exploratorium_2020-2

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2020So13Sept20:00EmpfehlungHomler – Schick – ZoepfWegen Corona-Pandemie auf 2021 verschoben20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit / Time

Sonntag, 13. 09. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Infos

Homler – Schick – Zoepf
Anna Homler (US) – Stimme, Objekte
I
gnaz Schick (DE) – Turntables
Joachim Zoepf (DE) – Saxofon, Bassklarinette

„Der Nutzen des Nützlichen selber ist keineswegs über allen Zweifel
und das Unnütze ist Platzhalter dessen, was nicht mehr vom Profit entstellt wäre.“
(Theodor  W. Adorno: Kultur und Verwaltung)

Mit Anna Homler, Ignaz Schick und Joachim Zoepf treffen drei Musiker*innen aufeinander, die über Jahrzehnte hinweg ihre eigene musikalische Sprache entwickelt haben. Erfahrungen in unterschiedlichen Kunst- und Musikbereichen sowie ihr Potential an Kreativität sind der Garant für ein risikofreudiges Konzert.

Anna Homler ist eine in Los Angeles lebende Vokal-, Bild- und Performancekünstlerin. Sie hat ihre Arbeiten an Orten auf der ganzen Welt aufgeführt und ausgestellt. Mit einer Sensibilität, die sowohl alt als auch postmodern ist, singt Homler in einer improvisierten melodischen Sprache. Ihre Arbeit erforscht alternative Kommunikationsmittel und die Poetik gewöhnlicher Dinge. Sie schafft Wahrnehmungsinterventionen, indem sie Sprache als Musik und Objekte als Instrumente verwendet.

Ignaz Schick ist Turntablist, Klangkünstler, Saxofonist und Komponist. Er war zunächst in den Bereichen Free Jazz und Avant Rock aktiv und beschäftigte sich intensiv mit Mehrspur-Bandmaschinen, Plattenspielern und Experimenten mit diversen Instrumentarien und Klangerzeugern. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste München und war Assistent von Josef Anton Riedl. Seit 1995 gehört er zur Berlin Nouvelle Vague und der jungen Echtzeitmusikszene. Schick entwickelte ein eigenständiges elektroakustisches Set-up, die Rotating Surfaces.

Joachim Zoepf nahm sein Musikstudium 1979 in Wien auf und setzte es später in Köln fort. Neben dem Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon zählen die Bassklarinette und das Klavier zu seinem Instrumentarium. Seit 1983 ist er freiberuflich als Musiker und Musikpädagoge tätig. Er wirkte in den unterschiedlichsten Formationen mit, sei es aus dem Bereich des „aufgeklärten Jazz“ oder der Neuen Musik. Sein derzeitiger Arbeitsschwerpunkt liegt in der Neuen Improvisierten  Musik und der elektroakustischen Musik, die er in vorzugsweise kontinuierlich arbeitenden Gruppen oder solistisch spielt.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

19 h: soundwalk mit Thomas Gerwin

Das Konzert kann wegen der Corona-Pandemie leider in diesem Halbjahr nicht stattfinden und wird daher auf 2021 verlegt.

Fotos: Victoria Looseleaf (oben), exploratorium berlin (unten)

Details

       

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