exploratorium_2021-1

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Wir bieten Raum für unendliche Möglichkeiten

Improvisation im
exploratorium berlin

    • für Musik und andere Künste,
    • für Profis & Laien,
    • für Jung & Alt
    • für Pädagogen und Wissenschaftlerinnen
    • für alle mit Neugier und Lust auf künstlerische Entdeckungsreisen

Improvisation verstehen wir als eine Art künstlerische Umgangssprache,  die sich als Einstieg ins Musizieren ebenso eignet wie als Kunstform auf hohem Niveau.

Wir bieten die ganze Bandbreite: Konzerte, Workshops & Kurse, Ensembles, Offene Treffpunkte, Gespräche und eine Bibliothek.

Viel Spaß beim Stöbern in unserem Programm!

 

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Unsere Highlights

Mai 2021

2021Sa15Mai20:00EmpfehlungMemory and Water – Performance von What IIIF? Berlin 2021digital als Livestream20:00 Livestream auf YouTubeBühne:Explorations

What IIIF Performance

Zeit/Time

Samstag, 15. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

Livestream auf YouTube

Inhalt/Content

Diese Performance findet trotz der Absage des in Präsenz geplanten Festivals statt. Die Teilnehmer*innen der internationalen interdisziplinären Forschungsgruppe What IIIF? sind stattdessen den ganzen Tag digital in parallelen Performances miteinander verbunden. Alle bearbeiten die Frage nach Gedächtnis bzw. Erinnern in der Improvisation, verbunden mit Wasser als einer elementaren Materie, die vielfältige Anlässe und Assoziationen heraufbeschwört. Beteiligt sind MusikerInnen, TänzerInnen und Performerinnen auf den Niederlanden, Schweden, Großbritannien, Frankreich, Brasilien und Deutschland.

Im exploratorium berlin reagieren eine Musikerin, ein Tänzer und zwei Musiker live auf die Aktionen in anderen Städten und auf deren Videos, Bewegungen, Fotos und Texte.

Ulrike Brand – Cello | Reinhard Gagel – Moog Synthesizer | Ingo Reulecke – Tanz | Simon Rose – Saxophon

Chris Parfitt (Bridgend) | Shelley Owen, Henry Dougal Mcpherson, Connor Elliman (Manchester) | Esmeralda Detmers, Loes Rietkerk (Amsterdam) | Oorcontact (Leiden) | Chandana Sarma (Rotterdam) | Petra Pieck (Utrecht) | Thomas Johannsen (Amsterdam) | Jeannette Huizinga (Amsterdam) | Irene Rametta (Pisa) | Danielle Davidson (Nomadic In The Netherlands) | Clarice Rito (Rio De Janeiro) | Emmanuelle Pépin (Nice, France) | Tomasso Roland (Genova) | Shaghayegh Bagheri (Teheran) | Saal Frei Plattform Für Improvisationskunst (Stuttgart) | The Performanceimprovisationgroup Instant Pig/Stuttgart und Gäste: Martina Gunkel, Alexandra Mahnke, Claudia Senoner, Lisa Thomas, Magda Agduelo, Oliver Prechtl, Kurt App

VJ : Catharine Cary
Taswir Atlas: Reinhard Gagel

Aufnahme: https://www.youtube.com/watch?v=CN16hDa71kQ

 

2021Mi19Mai9:00EmpfehlungAb 19. Mai 2021 sind Lernraum- und Junges explo-Veranstaltungen wieder in Präsenz möglich!9:00 exploratorium berlin, Saal 1 und 2Lernraum:Wochenend-WorkshopJunges explo:Angebote für Schulklassen

Improvisieren im exploratorium berlin

Zeit/Time

Mittwoch, 19. 05. 2021 | 9:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1 und 2

Inhalt/Content

Ab Mittwoch, den 19. Mai 2021, gilt in Berlin, dass Einrichtungen der allgemeinen Erwachsenenbildung sowie Musik- und Jugendkunstschulen wieder Präsenzveranstaltungen abieten dürfen. Für das exploratorium bedeutet dies, dass unsere Workshops und Kurse in den Bereichen Lernraum und Junges explo wieder vor Ort möglich sind!

Voraussetzung für die Lehrenden und Lernenden ist grundsätzlich ein negativer Test. Außerdem gilt weiterhin Maskenpflicht, wobei auch wieder medizinische Masken erlaubt sind. Auch die bisher üblichen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation behalten ihre Gültigkeit.

2021Do20Mai20:00Empfehlungimp[or]trait #2: 1990/2020 – echtzeitmusikZu Gast: Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick | Moderation: Mathias Maschat20:00 Livestream auf YouTubeDenkraum:imp[or]trait

Zeit/Time

Donnerstag, 20. 05. 2021 | 20:00

Ort/Location

Livestream auf YouTube

Inhalt/Content

Gespräch auf Deutsch

Zu Gast: Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick
Moderation: Mathias Maschat

LIVESTREAM: https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

„Mit dem Begriff der ‚Echtzeitmusik‘ meint man, dass die Entscheidung darüber, was gespielt wird und das Spiel zur gleichen Zeit geschehen. Mithin ist Echtzeitmusik nichts anderes als Improvisation. Oder?“ (Ignaz Schick, Guido Möbius*)

„Als eine mögliche Alternative wurde Mitte der 1990er Jahre in Berlin daher der Begriff Echtzeitmusik ins Spiel gebracht. Er verlagert das Hauptaugenmerk gänzlich auf die Tatsache, dass die Musik, sozusagen in Echtzeit, also im Moment ihrer Ausführung gestaltet wird. Ob es sich dabei nun um instantane Komposition oder eine Form von Improvisation handelt, kommt durch diesen Begriff ganz bewusst erst einmal nicht zum Ausdruck.“ (Burkhard Beins*)

„Für mich spricht da eine Haltung heraus, die Haltung des Individuellen – für sich selbst es tun, für sich selbst sprechen, im Gegensatz zu: etwas Allgemeingültiges schaffen, wo man sagt, Andere sollen das auch artikulieren können.“ (Andrea Neumann*)

 

1990 markiert das Ankunftsjahr der ersten MusikerInnen in Berlin, aus deren Aufeinandertreffen die Echtzeitmusik-Szene entstand. 2000 wurde das Labor Sonor gegründet, in dem später erste Diskurs-Veranstaltungen stattfanden, um Echtzeitmusik zu reflektieren. 2010 fand in Form eines vierwöchigen Festival eine erste große Werkschau der Szene statt: die Echtzeitmusiktage 2010.

Über 30 Jahre Echtzeitmusik sprechen die drei Echtzeitmusik-Protagonisten Burkhard Beins, Andrea Neumann und Ignaz Schick in der zweiten Ausgabe der neuen Denkraum-Reihe imp[or]trait, moderiert von Mathias Maschat. Der Faden der öffentlichen Reflektion wird lose wieder aufgegriffen: Welche Entwicklungen lassen sich beobachten? Was hat sich ästhetisch, aber auch politisch verändert? Inwieweit konnte sich die Echtzeitmusik-Szene innerhalb der kulturellen Landschaft etablieren bzw. wo steht sie gesellschaftlich? Welche kritischen Impulse werden artikuliert? Und wie sieht die Zukunft der Szene aus?

 

*
Ignaz Schick, Guido Möbius: Echtzeitmusiktage 2010. 20 Jahre Echtzeitmusik in Berlin – Rück- und Ausblick einer Szene, Programmheft S. 1.

Burkhard Beins: Entwurf und Ereignis, in: Echtzeitmusik Berlin. Selbstbestimmung einer Szene, hg. v. Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck und Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, 2011, S. 166–181, 166

Andrea Neumann zit. nach: Labor Diskurs, in: Echtzeitmusik Berlin. Selbstbestimmung einer Szene, hg. v. Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck und Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, 2011, S. 123–145, 131

 

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Warum Improvisation?

Improvisation bietet uns die Möglichkeit selbst Musik zu erfinden, und zwar ganz ohne Noten. Das Besondere an dieser Form der Kreativität ist, dass sie in der Gruppe stattfindet. Wie in einem guten Gespräch inspirieren sich die SpielerInnen gegenseitig und können so Ideen entwickeln, auf die sie alleine nicht gekommen wären.

Im exploratorium steht die sogenannte Freie Improvisation im Mittelpunkt, die keine Skalen, Harmonie- oder Rhythmus-Schemata braucht. Der Klang an sich ist das musikalische Material.

Frei improvisieren(d) lernen heißt: Gestaltungserfahrungen sammeln, Musik „von innen heraus“ verstehen lernen und sich einlassen auf den musikalischen Fluss. Das erfordert Wachheit im Augenblick und intensives Lauschen auf die MitspielerInnen wie auf den kollektiven musikalischen Prozess,

Frei improvisieren, das bedeutet in jedem Moment selbstverantwortlich handeln, Eigenes einbringen und zugleich als Kollektiv agieren. Dies zu lernen, heißt fürs Leben zu lernen. Dies im Konzert zu erleben, heißt an einem besonderen Abenteuer teilzuhaben.

Das exploratorium berlin
ermöglicht:

 

Laien & MusikerInnen

erste Erfahrungen mit Improvisation zu sammeln und Kontakte zu knüpfen

 

PädagogInnen

Konzepte für ein lebendiges improvisatorisches Musizieren kennen zu lernen

ImprovisatorInnen

eigene Fähigkeiten zu vertiefen,
neue Erfahrungen zu sammeln und neue MitspielerInnen kennen zu lernen

MusikerInnen & Ensembles

Konzerte zu geben, auch in Zusammen- Arbeit mit KünstlerInnen aus anderen Sparten

begeisterten
ZuhörerInnen

Konzerte von jungen Ensembles bis zu international prominenten MusikerInnen zu erleben

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