalisten, Songwriter, Komponisten und Improvisator Fred Frith.

Fred Frith arbeitet seit fast 50 Jahren als Musiker in unterschiedlichsten Bereichen, angefangen mit dem legendären Rockkollektiv Henry Cow, das er 1968 zusammen mit Tim Hodgkinson gründete. Fred Frith ist am besten als wegweisender E-Gitarrist und Improvisator bekannt sowie als Komponist für Film, Tanz und Theater. Durch Bands wie Art Bears, Massacre, Skeleton Crew, Keep the Dog, das Fred Frith Guitar Quartet und Cosa Brava ist er seinen Wurzeln in der Rock- und Volksmusik treu geblieben und hat sich zugleich in viele andere Richtungen orientiert. Mit seinen Kolleg*innen bei Henry Cow konnte ein ganz eigener Improvisations-Ansatz entwickelt werden, der bis heute in vielerlei Hinsicht nachhallt.

www.fredfrith.com

 

Eintritt: 5 €

2021So27Jun20:00EmpfehlungFrith – Weil – Eraslan – Malmendier20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Sonntag, 27. 06. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Frith – Weil – Eraslan – Malmendier

Fred Frith (GB/US/CH) – Gitarre
Clara Weil (FR) – Stimme
Anil Eraslan (TR/DE) – Cello
Tom Malmendier (BE) – Schlagzeug

Das Fred Frith – Anil Eraslan – Tom Malmendier – Clara Weil Quartet wurde im November 2018 gegründet. Es repräsentiert das Zusammentreffen von vier MusikerInnen aus radikal unterschiedlichen Welten. Von Punk zu zeitgenössischer Musik, von Rock zu elektronischer Musik, und mit weiteren Erfahrungen ganz unterschiedlicher Musiktraditionen ist dieses Projekt ein Beispiel von vier individualistischen Stimmen, die sich in einer einzigen Stimme ausdrücken, der der improvisierten Musik.­­­­­­­­­­­­­­

Sie tauchen tief in das Reich der Sounds ein und erzeugen mit ihren vielseitigen Ansätzen und Ressourcen einen einzigartigen Klangkosmos. In ihren Improvisationen kommen als Inspirationsquellen Sprache, Wissen, Ideen, Forschung und Entwicklung zum Tragen. Die Musik des Quartetts kann als Suche nach Ausdruck angesehen werden, indem sie mit suggestiver Kraft nach dem Einfluss und der Bedeutung fragen, welche Klängen gegeben werden.

This or Here and That – new CD of quartet with Clara Weil (voice), Tom Malmendier (drums), and Anil Eraslan (cello) on Eux Saem, France 

Eintritt: 15/12/8 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

2021Mo28Jun(Jun 28)9:00Sa03Jul(Jul 3)16:00DOING THINGS WITH BOOKSSommerferienworkshop für Kinder von 8–12 | verlegt auf Oktober 20219:00 - (Juli 3) 16:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Wochenend- und Ferienworkshops

Leitung/Facilitator

Kathrin von Kieseritzky & Teresa Reiber

Zeit/Time

Montag, 28. 06. 2021 | 9:00 - Samstag, 03. 07. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wir wollen in kleiner Gruppe mit Euch das geheime Leben der Bücher erforschen. Fragen, die uns dabei beschäftigen: Welche Geschichten erzählen uns Bücher, auch zwischen den Zeilen? Welche Klänge verbergen sich in ihnen? Und: was kann man noch mit Büchern machen, außer in ihnen zu lesen?

In Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und dem exploratorium berlin proben wir in den Sarotti-Höfen in Kreuzberg und führen das Ergebnis unserer Erforschung dann auf der Wiese vor der Amerika-Gedenkbibliothek auf. Dabei achten wir auf alle geltenden Hygiene- und Abstandsregeln, auch in Bezug auf die Gruppengröße.

Wir, das sind Kathrin, Saxofonistin und Improvisationsmusikerin, und Teresa, Regisseurin. Wir haben zusammen bisher schon einige Kinderprojekte gemacht, ein Beispiel ist das Projekt ZWISCHENWELTEN an der Deutschen Oper Berlin.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bücher sind vorhanden, aber Ihr könnt gerne ein eigenes Lieblingsbuch mitbringen. Zur Anmeldung benötigen wir Euren Namen, Euer Alter sowie eine Mail-Adresse und eine Handynummer Eurer Eltern.

Zeitraum: 
Montag 28. Juni–Freitag 2. Juli: Workshop im exploratorium berlin
Samstag 3. Juli, 15.00: Aufführung auf der Wiese vor der Amerika-Gedenkbibliothek

Das Angebot muss leider in verkürzter Form stattfinden und auf Oktober 2021 verlegt werden

Juli

2021Mo28Jun(Jun 28)9:00Sa03Jul(Jul 3)16:00DOING THINGS WITH BOOKSSommerferienworkshop für Kinder von 8–12 | verlegt auf Oktober 2021(Juni 28) 9:00 - (Juli 3) 16:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Wochenend- und Ferienworkshops

Leitung/Facilitator

Kathrin von Kieseritzky & Teresa Reiber

Zeit/Time

Montag, 28. 06. 2021 | 9:00 - Samstag, 03. 07. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wir wollen in kleiner Gruppe mit Euch das geheime Leben der Bücher erforschen. Fragen, die uns dabei beschäftigen: Welche Geschichten erzählen uns Bücher, auch zwischen den Zeilen? Welche Klänge verbergen sich in ihnen? Und: was kann man noch mit Büchern machen, außer in ihnen zu lesen?

In Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und dem exploratorium berlin proben wir in den Sarotti-Höfen in Kreuzberg und führen das Ergebnis unserer Erforschung dann auf der Wiese vor der Amerika-Gedenkbibliothek auf. Dabei achten wir auf alle geltenden Hygiene- und Abstandsregeln, auch in Bezug auf die Gruppengröße.

Wir, das sind Kathrin, Saxofonistin und Improvisationsmusikerin, und Teresa, Regisseurin. Wir haben zusammen bisher schon einige Kinderprojekte gemacht, ein Beispiel ist das Projekt ZWISCHENWELTEN an der Deutschen Oper Berlin.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bücher sind vorhanden, aber Ihr könnt gerne ein eigenes Lieblingsbuch mitbringen. Zur Anmeldung benötigen wir Euren Namen, Euer Alter sowie eine Mail-Adresse und eine Handynummer Eurer Eltern.

Zeitraum: 
Montag 28. Juni–Freitag 2. Juli: Workshop im exploratorium berlin
Samstag 3. Juli, 15.00: Aufführung auf der Wiese vor der Amerika-Gedenkbibliothek

Das Angebot muss leider in verkürzter Form stattfinden und auf Oktober 2021 verlegt werden

2021Sa17Jul(Jul 17)11:00So18(Jul 18)18:00EmpfehlungImprovisation: in Musik, Tanz und anderswo11:00 - 18:00 (18) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Ingo Reulecke, Simon Rose

Zeit/Time

Samstag, 17. 07. 2021 | 11:00 - Sonntag, 18. 07. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Simon Rose (Bariton-Saxophon) und Ingo Reulecke (Tanz) performen im Duo und in zahllosen anderen Projekten. Beide sind äußerst erfahrene Vermittler und in künstlerischer Forschung aktiv. 

Die Session ist offen für MusikerInnen und TänzerInnen wie auch für interessierte Menschen jeglicher Disziplin. 

Wir werden an grundlegenden Schlüsselthemen arbeiten wie

  • Vertrauen
  • Integration des Körpers
  • Kollaboration
  • Wahrnehmung
  • Improvisation als ästhetische Praxis
  • Absicht
  • Prozess und
  • Aspekt der Performance

Die praxisbetonte Session wird an der Verkörperung dieser genannten Themen arbeiten und sich auf den Charakter der Gruppe einlassen. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wir unterrichten in deutscher und englischer Sprache. 

Dieser ursprünglich für März geplante Kurs wurde wegen des Corona-Lockdowns auf Juli 2021 verlegt

August

2021Do05Aug(Aug 5)10:00So08(Aug 8)15:00Potentiale freisetzen, Methoden erlernen, Kriterien findenIntensivkurs zur Anleitung von Ensemble-Improvisation10:00 - 15:00 (8) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop,Fortbildungen

Leitung/Facilitator

Reinhard Gagel, Matthias Schwabe

Zeit/Time

Donnerstag, 05. 08. 2021 | 10:00 - Sonntag, 08. 08. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Sie unterrichten an einer Schule oder Musikschule und möchten Improvisation in Ihre Arbeit integrieren? Sie leiten ein Orchester oder Kammermusikensemble und möchten die eigenverantwortliche Kreativität der SpielerInnen fördern? Sie möchten in einer musik- oder sozialpädagogischen Einrichtung ein Improvisations-Ensemble anleiten? Sie sind ImprovisationsmusikerIn und wollen Ihre Kenntnisse erweitern?

In diesem viertägigen Intensivkurs lernen Sie verschiedene Ansätze kennen, wie Sie mit Gruppen improvisatorisch arbeiten können. Ausgehend von gemeinsamen Improvisationen nach verschiedenartigen Vorgaben und Konzepten werden wir die künstlerischen Erfahrungen der TeilnehmerInnen vertiefen, didaktische und methodische Ansätze reflektieren und diese mit Erkenntnissen aus anderen Wissenschaften untermauern.

Die Arbeit findet teils in der Großgruppe statt, teils auch in Kleingruppen, in denen die beiden Workshopleiter nach Bedarf unterschiedliche Schwerpunkte anbieten.

2021Fr13Aug20:00Sound & Lecture N° 16: Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Sound & LectureDenkraum:Sound & Lecture

Zeit/Time

Freitag, 13. 08. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Sound & Lecture N° 16: Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading

Nicola L. Hein (DE) – Gitarre, Elektronik
Christian Grüny (DE) – Text, Philosophie
Simon Rose (UK/DE) – Baritonsaxofon
Claudia Schmitz (DE) – Bewegtbild auf Skulptur
Maria Colusi (AR/DE) – Tanz

Moderation: Mathias Maschat

Die Denkraum-Reihe Sound & Lecture verbindet die Präsentation eines künstlerischen Projekts mit einem KünstlerInnengespräch, das von Mathias Maschat moderiert wird. Zu Gast sind Nicola Hein, Christian Grüny, Simon Rose, Claudia Schmitz und Maria Colusi mit Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading.

Die Eigenschaft unserer Wahrnehmung, ein Wort, ein Bild oder einen Klang in Kontexten zu verstehen, bezeichnete der Philosoph Ludwig Wittgenstein als ‚Aspektsehen‘. Bei diesem Phänomen nimmt das interdisziplinäre Projekt Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading seinen Ausgang. Musik, philosophischer Text, Tanz und Video treffen darin aufeinander und begegnen sich in der Improvisation. Das Aspektsehen, ebenso wie die damit verbundene Fähigkeit des Aspektwechsels, werden dabei künstlerisch und philosophisch auf mehreren Ebenen reflektiert. Eines der Anliegen ist es, das Potential von Wittgensteins Auseinandersetzung mit Wahrnehmungspsychologie und Bedeutungskonstruktion in einer Reinterpretation durch die Künste, in ihrer Interaktion und Relationalität, zu befragen.

Die Performance ist der Auftakt zu dem Symposium Sinn und Präsenz in Improvisation.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

2021Sa14Aug(Aug 14)10:00So15(Aug 15)16:00Symposium: Sinn und Präsenz in Improvisation10:00 - 16:00 (15) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:Symposien

Zeit/Time

Samstag, 14. 08. 2021 | 10:00 - Sonntag, 15. 08. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

SINN UND PRÄSENZ IN IMPROVISATION

6. Symposium am exploratorium berlin
Eine Veranstaltung des DENKRAUM IMPROVISATION

Keynotes:
Christian Grüny: Diagrammatische Improvisation und der Sinn des Heterogenen
Nicola L. Hein: Das Paradigma der Präsenz und Modi der Temporalität in den Critical Improvisation Studies
Mathias Maschat: Präsenz als improvisationsästhetische Kategorie

Weitere Beiträge:
Christoph Baumann, Jean Beers, Carl Bergström-Nielsen, Reinhard Gagel, Thomas Gerwin, Carl Ludwig Hübsch, Jin Hyun Kim, Doris Kösterke, Urban Mäder, Annemarie Michel, Alex Nowitz, Nina Polaschegg, Ingo Reulecke, Ursel Schlicht, Wolfgang Schliemann, Fransziska Schroeder, Sabine Vogel und Andrew Wass

***DOWNLOAD SYMPOSIUMS-PROGRAMM Stand Januar 2021***

Der DENKRAUM IMPROVISATION veranstaltet vom 13.–15. August 2021 das Symposium Sinn und Präsenz in Improvisation. Hierbei stehen die Begriffe Sinn und Präsenz als jeweils eigenständige Entitäten, als gegenläufige Momente ebenso wie als ineinander fallende und sich ergänzende ästhetische Kategorien im Zentrum.

Ob und inwiefern Klang ein Träger von Sinn sein kann oder Klang Sinn repräsentieren, war historisch betrachtet Gegenstand zahlreicher musikästhetischer Überlegungen und Auseinandersetzungen. Die Frage danach kulminierte beispielsweise im Streit zwischen Programmmusik und absoluter Musik oder in der Einforderung eines abstrakten Hörens konkreter Klänge in der musique concrète. Vor jeder Zuschreibung von Sinn ist Klang jedoch zunächst einmal da, gegenwärtig, unmittelbar und phänomenal. Lässt man die Verortung jedweder Musik in kulturellen Kontexten für einen Moment beiseite, ist die Kategorie der Präsenz zweifelsohne ganz allgemein ein starkes Moment musikalischer Erfahrung. Hieran anschließend stellt sich die Frage, inwiefern Sinn und Präsenz im Zusammenhang mit Improvisation bzw. improvisierter Musik als eigenständige Kategorien behandelt werden können, inwiefern sie als sich ausschließende Gegensätze verhandelt werden müssen oder im Gegenteil dazu als notwendigerweise zusammengehörige Aspekte des Improvisierens oder des Improvisation Rezipierens.

Sowohl Sinn als auch Präsenz sind mehrdeutige und in verschiedenen Zusammenhängen unterschiedlich verwendete Begriffe. So steht Sinn einerseits in semantischer, semiotischer oder symbolischer Lesart für die referenzielle Bedeutung von Sprache und Zeichen. Andererseits umfasst Sinn den Zweck, das Ziel, die Absicht, die Erfüllung oder die höhere Bestimmung eines Tuns. Präsenz kann sich auf eine Anwesenheit und Gegenwart sowohl im Zeitlichen als auch im Räumlichen beziehen. Der Begriff funktioniert als Beschreibung eines Charakteristikums einer rein phänomenalen Welt, quasi als Verweis auf die Annahme eines Nicht-Repräsentationalen. Außerdem kann Präsenz sich auf ein Auratisches oder auf Ausstrahlung beziehen.

Der Fokus des Symposiums auf das Begriffspaar in seiner Kombination rührt von der philosophisch eingeführten, teils auch kritisierten Gegenüberstellung von Sinn und Präsenz als getrennten oder zumindest spannungsreichen Sphären von Welterfahrung und ‑deutung. Präsenz öffnet in eben jenen Erörterungen die Tore in eine Welt unmittelbarer Erfahrung, in eine Welt hinter oder neben dem durch Interpretation und Hermeneutik Ergründbaren – jenseits konkret sinnhafter Inhalte. Im Hinblick auf Improvisation können sicherlich alle genannten Bedeutungshorizonte relevante Blickwinkel ausleuchten. Insgesamt erscheint aber das Moment von Präsenzerfahrung in einer überwiegend abstrakten Kunstform wie der zeitgenössischen Improvisation gegenüber einer Sinnvermittlung und ‑entschlüsselung als vorrangig. Was geschieht jedoch in anderen Formen der Improvisation, die mit bestimmten musikalischen Strukturen und Konventionen konkrete Inhalte verbinden? Was geschieht in zeitgenössischer Improvisation, wenn Elemente des Sprachlichen integriert werden? Oder wenn frei improvisierte Stücke im Nachhinein mit Titeln versehen werden? Was geschieht, wenn improvisierte Musik interdisziplinär mit anderen Kunstformen kombiniert wird und dabei abstrakte Klänge mit konkreteren künstlerischen Ausdrucksformen in Beziehung treten? Was ist mit dem Verweischarakter von Kunst oder mit Ebenen der Intertextualität?

Während Präsenz in seiner ganzen Bandbreite befragt werden soll, steht in Bezug auf Sinn in erster Linie die Frage nach Elementen klar referentieller Bedeutung im Vordergrund. Weiterführend kann jedoch auch die Konstitution von Sinn als eine erfüllende Sinnhaftigkeit improvisatorischen Tuns befragt und beschrieben werden.

Das Symposium beginnt am Freitag-Abend (13. August) um 20 Uhr mit der Performance Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading von Nicola L. Hein (Gitarre, Elektronik), Christian Grüny (Text, Philosophie), Simon Rose (Baritonsaxofon), Claudia Schmitz (Bewegtbild auf Skulptur) und Maria Colusi (Tanz). Sie findet im Rahmen der Sound & Lecture-Reihe des exploratorium berlin statt, die Aufführungen mit von Mathias Maschat moderierten KünstlerInnengesprächen verbindet.

Call for Papers

»Sinn und Präsenz in Improvisation«, Leitartikel von Mathias Maschat für field notes Magazin #20 – Zeitgenössische Musik und Jazz in Berlin, Januar/Februar 2021, S. 2–4 sowie hier auf der field notes-Diskurs-Seite.

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