exploratorium_2020-2

Download des aktuellen Programms

Oktober 2020

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

-

-

-

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

2020Do01Okt20:00Empfehlungkey_concepts #3: Improvisieren als HandelnZu Gast: Silvana K. Figueroa-Dreher, Moderation: Mathias Maschat 20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CDenkraum:key_concepts

Zeit / Time

Donnerstag, 01. 10. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Gespräch auf deutsch

Zu Gast: Silvana K. Figueroa-Dreher
Moderation: Mathias Maschat

In der dritten Ausgabe der neuen Denkraum-Reihe key_concepts spricht Mathias Maschat mit der Soziologin Silvana Figueroa-Dreher über handlungstheoretische Positionen und wie sie sich zur Tätigkeit des Improvisierens in Beziehung setzen lassen.

PD Dr. Silvana K. Figueroa-Dreher ist freiberufliche Kultursoziologin (Technologiezentrum Konstanz). Sie leitete von 2005 bis 2009 an der Universität Konstanz das DFG-geförderte Forschungsprojekt Improvisation als „neuer“ Handlungstypus. Eine handlungstheoretische Exploration der musikalischen Improvisation. 2009 bis 2010 war sie mit dem Forschungsprojekt ‚Konzertiertes‘ Handeln? Abstimmungsprozesse beim musikalischen Improvisieren in Free Jazz und Flamenco, ebenfalls in Konstanz, Post-Doc-Stipendiatin des Exzellenzclusters Kulturelle Grundlagen von Integration. Sie habilitierte 2014 und veröffentlichte ihre Habilitationsschrift 2016 bei Springer VS unter dem Titel Improvisieren. Material, Interaktion, Haltung und Musik aus soziologischer Perspektive. Zwischen 2013 und 2016 war sie Vertretungsprofessorin für Kultursoziologie an der Universität Konstanz. Sie forschte und lehrte an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Argentinien und Brasilien.

Für ihre Forschung hatte sie neben Flamenco-MusikerInnen u. a. auch die Musik des Schlippenbach Trio (Alexander von Schlippenbach, Evan Parker, Paul Lovens) und des Trios TGW (Michael Thieke, Christian Weber, Michael Griener) untersucht und mit den Musikern Interviews geführt.

In dem Gespräch geht es darum, Improvisieren als Handeln näher zu beleuchten und die Verbindungen zwischen dem improvisierenden Subjekt, dem musikalischen Material und den Mitspielenden zu diskutieren. Ein Thema sind außerdem die Unterschiede zwischen ästhetischer und alltäglicher Improvisation.

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Besuch der Veranstaltung ist nur mit Voranmeldung per untenstehendem Anmeldeformuar möglich. Wenn möglich bitte bis zum vorhergehenden Abend.

Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Außerdem bieten wir die Veranstaltung als Livestream über unseren Youtube-Kanal an.

 

Eintritt: 5 Euro

2020Fr02Okt16:3018:00Bewegung . Ausdruck . Tanzfür Kinder von 6 – 10, Beginn verlegt auf 2.10.16:30 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:1Regelmäßige Kurse

Leitung / Facilitator

Brigitte Westkemper

Zeit / Time

Freitag, 02. 10. 2020 | 16:30 - Freitag, 02. 10. 2020 | 18:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Dieser regelmäßige Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 6-10 Jahre, die Lust haben, sich zu bewegen, zu tanzen, zu improvisieren.

Mit Körpertraining bereiten wir uns auf Bewegungsaufgaben am Platz und im Raum vor. Dabei lassen wir uns von allem inspirieren, was sich bewegt. Vor allem aber sind eure eigenen Ideen wichtig: was ihr denkt und fühlt. Wir werden Unerwartetes „finden“ und uns von anderen anregen lassen. Was wir erlebt haben, werden wir zu zu längeren Abläufen ausbauen.

Bei allem, was wir tun, geht es um FREIEN Tanz, Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich.

Termine bis Januar 2021:
2.10. | 6.11. | 4.12.2020 | 8.1.2021 | 5. Termin nach Vereinbarung

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

2020Sa03Okt11:0014:00Mirkaledo – Streicherseminar11:00 - 14:00 exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DLernraum:Regelmäßige Kurse

Leitung / Facilitator

Simon Jakob Drees

Zeit / Time

Samstag, 03. 10. 2020 | 11:00 - Samstag, 03. 10. 2020 | 14:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt / Content

Improvisation für
 Geige, Bratsche, Cello, Bass und alles, was auf Saiten gestrichen werden kann. Anfänger bis Profis!

In diesem Kurs möchte ich mit den TeilnehmerInnen den Mirkaledo-Ansatz speziell für StreicherInnen ausarbeiten. Mirkaledo-Ansatz bedeutet „Schöpfen aus der Quelle“ über die direkten Zugänge: Körperwahrnehmung, Gefühle und Kontakt.
Dieses zunächst außermusikalisch scheinende Herangehen wird im Verlauf des Kurses konkret auf die Gegebenheiten, den Spielenden oder die Spielende und das Instrument ins Musikalische übertragen.

Körperwahrnehmung und die Übertragung ins Musikalische
Die eigene Masse wahrnehmen im Hinblick auf die ihr innewohnende Kraft.
„Tun und Lassens“-Kräfte gehorchen der Urbewegung des Atems.
atmen – sammeln – empfinden; sammeln – empfinden – atmen; empfinden – atmen – sammeln
Wir erforschen die Wirkungsweise der Kraft, aus der Masse bewegt vom Atem in Hinblick auf das Instrument und den Klang. Dazu kommt die Stimme als Vermittlerin zwischen Bewegung, Atemfluss und Klang. So werden aus dem Leiblichen Klang-Bewegungs-Formen und musikalische Strukturen geboren.

Gefühle und die Übertragung ins Musikalische
Gefühle sind wie Wellen, sie gehen ineinander über. Sie füllen den inneren Raum mit Inhalt und kommen durch ihn zum Ausdruck hinein in meine/deine Umgebung.
Gefühle erzählen und äußern sich im Klang, in Melodien, in Rhythmen, in Geräuschen, besonders auch in der Dynamik… Auch hier ist der Impuls über die Stimme Wegbereiter. Wie würde ich jetzt etwas mit meiner Stimme hervorbringen und wie geht genau das jetzt mit dem Instrument?

Kontakt und die Übertragung ins Musikalische
Kontakt zu mir, zu dem mich lückenlos umgebenden Raum und zu den anderen Personen.
Hier wirkt das Eigene und das Fremde miteinander. Kontakt in der Musik bewegt sich immer an der Grenze entlang. Im Zwischenreich. Die Beziehung wird vertont durch das Verhältnis der Töne und Klänge zueinander.
Tonsatz, Stimmführung, Instrumentierung, Unisono, Mehrstimmigkeit, Solo, Duo, Trio, Streichquartett, Streichorchester …
Der Kontakt sorgt für die Balance der Differenzen durch Resonanz.
Wie klinge ich in den Anderen? Klingen die Anderen in mir?

Der Kurs richtet sich an alle Interessierten, egal ob Autodidakt, Anfänger oder Profi. Wir werden in verschiedenen Konstellationen arbeiten wie Solo, Duo, Trio, Quartett … und Tutti.

Bitte ein funktionstüchtiges Streichinstrument mitbringen.

Buchungen von Einzelterminen sind nach Absprache mit dem Dozenten möglich.
Mindestens 5 TeilnehmerInnen.

Kursreihe August 2020 – Januar 2021:
22.8 | 12.9. | 3.10. | 28.11. | 19.12. | 9.1.2021

 
In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Sa03Okt11:0016:00Impro4Elements – Musikalische Erkundungen & Improvisationenfür Kinder von 9 – 1211:00 - 16:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:2Wochenend-Workshops

Leitung / Facilitator

Annemarie Michel & Aida Shahidi

Zeit / Time

Samstag, 03. 10. 2020 | 11:00 - Samstag, 03. 10. 2020 | 16:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Feuer, Erde, Wasser und Luft: diese vier Elemente sind Ideengeber, wenn wir uns auf die Suche nach Klängen begeben und gemeinsam musikalisch improvisieren. Wir erforschen verschiedene Instrumente und klingende Materialien danach, wie wir diese vier Naturphänomene musikalisch darstellen können. Wir spüren ihren Atmosphären, Eigenschaften, Charakteren, Klängen und Geräuschen nach und lassen sie durch Musik lebendig werden.  

In einem zweiten Schritt werden wir unsere musikalischen Entdeckungen nutzen, um Bilder, Fotografien oder kurze Videos zu vertonen. Hieraus entwickeln wir eigene Tonaufnahmen, zu denen wiederum improvisiert werden kann. Oder wir entwickeln kleine Aufführungen im Raum, in die wir zusätzlich auch Bewegung, Theater oder Gemaltes/Gezeichnetes einbeziehen können.

Wenn die Gruppe dies möchte, besteht am Ende des Workshops die Möglichkeit, unsere improvisierten Entdeckungen in einer kleinen Abschluss-Aufführung (für Freunde und Eltern) zu präsentieren.

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Sa03Okt15:0017:30GrenzgängeExperimentierfeld „Stimme, Klang und Bewegung“ – fällt am 3.10. aus!15:00 - 17:30 exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Samstag, 03. 10. 2020 | 15:00 - Samstag, 03. 10. 2020 | 17:30

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt / Content

Experimentieren mit Ideen und Formen, die im Grenzgang zwischen Stimme, Klang und Bewegung liegen. Das Beziehungsgeflecht zwischen Stimme, Instrument, Körper und Bewegung für sich selbst erforschen und im gemeinsamen Spiel(en) und der Begegnung mit anderen weiterentwickeln.

Für Leute mit Improvisationserfahrung, die sich entweder im Klang – Stimme oder Instrument – oder in der Bewegung zu Hause fühlen. Für Leute, die Lust haben, ins jeweils andere Gebiet vorzudringen und Wege suchen, beides miteinander zu verbinden. Für Improvisierende, die sich im geschützten Raum ausprobieren und über das Erlebte austauschen wollen und an einer regelmäßigen Zusammenarbeit und möglichen Ensemble-Gründung interessiert sind.

Bitte Bewegungskleidung mitbringen.

Kommende Termine bis Januar 2021:
22.8. | 3.10. | 28.11. | 23.1.2021

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Näheres unter Details: Anmeldung.

Muss am 3.10. leider ausfallen

 

2020So04Okt12:0014:00My Monthly Makam12:00 - 14:00 exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DLernraum:Regelmäßige Kurse

Leitung / Facilitator

Tayfun Guttstadt

Zeit / Time

Sonntag, 04. 10. 2020 | 12:00 - Sonntag, 04. 10. 2020 | 14:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt / Content

Monatliches Treffen für Makam-Musik und Improvisation

Willkommen zu unerem monatlichen Treffen für Improvissation auf der Basis von Makam!

Einmal monatlich am Sonntag treffen wir uns mittags für zwei volle Stunden zum gemeinsamen Spielen und Improvisieren in einem oder zwei Makams. Die Improvisation wird von Tayfun Guttstadt auf dem Ney geleitet. Es werden auch theoretische Aspekte bearbeitet, aber der Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspielen und darauf, die Stimmung des jeweiligen Makams zu spüren. Daneben werden  typische Formen der orientalischen Musik vorgestellt, alles durch Spielen und “Fühlen”.

Alle Instrumente inklusive Gesang und alle Stufen sind willkommen.

Wir werden gemeinsam in vorgegebenen Makams improvisieren und unsere Kenntnisse vertiefen.
Der Kurs kann mit bis zu 10 Personen stattfinden.

 

Termine bis Januar 2021:
23.8. | 20.9. (verlegt vom 13.9.) | 4.10. | 15.11. (14 – 16 h!) | 13.12.2020 (14 – 16 h!) | 17.1.2021


In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link


Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020So04Okt20:00EmpfehlungSpill plus Olaf Rupp20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Zutritt über Aufgang D (Saal 2)Bühne:Improvisation International

Zeit / Time

Sonntag, 04. 10. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Zutritt über Aufgang D (Saal 2)

Inhalt / Content

SPILL:
Tony Buck
– Schlagzeug, Perkussion
Magda Mayas – Piano

Olaf Rupp – Gitarre

“Sie befinden sich im Schnittpunkt zwischen Keine-Sekunde-Verschwenden und Alle-Zeit-der-Welt und schaffen damit ein Werk von herausforderndem Minimalismus. Eine bestechende Verbindung, die das Ohr mit Klangfarben und Rhythmus betört und dies mit zurückhaltenden Interventionen und viel Voraussicht tut.” (Toneshift über SPILL)

Der Gitarrist Olaf Rupp erforscht auf seinem Instrument mit kompromissloser Radikalität die Räume der freien Improvisation. Seine äußerst virtuosen selbstentwickelten Spieltechniken sind das Ergebnis einer individuellen künstlerischen Disziplin, die fern aller Vorgaben und Konventionen die klanglichen Grenzen des Instruments kontinuierlich erweitert.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

 

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Konzertbesuch ist nur mit Vorab-Buchung möglich. Bitte buchen Sie per untenstehendem Formular bis spätestens 14 h am Konzerttag, Sie erhalten dann weitere Informationen. Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Außerdem wird das Konzert über unseren Youtube-Kanal als Livestream übertragen. Der Konzertbeginn ist daher pünktlich!

 

In diesem Zusammenhang empfehlen wir Improvisationskonzerte, die im Kesselhaus stattfinden, so das Konzert am 13.10. mit Phil Minton und Carl Ludwig Hübsch: https://www.kesselhaus.net/event/658864

 

Unser Medienpartner für dieses Konzert:

2020So04Okt20:00Ullén – Santos Silva – Carlssonmuss wegen Corona leider entfallen20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit / Time

Sonntag, 04. 10. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Ullén – Santos Silva – Carlsson
Lisa Ullén
(KR/SE) – Piano
Susana Santos Silva (PT/SE) – Trompete
Erik Carlsson (SE) – Schlagzeug

Das neue Trio der Pianistin Lisa Ullén, der Trompeterin Susana Santos Silva und dem Schlagzeuger Erik Carlsson erforscht die Poetik von Klang und die Landschaft explosiver freier Musik. Alle drei Mitglieder sind hochqualifizierte MusikerInnen mit ihrem eigenen einzigartigen Sound und arbeiten seit vielen Jahren in der internationalen Musikszene.

Lisa Ullén ist eine der einflussreichsten Pianistinnen Schwedens in der Free Jazz- und Improvisationsszene sowie in der zeitgenössischen Musik und gilt international als unverwechselbare und kompromisslose Komponistin und Musikerin. Sie tourte in Europa, den USA, Kanada und Japan. Im Oktober 2018 wurde sie vom schwedischen Radio als renommierte Jazzkomponistin des Jahres ausgezeichnet. 2019 erhielt sie den Manifestgala-Preis für ihr 3CD-Album Piano Works.

Susana Santos Silva ist eine portugiesische Trompeterin, Improvisatorin und Komponistin aus Stockholm. Sie wird von der internationalen Presse als eine der stärksten aufstrebenden Stimmen der zeitgenössischen Musik angesehen, als „eine der aufregendsten Improvisator*innen der Welt“ (Downbeat). Sie ist daran interessiert, die Grenzen des Instruments zu erweitern und neue Ausdrucksformen innerhalb der Musik zu erforschen. Sie hat unter anderen mit Fred Frith, Evan Parker, Mat Maneri, Paul Lovens und Hamid Drake gespielt.

Erik Carlsson ist ein improvisierender Perkussionist, der mit seinen wunderbaren Klängen international Gehör findet. Neben Solo-Auftritten ist er auch mit Musikern und Ensembles wie Toshimaru Nakamura, Tetuzi Akiyama, Martin Küchen, Chip Shop Music, Skogen und Mats Gustafssons Swedish Azz zu hören.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

 

Dieses Konzert muss wegen Corona leider entfallen

 

2020Di06Okt18:0019:30Lesekreis Improvisation18:00 - 19:30 exploratorium berlin, Bibliothek, Aufgang DDenkraum:Lesekreis

Zeit / Time

Dienstag, 06. 10. 2020 | 18:00 - Dienstag, 06. 10. 2020 | 19:30

Ort / Location

exploratorium berlin, Bibliothek, Aufgang D

Inhalt / Content

Im Lesekreis Improvisation werden gemeinsam Texte über Improvisation gelesen und diskutiert.
Der Lesezirkel ist stets offen für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Eine regelmäßige Teilnahme ist sinnvoll, aber keine Voraussetzung.

Am 6. Oktober lesen wir Im Nachgang auf den Besuch der Kultursoziologin Silvana Figueroa-Dreher einen ihrer Texte zu Improvisation. Sie ist am 1. Oktober in der Reihe key_concepts zu Gast und spricht mit Mathias Maschat über Improvisation als Handeln.

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Besuch der Veranstaltung ist nur mit Voranmeldung per untenstehendem Anmeldeformuar möglich. Wenn möglich bitte bis zum vorhergehenden Abend.

Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

 

Termine September – Januar 2021:
Dienstag 1.9. | 6.10. | 3.11. | 8.12. | 12.1.
18 – 19.30 h

Leitung: Mathias Maschat
E-Mail an Mathias Maschat

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

2020Mi07Okt20:0021:30StimmImprovisationKreatives Erforschen und Experimentieren mit der Stimme – Kursbeginn verlegt auf 7.10.20:00 - 21:30 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Regelmäßige Kurse

Leitung / Facilitator

Christian Wolz

Zeit / Time

Mittwoch, 07. 10. 2020 | 20:00 - Mittwoch, 07. 10. 2020 | 21:30

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Dieser Kurs von Christian Wolz gilt für alle Stimminteresssierten, die Anfänger sind oder bereits Erfahrungen in der Stimmimprovisation haben. Voraussetzung sind die Neugier und die Experimentierfreude, die eigene Stimme neu zu entdecken, anders kennenzulernen und das eigene Stimm-Potenzial auszuschöpfen.

Grundtechniken für die Arbeit mit der Stimme, Atemtechniken und Körperwahrnehmungsübungen bilden die Basis dieses Kurses. Mit Hilfe von neuen und speziellen Stimmübungen, selbstdefinierten Spielregeln in Solo- und Gruppenspielen soll das persönliche Ausdruckspotential der eigenen Stimme erforscht werden. Im Mittelpunkt steht das kreative Spiel und experimentieren mit der Stimme in improvisatorischer Weise.

Das Singen in der Gruppe ist in Innenräumen des exploratorium berlin erlaubt. Der Workshop kann daher stattfinden.
Der Beginn wird jedoch auf Mittwoch, den 7.10. verlegt.

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Sa10Okt(Okt 10)11:00So11(Okt 11)18:00Authentische Bewegung und Stimmeentfällt wegen Corona11:00 - 18:00 (11) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

SUSANNE BRIAN

Zeit / Time

Samstag, 10. 10. 2020 | 11:00 - Sonntag, 11. 10. 2020 | 18:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Das Ritual des Authentic Movement and Voice bietet dir einen kraftvollen intuitiven Raum, in welchem du mit deinen kreativen Ressourcen, mit deinem persönlichen wie dem kollektiven Unbewussten und der Stille in tiefen Kontakt kommen kannst. Was sich aus der Stille heraus an Bewegungen und Tonen entfaltet, kann überraschend und ungewöhnlich wie auch schlicht und mühelos sein. Hier können Erfahrungen gemacht werden, die vom personalen in den transpersonalen Raum hineinreichen, die uns mit unserem ursprünglichen Wesen und unserem Wissen um Heilung verbinden.

Die klare Struktur des Authentic-Rituals, die zeitliche Abmachung, die Kraft des Energiekreises, die Zeugen, die das Geschehen achtsam und mitfühlend begleiten und die anschließende Feed-Back-Runde, bilden einen sicheren Vertrauensraum, innerhalb dessen geschehen kann, was aus dem Moment heraus geschehen möchte. In der Feed-Back-Runde werden Erlebtes und aus dem Unbewussten Aufgestiegenes ins Bewusstsein gehoben und damit noch tiefer in unser Sein integriert.

Bewegt wird meist mit geschlossenen Augen und ohne Musik. Ein Eintauchen in die Innenwelt und das Freiwerden von Bewertung gelingt leichter, wenn die Referenz zum Außen über das Sehen wegfällt. Und das Lauschen auf die eigenen Impulse gelingt leichter ohne den Einfluss von Musik, die tendenziell Stimmung und Rhythmus vorgibt. Sich selbst und andere im authentischen Ausdruck erleben und bezeugen zu können, ist meist eine berührende und inspirierende Erfahrung.

Eingeleitet wird das Authentic Ritual über ein Warm-up, das uns in den Körper, in die Stimme, ins Jetzt-Bewusstsein begleitet.

Der Workshop ist sowohl eine Einführung in die Praxis der authentischen Bewegung, als auch ein Vertiefen, und somit sowohl für Menschen geeignet, die AM kennen lernen wollen, als auch für jene, die schon Erfahrung damit haben. Was es braucht, sind Freude am Bewegungsausdruck und Neugierde, sich auf den unbekannten Raum einzulassen.

Der Workshop muss wegen Corona leider entfallen.

2020Sa10Okt14:0018:00Die GeräuschesammlerSchnupperangebot für Kinder von 8 - 1214:00 - 18:00 exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DJunges explo:2Wochenend-Workshops

Leitung / Facilitator

Daniela Fromberg & Stefan Roigk

Zeit / Time

Samstag, 10. 10. 2020 | 14:00 - Samstag, 10. 10. 2020 | 18:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt / Content

Geräuschmusik ist eine Art phantastische Unterhaltung ohne Sprache … wie ein Spiel mit Klängen statt Dingen.Aber wie unterhalten sich eigentlich Plastikbecher mit Aluminiumfolien? Wie klingen wohl die Schritte auf dem Mond? Wie hören sich die Punkte eines Marienkäfers und die Ameisensprache an? Oder sind wir heute mal wieder Autobahn? Laut oder lauschig?

Im kostenfreien Schnupperkurs für alle interessierten Kinder von 8 bis 12 Jahre entlocken wir, wie ein Geräuschemacher beim Film, ganz normalen Dingen die erstaunlichsten Geräusche … ein knirschendes Rumpeln, ein schwirrendes Heulen oder ein zartes Rieseln. Abschließend komponieren wir gemeinsam aus unseren spannendsten Entdeckungen eine spielerischere Klangcollage.

Alle Kinder dürfen sich ein kleines Instrument zum Mitnehmen bauen.

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020So11Okt19:3022:00EmpfehlungImprovisation als Lebenskunst!?Spur 11: Body of Becoming19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Lebenskunst

Zeit / Time

Sonntag, 11. 10. 2020 | 19:30 - Sonntag, 11. 10. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Spur 11: Body of Becoming

Workshop & Gespräch mit Bettina Mainz (Amerta Movement) und Rainer Stolz

Leben entsteht, wird und vergeht in einem lebendigen Umfeld. Dieses kann äußerst vielfältig sein, so dass die unterschiedlichsten Wesen darin einen Ausdruck ihrer selbst finden. Ein solcher Kosmos aus mannigfaltigen Formen und Wechselwirkungen ist in all seinen Einzelheiten kaum erfassbar. Manchmal vermittelt er sich uns als Atmosphäre, manchmal in unmittelbaren Begegnungen. Wir fühlen uns in Resonanz stimmig und aufgehoben oder erleben uns auch als fremd oder getrennt.

Als Bewegungs-Improvisation im Kontext öffnet Amerta Movement Raum und Zeit und eine Vielzahl von Anregungen, sich dieser Bandbreite der sinnlichen Verbundenheit anzunehmen. Bewegung, als wesentliches Merkmal von Lebendigkeit, erlaubt hier eine vielfältige Sprache, ist Seins-Form und Instrument, durch das wir empfänglich und gestaltend zugleich den wechselseitigen Dialog mit unserer Umwelt erleben und formen können.

Bettina Mainz begegnete 1990 dem Bewegungskünstler Suprapto Suryodarmo in Java, Indonesien. Beeindruckt von seiner Bewegungskunst Amerta Movement widmete sie sich der Erforschung, der Lehre und der künstlerischen Umsetzung dessen, was sie darin berührte. Sie nannte ihre Praxis ‚Body of Becoming‘: Im Aufgehen des Körpers über sich hinaus in die Komplexität des Augenblicks hinein vermittelte sich ihr ein Gefühl, für Momente ‚geworden zu sein‘. Sie co-leitet zusammen mit Michael Dick die „Schule der Bewegung“, die sich der Erforschung und Vermittlung der Amerta-Bewegungspraxis widmet.

In der Atmosphäre dieses Abends bewegen wir uns gemeinsam, wobei über einige Anregungen Amerta Movement erfahrbar wird, sowohl als spielerische Erforschung von Bewegung als auch in ihrer Dimension von Lebenskunst.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

Bettina Mainz ist Tänzerin, Choreographin und Trauma-Therapeutin.

http://www.bettinamainz.de

www.schule-der-bewegung.net

 

Reihe: Improvisation als Lebenskunst!?

Improvisiert wird einerseits in der Musik, im Tanz oder im Theater – andererseits in Lebensfeldern wie der Kommunikation, in Beziehungen, im Leben mit Kindern, in Lern- und Arbeitsprozessen, in der Selbstorganisation, im Coaching, in Therapie und Selbsterfahrung. Im Rahmen dieser Reihe bieten Dozent*innen aus verschiedenen Bereichen Aspekte ihrer improvisatorischen Arbeit zwischen Kunst und Lebenskunst in einem Workshop zur praktischen Erkundung und in einem Gespräch zur Reflexion an. Alle Interessierten sind zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Forschen herzlich willkommen!

Leitfragen der Reihe sind:

Was erfahren, was lernen wir im Spiel mit Improvisation über und für das alltägliche Leben?
Inwiefern unterstützt uns Improvisation dabei, mit Herausforderungen und Krisen persönlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Art umzugehen?
In welchen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen bietet sich ein Transfer improvisatorischer Formate, Werkzeuge und Grundhaltungen an?
Was trägt Improvisation zu einem guten Leben, zu Vielfalt, Kooperation und Frieden bei?

 

Der nächste Termin in der Reihe Improvisation als Lebenskunst!?:

Die Termine können einzeln oder in Folge besucht werden.

Gastgeber der Reihe ist der Autor, Performer und Dozent am exploratorium berlin Rainer Stolz. 

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Mo12Okt(Okt 12)10:00Fr16(Okt 16)12:30EmpfehlungUnd Action! TheaterFerienKursfür Kinder von 6 – 1010:00 - 12:30 (16) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CJunges explo:2Wochenend-Workshops

Leitung / Facilitator

Diana Wintrich

Zeit / Time

Montag, 12. 10. 2020 | 10:00 - Freitag, 16. 10. 2020 | 12:30

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Hier seid ihr gefragt: inspiriert durch Musik, Geschichten und anderen Anregungen denken wir uns gemeinsam eigene Szenen aus.

In einer Woche werden wir uns mit spielerischen Impovisationsübungen an die Welt des Theaters herantasten und vielleicht sogar eine kleine Szenencollage auf die Bühne bringen.

Für Kinder zwischen 6 – 10 Jahren  (mit und ohne Vorerfahrung)

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Sa17Okt20:00Empfehlungensemble explorativ20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:3Explorations

Zeit / Time

Samstag, 17. 10. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Helmut Bieler-Wendt – Piano | Susanne Brian – Bewegung, Stimme | Dragana Cukavac – Bewegung | Corinna Eikmeier – Cello | Simon Jakob Drees – Violine, Stimme | Thomas Gerwin – Schlagwerk, Objekte, Elektronik | Klaus Holsten – Flöten | Ulrike Lentz – Flöten | Ingo Reulecke – Bewegung | Janine Schneider – Bewegung | Matthias Schwabe – Viola, Diverses | Biliana Voutchkova – Violine

Improvisation in Musik, Tanz, Poesie und Bildender Kunst: Das ensemble explorativ versammelt Dozentinnen und Dozenten des exploratorium berlin einmal jährlich live auf der Bühne – als Großgruppe ebenso wie in verschiedenen Kleingruppen-Besetzungen.

 

Eintritt: 12 / 10 / 6 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

 

Derzeit sind die zur Verfügung stehenden Plätze beschränkt und ein Konzertbesuch ist nur mit Vorab-Buchung möglich. Bitte buchen Sie per untenstehendem Formular bis spätestens 14 h am Konzerttag, Sie erhalten dann weitere Informationen. Die derzeit im exploratorium gültigen Hygieneregeln finden Sie über diesen Link.

Außerdem wird das Konzert über unseren Youtube-Kanal als Livestream übertragen. Der Konzertbeginn ist daher pünktlich!

2020Do22Okt19:0021:00Nichts und allesTreffpunkt für MusiktherapeutInnen und MusikerInnen in der Sterbebegleitung19:00 - 21:00 exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DSpielraum:Weitere Angebote

Zeit / Time

Donnerstag, 22. 10. 2020 | 19:00 - Donnerstag, 22. 10. 2020 | 21:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt / Content

Musik kann in Klangbildern und Tonfolgen Ängste Sterbender und Angehöriger mildern oder sogar auflösen. Musik kann wohltuend sein. Sie kann angenehme Erinnerungen wecken und anregen. Die Gefühle von Verzweiflung und Einsamkeit können einen Ort in der Musik finden. Sie spendet Trost.

Die Quintessenz: Musik begleitet.

Dieser Treffpunkt bietet Raum für praktischen und theoretischen Austausch auf der Grundlage gemeinsamer Improvisation.

Kommende Termine bis Januar 2021
13.8. | 17.9. | 22.10. | 12.11. | 3.12. | 14.1.2021

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Fr23Okt19:3022:00Offene Bühne Poesie & MusikAnmeldung erforderlich!19:30 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Freitag, 23. 10. 2020 | 19:30 - Freitag, 23. 10. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Bei dieser Offenen Bühne begegnen sich poetische Texte und Musik in einem Raum für Improvisation. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich musikalisch, poetisch oder rezitatorisch zu beteiligen, um derartige Begegnungsweisen spielerisch zu erkunden. Auch andere Formen der Improvisation (z. B. Tanz, Malerei oder Darstellendes Spiel) sind im kreativen Austausch willkommen.

Bei den Texten – bitte mitbringen!, wenn möglich mit Kopien – kann es sich um Gedichte oder poetische Fragmente handeln, um Wortmaterial jedweder Art, das poetisch zweckentfremdet wird, oder um improvisiertes, aus der Interaktion und dem Moment heraus entstehendes Sprechen.

Perkussionsinstrumente und ein Flügel sind vorhanden.

Kommende Termine bis Januar 2021
18.9. | 23.10. | 4.12. | 8.1.2021

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist: Bitte bis 48 Stunden vor Veranstaltungbeginn bei Olaf Grabow per Tel. (030) 793 43 09.

2020Sa24Okt(Okt 24)10:00So25(Okt 25)15:00EmpfehlungDeep Listening und freie ImprovisationVon der bewussten Wahrnehmung zum freien Spiel10:00 - 15:00 (25) exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Ulrike Lentz

Zeit / Time

Samstag, 24. 10. 2020 | 10:00 - Sonntag, 25. 10. 2020 | 15:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Der Traum vom freien Spiel ist vermutlich so alt wie der Traum der Menschheit vom Fliegen. Der große Unterschied: Im freien Spiel zu stürzen ist harmlos. In diesem Workshop verfeinern wir unsere Wahrnehmung, finden zu klaren Impulsen und erleben, wie wir uns der inneren Formkraft anvertrauen können, die sich in und mit dem Gruppenkontext gestaltet.

Pauline Oliveros (1932–2016) gilt als Pionierin in elektronischer Musik und war eine namhafte Komponistin und Improvisatorin. Sie entwickelte DEEP LISTENING vor diesem beruflichen Hintergrund und gründete das DEEP LISTENING INSTITUT. Ziel der DL-Praxis ist es, das Bewusstsein für Klang zu erweitern. Dieses Bewusstsein zu sensibilisieren geht über das „reine“ Hören hinaus und wir wollen uns gemeinsam so viel erschließen, wie es uns – jeweils individuell – möglich ist.

Dieser Workshop wendet sich nicht nur an MusikerInnen, sondern an alle Menschen, die an Entwicklung und Klang interessiert sind; auch an Menschen ohne musikalische Vorkenntnisse. Persönliche Musikinstrumente werden miteinbezogen, sind aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme.

Ulrike Lentz bringt ihre eigenen Erfahrungen und Materialien als langjährige Improvisatorin mit ein.

In diesem Workshop finden sich Elemente wie:

  • Verschiedene Arten des Hörens/ Lauschens
  • Klangmeditation
  • Soundwalk
  • Träume spielerisch in Klang und Kontakt bringen
  • Deep Listening Pieces von P. Oliveros spielen
  • Freie Improvisation

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular.

2020Sa24Okt(Okt 24)11:00So25(Okt 25)15:00Welche Farbe hat ein Pfiff?2-tägiger Ferienkurs für Kinder von 9 - 1211:00 - 15:00 (25) exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang DJunges explo:2Wochenend-Workshops

Leitung / Facilitator

Kathrin von Kieseritzky & Ynez de Zilón

Zeit / Time

Samstag, 24. 10. 2020 | 11:00 - Sonntag, 25. 10. 2020 | 15:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 2, Aufgang D

Inhalt / Content

Genauso wie im Tagesworkshop gleichen Namens tauchen wir auch in diesem Ferien-Workshop mit Kindern im Alter von 9 bis 12 Jahren in die Welt der graphischen Partitur ein, können uns aber hier mehr Zeit nehmen, sie Schritt für Schritt an die Übertragung von Klang/Musik in Bildende Kunst und vice versa heranzuführen. Weder musikalische noch bildnerische Voraussetzungen sind nötig, da die Herangehensweise im Grunde sehr einfach ist. Bei vorhandenem Interesse ermöglichen leicht zu handhabende Materialien und Techniken den direkten Einstieg in die Praxis.

Durch gezielte Klang-Übungen und Spiele musikalisch vorbereitet, werden wir zunächst bildnerische Charakteristika wie Farbe und Größe, dann graphische Parameter wie Linienführung, Streuung, Struktur et cetera vorstellen, auf ihre Spezifik hin untersuchen und mit den Kindern musikalisch interpretieren. Es steht ihnen viel Raum dafür zur Verfügung, sowohl klanglich als auch bildnerisch zahlreiche Variationen kennenzulernen, auszutesten und tiefer zu ergründen.

Immer wieder werden wir im Gespräch die verschiedenen Möglichkeiten der Interpretation graphischer und farblicher Elemente und ihrer Anordnung auf dem Blatt im Detail erörtern und diskutieren. So kann jedes Kind zunehmend seine eigenen Vorstellungen herausbilden und in Abstimmung mit den anderen umsetzen.

Schließlich bilden sich kleine Ensembles, die jeweils ihre eigene graphische Partitur und deren musikalische Interpretation entwickeln, proben und voreinander präsentieren.

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

2020So25Okt19:0022:00Offene Bühnefür Improvisation in Musik und anderen Künsten19:00 - 22:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CSpielraum:Offene Bühnen

Zeit / Time

Sonntag, 25. 10. 2020 | 19:00 - Sonntag, 25. 10. 2020 | 22:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Die Offene Bühne ist ein Angebot an Improvisationserfahrene in Musik und anderen Künsten, sich einmal monatlich in Adhoc-Besetzungen künstlerisch auszutauschen. Dabei geht es um Freie Improvisation. Vorgaben gibt es nicht, die Performance entsteht allein aus dem gegenseitigen Sich-Wahrnehmen und dem Aufeinander-Reagieren.

VertreterInnen aller Kunstformen sind willkommen, ebenso ZuhörerInnen.

Termine bis Januar 2021:
16.8. | 20.9. | 25.10. | 15.11. | 13.12. | 17.1.2021

Blasinstrumente sind wieder erlaubt, Stimmen nur einzeln. Und wer tanzen möchte, muss sicherstellen, dass der Abstand von 1,5 m zu allen Mitspielern gewahrt bleibt!

 

In Zeiten von Corona gelten auch im exploratorium besondere Regeln, die hier zusammengefasst sind: Link

Insbesondere wichtig zu wissen ist, dass für alle Veranstaltungen eine Voranmeldung erforderlich ist, weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Dafür befindet sich unten auf dieser Seite ein Anmeldeformular. 

2020Fr30OktSo01NovScratch Orchestra Special Workshopwird wegen Corona-Pandemie auf 2021 verschoben18:00 - (November 1) 15:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CLernraum:Wochenend-Workshop

Leitung / Facilitator

Richard Ascough, Bryn Harris, Stefan Szczelkun, Hugh Shrapnel

Zeit / Time

Freitag, 30. 10. 2020 | 18:00 - Sonntag, 01. 11. 2020 | 15:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Vier kurze Workshops zu den “Improvisationsriten” des Scratch Orchestra und zu verschiedenen Aspekten der zeitgenössischen Komposition. Details siehe englische Version.

Alle Workshops in englischer Sprache.

Wegen der Corona-Pandemie müssen die Workshops leider auf 2021 verschoben werden

2020Sa31Okt20:00Scratch OrchestraWegen Corona-Pandemie auf 2021 verschoben20:00 exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang CBühne:Improvisation International

Zeit / Time

Samstag, 31. 10. 2020 | 20:00

Ort / Location

exploratorium berlin, Saal 1, Aufgang C

Inhalt / Content

Scratch Orchestra
Richard Ascough
(GB) – Keyboard, Flöte, Swanee Whistle
Bryn Harris (GB) – Perkussion, Spielzeug-Instrumente, Stimme
Hugh Shrapnel (GB) – Tin Whistle, Keyboard
Stefan Szczelkun (GB) – visuelle Performance, Objekte
sowie Workshop-TeilnehmerInnen

Die langjährigen Mitglieder des Scratch Orchestra Richard Ascough, Bryn Harris, Hugh Shrapnel und Stefan Szczelkun kommen im 51. Jahr des Bestehens des legendären britischen Orchester-Kollektivs zu einem ihrer seltenen Konzerte ins exploratorium und geben auch den diesjährigen Workshop spezial.

Das Scratch Orchestra wurde im Juli 1969 von Cornelius Cardew zusammen mit Michael Parsons und Howard Skempton gegründet und ist nach wie vor das rätselhafteste und umstrittenste der experimentellen Musikensembles dieser Zeit. Das Scratch Orchestra entstand ursprünglich für die Aufführung von Paragraph II des Stücks The Great Learning von Cornelius Cardew und bestand aus einer großen Anzahl von Enthusiasten, die ihre Ressourcen bündelten und sich für Aktion, Musik, Performance und Erbauung versammelten. Es entstand aus einer Reihe von Musikkompositionskursen am Morley College London, an denen sowohl Avantgarde-MusikerInnen als auch KünstlerInnen teilnahmen, die sich für die Erforschung des Klangs interessierten. Das Scratch Orchestra kombinierte eine promiskuitive und oft respektlose Musikalität mit einer tiefen Ernsthaftigkeit des Zwecks und einer radikalen Herangehensweise an die soziale Organisation. Es prägte die globale Postmoderne und zelebrierte gleichzeitig eine besonders britische Sensibilität. Die Scratch Orchestra-Kombination aus Fluxus, John Cage, Free Jazz, Performance-Kunst, grafischen Partituren, Ritualen, Forschungsprojekten und ernsthaften formalen Themen explodiert mit Ideen – oft widersprüchlich – und stützt sich gleichermaßen auf etablierte Persönlichkeiten der Avantgarde und auf Amateure. Kompositions- und Pop-Cover-Versionen lieferten die Blaupause für vieles, was folgte.

Das Scratch Orchestra, dessen Mitglieder sich auf unterschiedliche musikalische Fachkenntnisse stützten, spielte seine Musik von Grund auf neu, häufig basierend auf schriftlichen Anweisungen und grafischen Partituren. Das Orchester spielte in Stadt- und Dorfhallen, Universitäten, Jugendclubs, Parks und Theatern. Aufgrund der Regelmäßigkeit der Aufführungen während der kurzen Lebensdauer des Scratch Orchestra (es war bis etwa 1974 aktiv) bildete es eine Art musikalische Gemeinschaft: eine intensive Erfahrung des Spielens, Reisens und Zusammenlebens.

Schließlich führten die durch Cardews unberechtigte Vorrangstellung ausgelösten Spannungen zwischen musikalisch ausgebildeten und nicht musikalisch ausgebildeten Mitgliedern und ein zunehmendes Interesse an politischer Ästhetik zu einer allmählichen Änderung der Aktivitäten und dann der Sichtweise des Ensembles. Es trat bis 1974 praktisch nicht auf, wurde aber später von Zeit zu Zeit in neuen Konstellationen fortgesetzt. Dies beinhaltete Feierlichkeiten zu 25 Jahren Scratch Music im Jahr 1994 und 50 Jahren Scratch Music im Jahr 2019.

 

Eintritt: 15 / 12 / 8 Euro (Normalpreis / ermäßigt / Berlin-Pass)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Wir versenden ca. einmal pro Woche Informationen zu unserem Programm und freuen uns über Ihr Interesse! Der Newsletter erscheint in deutscher Sprache.

Ich stimme den Datenschutzbestimmungen zu


X