exploratorium_2022-1

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2022Do31März20:00Sarotti Instant: KäfigeierPerformancekonzert20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Explorations,Explorations

Zeit/Time

Donnerstag, 31. 03. 2022 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Eglof Berger – Elektronik || Tatjana Bielke – Singende Säge, Stimme, Konzept || Miriam Bondy – Stimme, Perkussion || Peter Czekay – Trompete || Wulf Essen – Flöte, Stimme || Kathrin von Kieseritzky – Saxophon || Lukas Macher – Kontrabass || Hendrik Rüssmann – Klavier || Matthias Schwabe – Flöte, Viola, Perkussion

 

Mit unserer Performance werfen wir viele Fragen auf: Fragen nach dem, was Musik eigentlich ausmacht und was wir als Musik begreifen. Fragen nach dem Geräuschhaften in der Musik und nach der Musikalität von Geräuschen. Fragen danach, ob es einen Unterschied macht, wenn man Klänge in einem Konzertsaal oder auf dem Bahnhofsvorplatz hört. Und auch, welche Rolle es spielt, ob ein Sound absichtlich oder aus Versehen erzeugt wird.  Sicher hat jeder und jede darauf unterschiedliche Antworten. Unsere heißt: Käfigeier.

In unserem Alltag sind wir permanent von Geräuschen umgeben, sie sind Teil einer gemeinsamen Klangwelt. Gleichzeitig schaffen wir uns einen eigenen, individuellen musikalischen Kosmos, wenn wir mit Kopfhörern durch die Straßen gehen. Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf unser Hören? Welche Bedeutung hat ein Klang, den wir nicht (bewusst) wahrnehmen?

Unsere Performance „Käfigeier“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit all dem. Wir spielen mit dem Zufall und der Absichtslosigkeit, mit Strukturen und Unstrukturiertheit. Wir suchen das Gemeinsame in der Musik, lassen jedem seinen Freiraum und inszenieren Begegnungen mit verschiedenen Klängen und in unterschiedlichen Settings. Wir lauschen der Stille und verwandeln Texte in Musik. So entstehen spontane Kompositionen – und komische Situationen.

Das Konzept wurde von Tatjana Bielke entwickelt und entstand u.a. durch die Beschäftigung mit dem Komponisten und Künstler John Cage (1912 – 1992). Für unsere Performance haben wir einige seiner Kompositionsmethoden mit freier Improvisation kombiniert. Entstanden sind abstrakte Musik, konkrete Poesie und theatrale Einlagen.

P.S. Da John Cage auch passionierter Mykologe war, widmen wir den Pilzen ein eigenes Stück.

 

Eintritt: 10 €, ermäßigt 5 €
Bezahlung an der Abendkasse, Vorab-Reservierung bei Bedarf bitte über diese Email

 

Für diese Veranstaltung gilt die 3G-Corona-Regelung. Anwesende müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Zusätzlich sind Masken verpflichtend, dürfen aber für Blasinstrumente und Gesang in Aktion abgenommen werden.
Alle im exploratorium aktuell gültigen Corona-Regelungen sind hier zu finden.

Collage: Tatjana Bielke

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