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exploratorium_2022-1

Download des aktuellen Programms

Wir bieten Raum für unendliche Möglichkeiten

Improvisation im exploratorium berlin

    • für Musik und andere Künste,
    • für Profis & Laien,
    • für Jung & Alt
    • für Pädagogen und Wissenschaftlerinnen
    • für alle mit Neugier und Lust auf künstlerische Entdeckungsreisen

Improvisation verstehen wir als eine Art künstlerische Umgangssprache,  die sich als Einstieg ins Musizieren ebenso eignet wie als Kunstform auf hohem Niveau.

Wir bieten die ganze Bandbreite: Konzerte, Workshops & Kurse, Ensembles, Offene Treffpunkte, Gespräche und eine Bibliothek.

Viel Spaß beim Stöbern in unserem Programm!

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Unsere Highlights

Bühne

Lernraum

Spielraum

Denkraum

Junges explo

2022Do16Jun20:00Empfehlungimp[or]trait #6: echtzeitmusik and its international connectivityZu Gast: Burkhard Beins, Angharad Davies, Yan Jun, Mariá Portugal | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:imp[or]trait

Zeit/Time

Donnerstag, 16. 06. 2022 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf Englisch

Zu Gast: Burkhard Beins, Angharad Davies, Yan Jun, Mariá Portugal
Moderation: Mathias Maschat

echtzeitmusik and its international connectivity ist der dritte Teil einer vierteiligen Gesprächsreihe rund um das Thema Echtzeitmusik. Die Reihe startete mit einem Austausch zwischen Burkhard Beins, Andrea Neumann und Ignaz Schick über 30 Jahre Echtzeitmusik. Jeder der drei ist ein weiteres Mal eingeladen, einen bestimmten Aspekt herauszugreifen und mit Gästen zu besprechen. Nach einem Gespräch zu echtzeitmusik – “Generations”, konzipiert von Ignaz Schick, wurde das Thema für diesen dritten Vortrag von Burkhard Beins vorgeschlagen. Als Gäste von Mathias Maschat hat er für diese Runde die Violinistin Angharad Davies aus London (GB), den Performer Yan Jun aus Peking (CN) und die Perkussionistin Mariá Portugal aus São Paulo, die jetzt in Köln lebt (BR/DE), ausgewählt.

Die Berliner Echtzeitmusik-Szene kann man sich als ein sich ständig weiterentwickelndes Netzwerk internationaler Künstler*innen vorstellen, die in unterschiedlichsten Konstellationen miteinander kooperieren, begünstigt durch die spezifische Geschichte der Stadt und die räumliche Nähe. Doch wie funktionieren Kooperationen auf internationaler Ebene? Welche Beziehungen bestehen zwischen Berlin und anderen internationalen Szenen? Welche Relevanz hat ein internationaler Austausch für künstlerische Entwicklungen? Welche Bedeutung kommt diesen interkulturellen Begegnungen zu? Und wie wirken sich aktuelle Umbrüche und Bedrohungen wie Pandemie, Krieg und Umweltprobleme auf die Möglichkeiten für Künstler*innen aus, zu reisen, sich zu treffen und persönlich zusammenzuarbeiten?

Bereits in ihren Anfängen, etwa von 1995 bis 2005, war die Berliner Echtzeitmusik-Szene mit gleichgesinnten Musiker*innen in London, Wien, Tokio und Sydney vernetzt. Mit ihrer wachsenden Anerkennung begannen immer mehr Echtzeit-Musiker*innen auf internationalen Festivals aufzutreten und erhielten Einladungen zu Kunstresidenzen auf der ganzen Welt. Auf diese Weise wurden neue Verbindungen zwischen Berlin und anderen internationalen Musikszenen hergestellt.

Exemplarisch für viele Protagonist*innen der experimentellen Musikwelt teilen die vier geladenen Gäste ihre individuellen Ansichten zu diesen Entwicklungen und berichten von ihren jeweiligen kulturellen Hintergründen und Erfahrungen.

Zusätzlich zu dem Gespräch treten die Musiker*innen am folgenden Tag (17. Juni), in der Konzertreihe biegungen im ausland auf. Ni Vu Ni Connu nimmt die Konzerte auf; dem Label ist es außerdem zu verdanken, dass es Yan Jun nach Europa gebracht hat.

Für den vierten Teil, der am 8. Dezember stattfindet, hat Andrea Neumann Neo Hülcker, Johannes Kreidler und Christian Kesten eingeladen, um über echtzeitmusik – Material und Motivation zu sprechen.

Der zunächst für das Gespräch vorgesehene Cedrik Fermont musste seine Teilnahme leider absagen. An seine Stelle tritt Yan Jun.

In Zusammenarbeit mit: biegungen im ausland + Ni Vu Ni Connu

Eintritt: 5 €

Die ersten beiden Gespräche sind hier auf der YouTube-Seite des exploratorium zu finden:
imp[or]trait #2: 1990/2020 – echtzeitmusik (Mit Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick)
imp[or]trait #4: echtzeitmusik – “Generations” (With Alexander Markvart, Rieko Okuda, Ignaz Schick and Alexander von Schlippenbach)

 

Aufnahme: https://www.youtube.com/watch?v=Er72pyyxVBQ

2022So19Jun19:3022:00EmpfehlungImprovisation als Lebenskunst!? #21Spur 21: Am Ursprung der Impulse19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Spielraum, Susanne Brian, Lebenskunst

Zeit/Time

Sonntag, 19. 06. 2022 | 19:30 - Sonntag, 19. 06. 2022 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Organisatorische Details

 

Workshop & Gespräch mit Susanne Brian (Authentische Bewegung und Stimme) und Rainer Stolz

Authentic Movement and Voice bietet einen kraftvollen intuitiven Raum, in welchem wir mit unseren kreativen Ressourcen, mit unserem persönlichen wie dem kollektiven Unbewussten und der Stille in tiefen Kontakt kommen können. Was sich an Bewegungen und Tönen entfaltet, kann überraschend und ungewöhnlich wie auch schlicht und mühelos sein. Wir können Erfahrungen machen, die uns mit unserem ursprünglichen Wesen und unserem Wissen um Heilung verbinden.

In diesem freien Raum, der von einer klaren Struktur gerahmt ist, begeben wir uns an den Ursprungsort, wo kreative Impulse entstehen, wo wir uns Stück für Stück von unserer Alltagsidentität befreien und von Moment zu Moment neu erfinden. Dabei entsteht oftmals ein Gefühl von „bewegt werden“, von „getönt werden“. Die Impulse sind nicht vom planenden Verstand gesteuert; eher spielen wir wie Kinder, die Bewegung um der Bewegung willen genießen und ganz darin aufgehen.

Wir bewegen uns mit geschlossenen Augen und ohne Musik. Sich selbst und andere im authentischen Ausdruck erleben und bezeugen zu können, ist meist eine berührende und inspirierende Erfahrung. Wir fühlen uns hinterher genährt, bereichert und manchmal auch transformiert. Gestärkt wird außerdem unser Selbstausdruck, unsere Präsenz und Empathiefähigkeit im Alltag.

An diesem Abend können Sie einen Eindruck von dieser Arbeit am eigenen Leib erleben. Und anschließend sprechen wir darüber, wie sich Improvisation und Lebenskunst darin begegnen.

 

Susanne Brian, Seminarleiterin, Shiatsu-Praktikerin und Stimm-Performerin

https://www.susannebrian.com/

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

 

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

 

Weitere Termine in der Reihe Improvisation als Lebenskunst!?:

Sonntag, 11.09.2022 | Improvisation als Lebenskunst!? Spur 22: Wege und Umwege
Workshop & Gespräch mit Thomas Gerwin (Musik im Raum) und Rainer Stolz

Sonntag, 23.10.2022 | Improvisation als Lebenskunst!? Spur 23: Die Kraft der Imperfektion
Workshop & Gespräch mit Claudia Hoppe (Improvisationstheater) und Rainer Stolz

Sonntag, 04.12.2022 | Improvisation als Lebenskunst!? Spur 24: Treffpunkt Körper
Workshop & Gespräch mit Javier Cura (The Ecological Body) und Rainer Stolz

Gastgeber der Reihe ist Rainer Stolz, Autor und Dozent am exploratorium berlin. 

 

Die aktuell gültigen Corona-Regeln sind hier zusammengefasst:
https://exploratorium-berlin.de/corona-regeln/

2022Sa25Jun(Jun 25)10:00So26(Jun 26)13:30EmpfehlungWechselspielImprovisation als Weg zu Überlebensfähigkeit und Lebensfreude10:00 - 13:30 (26) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop Leitung/Facilitator: Zoë Tomruk

Lernraum, WS, Zoë Tomruk, Bewegung, Stimme

Leitung/Facilitator

Zoë Tomruk

Zeit/Time

Samstag, 25. 06. 2022 | 10:00 - Sonntag, 26. 06. 2022 | 13:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Organisatorische Details || Anmeldeformular

In der Improvisation lassen wir ständig los und wenden uns gleichzeitig dem Neuen zu, dafür setzen wir ein: Zu-hören und Auf-hören. Dieses Wechselspiel erfordert in oftmals den gesamten Körper als „Hörorgan“.

In Einzel-, Partner- und Gruppenübungen üben wir mit Bewegung, Stimme, Sprache und Klangkörper, unseren Ausdruck spontan und bewusst zu gestalten. Als die Ursprung des Spiels dient uns dabei die Nachahmung, somit befreien wir uns vom Druck, besonders originell oder kreativ zu sein und entdecken, dass das pure Sein selbst die Kreativität ist. Wir nutzen unsere Körperempfindungen, Erinnerungen, Gedanken und die Gruppe als Ressource für Imagination, Phantasie und Spiel.

Diese Herangehensweise integriert Körper, Geist und Seele und fördert den spontanen und bewussten Ausdruck und lebt von der Heterogenität der Gruppe. Mein Fokus liegt auf der Anwendbarkeit der Improvisation auf der Bühne und in anderen Lebensbereichen, als (Über)lebensfähigkeit und Lebensfreude.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Offen für alle.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind:
https://exploratorium-berlin.de/corona-regeln/

2022Di28Jun18:0019:30EmpfehlungMemories of an AmnesiacLesekreis Improvisation Spezial mit Macarena Montesinos18:00 - 19:30 exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DBühne:ExplorationsDenkraum:Lesekreis

Zeit/Time

Dienstag, 28. 06. 2022 | 18:00 - Dienstag, 28. 06. 2022 | 19:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt/Content

Lecture Performance und Gespräch auf Englisch
Macarena Montesinos: Memories of an Amnesiac

In Memories of an Amnesiac zeigt sich die galizische Cellistin, Improvisatorin, bildende Künstlerin und Forscherin Macarena Montesinos in einem Format zwischen Konzert und Lecture Performance von ihrer persönlichsten Seite und verbindet freie Improvisation mit Texten. Ihre eigenen Gedanken zu Klang und Musik setzt sie in Beziehung zu anderen Denker*innen, Philosoph*innen, Komponist*innen, Improvisator*innen und Musiker*innen und reflektiert ihre Fragen hierzu im Dialog mit diesen: Ist Musik mehr als die Organisation von Klängen? Können Klänge ohne Musik leben? Kann Musik ohne Klänge leben? Bietet Musik mehr als nur Emotionen? Ist Musik die Kunst der Erinnerung?

Ihre Lecture Performance findet im Rahmen des Lesekreis Improvisation des exploratorium statt. Nach der Aufführung ist Raum für weitere Gespräche und Diskussionen. Dazu sind auch alle eingeladen, die nicht regelmäßig am Lesekreis Improvisation teilnehmen. Die Performance und der Vortrag sind auf Englisch.

Macarena Montesinos hat einen Abschluss in Bildender Kunst und ist derzeit Forscherin an der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Vigo, wo sie die Beziehungen und Korrespondenzen untersucht, die zwischen grafischen Partituren und Klangimprovisation bestehen. Derzeit ist sie für einen Forschungsaufenthalt zu Gast im exploratorium berlin. Sie ist Mitglied verschiedener Formationen und Orchester der zeitgenössischen und experimentellen Musik. Bislang hat sie ein Dutzend Alben bei europäischen und amerikanischen Plattenlabels wie Creative Sources (Portugal), Pan y Rosas (USA) oder Setola de Maiale (Italien) veröffentlicht.

 

Eintritt frei

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Warum Improvisation?

Improvisation bietet uns die Möglichkeit selbst Musik zu erfinden, und zwar ganz ohne Noten. Das Besondere an dieser Form der Kreativität ist, dass sie in der Gruppe stattfindet. Wie in einem guten Gespräch inspirieren sich die SpielerInnen gegenseitig und können so Ideen entwickeln, auf die sie alleine nicht gekommen wären.

Im exploratorium steht die sogenannte Freie Improvisation im Mittelpunkt, die keine Skalen, Harmonie- oder Rhythmus-Schemata braucht. Der Klang an sich ist das musikalische Material.

Frei improvisieren(d) lernen heißt: Gestaltungserfahrungen sammeln, Musik „von innen heraus“ verstehen lernen und sich einlassen auf den musikalischen Fluss. Das erfordert Wachheit im Augenblick und intensives Lauschen auf die MitspielerInnen wie auf den kollektiven musikalischen Prozess,

Frei improvisieren, das bedeutet in jedem Moment selbstverantwortlich handeln, Eigenes einbringen und zugleich als Kollektiv agieren. Dies zu lernen, heißt fürs Leben zu lernen. Dies im Konzert zu erleben, heißt an einem besonderen Abenteuer teilzuhaben.

Das exploratorium berlin
ermöglicht:

Laien & MusikerInnen

erste Erfahrungen mit Improvisation zu sammeln und Kontakte zu knüpfen

 

PädagogInnen

Konzepte für ein lebendiges improvisatorisches Musizieren kennen zu lernen

ImprovisatorInnen

eigene Fähigkeiten zu vertiefen,
neue Erfahrungen zu sammeln und neue MitspielerInnen kennen zu lernen

MusikerInnen & Ensembles

Konzerte zu geben, auch in Zusammen- Arbeit mit KünstlerInnen aus anderen Sparten

begeisterten
ZuhörerInnen

Konzerte von jungen Ensembles bis zu international prominenten MusikerInnen zu erleben

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