exploratorium_2020-2

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exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

exploratorium berlin, Aufgang C

Veranstaltungen an diesem Ort

September

2020Di01Sept20:1521:45Musique concrèteBeginn verlegt auf 1.9.202020:15 - 21:45 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Regelmäßige Kurse

Leitung / Facilitator

Thomas Gerwin

Zeit / Time

Dienstag, 01. 09. 2020 | 20:15 - Dienstag, 01. 09. 2020 | 21:45

Ort / Location

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Inhalt / Content

Seit Pierre Schaeffer 1948 für seine „Geräuschetüden“ in Paris fahrende Züge auf Schallplatte aufnahm und bearbeitete und damit die konkrete Musik (Musique concrète) erfand, haben sich unzählige Musiker und Komponisten auf vielfältigste Weise mit den Geräuschen des Alltags auseinandergesetzt. Der Kurs bietet einen Einstieg in diese faszinierende Klangwelt und führt in die musikalische Arbeit mit dem Computer ein. Dabei werden aufeinander aufbauende Übungen und Improvisationen durch das gemeinsame Hören und Besprechen wichtiger elektroakustischer Musikstücke ergänzt.

Geeignet auch für Anfänger mit ein bisschen PC-Erfahrung.

 
In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Do03Sept20:00Empfehlungkey_concepts #2: John Stevens – From the Spontaneous Music Ensemble to Search & ReflectZu Gast: Richard Scott, Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:key_concepts

Zeit / Time

Donnerstag, 03. 09. 2020 | 20:00

Ort / Location

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Inhalt / Content

Gespräch auf Englisch

Zu Gast: Richard Scott
Moderation: Mathias Maschat

In der zweiten Ausgabe der neuen Denkraum-Reihe key_concepts spricht Mathias Maschat mit dem Synthesizer-Spieler Richard Scott über dessen Erfahrungen in den legendären Workshops des Londoner Schlagzeugers und Wegbereiters der freien Improvisation John Stevens.

John Stevens (1940–1994) lernte Mitte der 1960er-Jahre Paul Rutherford und Trevor Watts kennen. Mit ihnen gemeinsam gründete er 1965 das Spontaneous Music Ensemble, das eine Keimzelle des britischen Free Jazz bzw. der europäischen freien Improvisation werden sollte. Das SME wurde insbesondere in den späten 1960er Jahren ebenso wie die von ihm organisierten Abendkonzerte im Little Theater Club in der City of Westminster (London) zum Bezugspunkt der jungen Generation britischer Jazzmusiker – von Evan Parker über Derek Bailey, Paul Rutherford, Howard Riley, Maggie Nicols, Julie Tippetts bis hin zu Barry Guy und James Muir.

Stevens entwickelte eine Reihe partizipativer Stücke, die es Menschen mit sehr unterschiedlichen musikalischen Hintergründen und Fähigkeiten ermöglichten, sich gleichermaßen auf kreative Improvisation einzulassen. Die Stücke wurden unter dem Titel Search & Reflect veröffentlicht, wodurch ein wertvolles Manual für die Vermittlung und Lehre von Improvisation entstand. Die Stücke erprobte und verwendete er in unzähligen Workshops, wodurch er viele MusikerInnen fortbildete und wesentlich prägte.

Einer davon ist der Komponist und Interpret elektronischer und improvisierter Musik Richard Scott, der Stevens’ Workshops in den 1980er-Jahren besuchte. Schon seit Längerem verfolgt er die Idee, von seiner Zeit mit John Stevens öffentlich zu berichten, wozu es nun erstmalig kommen wird. Musikhistorische Einordnungen werden ergänzt mit generellen Überlegungen zur Vermittlung improvisierter Musik.

Eintritt: 5 Euro

Aufzeichnung: https://youtu.be/-led60PN-5Y

2020Sa05Sept(Sept 5)11:00So06(Sept 6)16:00EmpfehlungImprovising the Oriental WayPraktische Einführung in die Grundlagen von Makam11:00 - 16:00 (6) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

TAYFUN GUTTSTADT

Zeit / Time

Samstag, 05. 09. 2020 | 11:00 - Sonntag, 06. 09. 2020 | 16:00

Ort / Location

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Inhalt / Content

Ein Makam, das Grundkonzept aller orientalischen Musik, ist mehr als eine Skala. Es enthält Regeln für die Verwendung der gegebenen Hinweise. Wenn diese Regeln befolgt werden, können sehr unterschiedliche Gefühle mit den gleichen Skalen oder Noten erzeugt werden.

Wir werden gemeinsam improvisieren, beginnend mit wenigen Tönen und dann, nach den Regeln des jeweiligen Makam, das Spektrum erweitern. Auf diese Weise werden wir neue Ideen entwickeln, wie wir die ganze Bandbreite unserer Skala und/oder unseres Instruments nutzen können und den Reichtum auch einzelner Noten erforschen.

Am Ende werden wir nicht nur Ideen über die gängigsten Makame und Makam-Konzepte im Allgemeinen gewonnen haben, sondern auch eine neue Vision über Improvisation im Allgemeinen. Alle Instrumente und Stimmen sind willkommen.

Musikalische Grundkenntnisse sind erforderlich.

Der Workshop findet in deutscher und/oder englischer Spache statt, je nach Bedarf der anwesenden TeilnehmerInnen.

 

 
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2020Sa05Sept14:0018:00EmpfehlungTheater-Improvisation und AchtsamkeitWorte und Stimme14:00 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

PEDRO KADIVAR

Zeit / Time

Samstag, 05. 09. 2020 | 14:00 - Samstag, 05. 09. 2020 | 18:00

Ort / Location

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Inhalt / Content

Die Worte, die wir aussprechen, werden von der Stimme getragen. Sie sind nicht einfacher Ausdruck von etwas, was schon in uns ist, wie Gedanken oder Gefühle, sondern sie beeinflussen einerseits aktiv unser Denken und unsere Emotionen und andererseits entdecken wir durch sie Elemente in uns, die bisher unbewusst waren. Die Stimme ist ebenso ein unbekanntes Organ, deren Ausdrucksmöglichkeiten und Bedeutungsfelder durchaus über unsere Bewusstheit hinaus gehen. Wir werden durch Übungen, bei denen die Präsenz und die Achtsamkeit eine wichtige Rolle spielen, das Potential der Worte und der Stimme in der theatralischen Improvisation erforschen.

Für alle Erwachsenen geeignet, mit oder ohne Theatererfahrung.

 
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2020So06Sept19:3022:00Improvisation als Lebenskunst!?Spur 10: Atem ist Jetzt19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Zeit / Time

Sonntag, 06. 09. 2020 | 19:30 - Sonntag, 06. 09. 2020 | 22:00

Ort / Location

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Inhalt / Content

Spur 10: Atem ist jetzt

Workshop & Gespräch mit Michael Maar (Erfahrbarer Atem nach Ilse Middendorf) und Rainer Stolz

Prof. Ilse Middendorf entwickelte in über 70 Jahren praktischer Tätigkeit einen Weg zur Erfahrung unseres natürlichen und individuellen Atemgeschehens, den sie Erfahrbarer Atem nannte. Ziel ist es dabei, den von alleine sich vollziehenden Atem bewusst zu erleben, ohne ihn dabei willentlich zu beeinflussen oder in seiner Natürlichkeit zu stören. Auf diesem Weg erleben wir: Atem ist Bewegung / Atem ist Leben / Atem umfasst das Körperliche, Seelische und Geistige. Mit dem Erleben der Atembewegung fördern wir Vertrauen in unsere natürlichen Lebensvorgänge.

„Atem ist Jetzt“ bedeutet: Der erfahrbare Atem lässt sich nicht steuern oder kontrollieren. Er ist immer wieder neuer, spontaner Ausdruck meiner tiefsten Lebendigkeit und Kreativität. Das bedeutet ein Einlassen auf das Geheimnissvolle in mir, das ich nicht benennen kann. Mit zunehmender Durchlässigkeit werden die inneren Atembewegungen auch als äußere Bewegungen sichtbar. Meine vom Atem getragenen Bewegungen werden gestaltend – es entsteht eine Präsenz, aus der heraus ich mich so zeige, wie ich bin.

An diesem Abend werden wir gemeinsam mit Hilfe einfacher Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen unseren natürlichen Atembewegungen nachspüren und erforschen, wie auch spontane Bewegungen von unserem Atem getragen werden können.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

 

Michael Maar ist Atemtherapeut und Ausbilder am Ilse-Middendorf-Institut des Erfahrbaren Atems, Heilpraktiker, Mediator und Trainer für Gewaltfreie Kommunikation.

www.michaelmaar.de

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

 

Die nächsten Termine in der Reihe Improvisation als Lebenskunst!?:

Die Termine können einzeln oder in Folge besucht werden.

Gastgeber der Reihe ist der Autor, Performer und Dozent am exploratorium berlin Rainer Stolz.

 

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2020Mo07Sept16:3018:00Spielend Musik erfindenfür Kinder von 8 – 1216:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:1Regelmäßige Kurse

Leitung / Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit / Time

Montag, 07. 09. 2020 | 16:30 - Montag, 07. 09. 2020 | 18:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

An jedem 1. Montag im Monat treffen wir uns, um die zahlreichen Instrumente und klingenden Materialien im exploratorium zu erkunden und damit gemeinsam unsere eigene Musik zu erfinden. Spielregeln helfen uns dabei, genau hinzuhören und herauszufinden, wie die Klänge gut zueinander passen.

Wer möchte, kann auch das eigene Instrument mitbringen.

 

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2020Sa12Sept11:0015:00Welche Farbe hat ein Pfiff?Kurs 1: Kugelkettengraphik11:00 - 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:2Wochenend-Workshops

Leitung / Facilitator

Kathrin von Kieseritzky & Ynez de Zilón

Zeit / Time

Samstag, 12. 09. 2020 | 11:00 - Samstag, 12. 09. 2020 | 15:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Wir laden Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren dazu ein, gemeinsam mit uns zu erkunden, wie Musik und Bildende Kunst spielerisch ineinander übersetzt werden können. Begleitet durch uns, eine Musikerin und eine Bildende Künstlerin, erstellen sie miteinander graphische Partituren und werden diese auch im Ensemble interpretieren. Dazu sind keine besonderen Vorkenntnisse notwendig, da wir mit einfachem Klanginstrumentarium und leicht umzusetzenden bildnerischen Techniken arbeiten. Die Kurse sind nicht aufeinander aufbauend, können also einzeln belegt werden.

Zur Kursreihe gehören der Tagesworkshop „Kugelkettengraphik“ jetzt und „Farbtransparente Collage“ im November sowie „Spuren und Zeichen“ im Januar.

Durch das Erkunden der facettenreichen Klangqualitäten des von uns zur Verfügung gestellten Instrumentariums (vom Alltagsgegenstand bis zum einfachen Instrument) öffnen sich die sinnlichen Räume des Lauschens und Empfindens. Die Aufmerksamkeit der Kinder für unterschiedliche Qualitäten und Feinheiten von Klängen wird sensibilisiert, die Lust am Experimentieren geweckt. Im weiteren Verlauf reflektieren und analysieren wir gemeinsam anhand der unmittelbaren sinnlichen Erfahrungen einige künstlerische und musikalische Grundprinzipien. Es geht hier um das wechselseitige Vermitteln zwischen Konkretem und Abstraktem, um das Üben präziser Wahrnehmung und das Freisetzen weiträumiger Imagination.
Mit diesem vielgestaltigen künstlerisch-musikalischen Ansatz möchten wir den spontanen schöpferischen Geist der Kinder wach kitzeln, der mit Freude eigene und fremde Horizonte überschreitet – mit Musik und Kunst als Vehikel, Impulsgeber und Experimentierfeld.

 
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2020So13Sept20:00EmpfehlungDEBACKER HÜBSCH JAVAID20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit / Time

Sonntag, 13. 09. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

DEBACKER HÜBSCH JAVAID

Marlies Debacker – Piano
Carl Ludwig Hübsch – Tuba
Salim Javaid – Saxophon

Diese Namen sollte man sich merken: Marlies Debacker und Salim Javaid. Die belgische Pianistin und der Saxophonist mit tschechisch-pakistanischen Wurzeln sind zwei ausgeprägte Persönlichkeiten der jungen Generation der improvisierten und Neuen Musik Kölns. Im Trio spielen sie mit dem Tubisten Carl Ludwig Hübsch, Initiator zahlreicher Projekte, die Improvisation in vielfältigen Varianten auf hohem Niveau präsentieren: Ensemble X, Duo Hübsch Minton, Hübsch Martel Zoubek und viele mehr.

Die Musik des Trios ist klanglich präzise ausgehörte Interaktion. Scheinbar vielfältige Ansätze werden von einem konsequenten, bis auf den kleinsten Moment fokussierenden Spiel getragen. Erweiterte Spieltechniken, „normale Klänge“, scheinbar Banales oder auch Virtuoses findet in diesem Universum vorurteilslos seinen Platz.  Die Form entsteht von selbst, zusammengehalten vom reichhaltigen Hörschatz der drei Protagonist*innen. 

Diese Vielfalt hat System: als Veranstalter*innen und „Hausband“ der Kölner Improvisationsreihe „Plattform Nicht Dokumentierbarer Ereignisse“ treffen die drei seit Jahren auf verschiedenste Vertreter*innen der abstrakten Improvisation.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

19 h: soundwalk mit Thomas Gerwin

 

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Konzertbesuch ist nur mit Voranmeldung möglich. Bitte reservieren Sie per untenstehendem Formular, Sie erhalten dann eine Antwort mit weiteren Informationen. Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Außerdem wird das Konzert über unseren Youtube-Kanal als Livestream übertragen. Der Konzertbeginn ist daher pünktlich!

 

Das exploratorium berlin möchte in diesem Zusammenhang das Konzert Festival AFEKT  im Kesselhaus in der Kulturbrauerei empfehlen.

 

Das Konzert wird im Rahmen des Monat der zeitgenössischen Kunst präsentiert.

Unser Medienpartner für dieses Konzert:

 

 
 

2020Fr18Sept19:3022:00Offene Bühne Poesie & MusikAnmeldung erforderlich!19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Freitag, 18. 09. 2020 | 19:30 - Freitag, 18. 09. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Januar 2021
18.9. | 23.10. | 4.12. | 8.1.2021

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2020Sa19Sept(Sept 19)10:00So20(Sept 20)18:00Present Time Composition 1Kompositorisches Denken als Steuerung der Improvisation – entfällt wegen Corona10:00 - 18:00 (20) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Alan Bern

Zeit / Time

Samstag, 19. 09. 2020 | 10:00 - Sonntag, 20. 09. 2020 | 18:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Present Time Composition © (PTC) ist ein spezielles Konzept für improvisierte Musik, das von Alan Bern entwickelt wurde. Mit PTC entwickelte Musik verbindet die Spontaneität des Free Jazz mit der strukturellen Klarheit komponierter Musik.
In einem schrittweisen Prozess, der buchstäblich bewusstseinserweiternd ist, lernen die MusikerInnen zuerst wahrzunehmen und ihre grundlegenden vormusikalischen Impulse auszudrücken, dann zunehmend komplexere musikalische Ebenen zu erschließen, dabei aber stets mit ihren Impulsen in Verbindung zu bleiben.

Die Philosophie und Methode von PTC beruht auf Erkenntnissen der Kognitionswissenschaft, aber das Ergebnis ist atemberaubende Musik. Alan Bern hat PTC an zahlreichen Musikhochschulen und Instituten sowie auf Festivals in Deutschland, Österreich, Holland, Belgien, Frankreich, Kanada und den USA unterrichtet.

Dieser Workshop richtet sich an alle fortgeschrittene InstrumentalistInnen und SängerInnen. Vorherige Erfahrung mit Improvisation ist nicht erforderlich. TeilnehmerInnen früherer Workshops sind willkommen.

Workshopsprachen: Deutsch und Englisch

Der Workshop muss wegen Corona leider entfallen!

2020So20Sept19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Sonntag, 20. 09. 2020 | 19:00 - Sonntag, 20. 09. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2021:
16.8. | 20.9. | 25.10. | 15.11. | 13.12. | 17.1.2021

Blasinstrumente sind wieder erlaubt, Stimmen nur einzeln. Und wer tanzen möchte, muss sicherstellen, dass der Abstand von 1,5 m zu allen Mitspielern gewahrt bleibt!

 

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Oktober

2020Do01Okt20:00Empfehlungkey_concepts #3: Improvisieren als HandelnZu Gast: Silvana K. Figueroa-Dreher, Moderation: Mathias Maschat 20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:key_concepts

Zeit / Time

Donnerstag, 01. 10. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Gespräch auf deutsch

Zu Gast: Silvana K. Figueroa-Dreher
Moderation: Mathias Maschat

In der dritten Ausgabe der neuen Denkraum-Reihe key_concepts spricht Mathias Maschat mit der Soziologin Silvana Figueroa-Dreher über handlungstheoretische Positionen und wie sie sich zur Tätigkeit des Improvisierens in Beziehung setzen lassen.

PD Dr. Silvana K. Figueroa-Dreher ist freiberufliche Kultursoziologin (Technologiezentrum Konstanz). Sie leitete von 2005 bis 2009 an der Universität Konstanz das DFG-geförderte Forschungsprojekt Improvisation als „neuer“ Handlungstypus. Eine handlungstheoretische Exploration der musikalischen Improvisation. 2009 bis 2010 war sie mit dem Forschungsprojekt ‚Konzertiertes‘ Handeln? Abstimmungsprozesse beim musikalischen Improvisieren in Free Jazz und Flamenco, ebenfalls in Konstanz, Post-Doc-Stipendiatin des Exzellenzclusters Kulturelle Grundlagen von Integration. Sie habilitierte 2014 und veröffentlichte ihre Habilitationsschrift 2016 bei Springer VS unter dem Titel Improvisieren. Material, Interaktion, Haltung und Musik aus soziologischer Perspektive. Zwischen 2013 und 2016 war sie Vertretungsprofessorin für Kultursoziologie an der Universität Konstanz. Sie forschte und lehrte an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Argentinien und Brasilien.

Für ihre Forschung hatte sie neben Flamenco-MusikerInnen u. a. auch die Musik des Schlippenbach Trio (Alexander von Schlippenbach, Evan Parker, Paul Lovens) und des Trios TGW (Michael Thieke, Christian Weber, Michael Griener) untersucht und mit den Musikern Interviews geführt.

In dem Gespräch geht es darum, Improvisieren als Handeln näher zu beleuchten und die Verbindungen zwischen dem improvisierenden Subjekt, dem musikalischen Material und den Mitspielenden zu diskutieren. Ein Thema sind außerdem die Unterschiede zwischen ästhetischer und alltäglicher Improvisation.

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Besuch der Veranstaltung ist nur mit Voranmeldung per untenstehendem Anmeldeformuar möglich. Wenn möglich bitte bis zum vorhergehenden Abend.

Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Außerdem bieten wir die Veranstaltung als Livestream über unseren Youtube-Kanal an.

 

Eintritt: 5 Euro

2020Fr02Okt16:3018:00EmpfehlungBewegung . Ausdruck . Tanzfür Kinder von 6 – 10, Beginn verlegt auf 2.10.16:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:1Regelmäßige Kurse

Leitung / Facilitator

Brigitte Westkemper

Zeit / Time

Freitag, 02. 10. 2020 | 16:30 - Freitag, 02. 10. 2020 | 18:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Dieser regelmäßige Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 6-10 Jahre, die Lust haben, sich zu bewegen, zu tanzen, zu improvisieren.

Mit Körpertraining bereiten wir uns auf Bewegungsaufgaben am Platz und im Raum vor. Dabei lassen wir uns von allem inspirieren, was sich bewegt. Vor allem aber sind eure eigenen Ideen wichtig: was ihr denkt und fühlt. Wir werden Unerwartetes „finden“ und uns von anderen anregen lassen. Was wir erlebt haben, werden wir zu zu längeren Abläufen ausbauen.

Bei allem, was wir tun, geht es um FREIEN Tanz, Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich.

Termine bis Januar 2021:
2.10. | 6.11. | 4.12.2020 | 8.1.2021 | 5. Termin nach Vereinbarung

 

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2020Sa03Okt11:0016:00Impro4Elements – Musikalische Erkundungen & Improvisationenfür Kinder von 9 – 1211:00 - 16:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:2Wochenend-Workshops

Leitung / Facilitator

Annemarie Michel & Aida Shahidi

Zeit / Time

Samstag, 03. 10. 2020 | 11:00 - Samstag, 03. 10. 2020 | 16:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Feuer, Erde, Wasser und Luft: diese vier Elemente sind Ideengeber, wenn wir uns auf die Suche nach Klängen begeben und gemeinsam musikalisch improvisieren. Wir erforschen verschiedene Instrumente und klingende Materialien danach, wie wir diese vier Naturphänomene musikalisch darstellen können. Wir spüren ihren Atmosphären, Eigenschaften, Charakteren, Klängen und Geräuschen nach und lassen sie durch Musik lebendig werden.  

In einem zweiten Schritt werden wir unsere musikalischen Entdeckungen nutzen, um Bilder, Fotografien oder kurze Videos zu vertonen. Hieraus entwickeln wir eigene Tonaufnahmen, zu denen wiederum improvisiert werden kann. Oder wir entwickeln kleine Aufführungen im Raum, in die wir zusätzlich auch Bewegung, Theater oder Gemaltes/Gezeichnetes einbeziehen können.

Wenn die Gruppe dies möchte, besteht am Ende des Workshops die Möglichkeit, unsere improvisierten Entdeckungen in einer kleinen Abschluss-Aufführung (für Freunde und Eltern) zu präsentieren.

 

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2020So04Okt20:00Ullén – Santos Silva – Carlssonmuss wegen Corona leider entfallen20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit / Time

Sonntag, 04. 10. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Ullén – Santos Silva – Carlsson
Lisa Ullén
(KR/SE) – Piano
Susana Santos Silva (PT/SE) – Trompete
Erik Carlsson (SE) – Schlagzeug

Das neue Trio der Pianistin Lisa Ullén, der Trompeterin Susana Santos Silva und dem Schlagzeuger Erik Carlsson erforscht die Poetik von Klang und die Landschaft explosiver freier Musik. Alle drei Mitglieder sind hochqualifizierte MusikerInnen mit ihrem eigenen einzigartigen Sound und arbeiten seit vielen Jahren in der internationalen Musikszene.

Lisa Ullén ist eine der einflussreichsten Pianistinnen Schwedens in der Free Jazz- und Improvisationsszene sowie in der zeitgenössischen Musik und gilt international als unverwechselbare und kompromisslose Komponistin und Musikerin. Sie tourte in Europa, den USA, Kanada und Japan. Im Oktober 2018 wurde sie vom schwedischen Radio als renommierte Jazzkomponistin des Jahres ausgezeichnet. 2019 erhielt sie den Manifestgala-Preis für ihr 3CD-Album Piano Works.

Susana Santos Silva ist eine portugiesische Trompeterin, Improvisatorin und Komponistin aus Stockholm. Sie wird von der internationalen Presse als eine der stärksten aufstrebenden Stimmen der zeitgenössischen Musik angesehen, als „eine der aufregendsten Improvisator*innen der Welt“ (Downbeat). Sie ist daran interessiert, die Grenzen des Instruments zu erweitern und neue Ausdrucksformen innerhalb der Musik zu erforschen. Sie hat unter anderen mit Fred Frith, Evan Parker, Mat Maneri, Paul Lovens und Hamid Drake gespielt.

Erik Carlsson ist ein improvisierender Perkussionist, der mit seinen wunderbaren Klängen international Gehör findet. Neben Solo-Auftritten ist er auch mit Musikern und Ensembles wie Toshimaru Nakamura, Tetuzi Akiyama, Martin Küchen, Chip Shop Music, Skogen und Mats Gustafssons Swedish Azz zu hören.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

 

Dieses Konzert muss wegen Corona leider entfallen

 

2020Mi07Okt20:0021:30StimmImprovisationKreatives Erforschen und Experimentieren mit der Stimme – Kursbeginn verlegt auf 7.10.20:00 - 21:30 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Regelmäßige Kurse

Leitung / Facilitator

Christian Wolz

Zeit / Time

Mittwoch, 07. 10. 2020 | 20:00 - Mittwoch, 07. 10. 2020 | 21:30

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Dieser Kurs von Christian Wolz gilt für alle Stimminteresssierten, die Anfänger sind oder bereits Erfahrungen in der Stimmimprovisation haben. Voraussetzung sind die Neugier und die Experimentierfreude, die eigene Stimme neu zu entdecken, anders kennenzulernen und das eigene Stimm-Potenzial auszuschöpfen.

Grundtechniken für die Arbeit mit der Stimme, Atemtechniken und Körperwahrnehmungsübungen bilden die Basis dieses Kurses. Mit Hilfe von neuen und speziellen Stimmübungen, selbstdefinierten Spielregeln in Solo- und Gruppenspielen soll das persönliche Ausdruckspotential der eigenen Stimme erforscht werden. Im Mittelpunkt steht das kreative Spiel und experimentieren mit der Stimme in improvisatorischer Weise.

Das Singen in der Gruppe ist in Innenräumen des exploratorium berlin erlaubt. Der Workshop kann daher stattfinden.
Der Beginn wird jedoch auf Mittwoch, den 7.10. verlegt.

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2020Sa10Okt(Okt 10)11:00So11(Okt 11)18:00Authentische Bewegung und Stimmeentfällt wegen Corona11:00 - 18:00 (11) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

SUSANNE BRIAN

Zeit / Time

Samstag, 10. 10. 2020 | 11:00 - Sonntag, 11. 10. 2020 | 18:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Das Ritual des Authentic Movement and Voice bietet dir einen kraftvollen intuitiven Raum, in welchem du mit deinen kreativen Ressourcen, mit deinem persönlichen wie dem kollektiven Unbewussten und der Stille in tiefen Kontakt kommen kannst. Was sich aus der Stille heraus an Bewegungen und Tonen entfaltet, kann überraschend und ungewöhnlich wie auch schlicht und mühelos sein. Hier können Erfahrungen gemacht werden, die vom personalen in den transpersonalen Raum hineinreichen, die uns mit unserem ursprünglichen Wesen und unserem Wissen um Heilung verbinden.

Die klare Struktur des Authentic-Rituals, die zeitliche Abmachung, die Kraft des Energiekreises, die Zeugen, die das Geschehen achtsam und mitfühlend begleiten und die anschließende Feed-Back-Runde, bilden einen sicheren Vertrauensraum, innerhalb dessen geschehen kann, was aus dem Moment heraus geschehen möchte. In der Feed-Back-Runde werden Erlebtes und aus dem Unbewussten Aufgestiegenes ins Bewusstsein gehoben und damit noch tiefer in unser Sein integriert.

Bewegt wird meist mit geschlossenen Augen und ohne Musik. Ein Eintauchen in die Innenwelt und das Freiwerden von Bewertung gelingt leichter, wenn die Referenz zum Außen über das Sehen wegfällt. Und das Lauschen auf die eigenen Impulse gelingt leichter ohne den Einfluss von Musik, die tendenziell Stimmung und Rhythmus vorgibt. Sich selbst und andere im authentischen Ausdruck erleben und bezeugen zu können, ist meist eine berührende und inspirierende Erfahrung.

Eingeleitet wird das Authentic Ritual über ein Warm-up, das uns in den Körper, in die Stimme, ins Jetzt-Bewusstsein begleitet.

Der Workshop ist sowohl eine Einführung in die Praxis der authentischen Bewegung, als auch ein Vertiefen, und somit sowohl für Menschen geeignet, die AM kennen lernen wollen, als auch für jene, die schon Erfahrung damit haben. Was es braucht, sind Freude am Bewegungsausdruck und Neugierde, sich auf den unbekannten Raum einzulassen.

Der Workshop muss wegen Corona leider entfallen.

2020So11Okt19:3022:00EmpfehlungImprovisation als Lebenskunst!?Spur 11: Body of Becoming19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Zeit / Time

Sonntag, 11. 10. 2020 | 19:30 - Sonntag, 11. 10. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Spur 11: Body of Becoming

Workshop & Gespräch mit Bettina Mainz (Amerta Movement) und Rainer Stolz

Leben entsteht, wird und vergeht in einem lebendigen Umfeld. Dieses kann äußerst vielfältig sein, so dass die unterschiedlichsten Wesen darin einen Ausdruck ihrer selbst finden. Ein solcher Kosmos aus mannigfaltigen Formen und Wechselwirkungen ist in all seinen Einzelheiten kaum erfassbar. Manchmal vermittelt er sich uns als Atmosphäre, manchmal in unmittelbaren Begegnungen. Wir fühlen uns in Resonanz stimmig und aufgehoben oder erleben uns auch als fremd oder getrennt.

Als Bewegungs-Improvisation im Kontext öffnet Amerta Movement Raum und Zeit und eine Vielzahl von Anregungen, sich dieser Bandbreite der sinnlichen Verbundenheit anzunehmen. Bewegung, als wesentliches Merkmal von Lebendigkeit, erlaubt hier eine vielfältige Sprache, ist Seins-Form und Instrument, durch das wir empfänglich und gestaltend zugleich den wechselseitigen Dialog mit unserer Umwelt erleben und formen können.

Bettina Mainz begegnete 1990 dem Bewegungskünstler Suprapto Suryodarmo in Java, Indonesien. Beeindruckt von seiner Bewegungskunst Amerta Movement widmete sie sich der Erforschung, der Lehre und der künstlerischen Umsetzung dessen, was sie darin berührte. Sie nannte ihre Praxis ‚Body of Becoming‘: Im Aufgehen des Körpers über sich hinaus in die Komplexität des Augenblicks hinein vermittelte sich ihr ein Gefühl, für Momente ‚geworden zu sein‘. Sie co-leitet zusammen mit Michael Dick die „Schule der Bewegung“, die sich der Erforschung und Vermittlung der Amerta-Bewegungspraxis widmet.

In der Atmosphäre dieses Abends bewegen wir uns gemeinsam, wobei über einige Anregungen Amerta Movement erfahrbar wird, sowohl als spielerische Erforschung von Bewegung als auch in ihrer Dimension von Lebenskunst.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

Bettina Mainz ist Tänzerin, Choreographin und Trauma-Therapeutin.

http://www.bettinamainz.de

www.schule-der-bewegung.net

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

 

Der nächste Termin in der Reihe Improvisation als Lebenskunst!?:

Die Termine können einzeln oder in Folge besucht werden.

Gastgeber der Reihe ist der Autor, Performer und Dozent am exploratorium berlin Rainer Stolz. 

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Mo12Okt(Okt 12)10:00Fr16(Okt 16)12:30EmpfehlungUnd Action! TheaterFerienKursfür Kinder von 6 – 1010:00 - 12:30 (16) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:2Wochenend-Workshops

Leitung / Facilitator

Diana Wintrich

Zeit / Time

Montag, 12. 10. 2020 | 10:00 - Freitag, 16. 10. 2020 | 12:30

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Hier seid ihr gefragt: inspiriert durch Musik, Geschichten und anderen Anregungen denken wir uns gemeinsam eigene Szenen aus.

In einer Woche werden wir uns mit spielerischen Impovisationsübungen an die Welt des Theaters herantasten und vielleicht sogar eine kleine Szenencollage auf die Bühne bringen.

Für Kinder zwischen 6 – 10 Jahren  (mit und ohne Vorerfahrung)

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Sa17Okt20:00Empfehlungensemble explorativ20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:3Explorations

Zeit / Time

Samstag, 17. 10. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Helmut Bieler-Wendt – Piano | Susanne Brian – Bewegung, Stimme | Dragana Cukavac – Bewegung | Corinna Eikmeier – Cello | Simon Jakob Drees – Violine, Stimme | Thomas Gerwin – Schlagwerk, Objekte, Elektronik | Klaus Holsten – Flöten | Ulrike Lentz – Flöten | Ingo Reulecke – Bewegung | Janine Schneider – Bewegung | Matthias Schwabe – Viola, Diverses | Biliana Voutchkova – Violine

Improvisation in Musik, Tanz, Poesie und Bildender Kunst: Das ensemble explorativ versammelt Dozentinnen und Dozenten des exploratorium berlin einmal jährlich live auf der Bühne – als Großgruppe ebenso wie in verschiedenen Kleingruppen-Besetzungen.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

 

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Konzertbesuch ist nur mit Voranmeldung möglich. Bitte reservieren Sie per untenstehendem Formular, Sie erhalten dann eine Antwort mit weiteren Informationen. Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Außerdem wird das Konzert über unseren Youtube-Kanal als Livestream übertragen. Der Konzertbeginn ist daher pünktlich!

2020Fr23Okt19:3022:00Offene Bühne Poesie & MusikAnmeldung erforderlich!19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Freitag, 23. 10. 2020 | 19:30 - Freitag, 23. 10. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Januar 2021
18.9. | 23.10. | 4.12. | 8.1.2021

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2020Sa24Okt(Okt 24)10:00So25(Okt 25)15:00EmpfehlungDeep Listening und freie ImprovisationVon der bewussten Wahrnehmung zum freien Spiel10:00 - 15:00 (25) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Ulrike Lentz

Zeit / Time

Samstag, 24. 10. 2020 | 10:00 - Sonntag, 25. 10. 2020 | 15:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Der Traum vom freien Spiel ist vermutlich so alt wie der Traum der Menschheit vom Fliegen. Der große Unterschied: Im freien Spiel zu stürzen ist harmlos. In diesem Workshop verfeinern wir unsere Wahrnehmung, finden zu klaren Impulsen und erleben, wie wir uns der inneren Formkraft anvertrauen können, die sich in und mit dem Gruppenkontext gestaltet.

Pauline Oliveros (1932–2016) gilt als Pionierin in elektronischer Musik und war eine namhafte Komponistin und Improvisatorin. Sie entwickelte DEEP LISTENING vor diesem beruflichen Hintergrund und gründete das DEEP LISTENING INSTITUT. Ziel der DL-Praxis ist es, das Bewusstsein für Klang zu erweitern. Dieses Bewusstsein zu sensibilisieren geht über das „reine“ Hören hinaus und wir wollen uns gemeinsam so viel erschließen, wie es uns – jeweils individuell – möglich ist.

Dieser Workshop wendet sich nicht nur an MusikerInnen, sondern an alle Menschen, die an Entwicklung und Klang interessiert sind; auch an Menschen ohne musikalische Vorkenntnisse. Persönliche Musikinstrumente werden miteinbezogen, sind aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme.

Ulrike Lentz bringt ihre eigenen Erfahrungen und Materialien als langjährige Improvisatorin mit ein.

In diesem Workshop finden sich Elemente wie:

  • Verschiedene Arten des Hörens/ Lauschens
  • Klangmeditation
  • Soundwalk
  • Träume spielerisch in Klang und Kontakt bringen
  • Deep Listening Pieces von P. Oliveros spielen
  • Freie Improvisation

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020So25Okt19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Sonntag, 25. 10. 2020 | 19:00 - Sonntag, 25. 10. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2021:
16.8. | 20.9. | 25.10. | 15.11. | 13.12. | 17.1.2021

Blasinstrumente sind wieder erlaubt, Stimmen nur einzeln. Und wer tanzen möchte, muss sicherstellen, dass der Abstand von 1,5 m zu allen Mitspielern gewahrt bleibt!

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

2020Fr30OktSo01NovScratch Orchestra Special Workshopwird wegen Corona-Pandemie auf 2021 verschoben18:00 - (November 1) 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Richard Ascough, Bryn Harris, Stefan Szczelkun, Hugh Shrapnel

Zeit / Time

Freitag, 30. 10. 2020 | 18:00 - Sonntag, 01. 11. 2020 | 15:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Vier kurze Workshops zu den “Improvisationsriten” des Scratch Orchestra und zu verschiedenen Aspekten der zeitgenössischen Komposition. Details siehe englische Version.

Alle Workshops in englischer Sprache.

Wegen der Corona-Pandemie müssen die Workshops leider auf 2021 verschoben werden

2020Sa31Okt20:00Scratch OrchestraWegen Corona-Pandemie auf 2021 verschoben20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit / Time

Samstag, 31. 10. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Scratch Orchestra
Richard Ascough
(GB) – Keyboard, Flöte, Swanee Whistle
Bryn Harris (GB) – Perkussion, Spielzeug-Instrumente, Stimme
Hugh Shrapnel (GB) – Tin Whistle, Keyboard
Stefan Szczelkun (GB) – visuelle Performance, Objekte
sowie Workshop-TeilnehmerInnen

Die langjährigen Mitglieder des Scratch Orchestra Richard Ascough, Bryn Harris, Hugh Shrapnel und Stefan Szczelkun kommen im 51. Jahr des Bestehens des legendären britischen Orchester-Kollektivs zu einem ihrer seltenen Konzerte ins exploratorium und geben auch den diesjährigen Workshop spezial.

Das Scratch Orchestra wurde im Juli 1969 von Cornelius Cardew zusammen mit Michael Parsons und Howard Skempton gegründet und ist nach wie vor das rätselhafteste und umstrittenste der experimentellen Musikensembles dieser Zeit. Das Scratch Orchestra entstand ursprünglich für die Aufführung von Paragraph II des Stücks The Great Learning von Cornelius Cardew und bestand aus einer großen Anzahl von Enthusiasten, die ihre Ressourcen bündelten und sich für Aktion, Musik, Performance und Erbauung versammelten. Es entstand aus einer Reihe von Musikkompositionskursen am Morley College London, an denen sowohl Avantgarde-MusikerInnen als auch KünstlerInnen teilnahmen, die sich für die Erforschung des Klangs interessierten. Das Scratch Orchestra kombinierte eine promiskuitive und oft respektlose Musikalität mit einer tiefen Ernsthaftigkeit des Zwecks und einer radikalen Herangehensweise an die soziale Organisation. Es prägte die globale Postmoderne und zelebrierte gleichzeitig eine besonders britische Sensibilität. Die Scratch Orchestra-Kombination aus Fluxus, John Cage, Free Jazz, Performance-Kunst, grafischen Partituren, Ritualen, Forschungsprojekten und ernsthaften formalen Themen explodiert mit Ideen – oft widersprüchlich – und stützt sich gleichermaßen auf etablierte Persönlichkeiten der Avantgarde und auf Amateure. Kompositions- und Pop-Cover-Versionen lieferten die Blaupause für vieles, was folgte.

Das Scratch Orchestra, dessen Mitglieder sich auf unterschiedliche musikalische Fachkenntnisse stützten, spielte seine Musik von Grund auf neu, häufig basierend auf schriftlichen Anweisungen und grafischen Partituren. Das Orchester spielte in Stadt- und Dorfhallen, Universitäten, Jugendclubs, Parks und Theatern. Aufgrund der Regelmäßigkeit der Aufführungen während der kurzen Lebensdauer des Scratch Orchestra (es war bis etwa 1974 aktiv) bildete es eine Art musikalische Gemeinschaft: eine intensive Erfahrung des Spielens, Reisens und Zusammenlebens.

Schließlich führten die durch Cardews unberechtigte Vorrangstellung ausgelösten Spannungen zwischen musikalisch ausgebildeten und nicht musikalisch ausgebildeten Mitgliedern und ein zunehmendes Interesse an politischer Ästhetik zu einer allmählichen Änderung der Aktivitäten und dann der Sichtweise des Ensembles. Es trat bis 1974 praktisch nicht auf, wurde aber später von Zeit zu Zeit in neuen Konstellationen fortgesetzt. Dies beinhaltete Feierlichkeiten zu 25 Jahren Scratch Music im Jahr 1994 und 50 Jahren Scratch Music im Jahr 2019.

 

Eintritt: 15 / 12 / 8 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

November

2020Fr30OktSo01NovScratch Orchestra Special Workshopwird wegen Corona-Pandemie auf 2021 verschoben(Oktober 30) 18:00 - (November 1) 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Richard Ascough, Bryn Harris, Stefan Szczelkun, Hugh Shrapnel

Zeit / Time

Freitag, 30. 10. 2020 | 18:00 - Sonntag, 01. 11. 2020 | 15:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Vier kurze Workshops zu den “Improvisationsriten” des Scratch Orchestra und zu verschiedenen Aspekten der zeitgenössischen Komposition. Details siehe englische Version.

Alle Workshops in englischer Sprache.

Wegen der Corona-Pandemie müssen die Workshops leider auf 2021 verschoben werden

2020So01Nov20:00EmpfehlungActivity Center || espresso & mud20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit / Time

Sonntag, 01. 11. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

espresso & mud (AT)
Nina Polaschegg
– Kontrabass
Bruno Strobl
– Elektronik

Activity Center 30 years (DE)
Michael Renkel – strings & percussion
Burkhard Beins – percussion & strings

espresso & mud – ein (virtuelles) Kontrabassduo im Spannungsfeld von Improvisation und Komposition
Eine Musikwissenschaftlerin und Musikpublizistin, die sich nicht nur dem Schreiben über Musik der (freien) Improvisation widmet, sondern auch als Kontrabassistin aktiv ist und ein Komponist, dessen elektronische Kompositionen viel mit der Klanglichkeit und der Texturgebung manch freier Improvisation und experimenteller Musik gemeinsam hat. Seit 2012 arbeiten sie als Improvisations-Duo gemeinsam.

Nina Polaschegg verwendet in ihrem Spiel neben dem puren gestrichenen und gezupften Bassklang zahlreiche Präparationen, um das Instrument neu zu denken und klangfarbliche Nuancen zu entwickeln. Bruno Strobl arbeitet mit Samples unterschiedlicher Herkunft – einige sind im Rahmen seiner kompositorischen Arbeit entstanden, viele sind nah mikrophoniert aufgenommene Kontrabassklänge von Nina Polaschegg. Pur gespielte Samples stehen neben stark elektronisch verfremdeten und bilden so ein Äquivalent zur mehrdimensionalen Klanggebung am Kontrabass. Dritter im Bunde ist stets der Raum. Seine Architektonik, seine Akustik, seine Atmosphäre, beziehen sie gezielt mit ein.

Activity Center 30 years
Im Laufe von 30 Jahren hat Activity Center einen einzigartigen Stil musikalischer Performance entwickelt. Ihre unverwechselbare Art, „spontane kompositorische Strukturen zu schaffen“, wurde als „improvisierte Klangkunst“ oder „handgespielte Musique Concréte“ beschrieben, sie sei „almost hyperactive yet never busy or overbearing, lining out a clear, highly defined space in which their sounds float about and bang into one another“. Ihre seit langem vergriffene Doppel-CD Möwen & Moos (1999) gilt als Meilenstein ihres Genres, mit ihrer CD Activity Center & Phil Minton gelang ihnen 2005 der Brückenschlag zwischen Generationen und Stilen. Mit Lohn & Brot, ihrer letzten Veröffentlichung aus dem Jahr 2010, haben sie ihre große musikalische Erfahrung in einen elektro-akustischen Zusammenhang gestellt.

Activity Center wurde 1989 gegründet, als das Nachkriegs-Deutschland in eine neue Ära stolperte und Post-Punk sich schließlich abgenutzt hatte. Michael Renkel und Burkhard Beins spielten ihr erstes Konzert im legendären Hannoveraner Underground-Club Silke Arp bricht und ihr zweites Konzert im Rahmen des Günter Christmann-Projekts VARIO. Nachdem das Duo eine Zeit lang zentraler Kern des Hamburger Salons war, etablierte es sich in der neu entstehenden Berliner Echtzeitmusik-Szene um 1995. Ihre Berliner Version des 2:13 Club im Vollrads Tonsaal wurde zu einem zentralen Treffpunkt des sogenannten Berlin Reductionism und ihrer gleichgesinnten Gefährten aus London, in den späten 1990er Jahren – zu einer Zeit, als diese musikalische Episode noch keinen Namen hatte. Activity Center wurde für seine sehr eigenwillige Variante davon bekannt und beide Musiker waren dann zu Beginn des neuen Jahrtausends auch Gründungsmitglieder des einflussreichen Berliner Septetts Phosphor.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

 

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Konzertbesuch ist nur mit Voranmeldung möglich. Bitte reservieren Sie per untenstehendem Formular, Sie erhalten dann eine Antwort mit weiteren Informationen. Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Außerdem wird das Konzert über unseren Youtube-Kanal als Livestream übertragen. Der Konzertbeginn ist daher pünktlich!

 
Unser Medienpartner für dieses Konzert:

2020Mi04Nov16:3018:00EmpfehlungTheater spielenfür Kinder von 6 – 1016:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:1Regelmäßige Kurse

Leitung / Facilitator

Judith Thimm

Zeit / Time

Mittwoch, 04. 11. 2020 | 16:30 - Mittwoch, 04. 11. 2020 | 18:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Hier seid ihr gefragt: inspiriert durch Musik, Geschichten und anderen Anregungen denken wir uns gemeinsam eigene Szenen aus.

Der Kurs ist offen für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren (mit und ohne Vorerfahrung) und findet einmal wöchentlich statt. Wir werden wir uns hauptsächlich mit dem improvisatorischen Szenenspiel beschäftigen.

Die Proben dauern inkl. Pausen ca. 1 ½ Stunden und gliedern sich in Aufwärmübungen (Atem-, Sprech- und Bewegungstraining), Konzentrationsübungen sowie improvisatorisches und szenisches Spiel. Eure Wünsche werden natürlich berücksichtigt und in die Proben eingebunden.

Wir bitten die mehrfachen Änderungen dieses Kurses zu beachten. Die ursprünglich angekündigte Kursleiterin Diana Wintrich musste kurzfristig absagen. Stattdessen haben wir in Judith Thimm eine andere kompetente Kursleiterin gefunden. Die Kurszeit wurde auf mittwochs 16.30 – 18 h verschoben, der Kursbeginn  auf 4.11.

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020So08Nov16:00Schrumpf! Biliana and The Instrument: ONETIMEKonzert für Kinder (ab 5 Jahre): 16:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:6KinderkonzerteJunges explo:4Konzerte

Leitung / Facilitator

Biliana Voutchkova & The Instrument

Zeit / Time

Sonntag, 08. 11. 2020 | 16:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Maya Matilda Carroll (IL/DE) – Tanz, Choreographie
Biliana Voutchkova (BG/DE) – Geige, Stimme
Roy Carroll (IE/DE) – elektroakustische Medien
Daniella Strasfogel (US/DE) – Moderation, künstl. Leitung

 

Mit SCHRUMPF! Biliana and the Instrument laden die Künstler*innen das Publikum ein, gemeinsam mit ihnen den Raum zu erkunden, basierend auf ihrem neuen Stück ONETIME. Während der Erkundung beginnen die Künstler*innen mit einer Aufführung, bei der das Publikum mittendrin ist und teilnehmen kann. Im Anschluss wird die Frage gestellt: Was ist das und wie funktioniert es?

 

Die Geigerin Biliana Voutchkova ist Solo- und Kammermusikerin. Mit großer Hingabe interpretiert, komponiert und improvisiert sie vor allem im Bereich der Neuen Musik und in experimentellen Klang- und Bewegungs-Projekten: eine Künstlerin mit einer sehr starken individuellen Stimme. Sie lebt in Berlin, arbeitet als Solistin sowie zusammen mit dem Ensemble United Berlin, dem Solistenensemble Kaleidoskop, dem Splitter Orchestra, Zeitkratzer, Voutchkova/Thieke Duo und ist weltweit auf Festivals und Konzertreihen zu hören. Biliana ist Gründerin / Kuratorin des DARA String Festival. Sie erhielt das Kompositionsstipendium des Berliner Senats 2017 und eine Förderung des Trust for Mutual Understanding New York und der INM Berlin.

The Instrument kreiert Performance-Stücke, die aus der Zusammenarbeit zwischen der Choreographin Maya M. Carroll und dem Komponisten Roy Carroll entstehen. Ihre Arbeit beweist eine unerschrockene Sinnlichkeit und taktiles, fantasievolles Erforschen des Körpers. The Instrument arbeitet eng mit einem breiten Kreis an Künstler*innen zusammen. Ihre Herangehensweise stammt aus einer klaren Ästhetik der Bewegung und des Klangs, die alle Facetten der Arbeit durchdringt, vom Lichtbild über die Graphik bis hin zur Bildende Kunst.

Daniella Strasfogel ist Geigerin, Geigenlehrerin und Performerin in Berlin. Sie ist Gründungsmitglied des Solistenensemble Kaleidoskop in Berlin. 2018 initiierte sie die Publikumsgespräch-Reihe The Artist Talk! bei Kaleidoskop, die einen Austausch zwischen Künstler*innen und Publikum anstrebt. 2018 hat sie auch LOUDsoft gegründet, aus dem Impuls, multidimensionale Musikerlebnisse für und mit Familien zu schaffen. Die erste Produktion HopSkipJump – Familienkonzerte für alle Sinne (2019) umfasste 13 Aufführungen in vier verschiedenen Berliner Bezirken.

SCHRUMPF! Musik & Theater & Tanz in Klein
2020 wird geschrumpft! Bei SCHRUMPF! Musik & Theater & Tanz in Klein präsentieren sieben Berliner Ensembles ihre aktuellen Produktionen – in Familienformat. Neue Kunstformen werden entdeckt, Orte erkundet, Bewegungen ausprobiert, Klängen wird gelauscht – und alle können mitmachen.

LOUDsoft ist eine Ideenschmiede für Projekte, die Zugang zu der Welt der klassischen bzw. zeitgenössischen Musik und des Musiktheaters für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern schaffen. LOUDsoft wurde 2018 von der Geigerin und Performerin Daniella Strasfogel gegründet, aus dem Impuls heraus, Familienveranstaltungen zu schaffen, in die sie selber mit ihrer Familie gerne ginge. LOUDsoft versucht, Brücken zwischen den Welten der Kinderkunst und Erwachsenenkunst zu schlagen und interaktive und anspruchsvolle Musikerlebnisse für jungen Menschen und ihre Familien auf die Bühne zu bringen.

 

2020So08Nov19:00ONETIME – The Instrument & Biliana Voutchkova19:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:3Explorations

Zeit / Time

Sonntag, 08. 11. 2020 | 19:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

The Instrument & Biliana Voutchkova
Maya Matilda Carroll (IL/DE) – Tanz, Choreographie
Biliana Voutchkova (BG/DE) – Violine, Stimme
Roy Carroll (IE/DE) – Elektroakustische Medien

ONETIME ist ein Zusammentreffen von Klang, Musik und Geste; komponiert, gespielt und verkörpert mit Instrumenten, Körpern und Objekten, die im Ausdruck von Einzigartigkeit und Universalität verschmelzen. Indem jedem einzelnen neuen Moment Aufmerksamkeit zuteil wird, kann ONETIME als Aufführung eines Entwurfs angesehen werden, als Interaktion mit Präsenz, Klang und Bewegung in Echtzeit. Das Trio entfaltet eine lebendige, vielschichtige audiovisuelle Bildsprache in einer gemeinsamen Vision von Kontrast und von gemeinsamen Erinnerungen an Körper und Vorstellungskraft.

Die Geigerin Biliana Voutchkova ist Solo- und Kammermusikerin. Mit großer Hingabe interpretiert, komponiert und improvisiert sie vor allem im Bereich der Neuen Musik und in experimentellen Klang- und Bewegungs-Projekten: eine Künstlerin mit einer sehr starken individuellen Stimme. Sie lebt in Berlin, arbeitet als Solistin sowie zusammen mit dem Ensemble United Berlin, dem Solistenensemble Kaleidoskop, dem Splitter Orchestra, Zeitkratzer, Voutchkova/Thieke duo und ist weltweit auf Festivals und Konzertreihen zu hören. Biliana ist Gründerin / Kuratorin des DARA String Festival. Sie erhielt das Kompositionsstipendium des Berliner Senats 2017 und Förderung von dem Trust for Mutual Understanding New York und INM Berlin.

The Instrument kreiert Performance-Stücke, die aus der Zusammenarbeit zwischen der Choreographin Maya M. Carroll und dem Komponisten Roy Carroll entstehen. Ihre Arbeit beweist eine unerschrockene Sinnlichkeit und taktiles, fantasievolles Erforschen des Körpers. The Instrument arbeitet eng mit einem breiten Kreis an Künstler*innen zusammen. Ihre Herangehensweise stammt aus einer klaren Ästhetik der Bewegung und des Klangs, die alle Facetten der Arbeit durchdringt, vom Lichtbild über die Graphik bis hin zur Bildende Kunst.

 

Eintritt: 12 / 9 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

2020Sa14Nov(Nov 14)11:00So15(Nov 15)17:00EmpfehlungSuper Librum CantareMehrstimmige Renaissance-Improvisation11:00 - 17:00 (15) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Ariane Jeßulat

Zeit / Time

Samstag, 14. 11. 2020 | 11:00 - Sonntag, 15. 11. 2020 | 17:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Auch wenn es zunächst unvollstellbar schwierig scheint, im Stil von Josquin, Ockeghem und Lasso oder gar Palestrina mehrstimmig zu improvisieren, sind doch einige Grundlagen sehr schnell zu erlernen und klingen in einer Gruppe ab vier SängerInnen schon nach kurzer Zeit überraschend gut. Erstaunlich ist, dass Verhaltensweisen des Gruppenimprovisierens in diesem Stil gar nicht so sehr von freier Improvisation abweichen.

Der Wochenend-Kurs richtet sich an alle, die mehrstimmige Vokalimprovisation, historische Solmisation und Kanons nach den Regeln des 15.–17. Jahrhunderts erlernen wollen. Teilnahme mit Instrumenten, besonders Streich- oder Blasinstrumente oder Perkussion, ist möglich und erwünscht.

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020So15Nov19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Sonntag, 15. 11. 2020 | 19:00 - Sonntag, 15. 11. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2021:
16.8. | 20.9. | 25.10. | 15.11. | 13.12. | 17.1.2021

Blasinstrumente sind wieder erlaubt, Stimmen nur einzeln. Und wer tanzen möchte, muss sicherstellen, dass der Abstand von 1,5 m zu allen Mitspielern gewahrt bleibt!

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

2020Do19Nov20:00Empfehlungimp[or]trait #2: 1990/2020 – echtzeitmusikZu Gast: Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick, Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:imp[or]trait

Zeit / Time

Donnerstag, 19. 11. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Gespräch auf deutsch

Zu Gast: Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick
Moderation: Mathias Maschat

„Mit dem Begriff der ‚Echtzeitmusik‘ meint man, dass die Entscheidung darüber, was gespielt wird und das Spiel zur gleichen Zeit geschehen. Mithin ist Echtzeitmusik nichts anderes als Improvisation. Oder?“ (Ignaz Schick, Guido Möbius*)

„Als eine mögliche Alternative wurde Mitte der 1990er Jahre in Berlin daher der Begriff Echtzeitmusik ins Spiel gebracht. Er verlagert das Hauptaugenmerk gänzlich auf die Tatsache, dass die Musik, sozusagen in Echtzeit, also im Moment ihrer Ausführung gestaltet wird. Ob es sich dabei nun um instantane Komposition oder eine Form von Improvisation handelt, kommt durch diesen Begriff ganz bewusst erst einmal nicht zum Ausdruck.“ (Burkhard Beins*)

„Für mich spricht da eine Haltung heraus, die Haltung des Individuellen – für sich selbst es tun, für sich selbst sprechen, im Gegensatz zu: etwas Allgemeingültiges schaffen, wo man sagt, Andere sollen das auch artikulieren können.“ (Andrea Neumann*)

 

1990 markiert das Ankunftsjahr der ersten MusikerInnen in Berlin, aus deren Aufeinandertreffen die Echtzeitmusik-Szene entstand. 2000 wurde das Labor Sonor gegründet, in dem später erste Diskurs-Veranstaltungen stattfanden, um Echtzeitmusik zu reflektieren. 2010 fand in Form eines vierwöchigen Festival eine erste große Werkschau der Szene statt: die Echtzeitmusiktage 2010.

Über 30 Jahre Echtzeitmusik sprechen die drei Echtzeitmusik-Protagonisten Burkhard Beins, Andrea Neumann und Ignaz Schick in der zweiten Ausgabe der neuen Denkraum-Reihe imp[or]trait, moderiert von Mathias Maschat. Der Faden der öffentlichen Reflektion wird lose wieder aufgegriffen: Welche Entwicklungen lassen sich beobachten? Was hat sich ästhetisch, aber auch politisch verändert? Inwieweit konnte sich die Echtzeitmusik-Szene innerhalb der kulturellen Landschaft etablieren bzw. wo steht sie gesellschaftlich? Welche kritischen Impulse werden artikuliert? Und wie sieht die Zukunft der Szene aus?

Eine Fortsetzung des Gesprächs mit weiteren Gästen ist für 2021 in Planung.

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Besuch der Veranstaltung ist nur mit Voranmeldung per untenstehendem Anmeldeformuar möglich. Wenn möglich bitte bis zum vorhergehenden Abend.

Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

 

Außerdem bieten wir die Veranstaltung als Livestream über unseren Youtube-Kanal an.

 

*
Ignaz Schick, Guido Möbius: Echtzeitmusiktage 2010. 20 Jahre Echtzeitmusik in Berlin – Rück- und Ausblick einer Szene, Programmheft S. 1.

Burkhard Beins: Entwurf und Ereignis, in: Echtzeitmusik Berlin. Selbstbestimmung einer Szene, hg. v. Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck und Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, 2011, S. 166–181, 166

Andrea Neumann zit. nach: Labor Diskurs, in: Echtzeitmusik Berlin. Selbstbestimmung einer Szene, hg. v. Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck und Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, 2011, S. 123–145, 131

 

Eintritt: 5 Euro

2020Sa21Nov11:0015:00Welche Farbe hat ein Pfiff?Kurs 2 – Farbtransparente Collage11:00 - 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:2Wochenend-Workshops

Leitung / Facilitator

Kathrin von Kieseritzky & Ynez de Zilón

Zeit / Time

Samstag, 21. 11. 2020 | 11:00 - Samstag, 21. 11. 2020 | 15:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Wir laden Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren dazu ein, gemeinsam mit uns zu erkunden, wie Musik und Bildende Kunst spielerisch ineinander übersetzt werden können. Begleitet durch uns, eine Musikerin und eine Bildende Künstlerin, erstellen sie miteinander graphische Partituren und werden diese auch im Ensemble interpretieren. Dazu sind keine besonderen Vorkenntnisse notwendig, da wir mit einfachem Klanginstrumentarium und leicht umzusetzenden bildnerischen Techniken arbeiten. Die Kurse sind nicht aufeinander aufbauend, können also einzeln belegt werden.

Zur Kursreihe gehören der Tagesworkshop „Kugelkettengraphik“ im September und jetzt „Farbtransparente Collage“ sowie „Spuren und Zeichen“ im Januar.

Durch das Erkunden der facettenreichen Klangqualitäten des von uns zur Verfügung gestellten Instrumentariums (vom Alltagsgegenstand bis zum einfachen Instrument) öffnen sich die sinnlichen Räume des Lauschens und Empfindens. Die Aufmerksamkeit der Kinder für unterschiedliche Qualitäten und Feinheiten von Klängen wird sensibilisiert, die Lust am Experimentieren geweckt. Im weiteren Verlauf reflektieren und analysieren wir gemeinsam anhand der unmittelbaren sinnlichen Erfahrungen einige künstlerische und musikalische Grundprinzipien. Es geht hier um das wechselseitige Vermitteln zwischen Konkretem und Abstraktem, um das Üben präziser Wahrnehmung und das Freisetzen weiträumiger Imagination.
Mit diesem vielgestaltigen künstlerisch-musikalischen Ansatz möchten wir den spontanen schöpferischen Geist der Kinder wach kitzeln, der mit Freude eigene und fremde Horizonte überschreitet – mit Musik und Kunst als Vehikel, Impulsgeber und Experimentierfeld.

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020So22Nov14:0018:00Theaterimprovisation und AchtsamkeitTheaterfiguren14:00 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Pedro Kadivar

Zeit / Time

Sonntag, 22. 11. 2020 | 14:00 - Sonntag, 22. 11. 2020 | 18:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Eine Theaterfigur wird durch ihre Merkmale und ihre wahrnehmbaren Zeichen definiert. Ein Spannungsfeld öffnet sich zwischen dem, was man als Figur darstellen will und darzustellen glaubt, und dem, was von außen wahrgenommen wird. Die Klarheit der Zeichen und die Genauigkeit der Darstellung machen die Präsenz der Theaterfigur aus. Das setzt voraus, einerseits große Aufmerksamkeit auf das zu setzen, was man als Figur spielt, und andererseits Achtsamkeit zu entwickeln, wodurch man sich selbst beim Spielen beobachten und wahrnehmen kann.

Durch Übungen und Improvisationen wird im Rahmen des Workshops versucht, die Fähigkeit zur Beobachtung und die Achtsamkeit in Bezug auf die Entwicklung einer Theaterfigur zu verstärken.

Geeignet für Erwachsenen, mit oder ohne Theatererfahrung.

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2020So22Nov20:00EmpfehlungParole: Lautpoesie und Musik20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit / Time

Sonntag, 22. 11. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Parole: Lautpoesie und Musik
Günter Christmann – Cello, Posaune
Michael Griener – Perkussion
Elke Schipper – Konzept, Texte, Komposition, Stimme

Parole ist seit 1984 Titel der Lautpoesie-Programme von Elke Schipper, die als work-in-progress aufgeführt werden. Immer wieder wurden neue Texte und Stücke aufgenommen und in verschiedenen Konstellationen mit MusikerInnen realisiert. Nach nahezu jeder Aufführung werden Texte und Stücke neu bearbeitet, so dass zwischen einer Fassung von 1990 und der von 2019 unter selbem Titel große Unterschiede bestehen.

Der Titel des Programms greift mit parole den Begriff von Ferdinand de Saussure für gesprochene Sprache auf. Das gesprochene Wort setzt den Klang der Sprache frei, macht sie zu einem offenen dynamischen Prozess, der den Transfer von Bedeutung immer schon mit akustischen Ereignissen einher gehen lässt. Ihre Lautpoesie widmet sich dieser sinnlichen Textur von Sprache. Sie begibt sich in das Spannungsfeld zwischen der Wirklichkeit des Wortes und der von diesem mitgeteilten Wirklichkeit. Diese Wirklichkeiten werden zerlegt, gespalten, gerastert, montiert, collagiert und transformiert, was verborgene sprachliche Konsistenz und Energie an die Oberfläche treibt, welche nicht selten nach grenzgängerischen Artikulationen verlangt. Schipper geht es vor allem um diese vitalen Qualitäten von Sprache. Hier treffen Sprache und Musik aufeinander – entfalten doch beide ihr Drama als verwandtes zeitliches Voranschreiten in Tempi, Rhythmen, Metrum, Klanggeste, Tonfall, Melos und können auf diesen gemeinsamen Parametern zu archaischer Verständigung miteinander finden. Dabei kann ein Wort semantisch sinnlos, doch musikalisch sinnhaft werden. Elke Schippers Kompositionen für Sprache und Musik  setzen bei dieser gemeinsamen Substanz der Künste an. In den Stücken für Posaune bzw. Cello, Perkussion und Stimme ist das individuelle klangliche Material sowie die sprachgestische Phrasierung des Spiels als Improvisationsmusiker mit „einkomponiert“. Der Umgang von Sprache und Musik umschifft dabei die Grenze zwischen den Medien, demontiert die beiden Künste aber nicht.

Mit Günter Christmann und Michael Griener verbindet Elke Schipper eine langjährige intensive Zusammenarbeit. Günter Christmann arbeitete seit 1968 zunächst im Free Jazz, nachfolgend in der Freien Improvisation und punktuell als Interpret Neuer Musik. Er spielte mit vielen der wichtigen Musikern im Bereich der free music, war Mitglied im Globe Unity Orchester und im King Übü Orchestrü. Seit 1979 ist er Initator musikalischer und multimedialer Projekte (VARIO, con moto, in actu), häufig mit TänzernInnen (u. a. Pina Bausch, Susanna Ibanez, David Zambrano) und Malern (u. a. K.H. Sonderborg). Michael Griener beschäftigte sich unter dem Eindruck der von Günter Christmann initiierten „Hohe-Ufer-Konzerte“ schon früh intensiv mit den vielfältigen Formen der Jazztradition, der freien Improvisation und der Neuen Musik. Darauf folgte eine längere Zusammenarbeit mit Günter Christmann in verschiedenen VARIO-Projekten. Sein Duo Kimmo Elomaa mit dem Live-Elektroniker Jayrope wurde 2001 mit einem Förderpreis des Berliner Senats ausgezeichnet. Im März 2006 erhielt er beim Neuen Deutschen Jazzpreis in Mannheim die Auszeichnung als kreativster Solist.

ELKE SCHIPPER SOLO (WITH LIVE FILM PROJECTION) @ ARCH 1, 18-06-13
ELKE SCHIPPER – SOLO SOUND POETRY @ ARCH 1, 18-06-13

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

19 h: soundwalk mit Thomas Gerwin

2020Fr27Nov(Nov 27)18:00So29(Nov 29)15:00EmpfehlungVom Ton zum Klang – vom Klang zur Musik18:00 - 15:00 (29) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Peter Jarchow

Zeit / Time

Freitag, 27. 11. 2020 | 18:00 - Sonntag, 29. 11. 2020 | 15:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Es werden Wege aufgezeigt und ausprobiert, wie sich einzelne Töne unter Einbeziehung von Rhythmik und Metrik, von Melodie und Harmonie zu funktionierenden Improvisationen entwickeln, die einen programmatischen Bezug haben und vorspielreif sein können.

 
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Dezember

2020Fr04Dez(Dez 4)17:00So06(Dez 6)17:00EmpfehlungOSonImproimExploOpen Space – Frieden – Improvisation17:00 - 17:00 (6) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Helmut Bieler-Wendt

Zeit / Time

Freitag, 04. 12. 2020 | 17:00 - Sonntag, 06. 12. 2020 | 17:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

„…for me the true equity I find in OS(T) is the ongoing natural experiment and learning experience of living intentionally in a self-organizing world.“ (Harrison Owen, 2009)

Was ist denn Open Space (Technology) = OS(T)?

Die, die dabei sind, sind genau die Richtigen. Fein, wenn sie an der Weiterentwicklung von Improvisation interessiert sind.

Es gibt keine Tagesordnung. Zu Beginn der Veranstaltung sind alle dabei, die gesamte Arbeits- und Zeitplanung entsteht – gemeinsam. Dann folgen alle dem, was für sie interessant und wichtig ist. Etwas, das auf den Nägeln brennt, am Herzen liegt, wofür Bereitschaft besteht, Verantwortung zu übernehmen und an dem mit anderen gearbeitet werden soll.

So erkunden wir, methodisch moderiert im Rahmen der Open Space Technology, mit Kopf, Herz und Hand neue Ausgangspunkte für Improvisation.

Die Motivation, selbstorganisiert und selbstgesteuert anzupacken, wird von der im Open Space entstehenden Synergie getragen und wandert in das alltägliche Leben ein.

Open space wirkt fort:
in den Köpfen, in den Herzen, in den Handlungen – friedlich, gemeinsam, improvisierend.

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Fr04Dez19:3022:00Offene Bühne Poesie & MusikAnmeldung erforderlich!19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Freitag, 04. 12. 2020 | 19:30 - Freitag, 04. 12. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Januar 2021
18.9. | 23.10. | 4.12. | 8.1.2021

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2020Do10Dez20:00EmpfehlungBlindflug20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit / Time

Donnerstag, 10. 12. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Blindflug
Lauren Newton (US/DE) – Stimme
Sebastian Strinning (SE/CH) – Saxophon, Bassklarinette
Emanuel Künzi (CH) – Schlagzeug

Das improvisierende Trio Blindflug hat 2012 in Luzern zusammengefunden. Seither feilen die Mitglieder an ihrem gemeinsamen Sound und spielten mehrere kleine Schweizer Konzerttourneen. Ihr Debutalbum Without Doubt entstand bei einer Aufnahmesession im tiefen Emmental sowie live beim Festival Jazz geht Baden. Ihre Musik ist als Einladung an die ZuhörerInnen zu verstehen: Sie ist spontan, polyphon, narrativ und nah. Fern von fetten Bässen entsteht Klangmalerei (das tiefe Register wird sehr sparsam bedient), die sehr dicht werden kann und gewissermaßen im Schwebezustand tanzt. Die klassische Rollenverteilung der Instrumente ist aufgehoben. Vielmehr steht der improvisierte Gesamtklang im Vordergrund. Es scheint, als läge diese Musik in der Luft.

Die Sängerin und Performerin Lauren Newton aus den USA tritt seit 1975 auf den bedeutendsten Festivals in Europa, USA, Kanada, Mexico, Afrika und Asien auf. Ihr umfangreiches Schaffen ist auf über 75 Tonträgern dokumentiert. Sie bringt eine immense künstlerische Erfahrung mit. Flankiert wird sie von zwei der spannendsten jungen Schweizer Improvisatoren. Emanuel Künzi und Sebastian Strinning haben sich in der Schweiz bereits einen Namen für ihr archaisches und eigenständiges musikalisches Schaffen gemacht. Beide sind ehemalige Studenten der Jazzschule Luzern. Dort haben sie auch die Zusammenarbeit mit Newton als Trio Blindflug angefangen.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

2020Fr11Dez(Dez 11)18:00So13(Dez 13)15:00EmpfehlungVocal AdventuresVokal Workshop über Wahrnehmung und kreativen Umgang mit Zeit, Tönen, Geräuschen Melodien…18:00 - 15:00 (13) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

LAUREN NEWTON

Zeit / Time

Freitag, 11. 12. 2020 | 18:00 - Sonntag, 13. 12. 2020 | 15:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Lauren Newton arbeitet mit den Teilnehmenden vor dem Hintergrund ihrer Erfahrung in den verschiedensten Jazz-Stilen an erweiterten Gesangstechniken, die weit über das Melodiesingen hinausgehen. Das Spektrum der Stimme wird durch die freie Improvisation leichter erreicht bzw. wahrgenommen, und jede(r) Vokalist(-in) erlangt somit endlose Möglichkeiten zu einer individuellen Klangwelt und zu faszinierender Musik. Alles wird erforscht: Gruppen- und individueller Klang, reiner Ton, Geräusche, Melodien, Sprache, Rhythmus, Pausen sowie Unerwartetes im musikalischen Prozess. Die unkonventionellen musikalischen Arbeitsmethoden verbessern die Wahrnehmung sowie die Auswertungsfähigkeit der Teilnehmenden. Darüberhinaus erhält Musik eine tiefere Bedeutung für sie wie auch für die Zuhörenden. Geführt vom musikalischen Moment, wird Kreativität freigesetzt und wir erfahren die Welt der menschlichen Stimme ganz neu!

Der Kurs ist gleichermaßen geeignet für VokalistInnen wie für InstrumentalistInnen, die mit Stimme arbeiten wollen.

Workshopsprachen: Englisch und Deutsch

 

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Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020So13Dez19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Sonntag, 13. 12. 2020 | 19:00 - Sonntag, 13. 12. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2021:
16.8. | 20.9. | 25.10. | 15.11. | 13.12. | 17.1.2021

Blasinstrumente sind wieder erlaubt, Stimmen nur einzeln. Und wer tanzen möchte, muss sicherstellen, dass der Abstand von 1,5 m zu allen Mitspielern gewahrt bleibt!

 

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Januar

2021Do07Jan20:00EmpfehlungYuko Kaseki + Contagious20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit / Time

Donnerstag, 07. 01. 2021 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Yuko Kaseki (JP/DE) – Tanz

Contagious
Sabine Ercklentz (DE) – Trompete, Elektronik
Andrea Neumann (DE) – Innenklavier, Elektronik
Mieko Suzuki (JP/DE) – Turntable, Elektronik

Erstmalig  treffen Yuko Kaseki und das Trio Contagious aufeinander.

Yuko Kaseki ist Butho-Tänzerin, Choreografin und Lehrerin und lebt seit 1995 in Berlin. Sie studierte Butoh-Tanz und darstellende Kunst an der HBK Braunschweig bei Anzu Furukawa und tanzte von 1989 bis 2000 in ihren Kompanien Dance Butter Tokyo. 1995 gründeten Yuko Kaseki und Marc Ates die Tanzkompanie cokaseki, ein Ensemble für performative Forschung rund um Tanz, bildende Kunst und experimentelle Musik bei Live-Events und Improvisationen in Theatern, Galerien, ortsspezifischen Räumen und im Film. Seitdem waren verschiedene Mitglieder in unterschiedlichen Rollen und wechselnden kreativen Verantwortlichkeiten Teil der Gruppe. Ihre Werke sind Sammlungen von poetischen und lebendigen Bildern, die den Geist von Butoh beinhalten, und ihre Performance zielt darauf ab, die Existenzen von Außenstehenden widerzuspiegeln. Yuko Kaseki war von 2012 bis 2013 Künstlerstipendiatin bei Interweaving Performance Culture des International Research Center der Freien Universität Berlin. Sie ist weltweit als Dozentin für zeitgenössischen Tanz und Butoh tätig.

Contagious sind Sabine Ercklentz, Andrea Neumann und Mieko Suzuki. Das im Sommer 2018 gegründete Trio lotet Schnittmengen zwischen cluborientierter tanzbarer und experimenteller Musik aus. Die Turntable-Spielerin Mieko Suzuki, seit vielen Jahren in der Berliner Clubszene aktiv, hosted u. a. mit Kookoo eine eigene Reihe im OHM. Sabine Ercklentz und Andrea Neumann gehören zu den innovativen Stimmen in der experimentellen Musikszene Berlins. Gemeinsam erschließen sie durch gegenseitige Ansteckung neue ästhetische Räume. Sie plündern in den musikalischen Sphären der Anderen, eignen sie sich an und tauschen die Rollen: In fragilen Geräuschtexturen werden Pulse hörbar. Groovige Beats zerfallen in geräuschhafte Fragmente, die zu einem tranceartigen Strom zusammenwachsen. Autonomer Sound wird tanzbar – Beats werden durchsichtig.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

2021Fr08Jan(Jan 8)18:00So10(Jan 10)18:00EmpfehlungAmerta Movementfür Musiker*Innen und Beweger*Innen18:00 - 18:00 (10) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Bettina Mainz, Michael Dick

Zeit / Time

Freitag, 08. 01. 2021 | 18:00 - Sonntag, 10. 01. 2021 | 18:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Im Gefühl von Stimmigkeit eröffnet sich uns Bewegung als Resonanz. Ihr Klangraum ist ein Garten aus Natur, Mensch und Geist.

Die Stimmigkeit von Qualität, Form und Charakter einer Bewegung können wir fühlen. Diese drei Elemente sind unmittelbarer Ausdruck der Resonanz unserer sinnlichen Teilhabe am natürlichen, sozialen und geistigen Umfeld.

Bewegung als Resonanz empfunden trägt uns hier weit über uns selbst hinaus in das Feld von Kommunikation und Wechselwirkung hinein.

In diesem Seminar widmen wir uns insbesondere einer Unterscheidung von Ritual, Performance und Gabe (= offering). Diese sind drei Wege, wie wir uns der Welt nähern und sie sinnesübergreifend, hörend und fühlend, erkunden können.

Dieser Workshop ist wieder offen für alle – auch für Neueinsteiger!

 

Amerta Movement wurde vom indonesischen Bewegungskünstler Suprapto Suryodarmo initiiert, und in einem über 30-jährigen Dialog zwischen westlicher und östlicher Kultur entwickelt. In javanischer Philosophie und Meditation wurzelnd ist Amerta Movement eine Praxis, die eine hohe Sensibilität, Offenheit und Präsenz kultiviert. Improvisation geschieht in einem Kontext, in dem wir Empfänglichkeit und Gewahrsein für die Konstellation und Komposition des Augenblicks entwickeln.

Mehr zu Amerta Movement u.a. hier: www.schule-der-bewegung.net

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2021Fr08Jan19:3022:00Offene Bühne Poesie & MusikAnmeldung erforderlich!19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Freitag, 08. 01. 2021 | 19:30 - Freitag, 08. 01. 2021 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Januar 2021
18.9. | 23.10. | 4.12. | 8.1.2021

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2021Sa16Jan(Jan 16)11:00So17(Jan 17)17:00Im Augenblick zu Hause seinImprovisation als Lebenskunst11:00 - 17:00 (17) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Rainer Stolz

Zeit / Time

Samstag, 16. 01. 2021 | 11:00 - Sonntag, 17. 01. 2021 | 17:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

„Vorherwissen ist des Sinnes Schein.“ (Laotse)

Indem wir improvisieren, (re)aktivieren, trainieren und verkörpern wir eine Lebenshaltung der Präsenz und Resonanz, der Öffnung, der Toleranz und des Vertrauens, der Kreativität und Experimentierfreude, der Flexibilität und der Entscheidungsfähigkeit. Eine solche Haltung unterstützt uns im Alltag, in Beziehungen und bei der Arbeit immer dann, wenn etwas nicht nach Plan läuft oder jemand, uns selbst eingeschlossen, sich anders verhält als erwartet. Sie hilft uns bei Herausforderungen, bei Unsicherheiten, bei Stress, in Konflikten oder auch in gesellschaftlichen Krisenzeiten. Sie erleichtert es, innerlich und äußerlich anschlussfähig zu bleiben, uns immer wieder neu zu erden, zu orientieren und in den Moment hinein zu entspannen. Als Haltung der Gegenwärtigkeit bekräftigt sie uns außerdem darin, mit allen Facetten des Daseins lebendig zu sein, das Leben im Augenblick wertzuschätzen, zu genießen und öfters im „Flowkanal“ zu surfen.

Neben dem improvisatorischen Spiel mit Bewegung, Stimme, Sprache, Instrumenten und Objekten arbeiten wir in diesem transdisziplinären Workshop mit Übungen der inneren und äußeren Achtsamkeit, der leiblich-ganzheitlichen Präsenz und der Empathie. Wir nutzen Selbsterfahrungs-, Begegnungs- und Rollenspiele, um den Transfer in unsere Lebenswelten zu erkunden und auftauchenden Fragen nachzugehen. Wir stärken unsere Resonanzfähigkeit, unseren „Anfänger_in-Geist“ (immer wieder frisch, wach und neugierig zu sein), unsere „divergente Kreativität“ (etwas anders zu machen als gewohnt), unser Ressourcenbewusstsein, die innere Zeugin_den inneren Zeugen sowie unsere Bereitschaft, mit dem zu sein, was gerade da ist. Weitere Aspekte: Stille und Pausen als Quellen der Regeneration und Innovation, Freiheit im Umgang mit Impulsen, Dranbleiben und Loslassen, Reduktion und Komplexität, Struktur und Wandel, soziale Intelligenz und „dritter Leib“.

Mit diesem Workshop biete ich einen Raum, um unsere natürliche Improvisationsfähigkeit weiter zu entfalten, um in wachstumsorientierte Erfahrungsprozesse einzutreten und um das Leben zu feiern. Willkommen sind alle, die sich für Improvisation als Lebenskunst interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2021So17Jan19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Sonntag, 17. 01. 2021 | 19:00 - Sonntag, 17. 01. 2021 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2021:
16.8. | 20.9. | 25.10. | 15.11. | 13.12. | 17.1.2021

Blasinstrumente sind wieder erlaubt, Stimmen nur einzeln. Und wer tanzen möchte, muss sicherstellen, dass der Abstand von 1,5 m zu allen Mitspielern gewahrt bleibt!

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

2021So24Jan19:3022:00Improvisation als Lebenskunst!?Spur 12: Wandlung im schöpferischen Ausdruck19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Zeit / Time

Sonntag, 24. 01. 2021 | 19:30 - Sonntag, 24. 01. 2021 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Spur 12: Wandlung im schöpferischen Ausdruck

Workshop & Gespräch mit Lothar Hahn (Essentielles Theater) und Rainer Stolz

Essentielles Theater ist kein Theater im herkömmlichen Sinn, sondern eine kreative Auseinandersetzung mit persönlichen und kollektiven Themen. Ausdrucksmittel sind u. a. Bewegung, Tanz, Stimme, Malen, Gestalten, Schreiben, Ritual und Improvisation, verbunden mit Elementen aus der Körperpsychotherapie und analytischen Betrachtungen.

Mit jeder freien Bewegung, jedem Tanz, jedem Ton, jedem stimmigen Pinselstrich, jedem intuitiv geschriebenen Wort und jeder frei entwickelten Improvisation schöpfen wir aus der eigenen Authentizität. Individuelle Potenziale werden spielerisch freigelegt, deren Entfaltung und Integration in das alltägliche Leben gefördert. Das Durchleben dieser Prozesse und ihr schöpferischer Ausdruck wirken heilsam und transformativ – Via Creativa.

Auf der Suche nach Essenz und dem ‚Authentischen Moment’ verbindet Essentielles Theater Dimensionen der Persönlichkeitsentwicklung, der kreativen Gestaltung und der Kunst mit der existenziellen Wesens- und Sinnsuche.

An diesem Abend vermittle ich einen kleinen Einblick in diese kreativ-therapeutische Methode und begleite persönliche Prozesse im „Offenen Raum“ – der ein Experimentierfeld und eine Bühne ist für die Impulse aus dem eigenen inneren Raum. 

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

Lothar Hahn ist Begründer der Methode des Essentiellen Theaters, Kreativtherapeut, 5Rhythmen®-Lehrer und Vokalperformer.

www.essentielles-theater.de

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

Gastgeber der Reihe ist der Autor, Performer und Dozent am exploratorium berlin Rainer Stolz

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2021Fr29Jan20:00EmpfehlungSound & Lecture N° 16: Aspect Seeing – An Artistic Re-ReadingMit Nicola L. Hein, Christian Grüny, Simon Rose, Claudia Schmitz & Maria Colusi20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Sound & LectureDenkraum:Sound & Lecture

Zeit / Time

Freitag, 29. 01. 2021 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Sound & Lecture N° 16: Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading
Nicola L. Hein (DE) – Gitarre, Elektronik
Christian Grüny (DE) – Text, Philosophie
Simon Rose (UK/DE) – Baritonsaxofon
Claudia Schmitz (DE) – Bewegtbild auf Skulptur
Maria Colusi (AR/DE) – Tanz

Moderation: Mathias Maschat

Die Denkraum-Reihe Sound & Lecture verbindet die Präsentation eines künstlerischen Projekts mit einem KünstlerInnengespräch, das von Mathias Maschat moderiert wird. Zu Gast sind Nicola Hein, Christian Grüny, Simon Rose, Claudia Schmitz und Maria Colusi mit Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading.

Die Eigenschaft unserer Wahrnehmung, ein Wort, ein Bild oder einen Klang in Kontexten zu verstehen, bezeichnete der Philosoph Ludwig Wittgenstein als ‚Aspektsehen‘. Bei diesem Phänomen nimmt das interdisziplinäre Projekt Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading seinen Ausgang. Musik, philosophischer Text, Tanz und Video treffen darin aufeinander und begegnen sich in der Improvisation. Das Aspektsehen, ebenso wie die damit verbundene Fähigkeit des Aspektwechsels, werden dabei künstlerisch und philosophisch auf mehreren Ebenen reflektiert. Eines der Anliegen ist es, das Potential von Wittgensteins Auseinandersetzung mit Wahrnehmungspsychologie und Bedeutungskonstruktion in einer Reinterpretation durch die Künste, in ihrer Interaktion und Relationalität, zu befragen.

Wir bieten die Veranstaltung als Livestream über unseren Youtube-Kanal an.

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

19 h: soundwalk mit Thomas Gerwin

2021Sa30Jan(Jan 30)10:00So31(Jan 31)16:00EmpfehlungSymposium: Sinn und Präsenz in ImprovisationVorträge und Diskussionen & Keynotes von Christian Grüny, Nicola Hein und Mathias Maschat10:00 - 16:00 (31) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:Symposien

Zeit / Time

Samstag, 30. 01. 2021 | 10:00 - Sonntag, 31. 01. 2021 | 16:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

SINN UND PRÄSENZ IN IMPROVISATION

6. Symposium am exploratorium berlin

Eine Veranstaltung des DENKRAUM IMPROVISATION

29.–31. Januar 2021

Der DENKRAUM IMPROVISATION veranstaltet vom 29.–31. Januar 2021 das Symposium Sinn und Präsenz in Improvisation. Hierbei stehen die Begriffe Sinn und Präsenz als jeweils eigenständige Entitäten, als gegenläufige Momente ebenso wie als ineinander fallende und sich ergänzende ästhetische Kategorien im Zentrum.

Ob und inwiefern Klang ein Träger von Sinn sein kann oder Klang Sinn repräsentieren, war historisch betrachtet Gegenstand zahlreicher musikästhetischer Überlegungen und Auseinandersetzungen. Die Frage danach kulminierte beispielsweise im Streit zwischen Programmmusik und absoluter Musik oder in der Einforderung eines abstrakten Hörens konkreter Klänge in der musique concrète. Vor jeder Zuschreibung von Sinn ist Klang jedoch zunächst einmal da, gegenwärtig, unmittelbar und phänomenal. Lässt man die Verortung jedweder Musik in kulturellen Kontexten für einen Moment beiseite, ist die Kategorie der Präsenz zweifelsohne ganz allgemein ein starkes Moment musikalischer Erfahrung. Hieran anschließend stellt sich die Frage, inwiefern Sinn und Präsenz im Zusammenhang mit Improvisation bzw. improvisierter Musik als eigenständige Kategorien behandelt werden können, inwiefern sie als sich ausschließende Gegensätze verhandelt werden müssen oder im Gegenteil dazu als notwendigerweise zusammengehörige Aspekte des Improvisierens oder des Improvisation Rezipierens.

Sowohl Sinn als auch Präsenz sind mehrdeutige und in verschiedenen Zusammenhängen unterschiedlich verwendete Begriffe. So steht Sinn einerseits in semantischer, semiotischer oder symbolischer Lesart für die referenzielle Bedeutung von Sprache und Zeichen. Andererseits umfasst Sinn den Zweck, das Ziel, die Absicht, die Erfüllung oder die höhere Bestimmung eines Tuns. Präsenz kann sich auf eine Anwesenheit und Gegenwart sowohl im Zeitlichen als auch im Räumlichen beziehen. Der Begriff funktioniert als Beschreibung eines Charakteristikums einer rein phänomenalen Welt, quasi als Verweis auf die Annahme eines Nicht-Repräsentationalen. Außerdem kann Präsenz sich auf ein Auratisches oder auf Ausstrahlung beziehen.

Der Fokus des Symposiums auf das Begriffspaar in seiner Kombination rührt von der philosophisch eingeführten, teils auch kritisierten Gegenüberstellung von Sinn und Präsenz als getrennten oder zumindest spannungsreichen Sphären von Welterfahrung und ‑deutung. Präsenz öffnet in eben jenen Erörterungen die Tore in eine Welt unmittelbarer Erfahrung, in eine Welt hinter oder neben dem durch Interpretation und Hermeneutik Ergründbaren – jenseits konkret sinnhafter Inhalte. Im Hinblick auf Improvisation können sicherlich alle genannten Bedeutungshorizonte relevante Blickwinkel ausleuchten. Insgesamt erscheint aber das Moment von Präsenzerfahrung in einer überwiegend abstrakten Kunstform wie der zeitgenössischen Improvisation gegenüber einer Sinnvermittlung und ‑entschlüsselung als vorrangig. Was geschieht jedoch in anderen Formen der Improvisation, die mit bestimmten musikalischen Strukturen und Konventionen konkrete Inhalte verbinden? Was geschieht in zeitgenössischer Improvisation, wenn Elemente des Sprachlichen integriert werden? Oder wenn frei improvisierte Stücke im Nachhinein mit Titeln versehen werden? Was geschieht, wenn improvisierte Musik interdisziplinär mit anderen Kunstformen kombiniert wird und dabei abstrakte Klänge mit konkreteren künstlerischen Ausdrucksformen in Beziehung treten? Was ist mit dem Verweischarakter von Kunst oder mit Ebenen der Intertextualität?

Während Präsenz in seiner ganzen Bandbreite befragt werden soll, steht in Bezug auf Sinn in erster Linie die Frage nach Elementen klar referentieller Bedeutung im Vordergrund. Weiterführend kann jedoch auch die Konstitution von Sinn als eine erfüllende Sinnhaftigkeit improvisatorischen Tuns befragt und beschrieben werden.

Auf dem Symposium werden neben weiteren Beiträgen drei Keynotes gehalten:
Christian Grüny: Diagrammatische Improvisation und der Sinn des Heterogenen
Nicola L. Hein: Das Paradigma der Präsenz und Modi der Temporalität in den Critical Improvisation Studies
Mathias Maschat: Präsenz als improvisationsästhetische Kategorie

Das Symposium beginnt am Freitag-Abend (29. Januar) um 20 Uhr mit der Performance Aspect Seeing – An Artistic Re-Reading von Nicola L. Hein (Gitarre, Elektronik), Christian Grüny (Text, Philosophie), Simon Rose (Baritonsaxofon), Claudia Schmitz (Bewegtbild auf Skulptur) und Maria Colusi (Tanz). Sie findet im Rahmen der Sound & Lecture-Reihe des exploratorium berlin statt, die Aufführungen mit von Mathias Maschat moderierten KünstlerInnengesprächen verbindet.

Hier findet sich der Call for Papers/Abstracts; Vorschläge für das Symposium werden bis zum 25. Oktober entgegengenommen.

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