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Sophie Bartels

studierte von 2007 bis 2011 Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin sowie an der Universität Turku in Finnland. Danach arbeitete sie als festes Ensemblemitglied u. a. am Figurentheater Chemnitz.

In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich hauptsächlich mit Strategien des Objekttheaters, die sie erforscht und weiterzuentwickeln versucht.

Seit 2016 ist sie freischaffend tätig und arbeitet in verschiedenen Konstellationen, sowohl als Gast als auch an der Entwicklung eigener Projekte, sie konzipiert und leitet Objekttheater-Workshops und arbeitet als Puppencoach.

Die Inszenierung „Stell dir vor“ vom boat people projekt, für die sie die Expertinnenberatung für Objekttheater übernahm, stand auf der Longlist für das „Augenblick mal!“-Festival 2025.
Ihre gemeinsam mit Franziska Burnay Pereira erarbeitete Produktion „sans papiers“, eine Auseinandersetzung mit der Fluchtgeschichte von Walter Benjamin und Lisa Fittko, war zum WILDWECHSEL-Festival 2021 eingeladen.
Seit 2021 arbeitet sie auch als Regisseurin, unter anderem am Staatstheater Meiningen, am Figurentheater Chemnitz und am Theater Regensburg.
Im Jahr 2023 folgte mit der deutsch-französischen Studio-Inszenierung „Bambi/Kaleidoskop” auch eine Lehrtätigkeit an der Abteilung für Zeitgenössische Puppenspielkunst der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch” in Berlin. Das Stück war im September 2023 auf dem Festival Mondial des Théâtres de Marionnettes in Charleville-Mézières zu sehen.
2024 war sie Jurymitglied für Puppenspiel, Figurentheater, Physical Theatre und Performance der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Sommer 2025 reiste sie als eine von sieben multidisziplinären Künstlerinnen der freien Berliner Kunstszene mit einer Delegation des „Berlin Performing Arts Program” zum „Festival d’Avignon” nach Südfrankreich.