exploratorium_2022-1

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2022Do08Dez20:00Empfehlungimp[or]trait #8: echtzeitmusik – Material und MotivationZu Gast: Neo Hülcker, Christian Kesten, Johannes Kreidler, Andrea Neumann | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:imp[or]trait

Zeit/Time

Donnerstag, 08. 12. 2022 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf Deutsch

Zu Gast: Neo Hülcker, Christian Kesten, Johannes Kreidler, Andrea Neumann
Moderation: Mathias Maschat

echtzeitmusik – Material und Motivation ist der letzte Teil einer vierteiligen Gesprächsreihe rund um das Thema Echtzeitmusik. Die Reihe startete mit einem Austausch zwischen Burkhard Beins, Andrea Neumann und Ignaz Schick über 30 Jahre Echtzeitmusik. Jede*r der drei war überdies hinaus dazu eingeladen, einen bestimmten Aspekt herauszugreifen und mit selbst gewählten Gästen zu diskutieren. Für den vierten Teil hat Andrea Neumann die Komponist*innen und Performer*innen Neo Hülcker, Christian Kesten und Johannes Kreidler eingeladen, um über ihr künstlerisches Material und ihre Motivation als Künstler*innen zu sprechen.

Nachdem in den bisherigen Gesprächen vor allem historische und kulturpolitische Fragestellungen, kulturelle und generationale Hintergründe, geographische Einflusssphären, Strukturbildungsprozesse und der Netzwerk-Charakter der Echtzeitmusik-Szene behandelt wurden, hat Andrea Neumann damit nun eine dezidiert ästhetische und zugleich politische Fragestellung aufgeworfen. Fragen nach Material und Motivation sind für sie schon seit Beginn ihrer Karriere von zentraler Bedeutung, und stets war sie auch an einer Ausweitung ihres Materials über vorrangig musikalische Aspekte hinaus interessiert: Raum, Objekte, Körper, Gesten, Mimik und Kostüme ­­­­­­­– eine Erweiterung des Musikbegriffs begreift sie aus ihrer Praxis heraus als der Echtzeitmusik inhärent.

Vor diesem Hintergrund wird die Auswahl ihrer hochkarätigen Gäste besonders plausibel, die allesamt ein starkes Interesse an konzeptuellen und performativen Herangehensweisen verbindet. Auch wenn sich die drei eingeladenen Gesprächspartner*innen eher in anderen Szenen als der Echtzeitmusik verorten, bestehen über Genregrenzen und mögliche kritische Sichtweisen hinaus auch Schnittmengen und Anknüpfungspunkte in Hinsicht auf ästhetische, rezeptionsspezifische und politische Fragestellungen.

Moderiert von Mathias Maschat diskutiert Andrea Neumann mit Neo Hülcker, Christian Kesten und Johannes Kreidler künstlerische Positionen, die ihr Selbstverständnis aus der Erweiterung des Musikbegriffs in Richtung Interdisziplinarität, Medialität und Multimedialität, Konzeptualismus und Performance beziehen. Fragestellungen lauten zudem: Was ist das eigene musikalische oder nicht-musikalische Material? Womit, wofür, für wen oder was komponiert man? Was ist Gegenstand der eigenen künstlerischen Arbeit? Gibt es Interaktionen zwischen dem Material und den Performenden? Und wie und wo entstehen Stücke?

Frühere Gespräche waren neben der Eingangsrunde echtzeitmusik – “Generations”, konzipiert von Ignaz Schick und mit den Gästen Alexander Markvart, Rieko Okuda und Alexander von Schlippenbach, sowie echtzeitmusik and its international connectivity, konzipiert von Burkhard Beins und mit den Gästen Angharad Davies, Yan Jun und Mariá Portugal.

Die ersten drei Gespräche sind auf der YouTube-Seite des exploratorium zu finden:
imp[or]trait #2: 1990/2020 – echtzeitmusik (Mit Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick)
imp[or]trait #4: echtzeitmusik – “Generations” (With Alexander Markvart, Rieko Okuda, Ignaz Schick and Alexander von Schlippenbach)
imp[or]trait #6: echtzeitmusik and its international connectivity (With Burkhard Beins, Angharad Davies, Yan Jun and Mariá Portugal)

 

Eintritt: 5 €

Das Gespräch wird auch per Livestream über unseren YouTube-Kanal übertragen:
https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

Alle im exploratorium aktuell gültigen Corona-Regelungen sind hier zu finden.

2022Sa10Dez15:0017:00EmpfehlungKandinsky – die Sprache der KünsteVom Konkreten zum Abstrakten auf der Bühne15:00 - 17:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop Leitung/Facilitator: Arila Siegert und Team

Workshop zu Kandinsky 2022-12

Leitung/Facilitator

Arila Siegert und Team

Zeit/Time

Samstag, 10. 12. 2022 | 15:00 - Samstag, 10. 12. 2022 | 17:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Organisatorische Details || Anmeldeformular

Workshop für Musiker*-, Tänzer*-, und Schauspieler*innen

Leitung: Arila Siegert, Regisseurin/Choreografin | Ali N. Askin, Komponist | Helge Leiberg, Maler am Overhead Projektor | Carola Cohen-Friedlaender, Dramaturgin

Wir wenden uns an kreative, improvisationsfreudige und eigenschöpferische Menschen, die künstlerisch arbeiten. Sie müssten bereit und in der Lage sein, aus der Improvisation heraus ihre künstlerische Auseinandersetzung mit den theatralischen Ideen von Kandinsky praktisch zu erproben. Es geht um schöpferische Erfahrung.
Alle sollten bitte in einfarbiger Trainings-Kleidung erscheinen, in der sie sich gut bewegen können. Es wird barfuß oder in Socken gearbeitet.

Kurzvortrag Carola Cohen-Friedlaender: Einführung in die Synthese der Künste bei Kandinsky

          Ausbruch aus dem Bild in die theatralische Aktion: Bewegung-Raum-Farbe-Klang

Arila Siegert: Von Innen nach Außen

          1. Der Klang der Bewegung
          Kurze, praktische und theoretische Einführung in die drei Erscheinungsformen der Materie: Raum-Dynamik-Zeit
          Es werden Aufgaben gestellt. Ein und dieselbe Idee wird konfrontiert mit den einzelnen Künsten.

Ali N. Askin: „Zum Raum wird hier die Zeit“ (R. Wagner „Parsifal“)

          2. Klang der Musik als theatralische Aktion im Raum
          Musik als Zeit-Kunst wird konfrontiert mit dem Klang der anderen Künste
          Wie ist das Verhältnis von Musik zu Bewegung/Raum/Farbe/Licht?

– Pause –

Kurzvortrag Carola Cohen-Friedlaender: Was ist Abstraktion?

Helge Leiberg: Das Farbkonzept bei Kandinsky

          3. Der Klang der Farben und die theatralische Aktion
          -dazu Klang der Farbe: zur Bewegung, zum Raum, zum Klang als künstlerisches Ausdrucksmittel

Gruppen-Improvisieren zu Textsplittern aus Bühnenkompositionen von Kandinsky.

Kurzvortrag Carola Cohen-Friedlaender: Die Objektivisten und die Subjektivisten

Dieser Workshop findet anlässlich zweier Aufführungen von Kandinskys Bühnenkomposition Über die Mauer am 10. und 11. Dezember im exploratorium statt.
10. Dezember, 20.00: Über die Mauer
11. Dezember, 20.00: Über die Mauer

 

Alle im exploratorium aktuell gültigen Corona-Regelungen sind hier zu finden.

2022Sa10Dez20:00EmpfehlungÜber die MauerBühnenkomposition von Wassily Kandinsky20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Explorations

Zeit/Time

Samstag, 10. 12. 2022 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Ticketreservierung

Künstlergruppe Violett (DE): Kerstin Schweers, Jörg Thieme, Isabel Wamig – Performance | Arila Siegert – künstlerische Leitung | Ali N. Askin – Musik | Marie-Luise Strandt – Ausstattung | Helge Leiberg – Live-Malerei | Carola Cohen-Friedlaender – Dramaturgie | Susanne Auffermann – Licht

Die Regisseurin und Choreografin Arila Siegert unternimmt mit der Künstlergruppe Violett die szenische Realisierung von Wassily Kandinskys Bühnenkomposition Über die Mauer von 1913/14 und die spielerische Auseinandersetzung mit seiner Theorie des Gesamtkunstwerks.

Der Titel ist Programm: Mit Über die Mauer überrascht Kandinsky, den meisten nur als Maler bekannt, mit einem Stück für die Bühne, das vom Schaffensprozess eines Werks erzählt und davon, welchen Stellenwert Kunst in der Gesellschaft hat. In einem ebenso ernsthaften wie amüsanten fiktiven Dialog zwischen Künstler*in und Zuschauer*in gibt er Einblicke in die Sicht des Malers, der aus der Zweidimensionalität des Bildes ausbricht und sie ins Dreidimensional-Räumliche des Theaters erweitert.

„Es geht mir um das Anstoßen oder Aufzeigen einer inneren existenziellen Kreativität. Nicht über den Weg von außen, sondern über einen inneren Weg. Das Erlebnis dessen, was Kandisky das Seelische nennt. Oder das Erleben dessen, was uns bewegt, was uns hilft, was uns auch dieses Leben als ein Wunder erleben lässt. Der Klang, die Farben. Wie jemand etwas sagt. Welche Energie kommt uns entgegen? Was bedeutet ein Abwenden, ein Zuwenden? Das sind die Dinge, die wir täglich erleben und die wir entschlüsseln müssen. Und ich sehe da einen zukunftsweisenden Ansatz bei Kandinsky, weil er die Künste in ihren Möglichkeiten nebeneinander sieht, frei agierend. Es kommt immer darauf an, was ist jetzt das Wesentliche … Es geht um Kälte und Wärme, Helligkeit und Dunkelheit. Wo kann man die Gegenstände weglassen und wo bleiben nur die Farben?“ (Arila Siegert)

Arila Siegert kommt vom Tanz, wurde ausgebildet in Dresden bei Gret Palucca. Ihr erstes Engagement erhielt sie 1971 in Berlin am Tanztheater von Tom Schilling. 1979 ging sie als Solotänzerin an die Staatsoper Dresden, gründete dort am Staatsschauspiel ihr erstes Tanztheater, war „Berufene Expertin“ für die Bühne am Dessauer Bauhaus. Früh begann sie mit Rekonstruktionen von Werken des Expressionistischen Tanzes: Vogelsang, Hoyer, Wigman. Damit führte sie die Tradition des Ausdruckstanzes in die Moderne. Durch die Freundschaft von Kandinsky mit Palucca sind Prinzipien des Bauhauses in ihre Ausbildung eingeflossen. Sie realisierte einige Bühnenkompositionen von Kandinsky: Der gelbe Klang 1993, Violett 2019 (beide Anhaltisches Theater, Dessau), Über die Mauer 2021 (Akademie der Künste, Berlin). Sie ist interessiert an der Entwicklung einer neuen Tanztheater-Form, die die Vereinigung der Künste bis hin zu neuen digitalen und medialen Formen sucht. 2020 gründete sie dafür die Künstlergruppe Violett.

https://www.arila-siegert.de/

Eine weitere Aufführung von Über die Mauer findet am Folgetag, am Sonntag, den 11.12.2022 statt: https://exploratorium-berlin.de/veranstaltung/ueber-die-mauer-kandinsky-2/

Am Tag der ersten Aufführung, also am Samstag, den 10.12.2022 von 15:00 bis 17:00 Uhr, gibt Arila Siegert gemeinsam mit weiteren Beteiliten des Projekts (Ali N. Askin, Helge Leiberg und Carola Cohen-Friedlaender) einen Workshop für Musiker*-, Tänzer*-, und Schauspieler*innen, in dem aus der Improvisation heraus eine künstlerische Auseinandersetzung mit den theatralischen Ideen von Kandinsky praktisch erprobt wird: Kandinsky – die Sprache der Künste. Vom Konkreten zum Abstrakten auf der Bühne

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

Alle im exploratorium aktuell gültigen Corona-Regelungen sind hier zu finden.

2022So11Dez20:00Über die MauerBühnenkomposition von Wassily Kandinsky20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Explorations

Zeit/Time

Sonntag, 11. 12. 2022 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Ticketreservierung

Künstlergruppe Violett (DE): Kerstin Schweers, Jörg Thieme, Isabel Wamig – Performance | Arila Siegert – künstlerische Leitung | Ali N. Askin – Musik | Marie-Luise Strandt – Ausstattung | Helge Leiberg – Live-Malerei | Carola Cohen-Friedlaender – Dramaturgie | Susanne Auffermann – Licht

Die Regisseurin und Choreografin Arila Siegert unternimmt mit der Künstlergruppe Violett die szenische Realisierung von Wassily Kandinskys Bühnenkomposition Über die Mauer von 1913/14 und die spielerische Auseinandersetzung mit seiner Theorie des Gesamtkunstwerks.

Der Titel ist Programm: Mit Über die Mauer überrascht Kandinsky, den meisten nur als Maler bekannt, mit einem Stück für die Bühne, das vom Schaffensprozess eines Werks erzählt und welchen Stellenwert Kunst in der Gesellschaft hat. In einem ebenso ernsthaften wie amüsanten fiktiven Dialog zwischen Künstler*in und Zuschauer*in gibt er Einblicke in die Sicht des Malers, der aus der Zweidimensionalität des Bildes ausbricht und sie ins Dreidimensional-Räumliche des Theaters erweitert.

„Es geht mir um das Anstoßen oder Aufzeigen einer inneren existenziellen Kreativität. Nicht über den Weg von außen, sondern über einen inneren Weg. Das Erlebnis dessen, was Kandisky das Seelische nennt. Oder das Erleben dessen, was uns bewegt, was uns hilft, was uns auch dieses Leben als ein Wunder erleben lässt. Der Klang, die Farben. Wie jemand etwas sagt. Welche Energie kommt uns entgegen? Was bedeutet ein Abwenden, ein Zuwenden? Das sind die Dinge, die wir täglich erleben und die wir entschlüsseln müssen. Und ich sehe da einen zukunftsweisenden Ansatz bei Kandinsky, weil er die Künste in ihren Möglichkeiten nebeneinander sieht, frei agierend. Es kommt immer darauf an, was ist jetzt das Wesentliche … Es geht um Kälte und Wärme, Helligkeit und Dunkelheit. Wo kann man die Gegenstände weglassen und wo bleiben nur die Farben?“ (Arila Siegert)

Arila Siegert kommt vom Tanz, wurde ausgebildet in Dresden bei Gret Palucca. Ihr erstes Engagement erhielt sie 1971 in Berlin am Tanztheater von Tom Schilling. 1979 ging sie als Solotänzerin an die Staatsoper Dresden, gründete dort am Staatsschauspiel ihr erstes Tanztheater, war „Berufene Expertin“ für die Bühne am Dessauer Bauhaus. Früh begann sie mit Rekonstruktionen von Werken des Expressionistischen Tanzes: Vogelsang, Hoyer, Wigman. Damit führte sie die Tradition des Ausdruckstanzes in die Moderne. Durch die Freundschaft von Kandinsky mit Palucca sind Prinzipien des Bauhauses in ihre Ausbildung eingeflossen. Sie realisierte einige Bühnenkompositionen von Kandinsky: Der gelbe Klang 1993, Violett 2019 (beide Anhaltisches Theater, Dessau), Über die Mauer 2021 (Akademie der Künste, Berlin). Sie ist interessiert an der Entwicklung einer neuen Tanztheater-Form, die die Vereinigung der Künste bis hin zu neuen digitalen und medialen Formen sucht. 2020 gründete sie dafür die Künstlergruppe Violett.

https://www.arila-siegert.de/

Eine weitere Aufführung von Über die Mauer findet am Vortag, am Samstag, den 10.12.2022 statt: https://exploratorium-berlin.de/veranstaltung/ueber-die-mauer-kandinsky-1/

Am Tag der ersten Aufführung, also am Samstag, den 10.12.2022 von 15:00 bis 17:00 Uhr, gibt Arila Siegert gemeinsam mit weiteren Beteiliten des Projekts (Ali N. Askin, Helge Leiberg und Carola Cohen-Friedlaender) einen Workshop für Musiker*-, Tänzer*-, und Schauspieler*innen, in dem aus der Improvisation heraus eine künstlerische Auseinandersetzung mit den theatralischen Ideen von Kandinsky praktisch erprobt wird: Kandinsky – die Sprache der Künste. Vom Konkreten zum Abstrakten auf der Bühne

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

Alle im exploratorium aktuell gültigen Corona-Regelungen sind hier zu finden.

2022Di13Dez18:0019:30Lesekreis ImprovisationDerzeit als Video-Konferenz18:00 - 19:30 digital per Videokonferenz mit ZoomDenkraum:Lesekreis Leitung/Facilitator: Mathias Maschat

Denkraum, Lesekreis Improvisation, Mathias Maschat

Leitung/Facilitator

Mathias Maschat

Zeit/Time

Dienstag, 13. 12. 2022 | 18:00 - Dienstag, 13. 12. 2022 | 19:30

Ort/Location

digital per Videokonferenz mit Zoom

Inhalt/Content

Im Lesekreis Improvisation werden gemeinsam Texte über Improvisation gelesen und diskutiert. Die Texte werden auch als Impulse genutzt, um über eigene Erfahrungen mit Improvisation miteinander ins Gespräch zu kommen.
Der Lesekreis ist stets offen für neue Teilnehmer*innen. Eine regelmäßige Teilnahme ist sinnvoll, aber keine Voraussetzung.

Unten finden sich zur Information die bisherigen Themen und Texte.

Aktuell findet der Lesekreis Improvisation digital als Video-Konferenz statt. Die Teilnahme ist nur mit Voranmeldung per unten stehendem Anmeldeformuar oder per E-Mail an Mathias Maschat möglich. Die Anmeldung für den nächsten Termin sollte bis zum Vorabend, Montag, 12. Dezember erfolgen.

 

Termine bis Januar 2023
Dienstag 13.12.2022 | 17.01.2023
18.00–19.30

Leitung: Mathias Maschat
E-Mail an Mathias Maschat

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

 

Bisherige Themen und Texte:

08.11.2022
Burkhard Beins (2011): „Entwurf und Ereignis“, in: Echtzeitmusik. Selbstbestimmung einer Szene, hg. von Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck u. Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, S. 166–181

11.10.2022: Entfallen

13.09.2022
Burkhard Beins (2011): „Entwurf und Ereignis“, in: Echtzeitmusik. Selbstbestimmung einer Szene, hg. von Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck u. Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, S. 166–181

28.06.2022
Lesekreis Improvisation Spezial mit Macarena Montesinos: Memories of an Amnesiac (Lecture Performance)

31.05.2022
Hans-Friedrich Bormann; Gabriele Brandstetter; Annemarie Matzke (2010): „Improvisieren: eine Eröffnung“, in: Improvisieren. Paradoxien des Unvorhersehbaren, hg. von Hans-Friedrich Bormann; Gabriele Brandstetter; Annemarie Matzke, Bielefeld: transcript, S. 7–19

03.05.2022
Georg Bertram; Michael Rüsenberg (2021): Improvisieren! Lob der Ungewissheit, Ditzingen: Reclam; S. 120–131: „Die Zeit des Improvisierens und seine Ungewissheit“

05.04.2022
Georg Bertram; Michael Rüsenberg (2021): Improvisieren! Lob der Ungewissheit, Ditzingen: Reclam; S. 80–91: „Das improvisierende Gewohnheitstier“

15.02. + 15.03.2022: Entfallen

18.01.2022
Malcolm Goldstein (2011): „Improvisation als Prozess der Entdeckung“, in: Nanz, Dieter A. (Hg.): Aspekte der Freien Improvisation in der Musik, Hofheim: Wolke, S. 49–52

14.12.2021: Entfallen

23.11.2021
Christopher Dell (2002): Prinzip Improvisation, Köln: Walther König, S.73–76: „kairos“

26.10.2021 + 16.11.2021 (16.11.: Lesekreis Improvisation Spezial mit Gast Alessandro Bertinetto)
Alessandro Bertinetto (2021): „Wozu Improvisation? Ästhetische Kategorien des Unvorhersehbaren“, in: Die Kunst und die Künste. Ein Kompendium zur Kunsttheorie der Gegenwart, hg. v. Georg W. Bertram, Stefan Deines u. Daniel Martin Feige, Berlin: Suhrkamp, S. 442–463 (Ausschnitte)

21.09.2021
Nachlese Symposium Sinn und Präsenz in Improvisation
(https://exploratorium-berlin.de/veranstaltung/symposium-sinn-und-praesenz-in-improvisation-21-2/)
Mathias Maschat (2021): Einführung + Keynote: „Präsenz als improvisationsästhetische Kategorie“, unveröffentliches Vortragsmanuskript

08.06.2021
Doris Kösterke (1997/2014): „Gebote der Anarchie“, aus: Gebote der Anarchie. Spielweisen frei improvisierter Musik. Eine Sendung von Doris Kösterke. Hessischer Rundfunk (hr2), „Neue Musik“, Sendetermin: 18.2.1997, 20.30-22.00 Uhr. – Überarbeitet für Carl Bergstrøm-Nielsen im Januar und Februar 2014; http://www.sokratia.de/anarchie-improvisierte-musik/

16.03.2021, 20.04.2021 + 11.05.2021
Mathias Maschat (2012): „Performativität und zeitgenössische Improvisation“, in: Improvisation. Theorie – Praxis – Ästhetik, hg. v. Matthias Haenisch = kunsttexte.de, Ausgabe 2.2012 / Auditive Perspektiven: kunsttexte.de/auditive_perspektiven; https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/7529/maschat.pdf

16.02.2021
Gisela Nauck (2012): „Im Klang arbeiten. Innovationen in der aktuellen Improvisationsszene“, in: Improvisation. Theorie – Praxis – Ästhetik, hg. v. Matthias Haenisch = kunsttexte.de, Ausgabe 2.2012 / Auditive Perspektiven: kunsttexte.de/auditive_perspektiven (Ausschnitte); https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/7527/nauck.pdf

12.01.2021
Thiemo Breyer; Alexander Gerner (2017): „Resonanz und Interaktion. Eine philosophische Annäherung anhand zweier Proben“, in: Resonanz – Rhythmus – Synchronisierung: Interaktionen in Alltag, Therapie und Kunst, hg. v. Thiemo Breyer u. a., Bielefeld: Transcript, S. 34–46

03.11.2020 + 08.12.2020
Matthias Haenisch (2011): „Emergenz. Zu einem theoretischen Begriff aktueller Improvisationsforschung“, in: Echtzeitmusik. Selbstbestimmung einer Szene, hg. von Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck u. Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, S. 186–201

06.10.2020
Silvana K. Figueroa-Dreher (2016): Improvisieren. Material, Interaktion, Haltung und Musik aus soziologischer Perspektive, Wiesbaden: Springer VS, daraus S. 311–314: „Schlusswort“ (Ausschnitt)

01.09.2020
Silvana K. Figueroa-Dreher (2016): Improvisieren. Material, Interaktion, Haltung und Musik aus soziologischer Perspektive, Wiesbaden: Springer VS, daraus S. 61–63: „Das Phänomen der Improvisation und die soziologische Handlungstheorie“ (Ausschnitt)

09.06.2020
Theo Jörgensmann; Rolf-Dieter Weyer (1991): Kleine Ethik der Improvisation, Essen: Neue Organisation Musik, daraus: S. 12–15: „Zeit und Raum“

12.05.2020
Theo Jörgensmann; Rolf-Dieter Weyer (1991): Kleine Ethik der Improvisation, Essen: Neue Organisation Musik, daraus: S. 8–10: „Vom Wesen“

21.04.2020
„Improvisation: Kommunikation – Begegnung – Liveness – Co-Präsenz – Aura“
Kurze Textfragmente von Dirk Baecker, Derek Bailey, Burkhard Beins, Silvana K. Figueroa-Dreher, Erika Fischer-Lichte, Reinhard Gagel, Theo Jörgensmann/Rolf-Dieter Weyer, Mathias Maschat und Uwe Mattheiss

2022Fr16Dez(Dez 16)18:00So18(Dez 18)15:00Weiterbildung Improvisation und Improvisationspädagogik18:00 - 15:00 (18) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop Leitung/Facilitator: Peter Jarchow & Gast-Dozent*innen

Lernraum, Weiterbildung Peter Jarchow

Leitung/Facilitator

Peter Jarchow & Gast-Dozent*innen

Zeit/Time

Freitag, 16. 12. 2022 | 18:00 - Sonntag, 18. 12. 2022 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Organisatorische Details || Anmeldeformular

Die Weiterbildung richtet sich an Musiker*innen (vokal, instrumental), die Improvisation in ihrer Arbeit anwenden und ihr Wissen in Improvisationspädagogik erweitern wollen.
Die Termine sind die ersten drei in einem Zyklus von insgesamt acht Kursen. Der Zyklus wird kontinuierlich fortgesetzt und beginnt dann wieder von neuem.
Ein Einstieg ist jederzeit zu einem Wochenendkurs möglich. Nach einer Teilnahme von sechs Wochenendkursen kann man sich zu einer Prüfung (Zertifikat) anmelden.

Wenn es noch freie Plätze gibt, können auch Gäste an einem Wochenende teilnehmen. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt.

Stoffvermittlung pro Kurseinheit:

4 x 90 Min Gruppenimprovisation
2 x 90 Min Lehrproben
2 x 90 Min Methodik
 
Themen der Methodik:

  • Improvisation und Improvisationsunterricht
  • Strukturprinzipien in der Musik
  • Methodik und Didaktik
  • Improvisation in zeitgenössischer Musik
  • Improvisation in tradierten Formen
  • Thematisch-programmatische Aufgaben

 
Gast-Dozent*innen   

Jazz, Stummfilm: Tilo Augsten**, Fachgebietsleiter für Improvisation der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“, Leipzig

Bewegung: Gerburg Fuchs, Berlin
 
Aufnahmegespräch nach Absprache.

 
Abschlussprüfung:

Folgende Fächer können gewählt werden, die dann so im Zertifikat erwähnt werden:

  • Vortrag, Dauer 30 Minuten mit anschließender Diskussion
  • Lehrprobe Einzelunterricht, Dauer 30 Minuten
  • Lehrprobe Gruppenimprovisation, Dauer 45 Minuten
  • Improvisationskonzert (einschließlich Organisation und Konzeption), Dauer ca. 60 Minuten

Prüfungen sind ab Juli 2023 möglich.
 
(Kurssprache: Deutsch)

2022Sa17Dez(Dez 17)11:00So18(Dez 18)13:30EmpfehlungRhythmus überallfür Kinder von 8–12 Jahren11:00 - 13:30 (18) exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DJunges explo: Wochenend- und Ferienworkshops Leitung/Facilitator: Judith Thimm

Rhythmus Workshop Kinder

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Samstag, 17. 12. 2022 | 11:00 - Sonntag, 18. 12. 2022 | 13:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt/Content

Organisatorische Details || Anmeldeformular

Wir finden Rhythmen auf verschiedenen Instrumenten und mit unserem Körper. Wir entwickeln Rhythmen und reagieren aufeinander. Wir spielen laute Post und sind im Klangwald.

Wie klingt der Regen? Wie klingt es, wenn wir fröhlich sind oder wütend?

All das können wir durch Rhythmus ausdrücken. Ein improvisatorisches Rhythmusabenteuer!

Alle im exploratorium aktuell gültigen Corona-Regelungen sind hier zu finden.

2022So18Dez15:3018:10Eltern-Kind-Trommelnfür Kinder von 4–8 Jahren15:30 - 18:10 exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DJunges explo: Regelmäßige Kurse Leitung/Facilitator: Judith Thimm

Junges explo, Trommeln, Judith Thimm

Leitung/Facilitator

Judith Thimm

Zeit/Time

Sonntag, 18. 12. 2022 | 15:30 - Sonntag, 18. 12. 2022 | 18:10

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt/Content

Organisatorische Details || Anmeldeformular

Wir treffen uns einmal monatlich, um gemeinsam – Kinder und Erwachsene – Klänge und Rhythmen zu erkunden. Im Spiel mit verschiedenartigen Klangerzeugern tauchen wir in andere Welten ein. Und mit unserer Stimme geben wir den Trommeln eine Sprache und lassen sie Geschichten erzählen.

Termine  September 2022–Januar 2023

11.09. | 16.10. | 27.11. | 18.12.2022 | 22.01.2023

Für den Termin 27.11. ist Gruppe 1 bereits ausgebucht!

Bitte geben Sie im untenstehenden Anmeldeformular den oder die ausgewählten Termine und die gewünschte Gruppe/Uhrzeit ein.

Alle im exploratorium aktuell gültigen Regelungen sind hier zu finden.

 

 

2022So18Dez19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Spielraum Offene Bühne Matthias Schwabe

Zeit/Time

Sonntag, 18. 12. 2022 | 19:00 - Sonntag, 18. 12. 2022 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Zu den organisatorischen Details bitte ganz nach unten scrollen!

 

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen (deren Zusammensetzung wir auslosen) künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.
Zur Teilnahme eingeladen sind alle, die bereits Vorerfahrungen mit Freier Improvisation gesammelt haben.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2023
28.08. | 18.09. | 16.10. | 13.11. | 18.12. | 15.01.

Anmeldung nicht erforderlich

Aktuelle Corona-Bestimmungen: Wir bitten um tagesaktuelle Tests. Masken nach eigenem Ermessen.