exploratorium_2021-1

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April 2021

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2021Fr01Jan0:00Sa24Apr(Apr 24)23:59Keine Präsenzveranstaltungen bis mindestens 24. April 2021 möglich(Januar 1) 0:00 - (April 24) 23:59 Bühne:Improvisation InternationalLernraum:Wochenend-WorkshopSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Freitag, 01. 01. 2021 | 0:00 - Samstag, 24. 04. 2021 | 23:59

Inhalt/Content

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung sind bis mindestens 24. April 2021 im exploratorium keine Präsenz-Veranstaltungen möglich.

Zur Linderung kultureller Mangelerscheinungen bietet unsere explorative Hausapotheke stattdessen:

Wir wünschen gutes Durchhalten und freuen uns auf bessere Zeiten!

2021Do15Apr19:0021:00Nichts und allesTreffpunkt für MusiktherapeutInnen und MusikerInnen in der Sterbebegleitung | entfällt bis auf weiteres wegen Corona19:00 - 21:00 exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DSpielraum:Weitere Angebote

Zeit/Time

Donnerstag, 15. 04. 2021 | 19:00 - Donnerstag, 15. 04. 2021 | 21:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt/Content

Musik kann in Klangbildern und Tonfolgen Ängste Sterbender und Angehöriger mildern oder sogar auflösen. Musik kann wohltuend sein. Sie kann angenehme Erinnerungen wecken und anregen. Die Gefühle von Verzweiflung und Einsamkeit können einen Ort in der Musik finden. Sie spendet Trost.

Die Quintessenz: Musik begleitet.

Dieser Treffpunkt bietet Raum für praktischen und theoretischen Austausch auf der Grundlage gemeinsamer Improvisation.

Kommende Termine bis Juni 2021
18.02. | 11.03. | 15.04. | 27.05. | 17.06.

Entfällt bis auf weiteres wegen Corona

2021Fr16Apr16:3018:00Bewegung . Ausdruck . Tanzfür Kinder von 6 –10 | verlegt auf Herbst/Winter 2021/2216:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Brigitte Westkemper

Zeit/Time

Freitag, 16. 04. 2021 | 16:30 - Freitag, 16. 04. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Dieser regelmäßige Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 6-10 Jahre, die Lust haben, sich zu bewegen, zu tanzen, zu improvisieren.

Mit Körpertraining bereiten wir uns auf Bewegungsaufgaben am Platz und im Raum vor. Dabei lassen wir uns von allem inspirieren, was sich bewegt. Vor allem aber sind eure eigenen Ideen wichtig: was ihr denkt und fühlt. Wir werden Unerwartetes „finden“ und uns von anderen anregen lassen. Was wir erlebt haben, werden wir zu zu längeren Abläufen ausbauen.

Bei allem, was wir tun, geht es um FREIEN Tanz, Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich.

Termine bis Juni 2021:
19.03. | 16.04. | 07.05. | 11.06.

Da mindestens zwei der vier geplanten Termine Corona-bedingt nicht stattfinden können, wird der Kurs auf  Herbst-Winter verlegt.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

2021Sa17Apr(Apr 17)15:00So18(Apr 18)18:00Welche Farbe hat ein Pfiff?Kurs 1: Kugelkettengraphik - für 9–14-Jährige – entfällt wegen Corona15:00 - 18:00 (18) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo: Wochenend- und Ferienworkshops

Leitung/Facilitator

Kathrin von Kieseritzky & Ynez de Zilón

Zeit/Time

Samstag, 17. 04. 2021 | 15:00 - Sonntag, 18. 04. 2021 | 18:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Was haben ein Pfiff und eine Kugelkette gemeinsam? Mithilfe abenteuerlicher Drucktechniken auf großen Formaten finden wir das heraus und lassen dazu nicht nur die Kugelkette klingen!

Genauso wie in den anderen beiden Workshops der Kursreihe tauchen wir auch hier mit Kindern in die Welt der graphischen Notation ein. Wir schauen uns an was entsteht, wenn wir
unterschiedliche Ketten mit Farbe auf dem Papier tanzen lassen und arbeiten druckgraphisch mit Fäden, Netzen und Schwämmen. Gemeinsam entwickeln wir daraus ein Bild und übertragen es in
Musik, gespielt auf einfachen Instrumenten und allerlei Klanginstrumentarium aus Alltagsgegenständen.

Zur Kursreihe gehören auch die Tagesworkshops Farbtransparente Collage im Mai sowie Spuren und Zeichen im Juni. Die Kurse sind nicht aufeinander aufbauend, können also einzeln belegt werden. Weder musikalische noch bildnerische Voraussetzungen sind nötig.

Der Workshp muss wegen des Corona-Lockdowns leider entfallen

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

2021So18Apr12:0014:00My Monthly Makamfindet bis auf weiteres nicht statt12:00 - 14:00 exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DLernraum:Regelmäßige Kurse

Leitung/Facilitator

Tayfun Guttstadt

Zeit/Time

Sonntag, 18. 04. 2021 | 12:00 - Sonntag, 18. 04. 2021 | 14:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt/Content

Willkommen zu unserem monatlichen Treffen für Improvisation auf der Basis von Makam!

Einmal monatlich am Sonntag treffen wir uns mittags für zwei volle Stunden zum gemeinsamen Spielen und Improvisieren in einem oder zwei Makams. Die Improvisation wird von Tayfun Guttstadt auf dem Ney geleitet. Es werden auch theoretische Aspekte bearbeitet, aber der Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspielen und darauf, die Stimmung des jeweiligen Makams zu spüren. Daneben werden  typische Formen der orientalischen Musik vorgestellt, alles durch Spielen und “Fühlen”.

Alle Instrumente inklusive Gesang und alle Stufen sind willkommen.

Wir werden gemeinsam in vorgegebenen Makams improvisieren und unsere Kenntnisse vertiefen.
Der Kurs kann mit bis zu 10 Personen stattfinden.

 

Termine bis Juni 2021: (bitte die Änderungen im November und Dezember beachten!)
22.11. (verlegt vom 15.11.) | 13.12.2020 (16.30 – 18.30!) | 17.1. | 28.02. | 21.03. | 18.04. | 02.05. | 13.06.

Findet bis auf weiteres nicht statt


In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link


Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2021So18Apr19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten | entfällt bis auf Weiteres wegen Corona19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit/Time

Sonntag, 18. 04. 2021 | 19:00 - Sonntag, 18. 04. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Juni 2021:
17.1. |  14.03. | 18.04. | 09.05. | 13.06.21

Die Veranstaltung kann wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen bis auf Weiteres nicht stattfinden

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

2021Mo19Apr20:00TRAMES // Duo Ivo Berg + Thomas Gerwinwegen Corona verlegt auf 7. Oktober 202120:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit/Time

Montag, 19. 04. 2021 | 20:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

TRAMES

Celine Voccia (FR/DE) – Klavier
Michel Doneda (FR) – Saxofon
Alexander Frangenheim (DE) – Kontrabass

Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin (DE)

Ivo Berg: Blockflöten
Thomas Gerwin: Elektronik, Perkussion, Banjo


TRAMES
Idee und Basis für das Trio TRAMES bilden verschiedene Eckpunkte der Musikgeschichte: Chamber Jazz des Jimmy Giuffre Trios, Ekstasen und Dramatik des Free Jazz, Traditionen der Neuen Musik sowie neue Formen des Experimentierens seit den 1960ern sowohl im Bereich der komponierten Musik als auch in der experimentellen Musik. Innerhalb dieses Koordinatensystems will das Trio einen Punkt im Zentrum finden, von dem aus freier Zugang zu einer Ensemblemusik besteht, die eine offene und komplexe Strukturierung und Klanggestaltung mit der Unmittelbarkeit und Emotionalität der Improvisation verbindet. Dabei sollen die Freiheit und Intensität von Kraft, Stille und Verwundbarkeit, von abstrakten Strukturen und Geräuschen, aber auch von Lyrismen zueinander keine Abgrenzungen erfahren.

Céline Voccia ist eine französische Pianistin, Komponistin und Improvisatorin in der Berliner Free Jazz-Szene. Sie studierte klassisches Klavier am Genfer Konservatorium sowie Jazzmusik und Improvisation in Paris und Berlin. Ihre Musik ist eine Verschmelzung der Jazzsprache mit klassischer Klaviertechnik und gipfelt so in einer Abstraktion zeitgenössischer Musik mit Free Jazz. Michel Doneda wurde 1954 in Frankreich geboren und ist autodidaktischer Musiker. Um 1980 gründete er in Frankreich zusammen mit Musikern, Tänzern und Schauspielern IREA (Institute for research and exchange between arts of improvisation). Doneda ist in der internationalen Musikszene sehr engagiert und aktiv. Er tourte in Afrika, Japan, Asien, den USA, Kanada, Süd Amerika und Russland und hat bereits mehr als  50 CDs veröffentlicht. Alexander Frangenheim, ein klassisch ausgebildeter Bassist, arbeitet seit Ende der 1980er Jahre als Improvisator. Er hat mit vielen führenden Musikern aus der ganzen Welt gespielt. Von Mitte der 90er bis Anfang der 2000er Jahre war er eine Schlüsselfigur auf dem Gebiet der Zusammenarbeit mit Tanz. 1992 gründete er sein Label concepts of doing für Festivals, Events und als CD-Label. Von 1997 bis 2003 waren concepts of doing – Interaktion Tanz Musik eine herausragende Plattform für den experimentellen Austausch zwischen Medien in Europa. Seit 2005 lebt er in Berlin. Er schuf studioboerne45, ein angesehenes Aufnahmestudio für unabhängige Künstler, in dem er seitdem auch weiterhin seine concepts of doing-Festivals produzierte.

https://www.celinevoccia.fr/
http://puffskydd.free.fr/neda/
http://frangenheim.de/

https://soundcloud.com/celinevoccia/trames

 

Duo Ivo Berg + Thomas Gerwin (DE)
Die Komposition Flautando 3.7 markiert den Beginn der Zusammenarbeit von Ivo Berg und Thomas Gerwin als Duo: Aus radikalen Soundexperimenten am Rohmaterial der Flöte werden Samples gewonnen, die verdoppelt, gedehnt, verfremdet oder in ihre Bestandteile aufgespalten als elektroakustisches Zuspielband und Improvisationsmaterial an die Spielenden zurückfließen. Aus diesem explorativen Setting heraus finden Thomas Gerwin und Ivo Berg zu einem intensiven kammermusikalischen Musizieren zwischen den Polen von elementarer Körperlichkeit und Digitalisierung, Simplizität und kompositorischer Komplexität, Unmittelbarkeit und Immersion. Über das Instrumentarium der Blockflöte und die Einbindung der „Cheap Electronics“ wird in diese Suche nach aktuellen Ausdrucksformen stets auch eine historische Folie eingeblendet. Ausgangspunkte sind neben der freien Improvisation auch graphische Notationen und offene Improvisationskonzepte.

Ivo Berg studierte Blockflöte und frühe modale Ensemblemusik in Bremen und Tilburg. Neben der zeitgenössisch experimentellen Musik liegt sein Schwerpunkt auf der Aufführungspraxis früher Musik. Als Sänger und Blockflötist konzertiert er mit dem Ensemble Nusmido, das auf die Musik der Renaissance und des Mittelalters spezialisiert ist. 2014 veröffentlichte er seine Dissertation zum Thema musikalischer Spannung und legte weitere Forschungsarbeiten u. a. im Bereich Gestik, Embodiment sowie historischer Aufführungspraxis vor. Nach Tätigkeiten an der Musikhochschule Lübeck und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien hat er seit 2018 eine Professur für Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin inne und ist Studiengangsleiter der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung. Thomas Gerwin, klassisch ausgebildeter Komponist und Klangkünstler, kam sehr früh zur elektroakustischen Musik, seit 1993 arbeitet er außerdem intensiv in den Bereichen „Soundscape Composition“ und radiophone Kunst. Hauptsächlich in seinem Berliner Atelier inter art project komponiert er instrumentale und (live-)elektronische Werke für Konzert und Performance, inszeniert experimentelle Hörstücke und kreiert Klang- und Video-Installationen. Als Ausdrucksmittel seiner interaktiven und „situativen“ raumkünstlerischen Arbeiten bezieht er oft Neue Medien, Theater, Tanz, Film, Licht und Skulptur mit ein. Gleichzeitig improvisiert er seit früher Jugend bzw. komponiert spontan mit Gitarre, gefundenen Objekten, Live-Elektronik sowie seit 2008 auch mit seinem präparierten 6-saitigen Banjo, einer „perfekten Kombination aus Schlag- und Saiteninstrument“ und unterrichtet im exploratorium berlin – Raum für Improvisation.

www.thomasgerwin.de

 

Das Konzert wird wegen Corona auf den 7. Oktober 2021 verlegt

 

Eintritt: 12/10/6 € (Normalpreis/ermäßigter Preis/Berlin-Pass)

2021Di20Apr18:0019:30EmpfehlungLesekreis Improvisationfindet derzeit digital statt18:00 - 19:30 exploratorium berlin, Bibliothek, Aufgang DDenkraum:Lesekreis

Zeit/Time

Dienstag, 20. 04. 2021 | 18:00 - Dienstag, 20. 04. 2021 | 19:30

Ort/Location

exploratorium berlin, Bibliothek, Aufgang D

Inhalt/Content

Im Lesekreis Improvisation werden gemeinsam Texte über Improvisation gelesen und diskutiert.
Der Lesekreis ist stets offen für neue Teilnehmer*innen.
Eine regelmäßige Teilnahme ist sinnvoll, aber keine Voraussetzung.

Unten finden sich zur Information die bisherigen Themen und Texte.

Der Lesekreis am 20. April findet aufgrund der aktuellen Corona-Lage als Video-Konferenz statt. Die Teilnahme ist nur mit Voranmeldung per unten stehendem Anmeldeformuar oder per E-Mail an Mathias Maschat möglich. Die Anmeldung muss bis zum Vorabend, Montag, 19. April erfolgen.

Termine bis Juni 2021:
Dienstag 20.04. | 11.05. | 08.06.
18.00–19.30

Leitung: Mathias Maschat
E-Mail an Mathias Maschat

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

 

Bisherige Themen und Texte:

16.03.2021 + 20.04.2021
Mathias Maschat (2012): “Performativität und zeitgenössische Improvisation”, in: Improvisation. Theorie – Praxis – Ästhetik, hg. v. Matthias Haenisch = kunsttexte.de, Ausgabe 2.2012 / Auditive Perspektiven: kunsttexte.de/auditive_perspektiven; https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/7529/maschat.pdf

16.02.2021
Gisela Nauck (2012): “Im Klang arbeiten. Innovationen in der aktuellen Improvisationsszene”, in: Improvisation. Theorie – Praxis – Ästhetik, hg. v. Matthias Haenisch = kunsttexte.de, Ausgabe 2.2012 / Auditive Perspektiven: kunsttexte.de/auditive_perspektiven (Ausschnitte); https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/7527/nauck.pdf

12.01.2021
Thiemo Breyer; Alexander Gerner (2017): “Resonanz und Interaktion. Eine philosophische Annäherung anhand zweier Proben”, in: Resonanz – Rhythmus – Synchronisierung: Interaktionen in Alltag, Therapie und Kunst, hg. v. Thiemo Breyer u. a., Bielefeld: Transcript, S. 34–46

03.11.2020 + 08.12.2020
Matthias Haenisch (2011): “Emergenz. Zu einem theoretischen Begriff aktueller Improvisationsforschung”, in: Echtzeitmusik. Selbstbestimmung einer Szene, hg. von Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck u. Andrea Neumann, Hofheim: Wolke, S. 186–201

06.10.2020
Silvana K. Figueroa-Dreher (2016): Improvisieren. Material, Interaktion, Haltung und Musik aus soziologischer Perspektive, Wiesbaden: Springer VS, daraus S. 311–314: “Schlusswort” (Ausschnitt)

01.09.2020
Silvana K. Figueroa-Dreher (2016): Improvisieren. Material, Interaktion, Haltung und Musik aus soziologischer Perspektive, Wiesbaden: Springer VS, daraus S. 61–63: “Das Phänomen der Improvisation und die soziologische Handlungstheorie” (Ausschnitt)

09.06.2020
Theo Jörgensmann; Rolf-Dieter Weyer (1991): Kleine Ethik der Improvisation, Essen: Neue Organisation Musik, daraus: S. 12–15: “Zeit und Raum”

12.05.2020
Theo Jörgensmann; Rolf-Dieter Weyer (1991): Kleine Ethik der Improvisation, Essen: Neue Organisation Musik, daraus: S. 8–10: “Vom Wesen”

21.04.2020
“Improvisation: Kommunikation – Begegnung – Liveness – Co-Präsenz – Aura”
Kurze Textfragmente von Dirk Baecker, Derek Bailey, Burkhard Beins, Silvana K. Figueroa-Dreher, Erika Fischer-Lichte, Reinhard Gagel, Theo Jörgensmann/Rolf-Dieter Weyer, Mathias Maschat und Uwe Mattheiss

2021Do22Apr20:00Empfehlungkey_concepts #5: Materiality / Resonance – The FAAB (Feedback-Actuated Augmented Bass)Zu Gast: Adam Putz Melbye | Moderation: Mathias Maschat20:00 Livestream auf YouTubeDenkraum:key_concepts

Zeit/Time

Donnerstag, 22. 04. 2021 | 20:00

Ort/Location

Livestream auf YouTube

Inhalt/Content

Gespräch auf  Englisch

Zu Gast: Adam Pultz Melbye
Moderation: Mathias Maschat

Livestream: https://www.youtube.com/exploratoriumberlin

In der fünften Ausgabe der Denkraum-Reihe key_concepts spricht Mathias Maschat mit Adam Pultz Melbye, einem in Berlin ansässigen Improvisator, Kontrabassisten, Programmierer, Instrumentendesigner und Doktoranden am Sonic Arts Research Center der Queenʼs University in Belfast, Nordirland. Außerdem präsentiert Adam Pultz Melbye sein zusammen mit dem Instrumentenbauer Halldór Úlfarsson neu entwickeltes Instrument, den FAAB (Feedback-Actuated Augmented Bass).

Seit 2007 hat Adam Pultz Melbye als Solist sowie mit Musiker*innen bzw. Gruppen wie Julia Reidy, Evan Parker, Lotte Anker, Pat Thomas, Flamingo und Ingrid Schmoliner aufgenommen und Konzerte gespielt. Angetrieben von einer fundamentalen Faszination für Kontrabassresonanz hat er sich in den letzten zwei Jahren auf den FAAB (Feedback-Actuated Augmented Bass) konzentriert – einen hybriden Feedback-Kontrabass mit Tonabnehmern, integriertem Lautsprecherkegel und Signalverarbeitungs-Algorithmen. Der FAAB ist ein hochresonantes, klanglich mehrdeutiges und manchmal unberechenbares Instrument. Es ermöglicht zwar Klänge und Spielpraktiken, die auf dem akustischen Kontrabass nicht möglich sind, widersteht aber auch den traditionellen Vorstellungen von Meisterschaft und Kontrolle. Insofern ist die Improvisation ein zentrales Merkmal der Entwicklung einer Sprach- und Aufführungspraxis mit dem Instrument, was Adam Pultz Melbye zu der Annahme veranlasst, dass Widerstand und Unsicherheit tatsächlich grundlegende Voraussetzungen für Improvisation sind.

Das Gespräch konzentriert sich auf die Solo-Improvisation und darauf, wie sie mit einem Instrument ausgeführt wird, dessen Materialität sowohl virtuelle als auch physische Domänen kreuzt und aus diesen besteht. Resonanz kann hier sowohl das akustische Phänomen von physischen Körpern bedeuten, die sympathisch mit sich selbst als auch miteinander schwingen, weist aber auch auf mehrere Rückkopplungsschleifen von Informationen hin, die sich über Holz, Saiten, Silizium, Computercode sowie die menschliche Wahrnehmung und Kognition bewegen.

http://www.adampultz.com/augmenting-the-double-bass/
The FAAB – Nime20020 performance: https://vimeo.com/446291856

2021Fr23Apr(Apr 23)17:30So25(Apr 25)16:00Ich klinge …Workshop für Vokalimprovisation – entfällt wegen Corona17:30 - 16:00 (25) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Agnes Heginger

Zeit/Time

Freitag, 23. 04. 2021 | 17:30 - Sonntag, 25. 04. 2021 | 16:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Wie klinge ich eigentlich? Wann klinge ich wie?
 Und warum sollte ich überhaupt?
 Möchte ich klingen oder ist Schweigen und Stille auch Teil meines Ausdrucks?
 Was heißt eigentlich „authentisch sein“?
 Wie komme ich in Verbindung mit/zu mir selbst?

Wir werden in den Raum hinein tönen/ singen/ brabbeln/ reden … alles, was die eigene Stimme hergeben mag und kann. Und für Euer „Hergeben mögen“ und „Hergeben können“ habe ich den einen oder anderen guten Tipp. 
• Entdecken der eigenen klanglichen Möglichkeiten durch Vermittlung von gesangstechnischem Wissen
• gemeinsame Körper-, Atem-, und Stimm-Übungen
• kreativer Umgang mit Improvisationsanleitungen
• Erfahren von direktem Zusammenhang zwischen „Stimmung“ und „Stimme“, gezieltes Beeinflussen von beidem durch Übungen / spielerisch-kreative Experimente / im Moment entstehende Musikstücke und/oder Performances (Duos, Trios, Quartette, Solos, …)      
Willkommen sind alle, die bereits mit ihrer Stimme arbeiten und sich durch diese Ankündigung angesprochen fühlen!    
Mitzubringen: die eigene Stimme, eventuell auch (eigene) Gedichte/Texte zum spontan vertonen.

Der Kurs muss wegen Corona leider entfallen

2021Fr23Apr(Apr 23)18:00So25(Apr 25)14:00EmpfehlungWorte verwandelnPoesie-Workshop – findet digital und um 1 Woche verschoben statt!18:00 - 14:00 (25) exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Johann Reißer

Zeit/Time

Freitag, 23. 04. 2021 | 18:00 - Sonntag, 25. 04. 2021 | 14:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt/Content

Alles kann Gedicht werden: Gedanken, Klänge, Bilder. Doch wie findet sich eine poetische Sprache? Wie entsteht ein Gedicht mit einem eigenen Sound, eine kleine poetische Welt?

In diesem Online-Workshop experimentieren wir mit verschiedenen lyrischen Stilen und Verfahren, mit klassischen und avantgardistischen Formen. In Schreibübungen wird von konkreten Sinneseindrücken und vorgefundenen Texten ausgegangen. Zudem sind kleine Erkundungen rund um die Wohnung der Teilnehmer*innen und im Internet vorgesehen, um Inspirationen zu sammeln. Aber auch mit und auf Bildmaterialien sollen Gedichte entstehen.

Diese Texte werden im Workshop gemeinsam besprochen, um weiter an ihnen zu feilen. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten, Gedichte performativ umzusetzen, behandelt. Zwei Wochen nach dem Workshop-Wochenende sollen Texte, die in der Zwischenzeit entstanden sind und weiter ausgearbeitet wurden, der Gruppe vorgestellt werden.

Für diesen Kurs sind keine Vorkenntnisse notwendig. Auch ältere eigene Gedichte können mitgebracht werden.

Wegen Corona findet der Workshop digital und 1 Woche später statt.

2021So25Apr19:3022:00Improvisation als Lebenskunst!?Spur 14: Am Ursprung der Impulse19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Zeit/Time

Sonntag, 25. 04. 2021 | 19:30 - Sonntag, 25. 04. 2021 | 22:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Workshop & Gespräch mit Susanne Brian (Authentische Bewegung und Stimme) und Rainer Stolz

Authentic Movement and Voice bietet einen kraftvollen intuitiven Raum, in welchem wir mit unseren kreativen Ressourcen, mit unserem persönlichen wie dem kollektiven Unbewussten und der Stille in tiefen Kontakt kommen können. Was sich an Bewegungen und Tönen entfaltet, kann überraschend und ungewöhnlich wie auch schlicht und mühelos sein. Wir können Erfahrungen machen, die uns mit unserem ursprünglichen Wesen und unserem Wissen um Heilung verbinden.

In diesem freien Raum, der von einer klaren Struktur gerahmt ist, begeben wir uns an den Ursprungsort, wo kreative Impulse entstehen, wo wir uns Stück für Stück von unserer Alltagsidentität befreien und von Moment zu Moment neu erfinden. Dabei entsteht oftmals ein Gefühl von „bewegt werden“, von „getönt werden“. Die Impulse sind nicht vom planenden Verstand gesteuert; eher spielen wir wie Kinder, die Bewegung um der Bewegung willen genießen und ganz darin aufgehen.

Wir bewegen uns mit geschlossenen Augen und ohne Musik. Sich selbst und andere im authentischen Ausdruck erleben und bezeugen zu können, ist meist eine berührende und inspirierende Erfahrung. Wir fühlen uns hinterher genährt, bereichert und manchmal auch transformiert. Gestärkt wird außerdem unser Selbstausdruck, unsere Präsenz und Empathiefähigkeit im Alltag.

An diesem Abend können Sie einen Eindruck von dieser Arbeit am eigenen Leib erleben. Und anschließend sprechen wir darüber, wie sich Improvisation und Lebenskunst darin begegnen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

Susanne Brian ist Seminarleiterin, Shiatsu-Praktikerin und Stimm-Performerin

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

Der nächste Termin in der Reihe Improvisation als Lebenskunst!?:

Gastgeber der Reihe ist der Autor, Performer und Dozent am exploratorium berlin Rainer Stolz. 

2021Fr30Apr(Apr 30)18:30So02Mai(Mai 2)15:00expl_OHR kollektivOhren öffnen – Klänge entdecken – gemeinsam Musik erfinden – entfällt wegen Corona-Lockdown18:30 - (Mai 2) 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung/Facilitator

Matthias Schwabe

Zeit/Time

Freitag, 30. 04. 2021 | 18:30 - Sonntag, 02. 05. 2021 | 15:00

Ort/Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt/Content

Alles, was wir zum Improvisieren brauchen, ist bereits in uns vorhanden!

Deshalb geht es in diesem Workshop nicht darum, Dinge neu zu lernen, sondern (bisweilen verborgene) vorhandene Potenziale freizusetzen und unsere „Antennen“ zu schärfen. Dabei helfen Übungen und Spielregeln, die die Aufmerksamkeit bündeln: auf intensives Lauschen, auf lustvolles Experimentieren, auf die Interaktion in der Gruppe, auf musikalische Zusammenklänge und Zeitverläufe.

Als Instrumentarium steht eine bunte Auswahl an Klangerzeugern zur Verfügung, die nur darauf warten, selbständig erkundet und bespielt zu werden. Ebenso können eigene Instrumente verwendet werden.

Das Workshopangebot richtet sich an

  • Neu-Einsteiger*innen, gerne ohne jegliche Vorerfahrung
  • Fortgeschrittene, die ihre Erfahrungen vertiefen wollen sowie
  • Personen, die Anregungen für ihre berufliche Arbeit suchen.

Der Workshop muss wegen des Corona-Lockdowns leider entfallen

 

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