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Bühne: Gastkonzerte

Harmonic Space Orchestra – „Expansions I“: Catherine Lamb

Aufführung des neuen Stücks "Triangulations" (2026) von Catherine Lamb

© Mareike YinYee Lee

Ort: exploratorium Berlin, Saal

HARMONIC SPACE ORCHESTRA
Lucy Railton
: Cello | Judith Hamann: Cello | Thomas Nicholson: Bratsche | Jon Heilbron: Kontrabass | Rebecca Lane: Viertelton-Bassquerflöte | MO Abbott:  Bassposaune

Die Reihe Expansions 2026/27 des Harmonic Space Orchestra präsentiert vier neue Auftragswerke, die Talente verschiedener Generationen und mit unterschiedlichen ästhetischen Ausrichtungen vereinen – verbunden durch eine gemeinsame Faszination für die Just Intonation, die reine Stimmung.

Mit Triangulations sind sowohl zwischenmenschliche Rollen wie aktiv/passiv/flexibel also auch direkte Klangprobleme wie Tonalität/Spektralität/Rauschen gemeint, ebenso wie poetische Aspekte wie Transparenz/Opazität/Ganzheit. Es ist Catherine Lambs erstes Stück, das speziell für HSO geschrieben ist – ein Ensemble, dessen Entstehung sie selbst maßgeblich mitgestaltet hat. Es präsentiert die seltenen und unverwechselbaren Fähigkeiten dieses Kollektivs aus Interpret*innen und Komponist*innen, die sich einer Harmonieauffassung widmen, die auf der natürlichen Akustik von Klang und Resonanz beruht.

Catherine Lamb, geboren 1982 in Olympia, Washington, erforscht in ihrer Musik die Beziehungen zwischen elementaren klanglichen Strukturen, Tonalität und Wahrnehmung. Nach einem Studium der Hindustani-Musik in Pune studierte sie bei James Tenney und Michael Pisaro am California Institute of the Arts und schloss anschließend ein MFA-Studium in Music/Sound am Bard College ab. Prägend für ihre künstlerische Entwicklung waren zudem die Zusammenarbeit mit dem Filmemacher und Dhrupad-Musiker Mani Kaul sowie ein Forschungsaufenthalt bei Éliane Radigue in Paris. Lambs Kompositionen verbinden präzise klangliche Prozesse mit einer ausgeprägten Aufmerksamkeit für Übergänge, Resonanzen und die zeitliche Entfaltung von Klang. Ihre Werke wurden von Ensembles wie dem JACK Quartet, Ensemble neoN, Dedalus und dem London Contemporary Orchestra aufgeführt. Seit 2013 lebt und arbeitet sie in Berlin. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, darunter den Förderpreis Komposition der Ernst von Siemens Musikstiftung 2020.

Gefördert durch die inm – initiative neue musik berlin e.V., Musikfonds, Ernst von Siemens Stiftung, GAS Göteborg Art Sounds.

 

ernst von siemens musikstiftung logo
göteborg art sounds logo

Details

Eintritt

15/12/6 € (Standard/Ermäßigung/Berechtigungsausweis)

Zugang

Haupteingang (über das Restaurant Mokja)

Ticketvorbestellung

Per E-Mail an:
harmonicspaceorchestra@gmail.com

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