Dieser Workshop richtet sich sowohl an Personen mit als auch ohne Bühnenerfahrung, die sich für Bewegung interessieren, als auch an Theater-, Performance- und Tanzschaffende, die ihr künstlerisches Ausdrucksspektrum erweitern möchten.
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Prinzipien des Mimes Corporel als Ausdrucksform, sowie das Konzept der Instant Dramaturgy. Wir erforschen, wer wir auf der Bühne sind – in Beziehung zum Raum, zu anderen Körpern und zur entstehenden Situation. Dabei arbeiten wir sowohl mit freier Improvisation als auch mit Improvisation, die durch Konzepte geleitet wird.
Wir beschäftigen uns mit dem Studium der dreifachen Designs, der Gegen- und Übergewichte sowie deren Integration in Rhythmus-Zeit-Strukturen und Stilfiguren. Diese Elemente dienen als Werkzeuge zur Entwicklung von Präsenz, Spannung und dramaturgischer Klarheit innerhalb der Improvisation.
Zusätzlich entwickeln wir ein Bewusstsein für das szenische Gleichgewicht, das räumliche Design der Körper auf der Bühne sowie für die Dynamiken zwischen Figuren und die Kausalitäten der Bewegung, ausgehend von den sogenannten „sicheren Häfen“ (safe ports), die uns bei der Konstruktion einer improvisierten Dramaturgie unterstützen.