exploratorium_2020-2

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2020Do19Nov20:00Empfehlungimp[or]trait #2: 1990/2020 – echtzeitmusikZu Gast: Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick, Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:imp[or]trait

Zeit / Time

Donnerstag, 19. 11. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Gespräch auf deutsch

Zu Gast: Burkhard Beins, Andrea Neumann & Ignaz Schick
Moderation: Mathias Maschat

„Mit dem Begriff der ‚Echtzeitmusik‘ meint man, dass die Entscheidung darüber, was gespielt wird und das Spiel zur gleichen Zeit geschehen. Mithin ist Echtzeitmusik nichts anderes als Improvisation. Oder?“ (Ignaz Schick, Guido Möbius*)

„Als eine mögliche Alternative wurde Mitte der 1990er Jahre in Berlin daher der Begriff Echtzeitmusik ins Spiel gebracht. Er verlagert das Hauptaugenmerk gänzlich auf die Tatsache, dass die Musik, sozusagen in Echtzeit, also im Moment ihrer Ausführung gestaltet wird. Ob es sich dabei nun um instantane Komposition oder eine Form von Improvisation handelt, kommt durch diesen Begriff ganz bewusst erst einmal nicht zum Ausdruck.“ (Burkhard Beins*)

„Für mich spricht da eine Haltung heraus, die Haltung des Individuellen – für sich selbst es tun, für sich selbst sprechen, im Gegensatz zu: etwas Allgemeingültiges schaffen, wo man sagt, Andere sollen das auch artikulieren können.“ (Andrea Neumann*)

 

1990 markiert das Ankunftsjahr der ersten MusikerInnen in Berlin, aus deren Aufeinandertreffen die Echtzeitmusik-Szene entstand. 2000 wurde das Labor Sonor gegründet, in dem später erste Diskurs-Veranstaltungen stattfanden, um Echtzeitmusik zu reflektieren. 2010 fand in Form eines vierwöchigen Festival eine erste große Werkschau der Szene statt: die Echtzeitmusiktage 2010.

Über 30 Jahre Echtzeitmusik sprechen die drei Echtzeitmusik-Protagonisten Burkhard Beins, Andrea Neumann und Ignaz Schick in der zweiten Ausgabe der neuen Denkraum-Reihe imp[or]trait, moderiert von Mathias Maschat. Der Faden der öffentlichen Reflektion wird lose wieder aufgegriffen: Welche Entwicklungen lassen sich beobachten? Was hat sich ästhetisch, aber auch politisch verändert? Inwieweit konnte sich die Echtzeitmusik-Szene innerhalb der kulturellen Landschaft etablieren bzw. wo steht sie gesellschaftlich? Welche kritischen Impulse werden artikuliert? Und wie sieht die Zukunft der Szene aus?

Eine Fortsetzung des Gesprächs mit weiteren Gästen ist für 2021 in Planung.

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Besuch der Veranstaltung ist nur mit Voranmeldung per untenstehendem Anmeldeformuar möglich. Wenn möglich bitte bis zum vorhergehenden Abend.

Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

 

Außerdem bieten wir die Veranstaltung als Livestream über unseren Youtube-Kanal an.

 

*
Ignaz Schick, Guido Möbius: Echtzeitmusiktage 2010. 20 Jahre Echtzeitmusik in Berlin – Rück- und Ausblick einer Szene, Programmheft S. 1.

Burkhard Beins: Entwurf und Ereignis, in: Echtzeitmusik Berlin. Selbstbestimmung einer Szene, hg. v. Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck und Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, 2011, S. 166–181, 166

Andrea Neumann zit. nach: Labor Diskurs, in: Echtzeitmusik Berlin. Selbstbestimmung einer Szene, hg. v. Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck und Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, 2011, S. 123–145, 131

 

Eintritt: 5 Euro

Fotorechte: exploratorium berlin (oben li), Anna Baštýřová (unten li), Vera Marmelo (re)

Details

       

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Anschrift

exploratorium berlin
Mehringdamm 55 (Sarotti-Höfe)
10961 Berlin (Kreuzberg)

 

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Aufgang D: Saal 2 und Bibliothek

 

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030 – 84 72 10 52
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