exploratorium_2021-1

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Wir bieten Raum für unendliche Möglichkeiten

Improvisation im
exploratorium berlin

    • für Musik und andere Künste,
    • für Profis & Laien,
    • für Jung & Alt
    • für Pädagogen und Wissenschaftlerinnen
    • für alle mit Neugier und Lust auf künstlerische Entdeckungsreisen

Improvisation verstehen wir als eine Art künstlerische Umgangssprache,  die sich als Einstieg ins Musizieren ebenso eignet wie als Kunstform auf hohem Niveau.

Wir bieten die ganze Bandbreite: Konzerte, Workshops & Kurse, Ensembles, Offene Treffpunkte, Gespräche und eine Bibliothek.

Viel Spaß beim Stöbern in unserem Programm!

 

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Unsere Highlights

April 2021

2021Di20Apr18:0019:30EmpfehlungLesekreis Improvisationfindet derzeit digital statt18:00 - 19:30 exploratorium berlin, Bibliothek, Aufgang DDenkraum:Lesekreis

Zeit/Time

Dienstag, 20. 04. 2021 | 18:00 - Dienstag, 20. 04. 2021 | 19:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Bibliothek, Aufgang D

Inhalt/Content

Im Lesekreis Improvisation werden gemeinsam Texte über Improvisation gelesen und diskutiert.
Der Lesekreis ist stets offen für neue Teilnehmer*innen.
Eine regelmäßige Teilnahme ist sinnvoll, aber keine Voraussetzung.

Unten finden sich zur Information die bisherigen Themen und Texte.

Der Lesekreis am 20. April findet aufgrund der aktuellen Corona-Lage als Video-Konferenz statt. Die Teilnahme ist nur mit Voranmeldung per unten stehendem Anmeldeformuar oder per E-Mail an Mathias Maschat möglich. Die Anmeldung muss bis zum Vorabend, Montag, 19. April erfolgen.

Termine bis Juni 2021:
Dienstag 20.04. | 11.05. | 08.06.
18.00–19.30

Leitung: Mathias Maschat
E-Mail an Mathias Maschat

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

 

Bisherige Themen und Texte:

16.03.2021 + 20.04.2021
Mathias Maschat (2012): “Performativität und zeitgenössische Improvisation”, in: Improvisation. Theorie – Praxis – Ästhetik, hg. v. Matthias Haenisch = kunsttexte.de, Ausgabe 2.2012 / Auditive Perspektiven: kunsttexte.de/auditive_perspektiven; https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/7529/maschat.pdf

16.02.2021
Gisela Nauck (2012): “Im Klang arbeiten. Innovationen in der aktuellen Improvisationsszene”, in: Improvisation. Theorie – Praxis – Ästhetik, hg. v. Matthias Haenisch = kunsttexte.de, Ausgabe 2.2012 / Auditive Perspektiven: kunsttexte.de/auditive_perspektiven (Ausschnitte); https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/7527/nauck.pdf

12.01.2021
Thiemo Breyer; Alexander Gerner (2017): “Resonanz und Interaktion. Eine philosophische Annäherung anhand zweier Proben”, in: Resonanz – Rhythmus – Synchronisierung: Interaktionen in Alltag, Therapie und Kunst, hg. v. Thiemo Breyer u. a., Bielefeld: Transcript, S. 34–46

03.11.2020 + 08.12.2020
Matthias Haenisch (2011): “Emergenz. Zu einem theoretischen Begriff aktueller Improvisationsforschung”, in: Echtzeitmusik. Selbstbestimmung einer Szene, hg. von Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck u. Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, S. 186–201

06.10.2020
Silvana K. Figueroa-Dreher (2016): Improvisieren. Material, Interaktion, Haltung und Musik aus soziologischer Perspektive, Wiesbaden: Springer VS, daraus S. 311–314: “Schlusswort” (Ausschnitt)

01.09.2020
Silvana K. Figueroa-Dreher (2016): Improvisieren. Material, Interaktion, Haltung und Musik aus soziologischer Perspektive, Wiesbaden: Springer VS, daraus S. 61–63: “Das Phänomen der Improvisation und die soziologische Handlungstheorie” (Ausschnitt)

09.06.2020
Theo Jörgensmann; Rolf-Dieter Weyer (1991): Kleine Ethik der Improvisation, Essen: Neue Organisation Musik, daraus: S. 12–15: “Zeit und Raum”

12.05.2020
Theo Jörgensmann; Rolf-Dieter Weyer (1991): Kleine Ethik der Improvisation, Essen: Neue Organisation Musik, daraus: S. 8–10: “Vom Wesen”

21.04.2020
“Improvisation: Kommunikation – Begegnung – Liveness – Co-Präsenz – Aura”
Kurze Textfragmente von Dirk Baecker, Derek Bailey, Burkhard Beins, Silvana K. Figueroa-Dreher, Erika Fischer-Lichte, Reinhard Gagel, Theo Jörgensmann/Rolf-Dieter Weyer, Mathias Maschat und Uwe Mattheiss

2021Do22Apr20:00Empfehlungkey_concepts #5: Materiality / Resonance – The FAAB (Feedback-Actuated Augmented Bass)Zu Gast: Adam Putz Melbye | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:key_concepts

Zeit/Time

Donnerstag, 22. 04. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf  Englisch

Zu Gast: Adam Pultz Melbye
Moderation: Mathias Maschat

Livestream: https://www.youtube.com/channel/UCuoMNoRHJPiFqdAysZeEF0Q/featured

In der fünften Ausgabe der Denkraum-Reihe key_concepts spricht Mathias Maschat mit Adam Pultz Melbye, einem in Berlin ansässigen Improvisator, Kontrabassisten, Programmierer, Instrumentendesigner und Doktoranden am Sonic Arts Research Center der Queenʼs University in Belfast, Nordirland. Außerdem präsentiert Adam Pultz Melbye sein zusammen mit dem Instrumentenbauer Halldór Úlfarsson neu entwickeltes Instrument, den FAAB (Feedback-Actuated Augmented Bass).

Seit 2007 hat Adam Pultz Melbye als Solist sowie mit Musiker*innen bzw. Gruppen wie Julia Reidy, Evan Parker, Lotte Anker, Pat Thomas, Flamingo und Ingrid Schmoliner aufgenommen und Konzerte gespielt. Angetrieben von einer fundamentalen Faszination für Kontrabassresonanz hat er sich in den letzten zwei Jahren auf den FAAB (Feedback-Actuated Augmented Bass) konzentriert – einen hybriden Feedback-Kontrabass mit Tonabnehmern, integriertem Lautsprecherkegel und Signalverarbeitungs-Algorithmen. Der FAAB ist ein hochresonantes, klanglich mehrdeutiges und manchmal unberechenbares Instrument. Es ermöglicht zwar Klänge und Spielpraktiken, die auf dem akustischen Kontrabass nicht möglich sind, widersteht aber auch den traditionellen Vorstellungen von Meisterschaft und Kontrolle. Insofern ist die Improvisation ein zentrales Merkmal der Entwicklung einer Sprach- und Aufführungspraxis mit dem Instrument, was Adam Pultz Melbye zu der Annahme veranlasst, dass Widerstand und Unsicherheit tatsächlich grundlegende Voraussetzungen für Improvisation sind.

Das Gespräch konzentriert sich auf die Solo-Improvisation und darauf, wie sie mit einem Instrument ausgeführt wird, dessen Materialität sowohl virtuelle als auch physische Domänen kreuzt und aus diesen besteht. Resonanz kann hier sowohl das akustische Phänomen von physischen Körpern bedeuten, die sympathisch mit sich selbst als auch miteinander schwingen, weist aber auch auf mehrere Rückkopplungsschleifen von Informationen hin, die sich über Holz, Saiten, Silizium, Computercode sowie die menschliche Wahrnehmung und Kognition bewegen.

http://www.adampultz.com/augmenting-the-double-bass/
The FAAB – Nime20020 performance: https://vimeo.com/446291856

 

Eintritt: 5 €

 

Bitte beachten Sie, dass der Aufzug des exploratorium berlin bis mindestens 31. März 2021 außer Betrieb ist!

2021Fr23Apr(Apr 23)18:00So25(Apr 25)14:00EmpfehlungWorte verwandelnPoesie-Workshop – findet digital und um 1 Woche verschoben statt!18:00 - 14:00 (25) exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Johann Reißer

Zeit/Time

Freitag, 23. 04. 2021 | 18:00 - Sonntag, 25. 04. 2021 | 14:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt/Content

Alles kann Gedicht werden: Gedanken, Klänge, Bilder. Doch wie findet sich eine poetische Sprache? Wie entsteht ein Gedicht mit einem eigenen Sound, eine kleine poetische Welt?

In diesem Online-Workshop experimentieren wir mit verschiedenen lyrischen Stilen und Verfahren, mit klassischen und avantgardistischen Formen. In Schreibübungen wird von konkreten Sinneseindrücken und vorgefundenen Texten ausgegangen. Zudem sind kleine Erkundungen rund um die Wohnung der Teilnehmer*innen und im Internet vorgesehen, um Inspirationen zu sammeln. Aber auch mit und auf Bildmaterialien sollen Gedichte entstehen.

Diese Texte werden im Workshop gemeinsam besprochen, um weiter an ihnen zu feilen. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten, Gedichte performativ umzusetzen, behandelt. Zwei Wochen nach dem Workshop-Wochenende sollen Texte, die in der Zwischenzeit entstanden sind und weiter ausgearbeitet wurden, der Gruppe vorgestellt werden.

Für diesen Kurs sind keine Vorkenntnisse notwendig. Auch ältere eigene Gedichte können mitgebracht werden.

Wegen Corona findet der Workshop digital und 1 Woche später statt.

2021Fr30Apr(Apr 30)18:30So02Mai(Mai 2)15:00Empfehlungexpl_OHR kollektivOhren öffnen – Klänge entdecken – gemeinsam Musik erfinden18:30 - (Mai 2) 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Freitag, 30. 04. 2021 | 18:30 - Sonntag, 02. 05. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Alles, was wir zum Improvisieren brauchen, ist bereits in uns vorhanden!

Deshalb geht es in diesem Workshop nicht darum, Dinge neu zu lernen, sondern (bisweilen verborgene) vorhandene Potenziale freizusetzen und unsere „Antennen“ zu schärfen. Dabei helfen Übungen und Spielregeln, die die Aufmerksamkeit bündeln: auf intensives Lauschen, auf lustvolles Experimentieren, auf die Interaktion in der Gruppe, auf musikalische Zusammenklänge und Zeitverläufe.

Als Instrumentarium steht eine bunte Auswahl an Klangerzeugern zur Verfügung, die nur darauf warten, selbständig erkundet und bespielt zu werden. Ebenso können eigene Instrumente verwendet werden.

Das Workshopangebot richtet sich an

  • Neu-Einsteiger*innen, gerne ohne jegliche Vorerfahrung
  • Fortgeschrittene, die ihre Erfahrungen vertiefen wollen sowie
  • Personen, die Anregungen für ihre berufliche Arbeit suchen.

 

 

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Warum Improvisation?

Improvisation bietet uns die Möglichkeit selbst Musik zu erfinden, und zwar ganz ohne Noten. Das Besondere an dieser Form der Kreativität ist, dass sie in der Gruppe stattfindet. Wie in einem guten Gespräch inspirieren sich die SpielerInnen gegenseitig und können so Ideen entwickeln, auf die sie alleine nicht gekommen wären.

Im exploratorium steht die sogenannte Freie Improvisation im Mittelpunkt, die keine Skalen, Harmonie- oder Rhythmus-Schemata braucht. Der Klang an sich ist das musikalische Material.

Frei improvisieren(d) lernen heißt: Gestaltungserfahrungen sammeln, Musik „von innen heraus“ verstehen lernen und sich einlassen auf den musikalischen Fluss. Das erfordert Wachheit im Augenblick und intensives Lauschen auf die MitspielerInnen wie auf den kollektiven musikalischen Prozess,

Frei improvisieren, das bedeutet in jedem Moment selbstverantwortlich handeln, Eigenes einbringen und zugleich als Kollektiv agieren. Dies zu lernen, heißt fürs Leben zu lernen. Dies im Konzert zu erleben, heißt an einem besonderen Abenteuer teilzuhaben.

Das exploratorium berlin
ermöglicht:

 

Laien & MusikerInnen

erste Erfahrungen mit Improvisation zu sammeln und Kontakte zu knüpfen

 

PädagogInnen

Konzepte für ein lebendiges improvisatorisches Musizieren kennen zu lernen

ImprovisatorInnen

eigene Fähigkeiten zu vertiefen,
neue Erfahrungen zu sammeln und neue MitspielerInnen kennen zu lernen

MusikerInnen & Ensembles

Konzerte zu geben, auch in Zusammen- Arbeit mit KünstlerInnen aus anderen Sparten

begeisterten
ZuhörerInnen

Konzerte von jungen Ensembles bis zu international prominenten MusikerInnen zu erleben

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