The Imaginary Museum ist Berlins einzige Veranstaltungsreihe, die sich der praxisübergreifenden Improvisation widmet – vor allem in Musik und Tanz, aber offen für alle Bereiche. Bei den Aufführungen treten geladene Gäste und „The Performance Group“ auf, ein sich ständig weiterentwickelndes Ensemble, das sich am selben Nachmittag im Exploratorium trifft.
Kurzbiographien der Musiker*innen und Tänzer*innen
Caroline Cecilia Tallone
Präparierte elektroakustische Drehleier, verstärkte Objekte, Stimme, Komposition.
Mit ihrem Hintergrund in klassischer, antiker und Volksmusik arbeitet sie mit vielen Musiker*innen und Performer*innen der Berliner und internationalen Szene zusammen und beschäftigt sich außerdem mit Klangforschung und kreativer Komposition für Tanz, Klanginstallationen, Live-Videoprojektionen und Kurzfilme.
Michiyasu Furutani
ist Choreograph und Tänzer, der seine Wurzeln im Butoh hat. Seine fortlaufende Körperforschung erweitert sein Bewegungsvokabular durch Improvisation, vielfältige Techniken und interdisziplinäre Zusammenarbeit und bringt dabei das räumliche Gleichgewicht ins Wanken.
Wieland Möller
ist Schlagzeuger und Performer. Wieland arbeitet vor allem im Bereich der improvisierten Musik und des Tanzes und trat bereits auf internationalen Bühnen wie dem Buenos Aires Jazzfestival auf. Er arbeitete unter anderem mit Markus Stockhausen, Ingo Reulecke, Julyen Hamilton und Okwui Okpokwasili zusammen. Wieland erforscht synästhetische Beziehungen zwischen Klängen und Bewegungen im Raum und ist fasziniert davon, Klänge sichtbar und Bewegungen hörbar zu machen.
Jonas Marx
ist Tänzer, Dichter und Musiker. Ursprünglich als Architekt ausgebildet, kam er über Contact Improvisation zum Tanz und zur Somatik. Die Liebe, die er zu dieser Form entwickelte, weitete sich dann auf Instant Composition aus. Neben diesen beiden Formen praktiziert er auch Authentic Movement und Body-Mind-Centering. Er wurde unter anderem von Julyen Hamilton, Maya Carroll, Deborah Hay und Nita Little ausgebildet.
The Performance Group
TPG ist eine interdisziplinäre Gruppe von Tänzer*innen, Musiker*innen und Künstler*innen mit wechselnder Besetzung. Sie treffen sich am Nachmittag vor der Aufführung, um den Ansatz für die Abendvorstellung zu entwickeln. Der Workshop am Nachmittag steht allen Interessierten offen – Details sind hier zu finden: Improvisation in music and dance and elsewhere