exploratorium_2021-2

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Wir bieten Raum für unendliche Möglichkeiten

Improvisation im
exploratorium berlin

    • für Musik und andere Künste,
    • für Profis & Laien,
    • für Jung & Alt
    • für Pädagogen und Wissenschaftlerinnen
    • für alle mit Neugier und Lust auf künstlerische Entdeckungsreisen

Improvisation verstehen wir als eine Art künstlerische Umgangssprache,  die sich als Einstieg ins Musizieren ebenso eignet wie als Kunstform auf hohem Niveau.

Wir bieten die ganze Bandbreite: Konzerte, Workshops & Kurse, Ensembles, Offene Treffpunkte, Gespräche und eine Bibliothek.

Viel Spaß beim Stöbern in unserem Programm!

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Unsere Highlights

2021Sa18Sept20:00Empfehlung“Improvisation and Memory” – Performance von What IIIF? Berlin 202120:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Explorations

What IIIF Performance

Zeit/Time

Samstag, 18. 09. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Am 18. September um 20.00 Uhr findet im Rahmen des 5. WHAT IIIF?-Festivals eine Performance statt, die von den Teilnehmenden des internationalen Forschungsfestivals zur interdisziplinären Improvisation gestaltet wird. Das vom 17. bis zum 19. September 2021 im exploratorium stattfindende Festival hat „Improvisation und Erinnerung“ zum Thema und verbindet für drei Tage Beweger*innen, Musiker*innen, Künstler*innen, Autor*innen und Forscher*innen in Spiel-, Performance- und Reflexionsprozessen.

Eintritt frei

Nach wie vor sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Konzertbesuch ist nur mit Vorab-Buchung möglich. Bitte buchen Sie per untenstehendem Formular bis spätestens 14 h am Konzerttag, Sie erhalten dann weitere Informationen. Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Das Konzert wird per Livestream über unseren YouTube-Kanal übertragen, der Konzertbeginn ist daher pünktlich:
https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

 

2021Do23Sept20:00Empfehlungleeways #2: Mattin – “Social Dissonance”Zu Gast: Mattin | Moderation: Mathias Maschat20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:leeways

Zeit/Time

Donnerstag, 23. 09. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Gespräch auf Deutsch

Zu Gast: Mattin
Moderation: Mathias Maschat

Der Computer-Musiker, Performance-Künstler und Noise-Theoretiker Mattin ist Gast der zweiten Ausgabe der Gesprächsreihe leeways des Denkraum Improvisation. Mit ihm spricht Mathias Maschat über seine Arbeit als Künstler und Autor sowie insbesondere über sein neues Buch Social Dissonance.

Mattin arbeitet im Bereich Noise und Improvisation. Er thematisiert mit seinen Live-Performances, seinen Veröffentlichungen und seinen Texten explizit die sozialen und ökonomischen Strukturen experimenteller Musikproduktion. Mit seinem konzeptuellen Ansatz hinterfragt er das Wesen und die Parameter von Improvisation, insbesondere das Verhältnis zwischen der Vorstellung von ‚Freiheit‘ und ständiger Innovation, die sie traditionell impliziert, und den etablierten Konventionen der Improvisation als Genre. Mattin betrachtet Improvisation nicht nur als Interaktion zwischen Musiker*innen und Instrumenten, sondern als eine Situation, die alle Elemente einbezieht, die ein Konzert ausmachen, einschließlich des Publikums und des sozialen und architektonischen Raums. Er versucht, die stereotype Beziehung zwischen aktiven Performer*innen und passivem Publikum aufzudecken und erzeugt bewusst Gefühle von Fremdheit und Entfremdung, die diese Beziehung stören.

Seine politischen und konzeptionellen Ansätze stellt er in seinem demnächst erscheinenden Buch Social Dissonance vor, das bei Urbanomic veröffentlicht wird.

Er untersucht das Konzept der Entfremdung als konstitutiven Teil der Subjektivität, aber auch als Möglichkeit für Aufführungen und Praktiken, um zu verstehen, was er soziale Dissonanz nennt: eine strukturelle Form kognitiver Dissonanz, die aus unserem individuellen Narzissmus und der Verschmelzung von Selbstsein mit Subjektivität entspringt. Mit anderen Worten, soziale Dissonanz ist die Diskrepanz zwischen dem, was wir tun (Waren kaufen und verkaufen) und dem, was wir über uns selbst als nicht-warenartige Wesen glauben. Indem wir den Schwerpunkt vom Klang auf das Soziale verlagern, entdecken wir, dass soziale Dissonanz das Territorium ist, in dem wir uns bereits befinden, der Zustand, in dem wir leben. Sein künstlerisch-praktischer Ansatz war die Schaffung von Situationen sozialer Dissonanz im Rahmen der documenta14 in Athen und Kassel. 180 Tage lang verwandelten vier Spielerinnen und Spieler Publikumsmitglieder in ihre Instrumente, die sich dann selbst hören und ihre eigene Konzeption und Selbstinszenierung reflektieren. Die Partitur Social Dissonance hat zum Ziel, dass durch die Verstärkung von Entfremdung in Aufführungssituationen und durch aktive Partizipation neue Verständnisse von struktureller Entfremdung ermöglicht werden.

http://www.mattin.org/

 

Eintritt: 5 €

Nach wie vor sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Besuch der Veranstaltung ist nur mit Voranmeldung per unten stehendem Anmeldeformular oder per E-Mail an Mathias Maschat möglich, am besten schon bis zum vorhergehenden Abend. Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Das Gespräch wird auch per Livestream über unseren YouTube-Kanal übertragen, der Beginn ist daher pünktlich:
https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

2021Sa25Sept11:0018:30EmpfehlungMein Körper – Mein Instrument11:00 - 18:30 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Workshop Dragana Cukavac Feldenkrais

Leitung/Facilitator

Dragana Cukavac

Zeit/Time

Samstag, 25. 09. 2021 | 11:00 - Samstag, 25. 09. 2021 | 18:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Jedes Instrument muss vor dem Spiel gestimmt werden. Wir nutzen Feldenkrais, um den Körper einzustimmen und innere Körperwelten zu erforschen. Hat man Zugang zu dieser unerschöpflichen Quelle gefunden, gestaltet sich das Spiel und die Improvisation frei, lebendig und mühelos.

Die Methode:
Die feinen, aufeinander abgestimmten Feldenkrais-Sequenzen bieten einen strukturierten Rahmen für das achtsame Erforschen eigener Bewegungsmöglichkeiten. Sie erlauben uns aber auch einen neuen Blick auf uns selbst zu richten, verborgene Aspekte unserer Persönlichkeit neu zu entdecken und kreative Impulse wahrzunehmen und zu entfalten.

Die Improvisation:
So vorbereitet, der eigenen Lebendigkeit gewahr, öffnen wir uns für den Raum, für Bewegungen und Begegnungen in ihm, für das Instrument und die Klänge. Improvisiert werden kann mit der Stimme, dem Instrument oder mit freier Bewegung. (Wenn Du ein Instrument spielst, bringe es bitte mit.)

Die Schwerpunkte:
Da für das Instrumentalspiel die Beweglichkeit der Arme und des Schultergürtels von Bedeutung sind, wird der Focus in diesem Workshop auf dieser Körperpartie liegen. Wir experimentieren mit der Auge-Hand-Beziehung und verbessern die Koordination. Darüber hinaus untersuchen wir Wege der Wandlung von inneren Impulsen in eine authentische Geste bzw. in einen authentischen stimmlichen oder instrumentalen Ausdruck.

An wen richtet sich der Workshop?
Mitmachen können alle, die sich und dem eigenen Körper neu begegnen wollen, Menschen, die neue Wege der Improvisation suchen, oder schlicht ihr Spiel und die Performance mit dem Instrument verbessern wollen.

Mitzubringen:
Bitte bequeme, warme Kleidung und ein Tuch oder größeres Handtuch mitbringen. Wenn Du eine weichere Unterlage brauchst, bringe bitte auch eine Matte mit. Und vergesse Dein Instrument nicht, falls Du eins spielst.

 

2021Mo27Sept16:3018:00EmpfehlungSpielend Musik erfindenfür Kinder von 8–1216:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Junges explo, regelmäßiger Kurs Matthias SchwabeSchwabe

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Montag, 27. 09. 2021 | 16:30 - Montag, 27. 09. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Einmal monatlich treffen wir uns an einem Montag, um die zahlreichen Instrumente und klingenden Materialien im exploratorium zu erkunden und damit gemeinsam unsere eigene Musik zu erfinden. Spielregeln helfen uns dabei, genau hinzuhören und herauszufinden, wie die Klänge gut zueinander passen.

Wer möchte, kann das eigene Instrument mitbringen.

 

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Warum Improvisation?

Improvisation bietet uns die Möglichkeit selbst Musik zu erfinden, und zwar ganz ohne Noten. Das Besondere an dieser Form der Kreativität ist, dass sie in der Gruppe stattfindet. Wie in einem guten Gespräch inspirieren sich die SpielerInnen gegenseitig und können so Ideen entwickeln, auf die sie alleine nicht gekommen wären.

Im exploratorium steht die sogenannte Freie Improvisation im Mittelpunkt, die keine Skalen, Harmonie- oder Rhythmus-Schemata braucht. Der Klang an sich ist das musikalische Material.

Frei improvisieren(d) lernen heißt: Gestaltungserfahrungen sammeln, Musik „von innen heraus“ verstehen lernen und sich einlassen auf den musikalischen Fluss. Das erfordert Wachheit im Augenblick und intensives Lauschen auf die MitspielerInnen wie auf den kollektiven musikalischen Prozess,

Frei improvisieren, das bedeutet in jedem Moment selbstverantwortlich handeln, Eigenes einbringen und zugleich als Kollektiv agieren. Dies zu lernen, heißt fürs Leben zu lernen. Dies im Konzert zu erleben, heißt an einem besonderen Abenteuer teilzuhaben.

Das exploratorium berlin
ermöglicht:

Laien & MusikerInnen

erste Erfahrungen mit Improvisation zu sammeln und Kontakte zu knüpfen

 

PädagogInnen

Konzepte für ein lebendiges improvisatorisches Musizieren kennen zu lernen

ImprovisatorInnen

eigene Fähigkeiten zu vertiefen,
neue Erfahrungen zu sammeln und neue MitspielerInnen kennen zu lernen

MusikerInnen & Ensembles

Konzerte zu geben, auch in Zusammen- Arbeit mit KünstlerInnen aus anderen Sparten

begeisterten
ZuhörerInnen

Konzerte von jungen Ensembles bis zu international prominenten MusikerInnen zu erleben

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